Pelikan P580 - Tintenfluss

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Shintaro
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Pelikan P580 - Tintenfluss

Beitrag von Shintaro »

Hallo zusammen,

ich bin neu im Forum, aber wenn mir jemand helfen kann, dann wahrscheinlich jemand von hier.

Ich habe einen Pelikan P580 im Keller ausgegraben. Der Füller ist praktisch unbenutzt. Ich habe ihn mit lauwarmem Wasser durchgespült und jetzt mit einer Pelikan Patrone mit 4001 Tinte geladen.

Er schreibt sich hervorragend, aber von Zeit zu Zeit fliest die Tinte nach dem absetzen nicht richtig. Ich setze ab, fange das nächste Wort an und es kommt kein Strich.
Mit meinem Lamy hatte ich dieses Problem nicht. Kann mir jemand einen Tip geben woran das liegen könnte?

Beste Grüße
Shintaro
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TomSch
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Re: Pelikan P580 - Tintenfluss

Beitrag von TomSch »

Willkommen und Hallo.

Hast du ein Ultraschallgerät? Kühles Wasser aus dem Hahn, keine Zusätze ins Wasser, das Griffstück zwei bis drei Runden darin drehen lassen. Probieren, manchmal gibt es einfach kaum wahrnehmbare Stäubchen oder Fertigungsrückstände im Tintenleiter, die raus müssen.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Konverter, und damit mehrfach lauwarmes Wasser einziehen und wieder entleeren.

Wenn sich dann nichts geändert hat, könnte es an der Feder liegen. Poste doch mal ein paar Photos (max. 800kb groß), möglichst detailliert, von der Federoberseite, -unterseite und von vorn Richtung Federkorn.

Tschö, Thomas
Sei nicht so; sei anders.
Shintaro
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Re: Pelikan P580 - Tintenfluss

Beitrag von Shintaro »

TomSch hat geschrieben:
04.04.2026 15:39
Willkommen und Hallo.

Hast du ein Ultraschallgerät? Kühles Wasser aus dem Hahn, keine Zusätze ins Wasser, das Griffstück zwei bis drei Runden darin drehen lassen. Probieren, manchmal gibt es einfach kaum wahrnehmbare Stäubchen oder Fertigungsrückstände im Tintenleiter, die raus müssen.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Konverter, und damit mehrfach lauwarmes Wasser einziehen und wieder entleeren.

Wenn sich dann nichts geändert hat, könnte es an der Feder liegen. Poste doch mal ein paar Photos (max. 800kb groß), möglichst detailliert, von der Federoberseite, -unterseite und von vorn Richtung Federkorn.

Tschö, Thomas
Ein Ultraschallgerät ist eine gute Idee. Das kann ich am Dienstag mal testen.

Einen Konverter habe ich bereits bestellt. Der müsste auch nächste Woche kommen.
Shintaro
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Re: Pelikan P580 - Tintenfluss

Beitrag von Shintaro »

So, ich hatte diese Woche Zeit und hab den Füller nochmal wie empfohlen gereinigt und die Feder beim Optiker im Ultraschallbad 2-3 Minuten gebadet.

Leider ist das Problem nach wie vor da.

Hier mal ein paar Bilder:
Füller:
IMG_2099.jpeg
IMG_2099.jpeg (51.62 KiB) 249 mal betrachtet
IMG_2098.jpeg
IMG_2098.jpeg (51.13 KiB) 249 mal betrachtet
IMG_2101.jpeg
IMG_2101.jpeg (151.27 KiB) 249 mal betrachtet
Hier ist das Problem: Man sieht deutlich, dass beim Ansetzen keine Tinte (Pelikan 4001 aus der Patrone) fliest:
p2.jpeg
p2.jpeg (2.52 KiB) 249 mal betrachtet
p1.jpeg
p1.jpeg (6.24 KiB) 249 mal betrachtet
Ich habe jetzt mal "leichtflüssige Tinte" (Indigoblau aus dem Pelikan Kalligraphieset von anno dazumal) im Konverter eingefüllt. Damit ist das Problem weg, aber es schmiert halt. Die feinen Bögen in den Buchstaben verlaufen einfach:
l1.jpeg
l1.jpeg (53.99 KiB) 249 mal betrachtet
Muss ich einfach nur die richtige Tinte suchen?
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TomSch
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Re: Pelikan P580 - Tintenfluss

Beitrag von TomSch »

Hallo noch einmal.

Wenn du also nun alle möglichen Spültipps ohne nennenswerten Erfolg hinter dich (und den Füller) gebracht hast, kann man diese Ursache ausschließen. Dann kommen - neben weniger geeigneter Tinte für diese Feder - weitere vier Ursachen infrage: :idea:

1.a. Die Federschenkel liegen nicht exakt nebeneinander. Das kannst du überprüfen, indem du von vorne auf die Federspitze (Federoberseite nach oben) schaust. Liegen beide Federschenkel auf einer Höhe, nächster Versuch:
1.b. Du schaust auf die Federspitze/das Schreibkorn (Federoberseite nach unten!). Sind beide Schreibkornhälften flach und nur in der Mitte beim Federschlitz kurz unterbrochen, stimmt alles. Weiter:
2. Schaue von unten auf Feder und Tintenleiter. Liegt die Feder gerade darauf? Prima, dann weiter:
3. Schaue von der Seite auf Feder und Tintenleiter. Gibt es zwischen beiden einen schmalen Spalt?

Diese können Ursachen für die Anschreibprobleme sein.
Die letzte, die mir einfällt, ist das Papier. Manche Papiersorten sind so glatt für die Federn, dass es zu Aussetzern kommt.

Viel Erfolg, sach "Beschait", wennze den Fehler gefunden hast und mach' 'n Photo. :)
Thomas
Sei nicht so; sei anders.
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