Noodler's Creaper Flex Pen

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Thom

Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Thom » 20.08.2014 20:53

Hallo Martin,

wie sind denn die neuen?

Viele Grüße
Thomas

pejole
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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von pejole » 20.08.2014 22:31

meinauda hat geschrieben:

Martin, welchen hast Du Dir bestellt bei Katharina und mit welcher Feder schreibst Du am liebsten (Copperlate)?

Hallo Else Marie,

bestellt habe ich mit Spitzfeder den Manga G mit der Tachikawa Feder und einen mit einer Speedball Feder und eine Spitzfedereinheit als Reserve.
P1010729.jpg
P1010729.jpg (78.37 KiB) 1666 mal betrachtet
Allerdings werde ich kaum noch Copperplate mit der Manga G schreiben, obwohl die sich ganz gut mit der schreiben lässt, aber um diese schräge Schrift zu schreiben müsste ich meine Handgelenk der Schrägen anpassen und das geht mir zu sehr auf die Knochen und das wiederum geht zu sehr auf die Federdichtung die dann schnell ihren Geist aufgibt weil die Belastung zu groß ist. Als ich da in Köln in deinem Notizbuch schreiben wollte habe ich mich ja gewundert dass bei Betätigung der Pumpe keine Tinte oder nur sehr wenig kam, später habe ich dann festgestellt dass das Dichtungsmaterial um die Feder rum ein Loch aufwies und da wohl Tinte rauslief die sich in der Kappe gesammelt hat und da konnte ich die Tinte nun gar nicht gebrauchen. Also werde ich mit der Manga G mehr Kurrent schreiben, durch weniger fette Schwellzüge und nicht so schräger Schrift wird da die Belastung für die Feder nicht so enorm sein.

Gruß, Martin
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Cepasaccus
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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Cepasaccus » 14.10.2014 22:01

Ich hab da mal ne Frage ...

Veraendert sich das Schreibverhalten einer Feder, wenn man sie in den Ackerman einbaut? Veraendert sich der Tintenfluss, die Tintenflussdynamik? Oder bleibt alles wie im Federhalter beim Tauchen?

Cepasaccus

pejole
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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von pejole » 14.10.2014 23:03

Kann ich dir nicht sagen, ich habe noch nie eine andere Feder im Ackerman gehabt als die
Manga G.

Wenn der auf Gillot 404 oder 303 umgerüstet wird hast du wohl alleine durch die Feder schon ein anderes Schriftbild da diese weicher sind als die Manga G, zumindest die 303.

Gruß, Martin

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Cepasaccus
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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Cepasaccus » 14.10.2014 23:10

Das andere Federn anders schreiben ist schon klar, aber unterscheidet sich eine Manga G im Ackerman und im herkoemmlichen Halter?

Thom, hast Du unterschiede im Romus oder so und einem herkoemmlichen Halter feststellen koennen?

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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von YETI » 14.10.2014 23:17

Seit dem letzten Stammtisch in Köln bin ich auch stolzer Besitzer eines Pump Pen mit der Manga G.
Ich benutze ihn für Kurrent und schreibe relativ klein. Dabei ist mir aufgefallen, daß ich die Pumpe nur zum Anfang brauche und dann wie mit einem normalen Füller schreiben kann. Allerdings ist der Tintenfluss nicht gleichmäßig, sondern zwischendurch kommt immer mal wieder etwas zu viel Tinte, so daß die Haarlinien nicht mehr fein genug werden.
Wenn ich die selbe Feder im normalen Federhalter benutze, habe ich diesen Effekt direkt nach dem Dippen. Dann schreibt sie etwas zu fett, um dann aber schnell wieder normal fein weiter zu schreiben.
Über eine ganze Seite betrachtet, sieht ein Text mit Federhalter oder Pump Pen fast gleich aus.

Gruß

Andreas
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Thom

Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Thom » 14.10.2014 23:48

Cepasaccus, ich würde sagen, der von YETI beschriebene Tintenüberschuß am Anfang bei Tauchfeder. Allerdings mit der Tachi im Ackerman mußte ich überhaupt nicht pumpen, solange es schwellzugmäßig nicht richtig zur Sache ging. Romus kannst Du aber selbst probieren, am besten mit der Gillott404.

V.G.
Thomas

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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Cepasaccus » 15.10.2014 0:06

Der Hintergrund meiner Frage ist, dass ich den Eindruck habe, dass bei Fuellern nach dem Flexen die Linie etwas braucht um fein zu werden, weil zu viel Tinte da ist.

Thom

Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Thom » 15.10.2014 0:13

Na ja, das Volumen zwischen den gespreizten Federbacken ist an Tinte da und kann wenn die Federbacken zusammengehen nicht so richtig weg. Bei der Tauchfeder ist nach hinten alles frei.

V.G.
Thomas

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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Cepasaccus » 15.10.2014 0:30

Beim Ackerman ist es auch nicht frei. Aber so wie sich das hier anhoert, gibt es da das Problem nicht?

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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von pejole » 15.10.2014 0:33

Alles eine Frage der Übung, du musst während des Schreibens nur rechtzeitig den Druck auf die Feder verringern.

Schrift im Bild mit den abgebildeten Füllern.

Gruß, Martin
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Pelikan 400 NN EEF-Feder
Pelikan 100 N EF- Feder
Hahnemühle Layoutpapier 75g
Montblanc Royal-Blue
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Thom

Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Thom » 15.10.2014 0:36

Ich weiß es wirklich nicht. Ich hatte den ja nur 10 Tage oder sowas. Da müssen die Ackermänner und -frauen ran.

V.G.
Thomas

EDIT: Jetzt war Martin schneller. Und er zeigt mal den Pelikan EEF.

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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von pejole » 15.10.2014 0:46

Auf die Schnelle mal hingekritzelt, Vergleich Ackerman Manga G und Pelikan EEF Feder.

Gruß, Martin
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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von pejole » 15.10.2014 1:23

Und das sind die beiden.
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Re: Noodler's Creaper Flex Pen

Beitrag von Cepasaccus » 15.10.2014 1:31

Pejole, bei Deinen Schleifen hast Du einen druckarmen Aufschwung, dann einen druckstarken Abschwung und wieder einen druckarmen Aufschwung. Meine Ueberlegung ist, ob sich bei Fuellern die beiden Aufschwuenge in der Linienstaerke unterscheiden, weil der eine vor und der andere nach einem druckstarken Abschwung ist. Bei Deiner Schriftgroesse kann die Feder natuerlich viel Tinte losbekommen, weshalb ein Unterschied wahrscheinlich nicht so auffallen wird. Wenn man eine Kurrent in normaler Groesse schreibt hat man ziemlich schnelle Wechsel von duennen und dicken Strichen. Wenn es diesen Tintenflusseffekt gibt, dann auch bei zarten Aufstrichen ein Einheitsbrei entstehen.

Cepasaccus

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