Mein Erfahrungsbericht - Aurora Talentum

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Thomas Baier
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Mein Erfahrungsbericht - Aurora Talentum

Beitrag von Thomas Baier » 28.11.2004 21:56

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Thomas Baier
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Beitrag von Thomas Baier » 07.06.2005 19:58

... auch nach einem Dreivierteljahr kein Kommentar? Das zeigt mir, daß sich nur sehr wenige an Aurora herantrauen. Das haben die in der Gesamtqualität und Zuverlässigkeit mit besten Füllhalter nicht verdient.

Oder liegt es am dürren Händlernetz? Oder am eigenwilligen Schreibverhalten?

Viele Grüße
Euer Thomas Baier

Dirk Barmeyer

Beitrag von Dirk Barmeyer » 08.06.2005 17:34

Hallo Thomas,
ich habe Deinen ursprünglichen Text nicht mitbekommen, sonst hätte ich garantiert etwas dazu geschrieben :D
An der Qualitätssicherung von Aurora kann ich nichts aussetzen. An neuen Auroras habe ich den Hastil, den 88 und den 80.Geb. Die haben alle sofort perfekt geschrieben. Jedoch habe ich keine F Federn, sonder B, BB und OBB. Die OBB meines Hastil ist übrigens butterweich.
Wie Du schreibst muß natürlich jeder selbst den Stift ausprobieren und sehen, ob er damit klarkommt.
Ein wesentliches Argument für Aurora ist, daß die Stifte fast nie eintrocknen.
Alles in allem finde ich, daß Aurora die besten Füller herstellt (und auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt).

max
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Beitrag von max » 09.06.2005 11:07

Hallo zusammen,
Ich kann mich dem Lob für AURORA eigentlich nur anschließen - zumindest was meine Erfahrung betrifft. Habe selbst einen Optima und einen Magelano. Beide sind ausgezeichnet verarbeitet, das Gewinde, die vergoldeten Teile, .... alles wirklich 1A.
Ich hatte auch keinerlei Probleme nach dem Kauf und beide laufen seit mittlerweile 2 Jahren problemlos.
Man muss sich natürlich klar darüber sein, das die AURORA Federn in der Regel (!!) steif sind und meist eher schmal ausfallen, Zumindest diejenigen welche ich probiert habe waren immer an der schmalen Seite der jew. Federbreite.
Es gibt aber was die "steifen Federn" betrifft ganz offensichtlich auch Ausnahmen.
Mein Magelano hat eine M Feder, die nicht nur sehr weich (smooth) schreibt, sondern die ich sogar als "semi-flexibel" bezeichnen würde. Ich war sehr erstaunt darüber, weil es wirklich gar nicht in das war, was ich von AURORA erwartet hätte. Es gibt also offensichtlich durchaus Ausnahmen.

Das die großen freistehenden Federn optisch sehr schön sind, ist denke ich ein zusätzliches Plus.

Irgendjemand hat AURORA einmal als italienischen PELIKAN bezeichnet (was Verarbeitung betrifft). Allem was ich von AURORAR weiß und gehört bzw. selbst erfahren habe kann das durchaus zutreffen.

Gruß
Max

hotap

Beitrag von hotap » 09.06.2005 11:19

Hallo Jungs
und natürlich auch ein hallo zusammen,

ich habe nur (das ist nicht abwertend gemeint :lol: ) ein Aurora Ypsilon B11, schön in Knallgelb und mit M-Feder. (Einziger kleiner Nachteil - für mich - ist die Steckkappe)
Dieser liegt bei uns auf dem Esstisch. Wir schreiben zwar keine ellenlangen Seiten damit, aber er wird trotzdem von mir, sowie von Ehefrau Monika rege genutzt.
Und bisher hat es damit keine Anschreibschwierigkeiten, Aussetzer oder ähnliches gegeben. Alles funktioniert daran wunderbar.
Der Aurora Ypsilon wird auch schön handwarm, wenn wir damit schreiben.

Deshalb werden wir uns wohl in nächster Zukunft noch einen anderen Füllhalter von Aurora zulegen. Favorit ist zur Zeit der Mini – Optima 996. Auch deshalb, weil es hiervon ebenfalls einen schönen Sketch Pen gibt.

Zugegeben, der Füllhalter und der Füllhalter und der Füllhalter und und und …von Aurora sieht auch schön aus.

Viele Grüße
Günter

Thomas Baier
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Beitrag von Thomas Baier » 30.06.2005 19:29

Hallo Plenumfreunde,

eine kleine Ergänzung zu meinem ursprünglichen Erfahrungsbericht über den Aurora Talentum.

Inzwischen hat sich die Feder voll eingeschrieben. Eingeschrieben? Ja, tatsächlich. Inzwischen ist der Tintenfluß mit Aurora blau vorbildlich und sehr intensiv dunkel, bei einer F-Feder ein Traum. Das ursprünglich leicht spröde Punktspitzen-Gefühl hat sich gelegt, die Feder gleitet jetzt sehr schön und ohne Aussetzer, ganz so, wie man es von einem Aurora erwarten kann und auch muß. Daß die große und hübsche rhodinierte 14-K-Goldfeder rigide ist, kann man bei dem äußerst exakten Laufverhalten gut akzeptieren.

Die schiere Größe und vor allem Länge des Talentum und das markante und charakteristische, aber stets zurückhaltende Design der verchromten Ausführung führt zu außerordentlich unverkrampftem Handling auch bei längerem Schreiben, selbst wenn man meine kleine Hand bedenkt. Der ähnlich dimensionierte, aber vor allem kürzere 146er von MB liegt mir nicht so selbstverständlich und entspannt in der Hand. Die Länge des Corpus ohne Kappe ist ein wesentliches Moment für Balance und Schreibvergnügen, das stelle ich immer wieder fest.

Das Konvertersystem paßt gut zum Talentum, die Kolbenfüller 88 und Optima werden nicht vermißt, wenn das Gesamtkonzept stimmt, kann auch ein "ordinärer" Patronen-/Konverter-Füller überzeugen.

Schraubkappe, sehr gute Materialqualität, Eigenständigkeit, vorbildliche Auslaufsicherheit und zurückhaltende Eleganz machen den Talentum zu einem echten "Business"-Füllhalter.

Zusammenfassend will ich den Talentum nicht mehr missen, seit einem 3/4 Jahr ist er jetzt seit der Federjustage in Benutzung, das läßt eine gute Beurteilung zu. Da man in der Oberflächenqualität bei Aurora keine Klagen hört, kann man sicherlich davon ausgehen, daß die bisherige Einschätzung nicht revidiert werden muß.

Zudem ist die Preisgestaltung von Aurora noch sehr zurückhaltend. Leider werden die herrlichen Schreibgeräte der Firma aus Turin nur selten in den Läden angeboten, man muß manchmal suchen...

Sehr sypmathisch bei Aurora finde ich die Modellkonstanz und die verläßliche Gesamtqualität bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbindung mit dem Gefühl, daß der Hersteller eine sehr große Erfahrung mit der Herstellung von Füllfederhaltern hat und dabei dem Kunden ein ausgeprägtes Schreibvergnügen bieten will.

Viele Grüße
Euer Thomas Baier

ms
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Beitrag von ms » 09.12.2008 12:41

Hallo,
nach meinen positiven Erfahrungen mit dem Aurora Style habe ich - angeregt auch durch das wunderschöne Aurora Pen Club - Journal - kurzerhand auf ebay "zugeschlagen" und einen Talentum D 11 gekauft. Dafür habe ich 20% des Ursprungspreises gezahlt - also ein richtiges "Schnäppchen". Die rigide 14K-Feder in B schreibt prima, der Halter ist mir auch nicht zu groß und liegt angenehm in der Hand. Allerdings stockte nach 3 Seiten ganz plötzlich der Tintenfluss, die Tinte "klebte" im oberen Teil des mitgelieferten Konverters. Nach Spülen des Konverters mit etwas Seifenwasser und Reinigen des Füllers mit Leitungswasser sowie Nutzung von Pelikantinte anstelle des Aurora-blau ist das Problem seither nicht mehr aufgetreten. Kann sich jemand von Euch den plötzlichen "Tintenstop" erklären ?

Viele Grüße

Michael

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