O M A S Service

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hoppenstedt
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Re: O M A S Service

Beitrag von hoppenstedt » 28.11.2018 3:07

...nach dem Untergang von OMAS stehe ich (wie seit Jahren schon) um so unschlüssiger vor der derzeit noch eher abstrakten Entscheidung eines Gebrauchtkaufs...
Ich hätte das Glück, einen solch kompetenten Service-Stützpunkt wie Schimpf in Tübingen direkt vor der Tür zu haben.
Soweit ich in Erinnerung habe, führte Schimpf OMAS nicht, war mir aber schon auch in anderen Dingen behilflich, für die sie offiziell keine Partner waren.
Oder allgemeiner gefragt: Wo kann /könnte man jetzt OMAS Füller in Service / Reparatur geben außer bei freien Restauratoren oder Fachhändlern, die dann aber "markenfremd" handeln würden?
Es ist sehr, sehr schade um diese stolze Marke, deren außergewöhnliche Produkte meiner Erinnerung nach auch bei Manufactum angeboten wurden (in Form des "Paragon") und auch sonst an einigen renommierten Punkten, bis dann schon einmal das Aus für den Handel in Deutschland kam wegen des sehr "durchwachsenen" Service.

Und jetzt,OMAS-Freunde und -Besitzer?
Wie handhabt ihr das mit dem Service?
Würdet ihr auch unter den heutigen traurigen Umständen - nach Untergang von OMAS - einen Gebrauchtkauf wagen?
:?:
(Oder doch gleich einen neuen SCRiBO...?) :?

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PapierundStift
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Re: O M A S Service

Beitrag von PapierundStift » 28.11.2018 7:50

Wie schon geschrieben: die Marke existiert nicht, kein Händler kann mehr auf einen Marken-Reperaturservice zurückgreifen. Daher ist das Problem nicht zu lösen. Man kann sich nur fragen, welchen Teil des Marken-Reperaturservices man heutzutage noch erwarten will: die Ersatzteile oder das Fachwissen? Ersteres dürfte mittlerweile extrem rar sein. Zweiteres existiert ja noch in Ansätzen: so hat der deutsche Vertrieb eine sehr intensive Schulung erhalten, um kleinere Reperaturen selber machen zu können. Und... das Fachwissen dürfte ja jetzt von Scribo aufgefangen sein. Vielleicht bildet sich hier die Möglichkeit... das ganze löst nur nicht das Problem der Ersatzteile!
Anja

hoppenstedt
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Re: O M A S Service

Beitrag von hoppenstedt » 01.12.2018 13:04

PapierundStift hat geschrieben:
28.11.2018 7:50
Wie schon geschrieben: die Marke existiert nicht, kein Händler kann mehr auf einen Marken-Reperaturservice zurückgreifen. Daher ist das Problem nicht zu lösen. (...) das Fachwissen dürfte ja jetzt von Scribo aufgefangen sein. Vielleicht bildet sich hier die Möglichkeit... das ganze löst nur nicht das Problem der Ersatzteile!
Anja
Danke, Anja, für diese ernüchternde Erkenntnis und Klarstellung.
Echt schade um diese stolze Marke und das ganze, was mit ihr unterging... Scribo hat noch nicht so ganz mein Vertrauen, vor allem angesichts der Preise, die aufgerufen werden und für die ich mit etwas Glück einen fabrikneuen 149er von Montblanc bekomme...

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fismoll
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Re: O M A S Service

Beitrag von fismoll » 01.12.2018 14:18

Kölsches Grundgesetz, Art. 4: Wat fott es, es fott ...
Einen Füller, dessen Hersteller nicht mehr existiert und für den es keine Ersatzteile mehr gibt, würde ich mir nicht zulegen, außer ich hätte die Konstruktionspläne sowie einen 3D-Drucker und das entsprechende Know-How. Alles andere führt vermutlich nur zu Frustration, die Dinger gelten ja anscheinend nicht als superzuverlässig (in meiner Familie gibt es einen frustrierten Ex-OMAS-Nutzer). Was die Nachfolge-Company anstellt, und ob sie es schafft, die Marke zu etablieren und vor allem am Markt dauerhaft zu halten, wird sich zeigen.
Beste Grüße - André

Hedwig hustet, Berta niest, Rita röchelt, Effie briest ...

hoppenstedt
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Re: O M A S Service

Beitrag von hoppenstedt » 04.12.2018 11:42

fismoll hat geschrieben:
01.12.2018 14:18
Kölsches Grundgesetz, Art. 4: Wat fott es, es fott ...
Meiner Erinnerung nach ist das doch Artikel 5 :?: Artikel 4: "Nix bliev wie et wor." Aber ich habe nur meine Grundschulzeit in Aachen und 1 Jahr Studium in Köln verbracht, von daher... :twisted:
fismoll hat geschrieben:
01.12.2018 14:18
Einen Füller, dessen Hersteller nicht mehr existiert und für den es keine Ersatzteile mehr gibt, würde ich mir nicht zulegen, außer ich hätte die Konstruktionspläne sowie einen 3D-Drucker und das entsprechende Know-How. Alles andere führt vermutlich nur zu Frustration, die Dinger gelten ja anscheinend nicht als superzuverlässig (in meiner Familie gibt es einen frustrierten Ex-OMAS-Nutzer). Was die Nachfolge-Company anstellt, und ob sie es schafft, die Marke zu etablieren und vor allem am Markt dauerhaft zu halten, wird sich zeigen.
Ja, aus diesen Gründen werde ich - leider! - von einem Gebrauchtkauf eines OMAS Abstand nehmen.
Echt schade :cry: , es sei nochmal gesagt.

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