Schiller und Voltaire

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agathon
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Schiller und Voltaire

Beitrag von agathon » 18.06.2020 12:06

Ich liebäugele zur Zeit ein wenig mit „Schiller“ und „Voltaire“ aus der Writers Edition. Kann mir jemand etwas über das Schreibverhalten der Federn und die Größe der Füller verraten? Von den Bildern her habe ich den Eindruck, dass die zwischen 146 und 149 angesiedelt sein müsste, was mir beim Schreiben entgegen kommen dürften. Für ein paar Fingerzeige wäre ich dankbar


Grüße

agathon

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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von fountainpen.de » 18.06.2020 15:40

Der Durchmesser beider Schreibgeräte entspricht genau dem 146er. Die Feder entspricht auch dem 146er (eben nur mit einer anderen Gravur) ... insofern ist das Schreibverhalten identisch zum 146er.
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von agathon » 18.06.2020 20:27

Danke für den Hinweis zur Größe, das erleichtert die Vorstellung. Ich bin, was die Feder anbelangt, darauf hingewiesen worden, dass diese aus 750er Gold gefertigt seien und deswegen weicher schreiben würden.

Grüße

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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von fountainpen.de » 18.06.2020 20:34

;-)

Ja, die Federn eines 146ers aus Kunstharz ist 14kt. Viele 146er (z.B. die Solitaire) haben eine 18kt Feder ... ich habe selbst nie Unterschiede festgestellt. Letztlich wurde dieses Thema schon öfter in diesem Forum diskutiert ... mach mal einen Blindttest und schau mal, ob Du den Unterschied merkst.
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von agathon » 18.06.2020 20:48

Um Gottes Willen!, auf keinen Fall wollte ich mit meinem Beitrag diese Diskussion wieder aufwärmen - ich wollte nur den Hinweis weitergeben.

Grüße

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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von fountainpen.de » 20.06.2020 11:30

Mein Kommentar war auch nicht "böse" gemeint :-)
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von esp » 20.06.2020 12:53

Hallo,

ich hab' die Füllfeder nicht mehr; aber den Bleistift. Und dieser ist erheblich kleiner als ein 146-Äquivalent - ungefähr die Mozart-Größe. So weit ich mich erinnere ist die Füllfeder nicht allzu klein, aber kleiner als das "normale" Montblanc-Maß für Füllfedern.
agathon hat geschrieben:
18.06.2020 12:06
Ich liebäugele zur Zeit ein wenig mit „Schiller“ und „Voltaire“ aus der Writers Edition. Kann mir jemand etwas über das Schreibverhalten der Federn und die Größe der Füller verraten? Von den Bildern her habe ich den Eindruck, dass die zwischen 146 und 149 angesiedelt sein müsste, was mir beim Schreiben entgegen kommen dürften. Für ein paar Fingerzeige wäre ich dankbar
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von agathon » 20.06.2020 12:56

Fountainpen, das weiß ich doch! Deine Beiträge schätze ich sowieso immer sehr. Mit den Writers liebäugle ich schon seit Längerem, so langsam wird es nun aber konkreter. Ich würde mich daher freuen, wenn sich hier mehr Leute zu Wort melden, die den ein oder anderen Writers besitzen, benutzen und von ihren Erfahrungen damit erzählen würden. Vermutlich ist der Kreis derjenigen aber recht klein.

Grüße

agathon

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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von agathon » 20.06.2020 12:57

Danke Edi, für den Hinweis. Das hätte ich jetzt nicht gedacht!

Grüsse

agathon

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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von fountainpen.de » 20.06.2020 13:09

Hallo Edi,
aber den Bleistift. Und dieser ist erheblich kleiner
Da meinst Du wahrscheinlich das Original/Vorbild für den Voltaire aus den 30ern? (denn müsste ich auch noch irgendwo haben)
http://fountainpen.de/old-l72-mechanical-pencil.htm

Stimmt, die waren oft recht kurz (es gab diese aber auch in langen Varianten).

Viele Grüße
Michael
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von penparadise » 20.06.2020 13:27

fountainpen.de hat geschrieben:
18.06.2020 15:40
Der Durchmesser beider Schreibgeräte entspricht dem 146er. Die Feder entspricht auch dem 146er (eben nur mit einer anderen Gravur) ... insofern ist das Schreibverhalten identisch zum 146er.
Jedoch ist der Voltaire 13mm länger als der Schiller (im geschlossenen Zustand) bedingt durch den 3mm längeren Schaft und die 10mm längere Kappe, die außerdem durch den Vermeil-Kappenkopf auch deutlich schwerer ist.
Mit besten Grüßen
Axel
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von esp » 20.06.2020 14:30

Hallo Michael,

nein, ich meinte schon den Friedrich Schiller. Der Bleistift ist 115mm kurz. Der Voltaire Bleistift hingegen 143mm. Und die Voltaire Füllfeder ist gar 148mm lang (alles mit einem Lineal gemessen daher vielleicht nicht ganz genau).

Schade, dass ich die Schiller Füllfeder nicht mehr habe. Aber meine Schwiegertochter hat sich über das Hochzeitspräsent gefreut :D Und mein Sohn über den Edgar Allan Poe ... Das heißt, ich bin jetzt wieder auf der Suche :)
aber den Bleistift. Und dieser ist erheblich kleiner
Da meinst Du wahrscheinlich das Original/Vorbild für den Voltaire aus den 30ern? (denn müsste ich auch noch irgendwo haben)
http://fountainpen.de/old-l72-mechanical-pencil.htm
[/quote]
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von esp » 20.06.2020 14:38

Vielleicht kann ich Dir helfen? Ich hab' ein paar. Und bin auf der Suche nach weiteren. Allerdings sind die Preise für die Stücke, die ich gerne hätte, inzwischen prohibitiv :(

Die drei schönsten sind (für mich) Jules Verne, Franz Kafka und F.Scott Fitgerald.

Der Jules Verne ist für mich die allerschönste Füllfeder überhaupt. Sie ist zwar relativ schwer, liegt aber trotzdem gut in (meiner) Hand. Und die Feder ist ein Traum.

Wobei, Montblanc-Federn sind entweder sehr gut oder nicht zu gebrauchen. Aber die Feder dieser Füllfeder ist einfach wunderbar.
agathon hat geschrieben:
20.06.2020 12:56
Ich würde mich daher freuen, wenn sich hier mehr Leute zu Wort melden, die den ein oder anderen Writers besitzen, benutzen und von ihren Erfahrungen damit erzählen würden. Vermutlich ist der Kreis derjenigen aber recht klein.

Grüße

agathon
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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von agathon » 20.06.2020 14:46

Für mich ist bei der Vorauswahl entscheidend, dass ich mich mit dem Schriftsteller identifizieren können muss. Bei Voltaire und Schiller klappt das gut, Cervantes passte mir auch gut in denn Kram. Vom Füller her gefällt mir der Dickens ausgesprochen gut, aber der Schriftsteller ist nicht so ganz mein Fall. Beim Cervantes weiß ich noch nicht so genau, ob mir der Stift gefällt, da überlege ich noch. Jedenfalls sind die drei genannten derzeit in der engeren Wahl und so halbwegs bezahlbar scheinen sie derzeit auch noch zu sein.

Grüße

agathon

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Re: Schiller und Voltaire

Beitrag von 24x30 » 20.06.2020 18:40

Zu den Federn: Mein Twain hat seit kurzem eine wunderbare EF Feder. Die ist tatsächlich relativ steif im Vergleich zu anderen Gold-Federn in diesem Format. Die Bitte an MB war, die Feder sehr fein einzustellen, was sie auch erfolgreich getan haben. Auch wenn das nicht günstig war bin ich zufrieden damit, daß es auch mit älteren Modellen noch möglich ist.
agathon hat geschrieben:
20.06.2020 14:46
Für mich ist bei der Vorauswahl entscheidend, dass ich mich mit dem Schriftsteller identifizieren können muss.
Nachvollziehbar, daß ist aber manchmal auch schwierig, da diese Personen häufig ein bewegtes Leben hatten. Bei mir der Grund warum ich nie einen Disney nehmen würde, obwohl der Stift interessant aussieht.

Viele Grüße
Rudi

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