Perforierte Notizblöcke

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Jowe
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Perforierte Notizblöcke

Beitrag von Jowe »

Guten Tag.

Für mene täglichen Notizen unterwegs benutze ich zwei lederne Ringordner im Format A6 und A7, der Ordner im Format A6 in der bekannten versetzten 6erLochung, der in A7 mit einer durchgehenden 6er Lochung. Die meisten Blätter gehen nach Abschluss der Bearbeitung den Weg in Ablage "P", einige hebe ich allerdings in gleichgroßen Plastikringordnern auf.

So praktisch ich diese Notizordner finde, haben sie für mich einen Nachteil. Wenn ich eine Papierseite umschlage, also faktisch die Rückseite beschrifte, ist die Ringmechanik für mich als Rechtshänder im Weg, ich kann beim Schreiben die Hand nicht wie gewohnt ablegen.

Eine Ausweichmöglichkeit wären feste Notizhefte in den entsprechenden Formaten, die ich in Lederhüllen mit einem Haltegummi einlege. Nur - wie mache ich das mit den Seiten, die ich behalten will? Im größeren Format gibt es Ringhefte mit vorperforierten und vorgelochten Seiten. Die haben mit ihrer Ringheftung natürlich die gleiche Einschränkung, außerdem sind sie nicht zur Einlage in die Hüllen geeignet.

Ich suche also Notizhefte im Format A6 und A7, vorperforiert so dass Seiten ohne Komplikation herausgetrennt werden können und möglichst auch mit der jeweils passenden Lochung. Das wäre allerdings keine conditio sine qua non, bei vorhandenen Heftrand wäre die Lochung mit einem passenden speziellen Papierlocher anzubringen. So viele Seiten hebe ich nicht auf.

Daneben natürlich muss das Papier füllergeeignet sein.

Gibt es so etwas, kennt jemand eine Bezugsquelle zu vernünftigen Preis (wie gesagt, Alltagsnotizen, keine Memoiren!) und vielleicht sogar einen Link dazu? Oder hat jemand sonst eine Idee wie ich das Platzproblem durch die Ringmechanik lösen kann außer jeweils beim Umdrehen das Plattes die Mechanik zu öffnen, das Blatt herauszunehmen und dann nochmals einzulegen?

Besten Dank, frohe Ostern!

Gruß Jörg
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TomSch
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von TomSch »

Tach zsammen, hallo Jörg.

Wenn es "nur" Alltagsnotizen sind, die du zu 99% eh entsorgst und du mit den bisherigen Bedingungen völlig zufrieden bist (bis auf das "Ringe-Problem"), hast du schon einmal darüber nachgedacht, das Notizbuch one way zu nutzen? Also erst alle Vorderseiten in die eine Richtung, dann das Ringbuch um 180° drehen und dann alle jetzigen Vorderseiten? :idea: :mrgreen:

Tschö, Thomas
Sei nicht so; sei anders.
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krokusknospe
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von krokusknospe »

So mache ich das eigentlich auch. Erst alle Seiten rechts beschreiben, und dann die Blätter andersrum einlegen.
Gruß, Bettina
+++ Als aktive Bogenschützin weiß ich, dass das Ziel überlegt und mit ruhiger Hand zu erreichen ist. +++
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fontplumo
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von fontplumo »

Das gleiche hier. Ich handhabe dies ebenfalls so.
Frischling
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von Frischling »

Auf YoutTube geistert der Tipp herum, dass man die Ring-Ordner quer verwenden soll, dann stören (angeblich) die Ringe nicht mehr, bzw. weniger.
Als Luxusvariante könnte man Plotter Binder Inserts aus den USA importieren. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann sind die Blätter nich lose wie z.B. bei Filofax, sondern geleimt.

Oder man schneidet ganz pragmatisch die aufhebenswerten Seiten aus dem Notizbuch und locht sie. Zum Filofax-Locher gibt es günstige Alternativen. Wenn man vorarbeiten will, kann man sein bevorzugtes Notizbuch auch vorab perforieren, dazu gibt es von OLFA Perforations Cutter.

LG
Christa
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SimDreams
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von SimDreams »

Perforierte Hefte gibt es bei:

https://shop.x17.de/

Da sind auch die kleinen Hefte perforiert meines Wissens. Von A7 bleibt mit Lochung natürlich nicht viel übrig.

Die Rhodia Dot Pads sind auch perforiert: https://www.bueromarkt-ag.de/notizblock ... 1500c.html

Grüße, Uwe
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Strombomboli
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von Strombomboli »

Für A7 habe ich diese kleinen billigen Büchlein aus den USA, deren Seiten man einfach herausreißen kann. Auf die U2 habe ich Löschpapier geklebt, das ist recht nützlich.
.
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Iris

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Jowe
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von Jowe »

Vielen Dank für die Antworten. Ans Umdrehen des Papiers habe ich natürlich auch schon gedacht. Ist aber irgendwie verwirrend. Und nicht wirklich praktisch. Herausgerissene Seiten wären dann eher rausgeschnitten, das habe ich erwogen, mal sehen. Einstellbare Locher für 6er Lochung in jeder Größe bis A4 gibt es ja genug. Anders wäre es natürlich schon einfacher. Vielleicht sollte ich den Bedarf eruieren und welche produzieren lassen? Könnte ein Geschäft als Rentner werden! ;_)
Ich wünsche schöne Ostern,
Jörg
rubicon
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von rubicon »

Falls eine Nähmaschine im Haus ist, probiers doch mal damit. Kurze Stichlänge, nicht zu viele Blätter auf einmal und evtl. eine 70er Titannadel und ohne Garn. So mache ich das ;)
viewtopic.php?p=471939#p471939
LG
Andrea
SimDreams
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von SimDreams »

Spontan hatte ich an ein Notizbuch wie X17 gedacht, das mit asymetrisch gefalteten Blättern bestückt wird, die einfach herausgezogen werden könnten. Beschrieben würde nur eine Seite wie bei Ringbüchern. A6 wäre dann, entweder quer oder längs, die Seitengröße plus 3 cm Falz/Lochrand. Dann wärst du vom Papier her frei und das Ganze wäre preislich in Ordnung.

Wahrscheinlich unverständlich - Soll ich mal aufzeichnen?

Grüße, Uwe
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Jowe
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von Jowe »

rubicon hat geschrieben:
04.04.2026 8:09
Falls eine Nähmaschine im Haus ist, probiers doch mal damit. Kurze Stichlänge, nicht zu viele Blätter auf einmal und evtl. eine 70er Titannadel und ohne Garn. So mache ich das ;)
Vielen Dank für den Tipp! Aber - a) meine Frau erschießt mich wenn sie dann sieht wie ich garantiert ihre Maschine hingerichtet habe und b) ich habe dann garantiert 2-3 Finger perforiert, das Papier hat eine zunächst hellrote, dann dunkelrote Färbung und die Löcher bilden ein interessantes Wellenmuster darin.

Nee nee, dafür bin ich 100%ig ungeeignet!

Angstvoll, Jörg
kerstin61
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Re: Perforierte Notizblöcke

Beitrag von kerstin61 »

Ich möchte noch einmal die bereits von Christa erwähnten Perforationsschneider (auch unter dem Begriff Rollschneider zu finden) in den Ring werfen. Es gibt sie günstig z.B. beim großen Fluss, z.T. auch mit verschiedenen Klingen zum Auswechseln. Damit arbeite ich sehr gerne, funktioniert gut. Man braucht auch nicht unbedingt das ganze Heft zu perforieren, sonder ggf. nur die Seiten, die herausgetrennt werden sollen.
Liebe Grüße
Kerstin
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Joachim Ringelnatz)
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