Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

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Thom
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 25.08.2020 11:40

Zweifellos wahre Worte. Mein Plan ist kürzer:
Thom hat geschrieben:
11.06.2020 13:23
Man könnte's dann mal mit langsamer schreiben probieren, dann fließt zwar immernoch nicht mehr Tinte, hat aber mehr Zeit.
:)

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Andreas_Beutlin
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Andreas_Beutlin » 25.08.2020 11:48

Wrighter hat geschrieben:
25.08.2020 10:45
...Na wie auch immer. Ich habe nicht den Anspruch, Copperplaid oder irgend eine andere Schriftart ganz genau nach Vorgabe, perfekt zu schreiben, so sehr mich diese Schriften auch faszinieren. Ich habe auch Probleme damit, das Schreibgerät in einem mir nicht affinen Winkel zu führen oder ständig, übermäßig groß zu schreiben. Nein, ich möchte einfach entspannt schreiben und das Ergebnis soll optisch möglichst ansprechend aussehen, ohne irgendwelche bestimmten Vorgaben erfüllen zu müssen. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass meist erst mit einer gewissen Geschwindigkeit und einem gewissen Schwung, so richtig Leben in mein Schriftbild kommt, während es je langsamer geschrieben, meist um so krakeliger aussieht. Dafür muss ich manche Sachen auch erst länger über, dann gehts aber mit Schwung und gefällt mir besser, als das "Gemalte". Auch geht es mir nicht primär um unheimlich beeindruckende, große Schriften, die man maximal auf einer Grußkarte oder für einen speziellen Anlaß einsetzen kann. Ich möchte einfach auch längere Fließtexte, in normalem Zeilenabstand (Höhe der Kleeinbustaben max. 0,5 mm meist deutlich weniger) so schreiben können, dass das Ganze hinterher ansprechend aussieht. Einfach eine sehr gut lesbare, gleichmäßige Schrift, mit eindeutigem Charakter. Besondere Bögen und Schwünge sind dann nice to have und können mal hier, mal da als Sahnehäubchen oben drauf gesetzt werden, der Focus liegt aber wirklich auf möglichst entspanntem und entspannenden Schreiben, mit ansprechendem Ergebnis.
Guten Tag, Ralf,

Du schreibst mir aus der Seele. Ganz genau ergeht es mir mit diesem Hobby. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es mir ein ähnliches Schicksal mit dem 149er wie Dir blüht. Durchhalten lautet die Devise.

Liebe Grüße und freudiges Schreiben,

Andreas
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Wrighter
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Wrighter » 25.08.2020 12:02

Thom hat geschrieben:
25.08.2020 11:40
Zweifellos wahre Worte. Mein Plan ist kürzer:
Thom hat geschrieben:
11.06.2020 13:23
Man könnte's dann mal mit langsamer schreiben probieren, dann fließt zwar immernoch nicht mehr Tinte, hat aber mehr Zeit.
:)

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Thomas
Da hast Du natürlich völlig recht, doch leider fehlt mir dann der Schwung, den ich ja gerade haben will und der Tintenfluss ist ja aktuell auch nicht das Hauptproblem. Wie gesagt, entweder es entwickelt sich noch eine Beziehung oder eben nicht. Für mein Schreibverhalten scheint die Feder einfach nicht gemacht zu sein. Für meine Alltagsschrift, schreibt sie selbst ohne Druck noch viel zu dick und fürs flexen muss man zu fest drücken, vom kurzen Griffstück und dem enormen Durchmesser man abgesehen.

Trotzdem, kommt Zeit, kommt Rat, ich will und werde da nichts übers Knie brechen oder erzwingen wollen. Der Füller wird einfach zwischen den anderen immer wieder geschrieben und dann wird man sehen.

Liebe Grüße

Ralf
Herzliche Grüße
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Thom
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 25.08.2020 12:17

Das Problem ist halt, dass man in dieser Preisklasse zu solch unorthodoxen Mitteln greifen muss.
Sonst hätte ich einfach gesagt, Feder umschleifen.

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Will
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Will » 25.08.2020 12:23

Lieber Martin,

jeder wie er will, kann und auch mag. Es ist ganz und gar Deine Sache, was und wie Du schreibst. Die Hauptsache ist der Spaß daran, mehr braucht es nicht.

Hey Ralf,

wenn Du Dich beim Schreiben verkrampfst, dann stimmt etwas gar nicht. Der 149er mag lockere und fließende Bewegungen, sonst wird das nichts. Insbesondere fest aufdrücken ist weder erforderlich, noch zuträglich. Der Schwung muss mehr aus dem Arm als aus der Hand kommen. Einfach entspannt drangehen.

Herzliche Grüße

Gerd
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Pumukeline
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Pumukeline » 25.08.2020 13:09

Wrighter hat geschrieben:
25.08.2020 12:02
Für meine Alltagsschrift, schreibt sie selbst ohne Druck noch viel zu dick und fürs flexen muss man zu fest drücken, vom kurzen Griffstück und dem enormen Durchmesser man abgesehen.
Wie klein und fein schreibst du den tatsächlich im Alltag? Und wieviel Druck verwendest du bereits beim Schreiben bzw. anders gefragt, gleitet die Feder beim normalen Schreiben wie von Geisterhand dahin oder drückst du da schon nieder?
Liebe Grüße
Manuela

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Wrighter
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Wrighter » 25.08.2020 13:12

Will hat geschrieben:
25.08.2020 12:23

Hey Ralf,

wenn Du Dich beim Schreiben verkrampfst, dann stimmt etwas gar nicht. Der 149er mag lockere und fließende Bewegungen, sonst wird das nichts. Insbesondere fest aufdrücken ist weder erforderlich, noch zuträglich. Der Schwung muss mehr aus dem Arm als aus der Hand kommen. Einfach entspannt drangehen.

Herzliche Grüße

Gerd
Lieber Gerd,

natürlich hast Du völlig recht und es stimmt was nicht, wenn man sich verkrampft. Was da nicht stimmt, ist das für meine Hand zu dicke und zu kurze Griffstück, sowie der viel zu hohe Druck, der nötig ist um halbwegs ordentlich damit schreiben zu können und ganz sicher die fehlende Eingewöhnung. Also ich empfinde das so und mit meinem Füller. Und ja, auch ich liebe lockere und fließende Bewegungen, aber dabei ist der MB dann eher kratzig, blass und führungslos, dann brauche ich keinen teuren Flexfüller, sondern kann einfach nen Jinhao 159 nehmen. Der liegt trotz nahezu identischer Abmessungen deutlich besser in der Hand und die Feder gleitet trotz einer gewissen Führung, nahezu geräuschlos übers Papier und erzeugt trotzdem einen schönen, gleichmäßig satten Fluss. Getestet auf div. Billigpapier, Clairmail, Clairfountain 90g., Rhodia und Tamoe River, wobei Clairmail und Billigpapier eindeutig vor Rhodia und Tamoe River lagen, während das Clairfountain das absolute Schlusslicht bildete. Das geht mir aber mit vielen anderen Füller ganz genauso.

Der Tintenfluss hat sich übrigens inzwischen deutlich gebessert und macht auch beim Flexen nur noch selten Probleme. Gerade bei schnellen und auch breiten Schwüngen flutscht es jetzt. Ob das nun an einer Eingewöhnung und dadurch verbesserten Schreibhaltung oder an dem wie von JuliParadise beschriebenen eindicken/einwirken/einsuppen gelegen hat, kann ich nicht sagen. Auf alle Fälle bleibt das Railroading inzwischen aus, ohne Druck geht jedoch gar nichts, bzw, es sieht nicht gut aus und leicht und locker, ohne Druck gefällt mir noch weniger. Nein, Druck muss schon sein und wie Agathon schrieb, man muss den Gesamtrhythmus innerhalb des Schreibvorgangs finden. Das ist aber bei allen Flexfedern so.

Liebe Grüße

Ralf
Herzliche Grüße
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Wrighter » 25.08.2020 13:59

Pumukeline hat geschrieben:
25.08.2020 13:09
Wrighter hat geschrieben:
25.08.2020 12:02
Für meine Alltagsschrift, schreibt sie selbst ohne Druck noch viel zu dick und fürs flexen muss man zu fest drücken, vom kurzen Griffstück und dem enormen Durchmesser man abgesehen.
Wie klein und fein schreibst du den tatsächlich im Alltag? Und wieviel Druck verwendest du bereits beim Schreiben bzw. anders gefragt, gleitet die Feder beim normalen Schreiben wie von Geisterhand dahin oder drückst du da schon nieder?
Das kommt natürlich ganz auf den Verwendungszweck, den Füller und die Tagesform an. :D Wobei so ganz wie von Gesiterhand lass ichs selten gleiten, ein ganz klein wenig Druck, zur Führung ist schon immer dabei, je nach Feder auch mal mehr.

Anbei mal ein paar Schriftproben, auf Billigpapier, mit wahllos ausgesuchten Füllern, wirklich nur so hingeschludert, also sehr schnelle Alltagsnotizschrift und hier hoffentlich nicht zu sehr OT.
Schriftbeispiele.jpg
Schriftbeispiele.jpg (635.5 KiB) 603 mal betrachtet
Boahh... auf dem Scan sieht mein geschmiere ja noch schlimmer aus, als im Original. :o
Herzliche Grüße
Ralf
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Thom
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 25.08.2020 14:05

Das Problem mit dem Füllerdurchmesser ist subjektiv, es gibt Leute, die mit dünneren Stiften eher verkrampfen und andere versuchen die dicken Teile zusammenzudrücken. Das muss man probieren. Ich bin auch nicht so der dicke Typ, aber bei dem Preis würde ich sowieso verkrampfen.

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Will » 25.08.2020 14:48

Lieber Ralf,

das ist ja auch alles Geschmackssache und persönliches Empfinden. Ich habe etliche alte flexible Pelikan-Füllhalter aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und alte Waterman's 42, 44 und 45, welche erkennbar mehr Druck benötigen, als der Calligraphy. Wenn Du die alten Superflexfedern gewohnt bist, braucht die Feder des 149er natürlich etwas mehr Druck. Sollte dies nicht der Fall sein, würde mich interessieren, ob Deine Feder so viel anders ist als meine. Der 149 ist schon ein Brummer aber auch da nicht besonders auffällig. Ich habe mal bei ein paar größere Füllhaltern die Griffstücke vermessen, hier das Ergebnis mit Durchmesser (D) und Länge (L):

- D 1,1 cm | L 1,5 cm - Pelikan M800
- D 1,2 cm | L 1,6 cm - Pelikan M1000
- D 1,4 cm | L 1,5 cm - Delta Dolcevita Oversize
- D 1,1 cm | L 1,5 cm - Montblanc 146
- D 1,3 cm | L 1,5 cm - Montblanc 149

Signifikante Unterschiede kann ich da jetzt nicht feststellen. Wenn Dir etwas dickere Griffstücke nicht liegen, ist das womöglich die Ursache für Dein Unbehagen. Die Länge des Griffstücks ist gänzlich unauffällig. Toleranzen in der Messung liegen maximalen bei 0,5 mm. Gewogen habe ich die Füllhalter jetzt nicht, doch scheint mir der 149 auch nicht schwerer zu sein. Vielleicht hilft etwas Eingewöhnung noch, da Dir aber das scharfe Schreibkorn ebenfalls nicht zusagt, weiß ich nicht ob ihr zusammenfindet. Ich halte Dir in jedem Fall ganz fest die Daumen.

Herzliche Grüße

Gerd
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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Wrighter » 25.08.2020 15:23

Will hat geschrieben:
25.08.2020 14:48
Lieber Ralf,

das ist ja auch alles Geschmackssache und persönliches Empfinden. Ich habe etliche alte flexible Pelikan-Füllhalter aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und alte Waterman's 42, 44 und 45, welche erkennbar mehr Druck benötigen, als der Calligraphy. Wenn Du die alten Superflexfedern gewohnt bist, braucht die Feder des 149er natürlich etwas mehr Druck. Sollte dies nicht der Fall sein, würde mich interessieren, ob Deine Feder so viel anders ist als meine. Der 149 ist schon ein Brummer aber auch da nicht besonders auffällig. Ich habe mal bei ein paar größere Füllhaltern die Griffstücke vermessen, hier das Ergebnis mit Durchmesser (D) und Länge (L):

- D 1,1 cm | L 1,5 cm - Pelikan M800
- D 1,2 cm | L 1,6 cm - Pelikan M1000
- D 1,4 cm | L 1,5 cm - Delta Dolcevita Oversize
- D 1,1 cm | L 1,5 cm - Montblanc 146
- D 1,3 cm | L 1,5 cm - Montblanc 149

Signifikante Unterschiede kann ich da jetzt nicht feststellen. Wenn Dir etwas dickere Griffstücke nicht liegen, ist das womöglich die Ursache für Dein Unbehagen. Die Länge des Griffstücks ist gänzlich unauffällig. Toleranzen in der Messung liegen maximalen bei 0,5 mm. Gewogen habe ich die Füllhalter jetzt nicht, doch scheint mir der 149 auch nicht schwerer zu sein. Vielleicht hilft etwas Eingewöhnung noch, da Dir aber das scharfe Schreibkorn ebenfalls nicht zusagt, weiß ich nicht ob ihr zusammenfindet. Ich halte Dir in jedem Fall ganz fest die Daumen.

Herzliche Grüße

Gerd
Lieber Gerd,

natürlich ist das alles ganz persönliches Empfinden und vielleicht sogar ein Stück weit Anwenderfehler. Auch fallen selbst bei diesen hochwertigen Teilen, die Federn immer unterschiedlich aus, sind ja wohl sogar Handarbeit. Nicht umsonst empfiehlt die Fa. Schimpf, vor dem Kauf stets mehrere anzutesten. Darum habe ich auch immer geschrieben, für mich und mit meinem Füller. Die Dicke und Kürze des Griffstücks ist für mich schon ungewöhnlich, wie gesagt, selbst der Jinhao 159, der dem MB 149 ansonsten sehr gleicht, ist an der Stelle etwas länger und minimal dünner, dazu sogar insgesamt noch etwas schwerer. Der MB ist für seine Größe ja eher ein Leichtgewicht. Alle meine anderen Füller sind insgesamt und vor allem am Griffstück deutlich dünner, manche sogar fast wieder zu dünn. Und was das Flexen anbelangt, ich habe wie gesagt, einige Füller aus den 50ern, die jetzt nicht wirklich Flexfedern haben, sich also lange nicht so breit flexen lassen, aber das was sie an Flex bieten, kommt deutlich früher, mit viel weniger Druck. Ganz extrem ist das natürlich bei meinem wundervollen Watermann 52, den ich wie übrigens auch den Montblanc, hier von Mitforisti gekauft habe. Der Waterman schreibt wunderbar, ist aber mit Baujahr 1920 eine Antiquität, die gehütet sein will. Auch ist er doch etwas klein und dünn (mit Kappe auf gehts dann wieder) und vor allem ist die Feder sehr lang und zart, sprich fast so empfindlich wie die alten Spitzfedern. Für schnelle Alltagsnotizen alles nicht ganz das Richtige, aber ansonsen ein wundervoller Füller. Eine kleine Schreibprobe ist bei den hingeschmuddelten Alltagsschriften, weiter oben dabei.

Und danke für die guten Wünsche, ich denke auch, das wird schon irgendwie.
Thom hat geschrieben:
25.08.2020 14:05
Das Problem mit dem Füllerdurchmesser ist subjektiv, es gibt Leute, die mit dünneren Stiften eher verkrampfen und andere versuchen die dicken Teile zusammenzudrücken. Das muss man probieren. Ich bin auch nicht so der dicke Typ, aber bei dem Preis würde ich sowieso verkrampfen.

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Lieber Thomas,

durch den Gebrauchtkauf war das mit dem Preis auch ein klein wenig krampfärmer. :D

Liebe Grüße

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 25.08.2020 15:32

Das mit dem Durchmesser kann ich schon verstehen, ein Ahab liegt, je nachdem wo man ihn fasst, so zwischen 1,2 und 1,4 cm, da gehen die Meinungen auch schon auseinander. "Kratzen" ist für Spitzfederschreiber sowieso ein relativer Begriff. Aber was Du zur Flexibilität schreibst, liest sich fast wie eine andere Feder. Preis/Leistung würde ich immer den Waterman's 52 vorziehen, erfordert aber auch etwas Sachkenntnis, mir ist selbst schon bei einer Waterman's 2 der rechte Federbacken abgebrochen, da hatte ich eine schon vorhandene Beschädigung übersehen.

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Wrighter » 25.08.2020 16:50

Natürlich sind die Grenzen zwischen Feedback, Kratzgeräuschen und echtem Kratzen fließend. Bei dieser noblen Feder hat es mich einfach überrascht, dass das wirlich gaaaanz leichte, aber doch spürbare Kratzen, eben gerade beim schwungvollen Schreiben, ganz ohne Druck auftrat. Da hätte ich eben eher ein absolut Babypopoartiges, völlig stummes Dahingleiten erwartet, wie es z. B. der Pelikan M 200 abliefert. Vielleicht ist dies ja auch ein Anzeichen, für eine etwas falsche Schreibhaltung. Solch leichtes Dahinrutschenlassen bin ich in der Form einfach nicht gewohnt, schon gar nicht von einem so wuchtigen Füller.

Und ja, der Watermann spielt in einer ganz anderen Liga und ich hüte dies Schätzchen auch und achte auf die feine Feder. Gerade durch die langen, dünnen Federschenkel ist sie natürlich sehr anfällig und wenn man dann zum falschen Zeitpunkt drückt, kanns ganz schnell Schäden geben. Darum suche ich ja auch immer noch einen etwas robusteren Begleiter für den Alltag.

Liebe Grüße

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Thom » 25.08.2020 17:17

Wrighter hat geschrieben:
25.08.2020 16:50
Vielleicht ist dies ja auch ein Anzeichen, für eine etwas falsche Schreibhaltung.
Das solltest Du ja kennen. viewtopic.php?f=6&t=18773&start=75#p193652

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Re: Montblanc 149Flex, 146 Calligraphy, 146 Stub

Beitrag von Horsa » 25.08.2020 17:25

Ich habe mir in Kel vor drei Monaten einen 149 Flex angeschaut und ihn probiert.
Offensichtlich erkennbar war die Feder schon ungleich geteilt. Der eine Teil des Schreibkorns glich einer Axt.
Die Feder schrieb auch dem entsprechend. So eine Qualität braucht vermutlich niemand. Schon überhaupt nicht zu diesem Preis.
Damit konnte man weder schreiben noch zeichnen.
Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass der Füllhalter noch immer mit eben dieser Feder in der Auslage liegt.
In Kiell wird so wohl auch keiner verkauft werden.
Tolle Idee mit dem Füller, die tatsächliche Qualität der Umsetzung macht mich zurückhaltend.
Als Katze im Sack würde ich ihn nur bei Schimpf kaufen wollen.
Am Ende ist mir der Preis für den Füller und seine Feder aber doch zu hoch.
Den Preis kann ich da nicht wiederfinden.
Alte Füllhalter haben vermutlich mehr zu bieten.

Liebe Grüße

Horsa

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