SCRIBO made in Bologna

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Duesenschrieb
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SCRIBO made in Bologna

Beitrag von Duesenschrieb » 30.05.2018 14:00

Liebe Penthusiasten,

nach längerer Sendepause gibt es mal wieder etwas Neues zu berichten. Als alter Omas-Fan habe ich wie viele andere hier sicher auch den Niedergang des Hauses sehr bedauert. Auch wenn er schlussendlich absehbar gewesen ist. Aber siehe da, offenbar haben sich vor einer Weile einige ehemalige Omas-Mitarbeiter selbstständig gemacht und mit der Marke SCRIBO in Bologna altes Omas-Know-how zu neuem Leben erweckt. In mikroskopischen Stückzahlen, aber immerhin. Ich selbst bin durch https://www.writeherekitenow.co.uk/scribo-pens.html und natürlich einen Beitrag im Fountainpennetwork unter http://www.fountainpennetwork.com/forum ... in-scribo/darauf gestoßen. Und ich muss sagen, was die Damen und Herren da in Bologna zubereiten, macht einen sehr guten Eindruck. Immerhin so gut, dass ich mir Nummer 46 von insgesamt 50 Exemplaren des für Write here in Shrewsbury produzierten SCRIBO Pens in grauem Acryl (von fantastischer Qualität, Schimmer und Tiefe!) angelacht habe. Mit B-Feder. Und was soll ich sagen, er schreibt sich wie ein Omas! Zum am 2. Juni anstehenden Frankfurter Stammtisch werde ich die Neuerwerbung gerne mitbringen. Wer es also ins Frankfurter Haus nach Neu-Isenburg schafft, darf gespannt sein ;-)
mit pen-o-philen Grüßen aus dem Taunus

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Linceo
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von Linceo » 30.05.2018 22:45

Wie schön, mal wieder von Dir zu hören!
Und auf den neuen Bologneser bin ich echt gespannt!

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Narundil
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von Narundil » 26.11.2018 13:58

Glückwunsch zum neuen Scribo :)

Da geht mir als OMAS-Fan ja ein Herz auf. Vielleicht kommt ja in den nächsten Jahren wieder so ein wundervolles Material wie unser allseits geliebtes "Arco Brown Celluloid". Das würde mich wirklich freuen :)

LG,
Steffen

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hoppenstedt
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von hoppenstedt » 28.11.2018 1:07

Zuerst einmal Glückwunsch zu dieser hochinteressanten Neuerwerbung :)

Die SCRIBO sind mir erst vor einigen Tagen aufgefallen und da auch erst im Zusammenhang mit meiner neu erwachten Zuneigung zu meinen Schätzchen sowie einem Reparaturauftrag für meinen 149er MB.

Besonders die Flex-Federn von SCRIBO finde ich höchst interessant!
(Hat schon jemand damit geschrieben und kann Erfahrungen hier teilen?)

Allerdings finde ich auch die Preisgestaltung interessant - im Sinne von selbstbewusst... :o
650 EUR und nur auf Vorbestellung... Da scheint man ja den OMAS-Nimbus schon gerne zu nutzen.
Sind die neuen es wert?, frage ich mich als jemand, der schon im Laufe der Jahr(zehnt)e einige Hunderter für Füller hat liegen lassen...
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

Tanjas
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von Tanjas » 28.11.2018 9:01

Hallo Alfred,
ich habe einen Scribo 2 in Noble Green mit einer Flex M- Feder seit einigen Wochen. Ich bin von der Feder schwer begeistert, seit ich sie habe, ist sie täglich im Einsatz trotz des anfänglich s e h r üppigen Tintenflusses.

Zur Zeit habe ich den Füller mit L'artisan Olivine gefüllt und bin mittlerweile auch mit dem Tintenfluss zufrieden - schnelle Notizen und zuklappen spielt sich noch nicht - etwas Trocknungszeit ist nötig.

Die Feder selbst ist weich, nachgiebig, elastisch vom Gefühl her sogar elastischer als die Feder des M1000. Flexen funktioniert ohne railroading - hier ist der üppige Tintenfluss von Vorteil :mrgreen:

Die Feder zu stark zu flexen, wie es teilweise auf YouTube gezeigt wird, bringe ich nicht übers Herz. Es sind sehr deutliche Linienvariationen sichtbar und mitwesentlich weniger Druck zu erzeugen, als mit der Aurora Fine-Flex.

Alles in Allem eine s e h r tolle Feder, ich nutze sie vor allem für tägliches normales Schreiben und das Schreibgefühl selbst ist äußerst angenehm und weich - mit der Möglichkeit mit ihr auch ausdrucksstarke Schriften schreiben zu können.

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Fritz Schimpf
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von Fritz Schimpf » 28.11.2018 9:57

Besonders die Flex-Federn von SCRIBO finde ich höchst interessant!
(Hat schon jemand damit geschrieben und kann Erfahrungen hier teilen?)

Noch haben wir die SCRIBO Muster bei uns vorrätig (eine 14-K EF-Flex ist darunter), so dass die Füllhalter gerne jederzeit bei uns getestet werden können...

Liebe Grüße
Fritz Schimpf

Mit dem Webshop:
http://www.fritz-schimpf.de

instagram fritzschimpf

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Pruppi
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von Pruppi » 28.11.2018 21:21

Ich habe beide Federn im Scribo ausprobiert und hatte auch den direkten Verfleich zu den Auroraflexfedern. Die Scribo haben mir auf Anhieb besser gefallen. Das Schreiben damit war herrlich. Flexen tu ich ja nicht, aber alleine dieses schöne Schreibgefühl war der Hammer. Ich glaube, ich stand mit dieser Feststellung auch nicht alleine da.
Liebe Grüße
Nicole

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hoppenstedt
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von hoppenstedt » 29.12.2018 0:41

Und? Gab's irgendwo Scribos zu Weihnacht?? Lasst mal sehen, wenn...
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

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hoppenstedt
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von hoppenstedt » 31.12.2018 18:04

Tanjas hat geschrieben:
28.11.2018 9:01
Hallo Alfred,
ich habe einen Scribo 2 in Noble Green mit einer Flex M- Feder seit einigen Wochen. Ich bin von der Feder schwer begeistert, seit ich sie habe, ist sie täglich im Einsatz (...)
(...) bin mittlerweile auch mit dem Tintenfluss zufrieden - schnelle Notizen und zuklappen spielt sich noch nicht - etwas Trocknungszeit ist nötig.

Die Feder selbst ist weich, nachgiebig, elastisch vom Gefühl her sogar elastischer als die Feder des M1000. Flexen funktioniert ohne railroading - hier ist der üppige Tintenfluss von Vorteil :mrgreen:
(...)
Alles in Allem eine s e h r tolle Feder, ich nutze sie vor allem für tägliches normales Schreiben und das Schreibgefühl selbst ist äußerst angenehm und weich - mit der Möglichkeit mit ihr auch ausdrucksstarke Schriften schreiben zu können.
Hallo Tanja(?), vielen Dank für dein Feedback. Sehr informativ. Auch deshalb interessant für mich, weil ich einen sehr gerne geschriebenen M1000 bei mir habe.
Bei Schimpf habe ich, wie glaube ich schon erwähnt, den Scribo "Feel" mit Flexfeder Probe geschrieben (nur in Tinte getaucht, nicht befüllt). Gefiel mir schon mal sehr gut, vor allem weil ich ein Freund "saftiger" Federn bin und diesbezüglich von meinem Montblanc-Überhang nicht unbedingt verwöhnt bin...
Irgendwie haben mir die Dinger es also angetan, zumal da die Service-Seite derzeit klar ist; da es den Scribo 2 offenbar nur bei writehere gibt und ich derzeit eher in Deutschland bleiben möchte, bin ich irgendwie unsicher, bevor ich mich - eventuell - für einen entscheide. Immerhin ist der "2" "günstiger" als der "Feel", auch wenn es absolut gesehen immer noch um 550 € :shock: sind...
Das hieße konkret zwischen "2" in noble green (aus UK) und "Feel" in schwarzblau (von Schimpf :) ), jeweils mit einer Fine-Flex-Feder.

Any pros and cons?
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

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hoppenstedt
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von hoppenstedt » 21.01.2020 10:17

Ich werfe mal den Grigio in den Ring, hier speziell die Version Grigio Notte mit ruthenierten Beschlägen und Feder. Wunderschönes Teil... aber auch die Ausführung mit strahlend gelbgoldenen Beschlägen ist eine tolle Erscheinung!
Wenn ich mir allein die Verläufe in dem Kunststoff ansehe und die Halbtransparenz... 8-)

Auch sonst würden mich Erfahrungen mit diesen Schreibern sehr interessieren.
Das ist unabhängig von der Farbe des Füllfederhalters.

Und ich fände ja in Anlehnung an die Tradition (OMAS) eine (oder viele) Version(en) in Zelluloid sehr toll... 8-)
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

vanni52
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von vanni52 » 21.01.2020 11:36

Hallo Alfred,
was meine Erfahrung mit dem Scribo Feel schwarzblau betrifft, wäre vor allem die sehr gut schreibende 14k Flexfeder (F) zu erwähnen. Ansonsten, Haptik und Optik, kann er nicht mit meinen beiden OMAS Paragonen konkurrieren. Und dann gibt es da noch meinen OMAS Bologna Celluloid Scarlett, der mir letztlich klar macht, das man die Zeit nicht zurückdrehen kann.
LG
Heinrich

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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von 70er-Fan » 21.01.2020 13:39

Hallo Heinrich,

dazu sollte man aber wissen, dass die ersten in blaugrau und blauschwarz optisch nichts mehr mit den neueren in grün oder grau zu tun haben. Daher bin ich sehr froh, dass mir ständig andere Füller in die Quere gekommen sind, bis ich mich für den SCRIBO entscheiden konnte.
Gruß Claudia

Wozu hat man Tinte? Zum Verdunkeln seiner Flucht sagt der Tintenfisch. (Adolf Muschg)

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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von CFvG » 21.01.2020 14:33

Hier noch eine Erfahrung von mir mit dem Scribo Feel Graublau, den ich kurz nach Neuerscheinung gekauft habe:

Beim Schreiben ist alles bestens. Aber ich habe immer wieder Probleme mit der Kappe, in der sich Tinte befindet. Ganz vorn am Griffstück habe ich immer wieder mehr oder weniger mehr "Tintendreck", den ich vor dem Schreiben abwischen muss. Natürlich habe ich auch die Kappe häufig und gründlich gereinigt. Aber das Phänomen taucht immer wieder auf.

Irgendwann bemerkte ich, dass es nur dann der Fall ist, wenn ich viel auf Reisen bin. Bei reiner Schreibtischarbeit war das nie der Fall. Die Ursache: Der Füllhalter ist wenig bis kaum resistent gegen Vibrationen oder Erschütterungen. Ich habe es über einem Waschbecken probiert. Schon leichte Schwingungen oder "Wackler" bzw. sanftes Schütteln reicht aus, damit die Tinte fröhlich von der Feder spritzt. Das habe ich so extrem noch bei keinem anderen Füllhalter erlebt.

Haben andere Scribo-Besitzer ähnliche Erfahrungen?

Viele Grüße,
Christian

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hoppenstedt
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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von hoppenstedt » 21.01.2020 14:38

70er-Fan hat geschrieben:
21.01.2020 13:39
(...) dazu sollte man aber wissen, dass die ersten in blaugrau und blauschwarz optisch nichts mehr mit den neueren in grün oder grau zu tun haben. (...)
Hallo Claudia, wie unterscheiden sich die denn voneinander?
70er-Fan hat geschrieben:
21.01.2020 13:39
bis ich mich für den SCRIBO entscheiden konnte.
Welcher Scribo wurde es denn bei dir? (Da scheine ich ja offensichtlich etwas Wichtiges überlesen zu haben ;) .)

Sind die neuen Exemplare in den ursprünglichen Farben (graublau oder blauschwarz) irgendwie grundsätzlich anders / schlechter / besser als die ersten, "alten", ...? Und wenn ja, inwiefern?
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

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Re: SCRIBO made in Bologna

Beitrag von hoppenstedt » 21.01.2020 14:46

vanni52 hat geschrieben:
21.01.2020 11:36
Hallo Alfred,
was meine Erfahrung mit dem Scribo Feel schwarzblau betrifft, wäre vor allem die sehr gut schreibende 14k Flexfeder (F) zu erwähnen. Ansonsten, Haptik und Optik, kann er nicht mit meinen beiden OMAS Paragonen konkurrieren. Und dann gibt es da noch meinen OMAS Bologna Celluloid Scarlett, der mir letztlich klar macht, das man die Zeit nicht zurückdrehen kann.
Vielen Dank, Heinrich. Die OMAS sind es doch immer wieder, die auch immer wieder für Aufregung bei mir sorgen.
Die Preise ziehen ja auch, wenn ich richtig sehe, schon mächtig an :shock: - ungeachtet der Tatsache, dass die stolze OMAS leider nicht mehr ist :cry: - warum auch immer. Die Qualität der Produkte kann es ja eigentlich nicht sein.

Seit ich welche Probe schreiben durfte, ist die OMAS und deren Federn für mich schon echt eine Marke, insbesondere was Tintenfluss und Weichheit angeht (eine "extra flessibile" war der Hammer :o !)
So ein Paragon, womöglich in Zelluloid, das wäre ja schon was... aber wer macht den Service?!
(Und wer gibt mir das Geld dafür?)

Nun wollte ich aber nicht abdriften, sondern bei den schönen SCRIBO bleiben. :!:
Und da geht mir eben dieser Grigio gerade (wieder etwas mehr) ziemlich im Kopf herum... :?
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

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