Geha 708 N

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pradella2
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Geha 708 N

Beitrag von pradella2 »

u die 708er Serie fort und ist sozusagen die Sparversion der Goldschwinge. Ein relativ schlanker, leichter Kolbenfüller, keine 13 g schwer, 113 mm lang und am Korpus schlanke 10,5 mm dick. Selbstverständlich ist er ausgestattet mit dem Reservetank.

Genau wie die Goldschwinge ist er etwas rissempfindlich. Mein Exemplar bedurfte eines zahnärztlichen Eingriffes am Griffstück. Die Feder ist nichts besonderes, außer dass sie besonders klein ist. Mit ein bisschen Spitzenpflege auf Mikromesh gleitet sie wieder sehr befriedigend übers Papier. Die Lochfraßkorrosion auf den beiden Federflügeln hatte keinerlei Auswirkung aufs Schreibkorn.

Der Blick in die Gebrauchsanweisung offenbart das schöne Wort Füllkäppchen. Das wollen wir alle jetzt fleißig nutzen.

Wider Erwarten ließ sich die Kappenschraube lösen und förderte ein überraschendes konstruktives Detail zu Tage: Der Clip ist mit einem extra Winkel versehen, der eine Gewindebohrung hat. Den Winkel steckt man seitlich durch die Kappe und einen hierfür auch in der Innenkappe vorgesehenen Schlitz. Dann schraubt man die Kappenschraube auf. Sie fixiert gleichzeitig den Clip und die Innenkappe. Auch wenn der Clip nicht wirklich federgelagert ist, hat er so ein deutlich höheres Rückstellungsvermögen als ein einfacher, eingecrimpter Clip. Auf solche Lösungen zu stoßen, freut das Ingenieursherz!
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pradella2
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Geha 708 N

Beitrag von pradella2 »

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pradella2
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Re: Geha 708 N

Beitrag von pradella2 »

Und hier noch, unverstümmelt, der erste Absatz:
Aus nachvollziehbarem Grund genannt Flat Top, setze dieser Füllhalter Mitte der Sechzigerjahre die 708er Serie fort und ist sozusagen die Sparversion der Goldschwinge. Ein relativ schlanker, leichter Kolbenfüller, keine 13 g schwer, 113 mm lang und am Korpus schlanke 10,5 mm dick. Selbstverständlich ist er ausgestattet mit dem Reservetank.
makay
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Re: Geha 708 N

Beitrag von makay »

Danke für deinen Beitrag.

Diese Art der kleinen/verdeckten Federn mag ich aus optischen Gründen nicht, finde aber Geha als Marke sehr faszinierend. Außerdem schön, dass die Schachtel noch so gut erhalten ist. :)
Muhammed
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pradella2
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Re: Geha 708 N

Beitrag von pradella2 »

Und wenn man das „N“ weglässt, sieht der Füller deutlich anders aus: Patrone statt Kolben, Neusilberkappe (diese aber auch als Schraubkappe!), etwas weniger verdeckte Feder. Leider fehlt bei diesem Exeplar die Kappenschraube. Der straffe Sitz des in die Innenkappe gesteckten Clip-Winkels verhinderte immerhin den Verlust des Clips bzw. ein Herausfallen der Innenkappe - an deren unterem Ende das Gewinde für die Schraubkappe eingegossen ist.
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