Parker 180 Tintenflußprobleme

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Papiertiger
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Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Papiertiger » 20.08.2020 20:05

Hallo zusammen,
ich habe hier einen alten Parker 180 Flighter aus US Produktion, der sich trotz mehrmaliger Ultraschallreinigung und langem Durchspülen mit Gummiball und Spülpatrone nicht dazu bewegen läßt länger als 8 Zeilen lang zu schreiben (mit Parker Quink Blau). Um ihn in Gang zu bekommen muß ich ihn schütteln, dann ist der Tintenfluß 2 bis drei Zeilen gut. Doch dann läuft er immer trockener und versiegt schließlich ganz. An der Feder ist nichts zu erkennen, sie liegt richtig auf dem Tintenleiter auf und ist auch nicht verbogen. Das Federaggregat läßt sich bei diesem Füller leider nicht ausbauen. Es sitzt bombenfest. Ich weiß nicht was ich noch tun kann um diesen Parker zum kontinuierlichen Schreiben zu bewegen. Habt Ihr Ideen? :)
Gruß, Stefanie

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Edelweissine
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Edelweissine » 20.08.2020 22:22

Ich würde ihn tagelang in Wasser einlegen. Schaden kann es nicht, oder?
Gruß,
Heike

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Papiertiger
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Papiertiger » 21.08.2020 7:41

Das versuche ich jetzt mal, dankeschön :)
Gruß, Stefanie

Zollinger
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Zollinger » 21.08.2020 7:52

möglicherweise wurde wasserfeste Tinte verwendet. dann musst Du den Tintenleiter ausbauen und mechanisch reinigen.
einmal mehr weiss das FPN rat: http://www.fountainpennetwork.com/forum ... ?p=1592748
Z.
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Papiertiger
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Papiertiger » 21.08.2020 8:01

Wasserfeste Tinte ist es nicht, im Füller steckte eine eingetrocknete Patrone Parker Schwarz. Leider läßt sich bei diesem Füller die Federeinheit nicht herausziehen. Sie sitzt sehr fest und bewegt sich kein Stück. :(
Gruß, Stefanie

Zollinger
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Zollinger » 21.08.2020 8:32

so genau kann man das nie sagen.
aber wenn sich die Einheit nicht herausziehen lässt, ist die Ursache ja bereits gefunden: da ist noch alte Tinte drin.
versuch's mich einem längeren ultraschallbad.
Z.
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Papiertiger
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Papiertiger » 21.08.2020 8:45

Ok, mal schallen. :)
Gruß, Stefanie

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Papiertiger
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Papiertiger » 21.08.2020 9:08

Hui, da kommen schwarze Tintenkrümel raus. Ich lasse ihn jetzt mal ein, zwei Tage einweichen und schalle ihn dabei immer wieder. Dieser Bröckelmist, der den Tintenleiter so verstopft, muß sich doch auflösen lassen!!! :x
Gruß, Stefanie

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Edelweissine
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von Edelweissine » 21.08.2020 9:14

Papiertiger hat geschrieben:
21.08.2020 9:08
Bröckelmist
Wieder eine neue Vokabel gelernt. Ich liebe Neologismen!
Gruß,
Heike

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runenaljoss
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Re: Parker 180 Tintenflußprobleme

Beitrag von runenaljoss » 15.09.2020 21:15

Papiertiger hat geschrieben:
21.08.2020 9:08
Hui, da kommen schwarze Tintenkrümel raus. Ich lasse ihn jetzt mal ein, zwei Tage einweichen und schalle ihn dabei immer wieder. Dieser Bröckelmist, der den Tintenleiter so verstopft, muß sich doch auflösen lassen!!! :x

Und, Erfolg?

Ich habe mit dem direkten Nachfolger vom 180, dem Classic, immer die groessten Probleme gehabt, was eintrocknen und dry starts et al. betrifft...

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