Hahnemühle

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fismoll
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Re: Hahnemühle

Beitrag von fismoll » 22.03.2021 13:47

Ich hab die vorhin freundlich (und mit "offenem Visier") angemailt und ganz naiv nach Produktionsort und verbauter Feder gefragt. Mal sehen, ob was zurückkommt ...
Beste Grüße - André

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Tintenfinger
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Re: Hahnemühle

Beitrag von Tintenfinger » 22.03.2021 15:51

Darauf bin ich auch neugierig.

Aber ich muss leider sagen, die Füller und besonders die Notizbücher sind für mich schlicht ausserhalb des Preisrahmens. Ich kenne Hahnemühle aus dem Kunstbereich und habe da bisher auch gern die Preise bezahlt, die sie für ihre einfacheren Produkte verlangen. Allerdings ist auch da nicht klar ob die wirklich in Deutschland bzw. der EU hergestellt sind. Dank Internet und Boesner stelle ich immer mehr fest, dass andere Hersteller auch hochwertige Papiere haben und es nicht immer und für jeden Zweck Hahnemühle-Preise sein müssen. Und da rede ich noch nichtmal über China-Grauimporte, sondern über andere internationale Hersteller, die eben auch einfachere Skizzenpapiere, die dann trotzdem säurefrei und brauchbar sind, im Angebot haben. Genauso brauche ich kein 1000 Jahre haltbares Premium-Notizbuch für meine Gedanken zum Montag.

Susi

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PapierundStift
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Re: Hahnemühle

Beitrag von PapierundStift » 24.03.2021 7:45

Da hier wild in irgendwelchen Vermutungen gestochert wird: Die Fine Art Schreibgeräte sind ganz eindeutig in Deutschland hergestellt. Zwar nicht im Hauptstandort Dassel. Wenn man genau hinschaut, sieht man sofort aus welchem Hause die eigentlich kommen.... ;-)
Die entsprechenden Notizbücher sind teuer, aber ich finde man sollte hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: wir reden hier für 150 € für ein ledergebundenes Notizbuch. Das bewegt sich sehr wohl in dem Preisrahmen, den auch andere Hersteller für hochwertig gearbeitete Ledernotizbücher aufrufen.

Anja

bebna
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Re: Hahnemühle

Beitrag von bebna » 24.03.2021 8:26

Dann kläre und bitte auf mit deiner Vermutung wer der Hersteller sein soll. Meine eigene Vermutung ist bist jetzt nur Diplomat.

Tja Leder ist für manche eben eher ein Grund es nicht kaufen zu wollen. Besonders wenn es fest am Papier verklebt wurde. Ein Hersteller aus dem Kunst Bereich sollte so was von seinen Kunden kennen. (Ich hab Ledergebundene Notizbücher hier, auch A4, mit Füller freundlichem Creme Papier aus Italien, und die verlangten nicht solche Preise.)

Hersteller könnte sich das alles ersparen, wenn er einfach nur Klartext sprechen würde. Aber wie im Kunst Bereich wird nur Marketing bla bla gesprochen und lieber den Kunden die Augen gewischt. Das empfinde ich persönlich als beleidigend und führte dazu, daß nach zwei Test Produkten ich aufgehört habe mir Hahnemühle an zu schauen und wie der Rest auch mich nur noch auf Archers und Fabriano zu konzentrieren. Als Ersatz für die Bücher haben sich Sakura/Talens als gleichwertig bewiesen.

Ich wünsch dem Hersteller alles Gute, aber besonders in der jetzigen Zeit kann man sich nicht auf paar Katalog Fotos und ein zwei Absatz Seo Text verlassen.

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PapierundStift
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Re: Hahnemühle

Beitrag von PapierundStift » 24.03.2021 9:52

Der Hersteller wurde schon längst genannt: die Robert E. Huber GmbH. Aber es ist doch bei vielen hier diskutierten Herstellern bekannt, dass diese ihre Schreibgeräte oder auch nur Komponenten von Schreibgeräten nicht selber herstellen. Warum wird daher eine "neue" Marke hier so stark kritisiert, wenn sie genau wie andere Marken nicht exakt den Herstellungsweg ihrer Produkte offenlegt?

Und dass hier Marketing betrieben wird ist doch nicht verwerflich. Auch das ist der Normalfall. Ich habe noch keinen einzigen Schreibgerätehersteller kennengelernt, der damit wirbt "Wir haben hier eine geile Idee, die wir dort und dort fertigen lassen, dort die Standardkomponenten eingekauft haben und damit auch nichts anderes abliefern als der Konkurrent XY, aber weil wir einen tolleren Text machen und schon eine große Stammkundschaft haben, verkaufen wir es 20 % teuerer als XY!" Mag sein, dass man als Kunde von der Form des Marketings nicht angesprochen wird, aber das macht doch nicht gleich das Produkt schlechter.

Und gerade bei der Papierherstellung haben wir einen Produktionsprozess, der sehr unterschiedlich gehandhabt werden kann. Von der Auswahl der Rohstoffe, über Einhaltung von Wasserschutzmassnahmen bis zur Produktkontrolle. Je nachdem kann man hier die Preise drücken oder anheben. Ich war noch nicht in Dassel, um mir anzuschauen, warum Hahnemühle es rechtfertigen kann ihre Preise aufzurufen. Aber ihr nun mal wirklich etablierter Ruf im Bereich Künstlerpapiere (ich persönlich kenne im wesentlichen Ihre Fotopapiere und weiß sie zu schätzen), ist für sie selber Grund genug, die Preise vertreten zu können.

Allerdings ist es engagiert, sich im Schreibgerätesektor neu zu formieren indem man eine sehr teuere Luxusedition gleich präsentiert und dann weitere Modelle im etwas preisgünstigeren Segment nachliefert. Vielleicht ist es das, was hier gerade alle so skeptisch auf die Marke schauen lässt? Denn wir sind es gewohnt, dass man erstmal im günstigeren Segment um höchstens 100 € etwas präsentiert und mit der Bestättigung der Kunden sich in die höheren Preisregionen vorzuarbeiten. Aber warum muss das so sein? Ich finde den Schritt von Hahnemühle mutig und die ersten Schreibgeräte haben mich überzeugt. Und die Gespräche mit den verantwortlichen Mitarbeitern überzeugen mich, dass dies eine Marke ist, die noch viel abliefern kann in nächster Zeit.

Anja

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fismoll
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Re: Hahnemühle

Beitrag von fismoll » 24.03.2021 17:32

Was sie jedenfalls nicht abliefern, ist eine Antwort auf meine Fragen. Wenn 500 Euro für einen Patronen-Füller aufgerufen werden, der 56 Gramm wiegt und in nur einer Federbreite erhältlich ist, könnten sie durchaus konkreter werden. Ich wünsche ihnen alles Gute! :)
Beste Grüße - André

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Superburschi
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Re: Hahnemühle

Beitrag von Superburschi » 24.03.2021 21:23

Allgemeine Frage(n):
Wisst ihr bei euren Exclusivmodellen tatsächlich wo jedes Einzelteil gefertigt wurde?
Oder hat nicht Bella Recht indem sie schreibt, entscheidend ist, wie ein Füller gefällt und wie man damit zurecht kommt?
Bin gespannt.
Berthold

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Re: Hahnemühle

Beitrag von SimDreams » 24.03.2021 22:45

Um jedes Einzelteil geht es doch gar nicht. Aber ja - ich weiß, wo Nakaya, Danitrio, Conid, Pelikan, Montblanc, Diplomat, Caran d'Ache, Fisher (space pen), Omas und Delta produzieren oder produziert haben, habe eine Idee, wo die Federn herkommen und wie die Materialien bearbeitet wurden. Mit der Robert E. Huber GmbH als Hersteller hat Hahnemühle einen Garanten für Qualität, die Wertschöpfung findet in Deutschland statt und der Preis ist damit nicht absurd zu hoch. Es hätte aber auch die mit billigem russischem Atomstrom produzierende, umweltvernichtende Metallhütte in China sein können, deren Betriebsleiter sich abends ob der Doofheit der europäischen Kunden gegenseitig auf die Schenkel klopfen, nachdem sie ihre Leute mit Münzgeld für die Woche bezahlt haben.

Aber Gegenfrage: Wenn Bella (nichts für ungut, Manuela!) 100 % Recht hätte - warum diskutieren wir viel öfter über Merkmale von Fakes als über deren Schreibeigenschaften? Ein teurer Füller zeichnet sich nicht vornehmlich durch seine Schreibeigenschaften aus, sondern durch die Geschichte drumherum. Wenn die Geschichte nicht schlüssig ist, floppt das Gerät - auch wenn jeden Tag ein Dummer aufsteht. Einen Spritzgussfüller wie den MB149 als no-name mit "Iridium Point Germany" Feder würdest du doch auch nicht für 700+ kaufen - völlig egal, wie der schreibt. Das Konzept funktioniert nur, weil MB drauf steht.

Hahnemühle hat in der Tat eine beachtliche Geschichte als Papierhersteller - ich schätze die Fotopapiere sehr. Bei den Schreibgeräten habe ich die Geschichte aber (noch) nicht gekauft. Es wirkt halt sehr, als wolle man da einfach auf einen Fahrt aufnehmenden Zug aufspringen. Was ja nichts verwerfliches ist - aber mehr Bezug zur Marke als einen gravierten Hahn bräuchte es für mich schon.

Es geht ausdrücklich nicht darum, Stimmung gegen die Geräte zu machen. Es ist der hilflose Schrei nach Details, um sie nach Absegnung durch die innere Rechtfertigungsabteilung kaufen zu können. :)

Grüße, Uwe
Da die Schreibgeräteakquise nicht das einzige Hobby ist - Fotografie und Dein Notizbuch nach Maß: http://www.flickr.com/photos/simdreams/

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Buntschreiber
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Re: Hahnemühle

Beitrag von Buntschreiber » 25.03.2021 9:00

Superburschi hat geschrieben:
24.03.2021 21:23
Oder hat nicht Bella Recht indem sie schreibt, entscheidend ist, wie ein Füller gefällt und wie man damit zurecht kommt?
Weil man nur die ersten 10.- für den Füller und das Schreibergebnis zahlt. Die nächsten 0.- bis 90.- bezahlt man für das Design - und es gibt eine Menge hervorragend schreibender und äußerst gutaussehender Füller für 10.- Alles was drüber hinausgeht zahlt man schlicht für die Aura, den Mythos, die eigene Projektion. Es ist jedem vergönnt, sein eigenes Geld für beliebige Hobbys auszugeben. Da bei einem Preis von 500.- mindestens 400.- auf die Aura entfallen kann ich durchaus verstehen, dass eine hübsche Geschichte eingefordert wird. Und das meine ich keineswegs abschätzig - man will eben auch den Mythos haben, wenn man ihn schon bezahlt.
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Nightstar
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Re: Hahnemühle

Beitrag von Nightstar » 25.03.2021 9:05

Ich verwende keine Patronenfüller mehr, mir ist das Tintenvolumen zu gering und immer Ersatzpatronen mitzuführen gefällt mir nicht. Weiters finde ich Metallfüller haptisch eher suboptimal.
Was an einem Seriendrehteil und intergrierter Patronen"mechanik" € 500,- kostet erschließt sich mir nicht.
Die ersten beiden Punkte sind natürlich volllommen subjektiv und ergeben sich aus meinen persönlichen Vorlieben.
Das Preisargument läßt sich für mich allerdings nicht aus der Welt schaffen.
Ich begrüße eine Vielfalt und Auswahl am Markt, ein weiterer Hersteller ist mir durchaus willkommen, nur leider trifft Hahnemühle in diesem Fall so gar nicht meinen Geschmack.
Persönliche Erfahrung habe ich mit den Fotopapieren, da empfinde ich aufgrund deren Leistung und Qualität den Preis auch als angemessen.
Grüße aus Salzburg
Dominik

alt_genug
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Re: Hahnemühle

Beitrag von alt_genug » 25.03.2021 10:24

Buntschreiber hat geschrieben:
25.03.2021 9:00
Weil man nur die ersten 10.- für den Füller und das Schreibergebnis zahlt. Die nächsten 0.- bis 90.- bezahlt man für das Design - und es gibt eine Menge hervorragend schreibender und äußerst gutaussehender Füller für 10.- Alles was drüber hinausgeht zahlt man schlicht für die Aura, den Mythos, die eigene Projektion. Es ist jedem vergönnt, sein eigenes Geld für beliebige Hobbys auszugeben. Da bei einem Preis von 500.- mindestens 400.- auf die Aura entfallen kann ich durchaus verstehen, dass eine hübsche Geschichte eingefordert wird. Und das meine ich keineswegs abschätzig - man will eben auch den Mythos haben, wenn man ihn schon bezahlt.
Ich finde solche Vereinfachungen unangebracht, weil sie einen Determinismus vortäuschen, den es in der realen Welt nicht gibt. Als Ingenieur sehe ich die Kosten des einfachen Tuns (also der simplen Herstellung) unter bestimmten Rahmenbedingungen (plausible Entlohnung, vernünftiger Umgang mit Mitarbeitern/Zulieferern/Kunden, Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung auch in monetärer Form wie Steuern u.v.m.) recht deutlich. Und ich habe eine Vorstellung, was Erfahrung und Weitergabe derselben für die Produktqualität bedeutet und was sie kostet. Risiken und Fehlversuche, langfristige Ausrichtung inklusive Reserven, Diversifizierung der Produktpalette, Anpassung an Trends usw. usf. spielen alle in den Kostenteil der Rechnung, ohne dass sie direkt am Produkt erkennbar sind.

Da komme ich schnell auf einen höheren Kostenpreis selbst für ein extrem simples Schreibgerät als die genannten 100 Euro. Ich will das im konkreten Fall nicht unterstellen, aber die Vereinfachung nach dem Motto "alles über 10 Euro ist Luxus" taugt halt nicht. Für 10 Euro kannst Du einen Füller nur über die Externalisierung von Kosten an Umwelt und Gesellschaft produzieren. Dass Du dafür einen ordentlich funktionierenden Füller kaufen kannst, bedeutet ja nicht, er wäre - volkswirtschaftlich betrachtet - kostendeckend für dieses Geld produziert und zu Dir geschafft worden.

Auch mich sprechen diese Schreibgeräte nicht an und ich brauche sie auch nicht. Jedes Produkt, welches diese Kriterien (nicht) erfüllt ist für mich automatisch wertlos. Für mich sind Sachen, die ich weder brauche noch mag selbst geschenkt zu teuer, weil sie mich dann belasten würden mit der Verantwortung, sie durch Verkauf oder Verschenken einer Nutzung zuzuführen. Deswegen finde ich Preisdiskussionen nach dem Motto: "Will ich nicht und ist auch zu teuer" ziemlich sinnfrei.

Anders wäre es, wenn jemand sagte: Ich möchte eigentlich genau so etwas, aber es ist mir zu teuer. Dann kann man versuchen herauszufinden, wo die Diskrepanz zwischen Wollen und Können genau herkommt.

Viele Grüße
Sebastian

agathon
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Re: Hahnemühle

Beitrag von agathon » 25.03.2021 10:45

Danke, Sebastian, für diese vernünftigen Worte. Qualität hat nun einmal seinen Preis und umfasst mehrere Dimensionen. Wenn man die verkürzt, wird’s hat wirtschaftlich, politisch und moralisch billig.

Grüße

agathon

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Buntschreiber
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Re: Hahnemühle

Beitrag von Buntschreiber » 25.03.2021 11:25

ACH SO IST DAS!!!
HABERE et TENERE

Corp.
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Re: Hahnemühle

Beitrag von Corp. » 25.03.2021 11:46

alt_genug hat geschrieben:
25.03.2021 10:24
Für 10 Euro kannst Du einen Füller nur über die Externalisierung von Kosten an Umwelt und Gesellschaft produzieren. Dass Du dafür einen ordentlich funktionierenden Füller kaufen kannst, bedeutet ja nicht, er wäre - volkswirtschaftlich betrachtet - kostendeckend für dieses Geld produziert und zu Dir geschafft worden.
Ein Lamy Safari - wenn man das ganze Larifari (reimt sich...) weglässt - kostet wenig mehr als 10 € und erfüllt seinen Zweck über Jahrzehnte hervorragend. Ich hatte den ersten Ender der 70er, hätte ich ihn nicht verloren, würde er immer noch schreiben.

Insofern ist die These, dass alles darüber Luxus ist, schon richtig.

Dies gilt auch dann, wenn mein MB 149 mehr als 10 € kostet und ich ihn schön finde.

Dass man im Low-Budget-Segment jedoch immer ein schlechtes Gewissen haben sollte, ist eine Mär.

alt_genug
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Re: Hahnemühle

Beitrag von alt_genug » 25.03.2021 12:21

Corp. hat geschrieben:
25.03.2021 11:46
Ein Lamy Safari - wenn man das ganze Larifari (reimt sich...) weglässt - kostet wenig mehr als 10 € und erfüllt seinen Zweck über Jahrzehnte hervorragend. Ich hatte den ersten Ender der 70er, hätte ich ihn nicht verloren, würde er immer noch schreiben.

Insofern ist die These, dass alles darüber Luxus ist, schon richtig.

Nein, auch ein Postivbeispiel macht die Vereinfachung nicht wahrer. Wir sprechen hier über heute neu entworfene und hergestellte Schreibgeräte für einen schmalen Markt im Vergleich mit einem Massenprodukt, welches seit Jahrzehnten produziert wird. Von den unterschiedlichen Materialien und Produktionsprozessen mal ganz abgesehen.
Corp. hat geschrieben:
25.03.2021 11:46
Dass man im Low-Budget-Segment jedoch immer ein schlechtes Gewissen haben sollte, ist eine Mär.
Kann man gerne so sehen. Aber andersherum ist es ebenso eine Mär, dass man bei hochpreisigen Produkten zum allergrößten Teil für "Aura, Mythos und eigene Projektion" bezahlt. Das spielt sicher eine Rolle, aber man unterschätzt leicht die realen Kosten, wenn man einfach nur verschiedene Kaufpreise vergleicht.

Viele Grüße
Sebastian

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