Kaha Juwel

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Rainer
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Kaha Juwel

Beitrag von Rainer » 02.04.2017 21:09

Liebe Freunde alter Füller,

habe einen Kaha Juwel in einem Konvolut für ca. 2 Euro in der Bucht gefischt, zerlegt, gereinigt und mit einer Dauerfeder Nr. 4 versorgt, da die alte an der Spitze abgebrochen und auch nicht mehr original war und die Dauerfeder denselben Krümmungsradius für den Tintenleiter hatte. Die Konstruktion erlaubte das Zerlegen sehr gut, da der Kolbenmechanismus einfach als Ganzes hineingedreht werden kann bzw. zum Reinigen wieder heraus. Der Kolben bzw. der Gummiüberzug schien noch original und war intakt, d.h. ist dicht, so dass der Füller nach Reinigung, etwas Politur und Zusammenbau nun wie folgt aussieht. Leider fehlt die Zierkappe am Ende, was der Funktion aber keinen Abbruch tut. Viel Freude beim anschauen.

Gruß
Rainer
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Rainer
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von Rainer » 02.04.2017 21:31

Kann jemand etwas über das Baujahr sagen?

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TomSch
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von TomSch » 02.04.2017 21:32

Hallo Rainer,

ein schöner Fang für den Preis!
Wie du schon selbst richtig festgestellt hast, ist die Kolbenmechanik schnell und gut ausbaubar, ein entscheidender Vorteil bei diesen alten Kolbenfüllern (wie auch beim LAMY 27/99/2000). Das Gewinde für die Blindkappe - die du vermisst - ist vom Durchmesser her ein relativ gewöhnliches. Als Behelf kannst du zunächst eine andere probieren. Ohne eine solche Kappe würde ich den Füller nicht transportieren, da eine Unbedachtheit schnell mal zu tintigen Überraschungen führen kann. :shock: :mrgreen:

Noch einen schönen Restsonntag,
Thomas

P.S. Bei DDR-Füllern kenne ich mich nicht wirklich aus, auf jeden Fall zwischen 1949 und 1989, ich würde die 1960er schätzen.
Bewerte deine Erfolge daran, was du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.
Dalai Lama

Rainer
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von Rainer » 02.04.2017 21:38

...beim Lamy 2000 auch? Und ich dachte dieser sei "zugenagelt". Wäre ein Argument ihn mal zu besorgen.
Interessanter Hinweis.
Danke für den Kommentar.
Gruß
Rainer

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StephanHX
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von StephanHX » 28.02.2019 9:35

Rainer hat geschrieben:
02.04.2017 21:09

Leider fehlt die Zierkappe am Ende, was der Funktion aber keinen Abbruch tut. Viel Freude beim anschauen.
Hallo Rainer,
bin gestern erst auf dieses Thema gestoßen, keine Ahnung, ob das Thema nach der langen Zeit noch interessiert, aber ich setze zumindest mal drauf auf. Die originale Blindkappe hat eine Länge von 22mm, einen Anfangsdurchmesser von 11,5mm und einen Enddurchmesser von 9,2mm.

Ich habe mal Bilder von meinem Juwel Set eingefügt. Auch hier scheint es unterschiedliche Ausführungen zu geben, siehe Kappenbänder (Goldoptik/Rändelung) und Logo am Kappenkopf (Goldoptik/Prägung). Die Rändelung kurz vor der Blindkappe scheint gleich zu sein, mich würde interessieren, ob bei Dir auch eine Modellnummer geprägt ist.

Insgesamt finde ich den Kaha Juwel sehr gelungen, gerade der kantige Clip und das markante Logo am Kopf.

Achja, die Originalfeder war bei mir übrigens auch nicht dabei. Leider.
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Grüße.
Stephan

Rainer
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von Rainer » 28.02.2019 20:52

Hallo Stephan,

das ist das schöne an diesem Forum: zwei Jahre oder mehr entdeckt man was, was man brauchen kann.
Dein Kaha Juwel ist sicher die schönere und besser erhaltene Ausgabe.

Zu Deiner Frage: bei meinem Juwel steht "530/D" und darunter wie bei Deinem "M", also wohl für die ursprüngliche Federstärke.
Vielleicht sind die Buchstaben hinter "530" Chargenbezeichnungen. Keine Ahnung.

Schön, dass du Dich gemeldet hast. Deine Bilder sind natürlich auch viel schöner.

Beste Grüße
Rainer

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desas
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von desas » 28.02.2019 21:22

Ich habe einen Brilliant hier mit 523/G.

Charge klingt vernünftig
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Re: Kaha Juwel

Beitrag von StephanHX » 28.02.2019 22:49

Ah ok, das würde natürlich Sinn machen mit der Charge, wenn das beim Brillant nach dem gleichen Prinzip gekennzeichnet ist.
Grüße.
Stephan

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