relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

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RichardRoss
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relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von RichardRoss » 15.01.2021 19:18

Hallo, zusammen!

Kennt ihr Füller, die die Größe eines MB 144 haben, die Feder aber die Größe eines 149ers hat?

Die Marke wäre erstmal zweitrangig. Ob neu oder historisch ist auch nicht so wichtig, aber sehr gute Qualität wäre schon toll. :)

Danke für eure Ideen. :)
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Horsa
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von Horsa » 15.01.2021 19:40

Ja, die Antwort will mich auch interessieren. Die Federn der älteren 149er finde ich ganz charmant, der Durchmesser der Füllhalter ist leider, für mich, viel zu dick. Auf die Tintenleiter kleinerer Füllhalter passt das riesig geflügelte Ding aber auch nicht. An die Kappe nicht zu denken. Ich probiere mich schon an die dicken Dinger zu gewöhnen ..... .
Eine Alternative wäre wirklich schön.

Liebe Grüße

Horsa

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RichardRoss
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von RichardRoss » 15.01.2021 19:46

Horsa hat geschrieben:
15.01.2021 19:40
Ja, die Antwort will mich auch interessieren. Die Federn der älteren 149er finde ich ganz charmant, der Durchmesser der Füllhalter ist leider, für mich, viel zu dick. Auf die Tintenleiter kleinerer Füllhalter passt das riesig geflügelte Ding aber auch nicht. An die Kappe nicht zu denken. Ich probiere mich schon an die dicken Dinger zu gewöhnen ..... .
Eine Alternative wäre wirklich schön.

Liebe Grüße

Horsa
EXAKT! Genau so geht es mir auch.
Hab schon an einen ganz alten 146er gedacht. Müsste ich mal testen. Aber du hast ja einen, nicht wahr? ;)
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von eisbaer-kiel » 15.01.2021 19:58

Das ist natürlich eine spannende Frage. Aber wie bzw. wo sollte eurer Meinung nach der Spagat zwischen dem notwendigen großen Kappendurchmesser und dem dünneren Griffstück erreicht werden? An irgendeiner Stelle muss das dicke aufs dünne... oder so ähnlich ;)
Einen zu starken Übergang sollte es ja auch nicht geben, sonst wird es für die Finger unangenehm.
Aber einer unserer Füllerkonstrukteure im Forum hat bestimmt eine Idee :)
Viele Grüße
Manfred

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RichardRoss
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von RichardRoss » 15.01.2021 20:01

Wie groß die Kappe dann ist wäre mir relativ egal.

Moderne Kawecos haben zB unproportional riesige Kappen, aber leider nicht so riesige Federn.
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von Pensilea » 15.01.2021 20:05

Ich finde keine Größenangabe der Montblanc Feder eines 149er.
Hat jemand z.B ein Foto mit Größenvergleich? Oder eine cm Angabe?
Herzliche Grüße von Angelika

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RichardRoss
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von RichardRoss » 15.01.2021 20:17

hier sieht man ungefähr die Größe anhand der Linien im Hintergrund..

und noch ein Pilot-Bild:
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von Pensilea » 15.01.2021 21:13

Ich habe mal ein Foto von einer Platinumfeder gemacht. An den würde ich denken. Ich finde die schon sehr gross. Ohne Kappe ist der Platinum 12 cm. Der Kappendurchmesser ist ca. 1,2 cm.

Ich habe auch im Netz einen Vergleich gefunden. Vielleicht hilft der ja weiter
https://www.pens-and-freaks.com/f%C3%BC ... 6-century/
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20210115_210015_compress3.jpg
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Herzliche Grüße von Angelika

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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von Killerturnschuh » 16.01.2021 7:18

Die 149er Feder in ein bestehendes kleineres/schmaleres Modell zu transplantieren dürfte etwa so einfach sein wie einen Elefanten durch ein Nadelöhr zu jagen.
Kappe, Tintenleiter und Stabilität des Griffstückes sind da wohl die Hauptprobleme.

An deiner Stelle würde ich mal mit Francis Kontakt aufnehmen ob er dir um die 149er Feder einen kleineren Korpus drumherum bauen kann.
Wirklich schön wird so ein Stift meines Empfindens nach aber nie aussehen, die Proportionen stimmen da einfach nicht mehr.
Romillo hatte es ja auch mit völlig überdimensionierten Federn versucht und das Resultat waren alles andere als gut aussehende Füller.
Salve

Angi

"Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen."
(Sir Arthur Conan Doyle)

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stift
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von stift » 16.01.2021 8:57

Geht nicht da die Feder zu groß ist und zu breit,und der Radius der Feder passt nicht auf einen kleineren Tintenleiter.
1 bedeutet Meisterstück
4 Das System-Kolben
9 Die Feder.
Vergleich!
Man zieht ja auch keine 43er Schuhe an wenn man 46 hat.
Ist egal, die 149er eine sehr wuchtige Feder.
LG
Harald
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HeKe2
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von HeKe2 » 16.01.2021 9:11

eisbaer-kiel hat geschrieben:
15.01.2021 19:58
Das ist natürlich eine spannende Frage. Aber wie bzw. wo sollte eurer Meinung nach der Spagat zwischen dem notwendigen großen Kappendurchmesser und dem dünneren Griffstück erreicht werden? An irgendeiner Stelle muss das dicke aufs dünne... oder so ähnlich ;)
Killerturnschuh hat geschrieben:
16.01.2021 7:18
Die 149er Feder in ein bestehendes kleineres/schmaleres Modell zu transplantieren dürfte etwa so einfach sein wie einen Elefanten durch ein Nadelöhr zu jagen.
Kappe, Tintenleiter und Stabilität des Griffstückes sind da wohl die Hauptprobleme.

An deiner Stelle würde ich mal mit Francis Kontakt aufnehmen ob er dir um die 149er Feder einen kleineren Korpus drumherum bauen kann.
Wirklich schön wird so ein Stift meines Empfindens nach aber nie aussehen, die Proportionen stimmen da einfach nicht mehr.
Romillo hatte es ja auch mit völlig überdimensionierten Federn versucht und das Resultat waren alles andere als gut aussehende Füller.
An Francis hatt ich in dem Fall auch gedacht (siehe unten).
stift hat geschrieben:
16.01.2021 8:57
Geht nicht da die Feder zu groß ist und zu breit,und der Radius der Feder passt nicht auf einen kleineren Tintenleiter.
...
Man zieht ja auch keine 43er Schuhe an wenn man 46 hat.
Ist egal, die 149er eine sehr wuchtige Feder.
Ich weiß ja nicht, aber ist dieser Faden nicht ein Hinweis darauf, dass es doch gehen könnte? Der ist zwar "aufgeblasen", aber dennoch wirkt die Feder deutlich größer, als bei anderen Füllern. Lt. Zeichnung ist der Durchmesser am Griffstück 13mm, was allerdings auch wieder 1mm mehr als bei einem M1000 ist.
Beste Grüße
Hermann

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stift
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von stift » 16.01.2021 9:21

Anfertigung ist etwas anderes in meine Augen als die Frage,und ich will nicht wissen was das kostet und auch Geschmackssache.
LG
Harald
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HeKe2
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von HeKe2 » 16.01.2021 9:33

stift hat geschrieben:
16.01.2021 9:21
Anfertigung ist etwas anderes in meine Augen als die Frage,und ich will nicht wissen was das kostet und auch Geschmackssache.
LG
Harald
Da magst du recht haben. Umsonst ist das sicher nicht. Die Sache mit dem Geschmack wurde schon in dem Faden diskutiert. Die einen mögen es, die anderen nicht. Die klassischen Proportionen werden da sicher nicht eingehalten. Und da liegt auch wohl das größte Problem. Ein Hersteller möchte sein Produkt verkaufen. Da ist es wenig sinnvoll, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das das ästhetische Empfinden eines deutlichen Anteils der potentiellen Käufer verletzt.
Beste Grüße
Hermann

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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von 24x30 » 16.01.2021 9:39

Vielleicht solltet ihr das von einer anderen Seite betrachten. Welche Eigenschaften der Feder sind es die gewünscht sind? eventuell gibt es diese auch in einem schmaleren Format.

Bsp. ich habe hier eine relativ lange aber schmalere Swan die recht weich (semi flex?) schreibt ... so etwas geht dann bestimmt auch in einem Saarpen :)

Viele Grüße

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HeKe2
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Re: relativ kleine Füller mit riesiger Feder??

Beitrag von HeKe2 » 16.01.2021 9:45

Auch da muss man sagen, dass das nicht die Frage ist. Ich habe meinen Sieger-Füller, der hat eine so schöne Feder von Degussa, dass ich die nicht missen möchte, aber sie ist verhältnismäßig klein. Gefragt war aber nach der Größe. Wenn es um die Schreibeigenschaften geht, müssten die gewünschten erst definiert werden. Da ist die Feder eines MB 149 sicher anders als die eines Pelikan M1000 und die wiederum anders als die eines Sailor KOP.
Beste Grüße
Hermann

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