TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

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TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von fountainpen.de » 08.01.2015 9:37

Hallo zusammen,

leider bin ich mit dem Thema TWSBI durch

... ich hatte mit dem 540er angefangen und hatte auch zwei 580er ... und einen Vac ... hatte ... aktueller Stand ... es gibt nur noch einen 580er

... die anderen sind alle zerbrochen ... und das mehrfach .... und ohne Fremdeinwirkung.

Bei dem 540 waren solche Probleme für mich noch ok ... Kinderkrankheiten eben. Beim 580 er war es nervig, aber ich hatte noch nicht aufgegeben ... nun ist auch beim Vac der Ring samt Gewinde an der Kappe einfach so abgebrochen ... einfach nach eine Weile "rumliegen" ... ohne Fremdeinwirkung ! ... plötzlich hatte ich die Kappe in der Hand und das Gewinde&Ring waren noch am Füllhalter ...

... mal wieder ...

Deshalb fällt TWSBI nach jahrelangem "ich geb ihnen eine Chance" jetzt leider für mich raus ...

... solche Probleme solltet Ihr beim Kauf zumindest im Hinterkopf haben ...

Viele Grüße
Michael
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von wilfhh » 08.01.2015 9:44

Du weißt aber schon, dass man auf Steintafeln besser mit dem Meißel schreibt...?
:mrgreen:
Ich hatte mal bei einem Mini feine Risse im Bereich des hinteren Gewindes, aber Volker hat mir sofort den Schaft ausgetauscht, obwohl der Schreiber nicht von ihm war! Ansonsten bisher keine Probleme...
Grüßle,
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von fountainpen.de » 08.01.2015 10:03

Hallo Wilfried,

wenn die Brüche wenigstens während der Nutzung entstanden wären! ... aber ein rumliegender Stift, der einfach zerbricht ... hmmm ... und das mehrfach ... und bei mehreren Füllhaltern ...

:(
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wilfhh
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von wilfhh » 08.01.2015 10:16

Ja, an der Nutzung kann es bei mir auch ncht gelegen haben (aber den Gag mit dem Meißel konnte ich mir einfach nicht verkneifen, lieber Michael :wink: ). Ich hab auch schon in FPN-Beiträgen von Problemen mit dem durchsichtigen Kunststoff gelesen.
Ich dagegen hab mich zuletzt über eine B-Feder geärgert, die nicht nur nicht B war, sondern auch mies schrieb. Ansonsten bin ich mit meinen TWSBI-Füllern zufrieden, besonders der Micarta hat's mir angetan...
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von YETI » 08.01.2015 10:24

Hallo Michael,
kann es sein, daß du die füller in einem Möbelstück lagerst, das irgendwelche Ausdünstungen abgibt?
Mir hat mal ein befreundeter Büchsenmacher eine Glock 19 gezeigt, bei der das ganze Griffstück von Rissen durchzogen war. Diese Pistole stammte aus einer Sammliung und ist nie geschossen worden. Wenn man bedenkt, daß ausgerechnet die Glock als ausgesprochen robust gilt können solche Schäden bei einer unbenutzten Waffe nur durch eine agressive Umgebung erklärt werden.
Die Schäden an deinen Füllern klingen nach einem ähnlichen Phänomen. Kann ja sein, daß nur der von TWSBI benutzte Kunststoff auf diese Umgebungsluft reagiert und alle anderen Füller dagegen immun sind.

Gruß

Andreas
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von ichmeisterdustift » 08.01.2015 10:36

Ich möchte mal versuchen, das nüchtern zu betrachten, ohne Michael in irgend einer Weise zu nahe zu treten.
Wir haben eine sehr niedrige Reklamationsquote bei TWSBI (keine 10 bei 800 verkauften Füllhaltern). Das Problem des Zerbrechens exisiterite vermehrt beim 540, aber das sei laut TWSBI angeblich abgestellt, siehe hier: (gleich oben in "quick update")
http://www.twsbi.com/blogs/news
Da das Problem bei Michael verstärkt auftritt, könnte es tatsächlich - wie Andreas schrieb - an irgendetwas mit der Lagerung zu tun haben.

Wie auch immer: TWSBI ist sehr großzügig, was Reklamationen betrifft. Wenn wir Fotos bekommen, können wir den Fall bei TWSBI melden und ich bin sicher, wir werden kostenfreien Ersatz erhalten.

@ Wilfried: Die B tausche oder schleife ich Dir bei Gelegenheit um :) Schick sie einfach her, wenn Du wieder in D bist. OK ?

Beste Grüße,
Volker
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von wilfhh » 08.01.2015 10:40

Klar Volker, das kriegen wir schon hin... :D

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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von fountainpen.de » 08.01.2015 10:53

Nein, an der Lagerung liegt es nicht ... die Schreibgeräte waren an unterschiedlichen Orten gelagert und lagen auch offen in meinem Büro rum. Ich nutze Schreibgeräteetuis, die ich mal von Jürgen Kuhse gekauft hatte ... darin lagere ich alle meine Schreibgeräte (d.h. auch die aus Celluloid, Hartgummi usw.) ... ich hatte noch nie Probleme mit anderen Füllhaltern. Im Büro nutze ich Desk Sets von Graf FAber Castell ... ich denke nicht, dass es damit Probleme geben sollte (zumindest hatte ich auch hier bei anderen Schreibgeräten nie Probleme)

... allerdings muss man dazu schreiben, dass die Schreibgeräte ja nicht mehr "neu", sondern eben schon älter als 2 Jahre waren ... als die TWSBIs neu waren, hatte ich keinerlei Probleme ... ich vermute also, dass meine Probleme nicht bei den neuen, sondern etwas älteren Schreibgeräten auftreten ...

Volker , ich versuche, Dir ebenfalls nicht zu nahe zu treten ...
... ich beziehe mich also explizit nicht auf die Zeit, die für eine Reklamation relevant wäre. Meine Beschreibung war diesbezüglich wohl leider etwas ungenau.

Generell will ich nicht sagen, dass alle TWSBIs brechen werden (einer ist bei mir ja auch noch heil) ... interessant wäre es aber sicher, die Erfahrungen von anderen Langzeitnutzern (oder Langzeitliegenlassern) einfach einmal zu sammeln :-)
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von HeiJa » 08.01.2015 14:08

YETI hat geschrieben:Hallo Michael,
kann es sein, daß du die füller in einem Möbelstück lagerst, das irgendwelche Ausdünstungen abgibt?
Mir hat mal ein befreundeter Büchsenmacher eine Glock 19 gezeigt, bei der das ganze Griffstück von Rissen durchzogen war. Diese Pistole stammte aus einer Sammliung und ist nie geschossen worden. Wenn man bedenkt, daß ausgerechnet die Glock als ausgesprochen robust gilt können solche Schäden bei einer unbenutzten Waffe nur durch eine agressive Umgebung erklärt werden.
Die Schäden an deinen Füllern klingen nach einem ähnlichen Phänomen. Kann ja sein, daß nur der von TWSBI benutzte Kunststoff auf diese Umgebungsluft reagiert und alle anderen Füller dagegen immun sind.

Gruß

Andreas

:shock: Sorry, Andreas, jetzt kriege ich graue Haare...

Kunststoff, der bei Waffen eingesetzt wird, ist wohl kaum mit dem Kunststoff der TWSBI Füller zu vergleichen...

Es mag ja sein, dass die Pistole nie bentzt worden ist, aber es ist wohl kaum anzunehmen, dass die Lagerung im Tresor der Firma xy (für die Waffe)

oder der schlecht gebeizte Nachkriegsküchenschrank (oder Ikea-Schublade oder oder oder) (für die Füller) daran die Schuld trägt.

Michael wird seine Füller ja nicht im Gefrierfach oder im Backofen aufbewahrt haben UND, er sammelt ja auch noch hochwertige Schreibgeräte. Von daher gehe ich mal davon aus, dass er ganz genau weiß, wie man Füller lagert/behandelt.

Ich kann daher Deine Gedankengänge überhaupt nicht nachvollziehen.

Munter bleiben!
Heiko

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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von fountainpen.de » 08.01.2015 14:59

Hi Heiko,

naja, die Frage war gar nicht mal so unberechtigt. Es gibt z.B. Schreibgeräteetuis, bei denen das Leder mit Chlor gebleicht wurde und die dann das Chlor extrem "ausdünsten" und Schreibgeräte beschädigen können. Ähnlich ist es bei Etuis aus Plastik ... da kann es auch Probleme geben.

Solche Probleme durch Chemikalienausdünstungen kann ich in meinem Fall aber wirklich ausschließen ... zum einen, weil einige der Schreibgeräte eben offen rumlagen und die TWSBIs, die ich im Etui hatte, waren in Etuis, bei denen ich das ebenfalls ausschließen kann...

Viele Grüße
Michael


PS: Ich hatte übrigens mal einen DDR Füllhalter in einem passenden Plastik-Etui ... ich weiß nicht, was das für Plastik (für das Etui) war, aber es hat den Füllhalter im Laufe der Jahre richtig "angelöst".
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von YETI » 08.01.2015 15:58

HeiJa hat geschrieben: Es mag ja sein, dass die Pistole nie bentzt worden ist, aber es ist wohl kaum anzunehmen, dass die Lagerung im Tresor der Firma xy (für die Waffe)
oder der schlecht gebeizte Nachkriegsküchenschrank (oder Ikea-Schublade oder oder oder) (für die Füller) daran die Schuld trägt.
Hallo Heiko,
genau das wollte ich damit sagen. Manchmal weiß man einfach nicht, mit welchen Chemikalien man zu tun hat. Das muß nicht einmal daran liegen, daß ein Möbelstück besonders billig oder minderwertig wäre. Es kann auch am besonders hochwertigen Ölfinish liegen, wenn eingelagerte Kunststoffgegenstände Schaden nehmen. Es kann da Wechselwirkungen geben, mit denen man einfach nicht rechnet.
Die Pistole, von der ich spreche, ist nach strengsten Vorgaben entwickelt und widersteht normalerweise jahrzehntelang den Kontakt mit allen möglichen Ölen, agressiven Verbrennungsrückständen und ähnlichem Teufelszeug. Trotzdem hatte es dieses eine Stück irgendwie chemisch zersetzt.
Im Gegensatz dazu sind unsere Füller reine Zivilprodukte, die für eine pflegliche Behandlung gedacht sind und vermutlich um einiges empfindlicher.
In den letzten Tagen hatte übrigens Frodo hier im Forum noch einen interessanten Beitrag zum Zerfall alter Zelluloidfüllern veröffentlicht. Schau hier:http://www.penexchange.de/forum_neu/vie ... est#p98078
So etwas in der Art vermute ich auch bei Michaels Füllern.

Gruß

Andreas
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von Tenryu » 08.01.2015 17:01

Es stellt sich die Frage, ob das ein spezielles Problem von TWSBI (verwendete Kunststoffsorte, Materialstärke) ist, oder ob transparente Kunststoffe allgemein empfindlicher und weniger alterungsbeständig sind, als schwarze oder durchgefärbte.

Neben Ausdünstungen von Möbeln (Lacke, Wachse, Lösemittel, Formaldehyd) spielt UV-Licht eine große Rolle.
Nicht zuletzt könnte auch die Tinte eine Rolle spielen. Tinten können ph-Werte von 2,5 bis 8,0 haben.

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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von fountainpen.de » 08.01.2015 17:13

Hallo Andreas,

Celluloid- und Hartgummi- Schreibgeräte sind extrem sensibel, was Chemikalien angeht ... aber wie geschrieben, damit habe ich bei mir keine Probleme.

@Tenryu
Bei Tinte bin ich eigentlich recht unkreativ ... blau ... von Pelikan, Faber-Castell, Montblanc und Jansen.

UV-Licht ... naja, bei mir gibt es normales Tageslicht. Aber das sollte/muss jeder Füllhalter überstehen können ... und .... sooo alt sind die Schreiberlinge ja auch nicht.

Viele Grüße
Michael
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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von meinauda » 08.01.2015 18:59

Hu, das sind ja besondere TWSBI-Erfahrungen. Meine sind erst gut zwei Jahre bei mir und bisher noch alle heil und insbesondere sehr unkompliziert im Schreibverhalten. Bisher habe ich auch von meinen TWSBI-Beschenkten noch nichts Nachteiliges gehört.
Es wäre ja toll, den Grund der Brüche rauszukriegen. Ich hoffe, meine bleiben heil und Dein letzter auch.
Gruß

Else Marie

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Re: TWSBI ... mal wieder zerbrochen ...

Beitrag von fountainpen.de » 08.01.2015 19:28

... und Dein letzter auch.
Das hoffe ich auch ... oder genauer gesagt, meine Hoffnung ist ja, dass nur die älteren TWSBIs von den Problemen betroffen sind. Der übrige 580er ist übrigens auch mein neuster TWSBI ...

... mal schauen...
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