Ich suche "meinen" Füller

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blurredrainbow
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Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von blurredrainbow »

Hallo ihr Lieben :)

ich bin auf der Suche nach meinem Alltagsfüller. Ich habe einen Lamy2000 und der ist schon sehr nahe dran. Aber ich habe das Gefühl, dass da noch mehr geht. Beim Lamy2000 ist mir letztendlich die Feder zu starr, sonst wäre er schon perfekt.

Allgemeines:
- ich bin preislich offen von ganz billig bis 300 € und falls sich der Idealfüller in einer höheren Preisklasse finden ließe, bin ich auch bereit, in höheren Dimensionen zu denken.
- optisch habe ich keine besonderen Wünsche. Wenn unten stehende Kriterien ergeben, dass mein Optimalfüller ein bunter Kinderfüller ist, dann sei es so.
- Keine Vorliebe bzgl. Kolben oder Patrone, sofern es passende Konverter gibt.
- Ich hatte zu Schulzeiten einen Pelikan Level. Der mit dem passenden Aufsatz für das zugehörige Tintenfass. Die Feder fühlte sich nach Jahren des Schreibens „gut ausgeleiert“ an, und das ist in etwa das Schreibgefühl nachdem ich mich sehne.
- Wir hatten in der Familie einen 80er Jahre Geha Schulfüller. Dessen Feder hatte ein ähnlich weiches Schreibgefühl.
- Ich war über viele Jahre den Lamy Safaris treu, muss aber sagen, dass ich das Griffstück eher unangenehm finde, weil ich den Füller beim Schreiben auch mal leicht drehe und auch nicht immer den gleichen Handgriff habe.


Nun versuche ich, meine Punkte, nach Wichtigkeit geordnet zu Wort zu bringen.

1. und somit am Wichtigsten
Die Feder/der Füller darf beim Anschreiben keine Macken haben. Ich muss oft nur schnell ein paar Stichworte oder eine Artikelnummer notieren, dann liegt der Füller wieder für 20 Min herum, bis ich ihn wieder benötige. Mich machen Schreibgeräte wahnsinnig, wenn man starten will und erst einmal herumkritzeln oder Druck ausüben muss, bis es losgehen kann.

2. Ich mag M Federn, gerne auch einen Hang zu B.
Gewünscht ist eine weiche Feder, mit der ich bei leichtem Druck auch eine deutliche Varainz an Strichstärke erleben kann.

3. Die Feder soll nicht kratzen und geschmeidig übers Papier gleiten

4. das Griffstück darf nicht glatt sein, denn ich tendiere zu schweißigen Händen oder auch mal eingecremte Hände und möchte nicht abrutschen. Lieber aber ein Griffstück mit Struktur oder Riffeln, anstatt einer Silikonbeschichtung, die irgendwann klebrig und eklig wird.

5. Ich schreibe nicht immer im selben Winkel und neige dazu, den Füller während des Schreibens auch mal leicht zu drehen. Dies muss die Feder abhaben können und darf hier auch nicht kratzen oder aussetzen.

6. ich habe für eine Frau relativ große, kräftige Hände. Daher bitte keinen ganz dünnen und keine ganz kurzen Füller (hier wieder mein Bezug zum Lamy 2000, der hat eine gute Größe und liegt mir super in der Hand)

7. Aufgrund meines „schnell etwas notieren müssens“, bin ich kein Fan von Drehkappen. Lieber die zum Zudrücken/Aufziehen.

8. Ich bevorzuge einen leichten Füller. Ich besitze einen Lamy Studio. Der Ist mir zu schwer und gibt mir auch, wie unter Punkt 4 beschieben, das Problem mit dem glatten Griffstück.

Nun bin ich seeeehr gespannt, was euch in den Sinn kommt :idea:

Vielen Dank schon einmal vorab und liebe Grüße
Sandra
Columbus
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von Columbus »

Das läuft in meinen Augen auf einen Pelikan M 600 hinaus.
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BC666
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von BC666 »

Columbus hat geschrieben:
22.08.2026 15:15
Das läuft in meinen Augen auf einen Pelikan M 600 hinaus.
Der hat aber eine Schraubkappe, wie alle anderen Souveräne.

Was Kappe angeht, liebe ich den Visconti van Gogh. Auch die Zuverlässigkeit ist gegeben. Nimmt Konverter, ist aber vielleicht ein bisschen zu dünn und schwer. Und geriffelt ist das Griffstück auch nicht.

Für's Büro ist für mich der Pilot Capless perfekt. Allerdings hat der den Clip vorn. Das verhindert vielleicht das Abrutschen, aber ich kann nicht einschätzen, wie es sich mit der flexiblen Schreibhaltung verhält. Kappe Fehlanzeige, Patrone oder Konverter.

Wenn alle Kriterien passen sollen, bin ich raus - lese aber sehr interessiert mit, was für eine eierlegende Wollmilchsau es geben könnt :D
LG, Claudia
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Edelweissine
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von Edelweissine »

Und wieder mal plädiere ich für die Marietta, den Franklin-Christoph 20.
Das Modell ist eher leicht, nicht "fipsig klein", hat eine Steckkappe und kann mit Standardpatronen, Konverter oder auch als Eyedropper verwendet werden. Federn gibt es in größerer Auswahl in diversen Stärken und guter Qualität, Stahl und Gold, das Design kann gewählt werden, preislich liegt es im Rahmen.
https://www.franklin-christoph.com/coll ... d752LkhIi4
Allerdings muss er entweder in den USA bestellt oder gebraucht übernommen werden.
Vielleicht kannst Du ihn vorher auf einem Treffen oder Stammtisch testen?
Gruß,
Heike
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Pelikano Modell zwo
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von Pelikano Modell zwo »

blurredrainbow hat geschrieben:
22.08.2026 15:04
- Ich hatte zu Schulzeiten einen Pelikan Level. Der mit dem passenden Aufsatz für das zugehörige Tintenfass. Die Feder fühlte sich nach Jahren des Schreibens „gut ausgeleiert“ an, und das ist in etwa das Schreibgefühl nachdem ich mich sehne.
- Wir hatten in der Familie einen 80er Jahre Geha Schulfüller. Dessen Feder hatte ein ähnlich weiches Schreibgefühl.
- Ich war über viele Jahre den Lamy Safaris treu, muss aber sagen, dass ich das Griffstück eher unangenehm finde, weil ich den Füller beim Schreiben auch mal leicht drehe und auch nicht immer den gleichen Handgriff habe.
Den Pelikan Level (L5) gäbe es noch als NOS, originalverpackt - in der großen Bucht. Mit 14-Karat Goldfeder und allem Zubehör (Präsentationsständer und Tintenbehälter). Der Preis liegt bei 115 Euro. Ist halt ein gewisses Risiko, aber gewerblicher Händler mit Rücknahme.

Gruß, Nobby
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TomSch
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von TomSch »

Tach zusammen!

Da hab' ich wat einfacheret: ;)
Du kommst mit dem 2000 hervorragend klar, wie du schreibst. Dir missfällt lediglich die steife Feder.
Frag' mal im Gesucht-Faden nach einer gebrauchten Goldfeder aus einem LAMY 27/99. Die kann man nämlich untereinander tauschen,

und zwar so:

Frontstück des 2000 abdrehen (Achtung, den Federring nicht verlieren!!!),
vorn seitlich der Federschenkel mit Daumen und Zeigefinger fassen und die Feder sanft Richtung Öffnung schieben,
danach die Feder, die auf dem Tintenleiter steckt (wie bei einem Safari oder AlStar), nach vorn abziehen,
die alte 27/99er aufstecken,
det Janze wieder zusammensetzen und fertig ist der perfekte Füller. :mrgreen:

Tschö, Thomas
Sei nicht so; sei anders.
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pradella2
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von pradella2 »

Hm. Die Füllhalterwelt ist bekanntlicherweise sehr groß und ziemlich bunt. Wenn Du mit dem Lamy 2000 bisher gut gefahren bist, wäre vielleicht der Lamy Profil 80 etwas für Dich. Den kriegt man zwar nur noch gebraucht, aber es ist ein großartig schreibender, sehr leichter Kolbenfüller mit Steckkappe, passablem Griffstück und einer rasch ansprechenden, platinierten Goldfeder. Schau [url]hier[viewtopic.php?t=2640/url].
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imperius
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von imperius »

Hallo Sandra,

ich finde es stark, dass Du Deine Vorstellung so präzise formuliert und priorisiert hast. Liest man nicht gar so oft.

Allerdings finde ich es unfassbar schwer, Dir zum richtigen Füller zu verhelfen, wenn ALLE Kriterien erfüllt sein sollen. Dinge wie die Steckkappe sind sicher nicht das Thema, auch nicht weich schreibende Federn im B - aber schwierig wird es mit der Challange des nicht glatten Griffstücks, was etliche Modelle aus dem Rennen schießt. Zudem magst Du gerne Linienvarianz haben, gleichzeitig aber den Füller flexibel halten wollen. Italic geht nicht, da die wiederum kratzt, Stub geht nicht, weil man sie eben nicht "egal wie" halten kann.

Wären denn, unter Umständen, ein bis zwei Kriterien entbehrlich? Beim alltäglichen Schreiben eventuell die deutliche Linienvarianz oder das glatte Griffstück?

Eine (wirklich nur) erste Idee: der Pineider Avatar oder wenig "rutschig" aber ggf minimal über dem Budget der Pineider Alchemist. Oder ein Visconti van Gogh? Bei beiden Marken habe ich bspw. keine Anschreibprobkene (wenn sie nicht gerade 1-2 Wochen liegen) und die Kappe schließt magnetisch, für Deinen Zweck sicher ein Vorteil.

Viele Grüße
Norbert
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Pen-Tagon
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von Pen-Tagon »

Du suchst den perfekten Füller, den es nicht gibt.

Zusätzlich gibt es Unwägbarkeiten. Zum Beispiel die Punkte 1 und 3. Ich kaufe mir einen Füller, von dem man sagt, die Federn sind über jeden Zweifel erhaben. Dann ist der Füller bei mir, sogar von einer Luxusmarke, und ich habe ich nicht nur Anschreibschwierigkeiten sondern auch Aussetzer mitten drin. Kratzen tut die Feder auch noch. Kann auch sein, dass beides zusammen hängt. Gut, kann man reparieren (lassen). Sicher könnte man vor Ort die Federn einzeln durchprobieren, bis man eine geeignete gefunden hat. Nur wo gibt es solche Geschäfte noch? Mir fallen auf Anhieb nur der Pelikan Tintenturm in Hannover ein, wenn man die Marke mag, oder die großen Geschäfte in Tübingen und Köln, und die dürften auch nicht von jeder Marke ohne Ende Federn vorrätig haben.

Linienvarianz durch Druck ist auch so eine Sache, weil subjektiv. Heutige Federn neigen sowieso zu einer gewissen Härte.

Vom Wunsch nach einem glatten Griffstück würde ich mich auf jeden Fall verabschieden. Damit schließt Du 99,5% aller Möglichkeiten aus.

Schau Dir mal den Majohn P136 an. Die Ähnlichkeit mit einem Montblanc 146 scheint gewollt. :mrgreen:

Den gibt es auch mit expliziter Flexfeder. Aber auch hier scheiden sich die Geister. Für die Einen taugt die Feder, für die anderen nicht. Ich haben den mit Stub, und bin sehr zufrieden. Hier habe ich Strichvarianz in den Schreibrichtungen. Und ich kann vergleichen, denn das Original habe ich auch.

https://www.amazon.de/erofa-Kolbenf%C3% ... &hvexpln=0
Gruß
Knut
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Pen-Tagon
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von Pen-Tagon »

Ach so, für den Majohn gibt es Ersatztrippel (Federn mit Tintenleiter und Gehäuse) in den gängigen Strichbreiten inkl. Stub für wenig Geld. Noch das passende Werkzeug für ein paar € dazu bestellen, und man kann nach Lust und Laune wechseln. Wenn das alles überhaupt nicht gefällt, dann war es nur ein wenig Lehrgeld.
Gruß
Knut
blurredrainbow
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von blurredrainbow »

Hallo zusammen,

wow - vielen lieben Dank für die vielen bisherigen Kommentare.
Mir war fast klar, dass es schwierig wird, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich lese mit Begeisterung eure Vorschläge.

Ich habe im Forum schon oft den Satz gelesen, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt.
Die Recherche nach „dem perfekten Füller“ erinnert mich immer an den kleinen Harry Potter, wie er beim Ollivander im Laden steht, um seinen Zauberstab zu finden :D
TomSch hat geschrieben:
22.08.2026 18:20

Da hab' ich wat einfacheret: ;)
Du kommst mit dem 2000 hervorragend klar, wie du schreibst. Dir missfällt lediglich die steife Feder.
Frag' mal im Gesucht-Faden nach einer gebrauchten Goldfeder aus einem LAMY 27/99. Die kann man nämlich untereinander tauschen,
Lieber Thomas,
vielen Dank! Das wird auf jeden Fall mein erster Versuch sein. Mir war bisher nicht bekannt, dass es andere Federn gibt, die in den Lamy 2000 hineinpassen und ich hatte daher überhaupt nicht in diese Richtung recherchiert. Frage ich auch direkt mal im Gesucht-Faden an.

imperius hat geschrieben:
23.08.2026 3:47

Wären denn, unter Umständen, ein bis zwei Kriterien entbehrlich? Beim alltäglichen Schreiben eventuell die deutliche Linienvarianz oder das glatte Griffstück?
Hallo Norbert,
ich habe meine Punkte nach Wichtigkeit geordnet. Dies implizierte in meinem Kopf, dass ich bereit bin, Abstriche zu machen, je höher die Zahl ist. Habe ich so allerdings nicht klar formuliert.
Also ja: wenn nicht alle 8 Punkte unter einen Hut (oder Kappe :D ) gebracht werden können, dann als erstes Punkt 8 streichen, das sind die Anforderungen bzgl. Gewicht. Als nächstes dürfte dann Punkt 7 ignoriert werden und somit die Drehkappen mit ins Rennen usw.

BC666 hat geschrieben:
22.08.2026 16:00

Für's Büro ist für mich der Pilot Capless perfekt. Allerdings hat der den Clip vorn.
Hallo Claudia,
den Pilot Capless habe ich auch schon bei meinen Internetrecherchen entdeckt. Kenne mich mit Capless bisher überhaupt nicht aus. Auf den ersten Blick sah der für mich nach „verkehrte Welt“ aus wegen dem Clip vorne :D wäre sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig für mich - sowohl optisch als auch wegen der Haltung, aber ich würde ihn nicht direkt komplett ausschließen wollen.
Wie würdest du denn subjektiv die Weichheit der Feder beschreiben? Lässt sie mit etwas Druck eine Linienvarianz zu, oder schreibt sie eher gleichbleibend? Ich werde gleich auch mal schauen, ob ich ein Video finde, wo darauf jemand eingeht.


Liebe Grüße und schönen Sonntag an alle!
Sandra
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BC666
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von BC666 »

blurredrainbow hat geschrieben:
23.08.2026 9:40
Wie würdest du denn subjektiv die Weichheit der Feder beschreiben? Lässt sie mit etwas Druck eine Linienvarianz zu, oder schreibt sie eher gleichbleibend?
Hallo Sandra,

hm, die flexige Feder hatte ich wohl etwas ausgeblendet, dabei steht das ja ganz oben auf der Liste 🫣. Ich hab's gerade mal mit meiner F-Feder getestet. Bei den typischen Kringeln bekomme ich minimale Varianz rein, aber beim normalen Schreiben ist davon nichts zu merken. Also dürfte auch der Capless wegfallen. Sorry.

Viel Glück weiterhin bei der Suche.
LG, Claudia
Nitschewo
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Re: Ich suche "meinen" Füller

Beitrag von Nitschewo »

Wenn mit Federn experimentiert werden darf: Es gibt ein 250er Triple (fertige Einheit aus Feder, Tintenleiter und einer Schraubhülse, die alles zusammen hält) von der Firma Bock. Sie passt bspw. in den Kaweco Original 250, ein eher leichter Aluminium-Füller, allerdings mit Schraubkappe. Aber auch viele andere Hersteller verwenden Bock-Triples. Teilweise ist es auch möglich, die Feder in ein anderes Triple einzubauen; das 250er lässt sich einfach auseinander ziehen.

Bei deiner Beschreibung der "ausgeleierten" Federn fiel mir die Titanfeder direkt ein. Ich denke, du meinst damit eine Elastizität der Feder, eine Art "Mitschwingen" beim Schreiben. Ich habe selbst keine Füller mit Titanfeder, durfte aber bei einem Stammtisch mal eine schreiben und das Schreibgefühl war schon außergewöhnlich.

Vielleicht magst du ja experimentieren, nach einem Füller schauen, der deine Kriterien erfüllt und 250er Triples nimmt und ihn auf eine Titanfeder umrüsten.
Viele Grüße

Bianka

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