von Thomas Baier (
Thomas.S.Biaer@t-online.de) am 03. September 2010303 at 13:06:54
Hallo Christian,
die Probleme mit den schnell austrocknenden Sonnets ist mir ebenfalls geläufig, aber auch der Duofold ist nicht frei von diesem Problem. Die Füller kann man nicht gut miteinander vergleichen, alleine schon die Preisgestaltung, Material und das Outfit sind nicht vergleichbar. Dabei ist der breite vergoldete Kappenrand der neueren Goldfeder-Sonnet-Serien seit einigen Jahren sehr geschmäcklerisch. Die Materialqualität und die Verarbeitung sind in jedem Falle sehr gut, das gilt auch für die Modelle mit vergoldeten Stahlfedern.
Die Federcharakteristik und auch die Tintenleiterqualität sind hingegen zwischen Sonnet und Duofold so verschieden, wie man es von Modellen eines Herstellers zunächst nicht vermuten würde.
Die Sonnets mit 18 K Goldfedern, sogar die Edelstahlfedermodelle schreiben recht weich, fast schon etwas flexibel, die Duofold haben rigide 18 K-Goldfedern.
Man sollte in jedem Falle dies sorgfältig studieren, da auch die Qualitätsschwankungen in der Fertigung gerade auch beim Sonnet ganz erheblich sind.
Ich selber, das gibt es durchaus erhebliche Meinungsunterschiede im Plenum, schätze die Duofolds als vom Schreibverhalten her nicht so sehr, obwohl ich meinen Duofold Opal OM-Point immer wieder gene zur hand nehme. Die Federn sind arg "metallisch", der Tintenleiter (Beispiel schnelle Strichfolge) nicht sehr leistungsfähig. Wenn man einen wirklich fließend schreibenden Lamy 2000 als ein Beispiel heranzieht, ist der teure Duofold nur durchschnittlich.
Aber wie immer: das ist alles Geschmackssache!
Viele Grüße
aus Frankfurt
Euer Thomas Baier