Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

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Strombomboli
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Strombomboli » 29.06.2016 22:47

Genau, es ist nicht derselbe Füller, bloß der gleiche, und da ich auf noch billigere Füller stehe, auf die Preppy pens von Platinum, kann ich das sehr gut verstehen.

Ich habe von allen Griffstücke meiner Preppy pens eigenhändig die blöden Werbeaufdrucke heruntergeschabt und alle Tintenleiter vorne mit der Rasierklinge ein bißchen schmaler gemacht, um die Lamy-OB-Federn, die ich von einem englischen Händler gerade noch ergattern konnte, bevor es gar keine mehr gab, aufzustecken. Dann habe ich auf alle einen kleinen Zettel geklebt, auf dem steht, welche Tinte drin ist, und nun ergänzen sieben Preppy pens acht Silvexas, also, was will man mehr. Sie sind mir alle lieb!

Außerdem habe ich eine Schachtel voller mehr oder weniger bearbeiteter Preppys, falls doch mal einer kaputtgehen sollte. (Eine Schachtel Silvexas habe ich auch.)
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bella
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von bella » 30.06.2016 0:00

Liebe Julie,
genau richtig verstanden .... die Frage war provozierend gemeint, aber keineswegs als Angriff.
Und mit dem Provokativem wollte ich eben eine Antwort, eine Erläuterung herauskitzeln. Warum ... weil ich auf die gestellte Frage eine Antwort suchte. Die ich ja auch bekommen habe.
Es hat weniger mit billig/günstig zu tun, sondern wirklich mit der Frage warum man sich 18x den mehr oder minder gleichen/selben Füller kauft. Die Frage hätte ich genauso gestellt wenn jemand erklärt hätte er hätte sich 18 149er oder xy Editionsmodelle gekauft. Da wäre nur das Rechenexempel anders ausgefallen.
Ich verstehe das noch bei wirklichen Sammlern, die einfach eine Reihe komplett haben wollen.
Bei Alltagsfüllern die allesamt genutzt werden ist mir das weniger einleuchtend. Vielleicht auch weil es für mich nicht in den Sinn käme. Nichtvweil ich Minimalismus lebe (das schaffen hier nur wenige), sondern weil mich diese unter Tinte nervös machen würde. Ich bin schon irgendwie unruhig wenn ich mehr als einen Wochenvorrat unter Tinte habe.

Um aufs eigentliche Thema zurückzukommen ... ich mag nochmal den Rotring Artpen ins Rennen werfen ..... für alle die eben die dreieckigen Sektionen der Lamys nicht mögen .... der Artpen ist rund

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JulieParadise
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von JulieParadise » 30.06.2016 0:37

bella hat geschrieben:Liebe Julie,
genau richtig verstanden .... die Frage war provozierend gemeint, aber keineswegs als Angriff.
Und mit dem Provokativem wollte ich eben eine Antwort, eine Erläuterung herauskitzeln. Warum ... weil ich auf die gestellte Frage eine Antwort suchte. Die ich ja auch bekommen habe.
Es hat weniger mit billig/günstig zu tun, sondern wirklich mit der Frage warum man sich 18x den mehr oder minder gleichen/selben Füller kauft. Die Frage hätte ich genauso gestellt wenn jemand erklärt hätte er hätte sich 18 149er oder xy Editionsmodelle gekauft. Da wäre nur das Rechenexempel anders ausgefallen.
Ich verstehe das noch bei wirklichen Sammlern, die einfach eine Reihe komplett haben wollen.
Bei Alltagsfüllern die allesamt genutzt werden ist mir das weniger einleuchtend. Vielleicht auch weil es für mich nicht in den Sinn käme. Nichtvweil ich Minimalismus lebe (das schaffen hier nur wenige), sondern weil mich diese unter Tinte nervös machen würde. Ich bin schon irgendwie unruhig wenn ich mehr als einen Wochenvorrat unter Tinte habe.

Um aufs eigentliche Thema zurückzukommen ... ich mag nochmal den Rotring Artpen ins Rennen werfen ..... für alle die eben die dreieckigen Sektionen der Lamys nicht mögen .... der Artpen ist rund
Liebe Bella,

alles gut, die Frage ist ja auch durchaus berechtigt. Die Mengenangaben habe ich auch eher weniger zum Angeben hinzugefügt als um zu zeigen, dass ich, wenn schon nicht statistisch relevante, dann aber doch mehr als je eine Erfahrung zu den jeweiligen Modellen bzw. Firmen vorzuweisen habe. Und dass die EF-Federn für die Sport-/Liliput-Seriedoch recht zuverlässig sind, habe ich hoffentlich auch deutlich gemacht.

Natürlich freue ich mich jetzt wie Bolle über meinen ersten Vintage Füller Wahl Oxford, meine drei M200/205, den M320 Pearl und M300 in schwarz, aber die entspringen eben der Leidenschaft für Demonstratoren und seeeeehr kleine Füller, wobei ich bis auf die Vintage-Modelle da jetzt nicht mehr viel sehe, was ich haben müsste, nun, wo ich es mir leisten könnte.

Stichwort Sammlung: Es ist bei mir tatsächlich auch eine Art Sammlerziel, möglichst viele der verfügbaren Farben und Modelle des KaWeCo Sport zusammenzutragen. (Irgendwo gibt es eine beige Variante --Fontoplumo? -- und ein australischer Händler --NoteMaker -- hat Retro Modelle, New Old Stock, aber leider keine Füller, arrgh.) Ein Füller, der mir seit meiner Teenagerzeit gefällt, super in meiner kleinen Hand liegt, erschwinglich und zuverlässig ist und zudem beliebig seine Feder wechseln lässt, ist großartig.

Ich hatte tatsächlich seit meiner Zeit auf dem Gymnasium fast immer ein Dutzend Füller gleichzeitig in Benutzung, immer mit verschiedenen Farben, da kommen einem die KaWeCos (oder auch die tollen Preppies, oder Lamys, aber die gefallen mir eben nicht ganz so und sind auch zu groß für meinen Geschmack) ganz recht.

Worauf ich aber vor allem hinweisen wollte, war die Möglichkeit, mit den genannten preiswerten Marken-Füllern (Pilot, KaWeCo, Lamy) doch eine ganze Bandbreite von Federbreiten ausprobieren zu können, ohne das Risiko von Schrottprodukten eingehen zu müssen.
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ThomasL
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von ThomasL » 30.06.2016 2:58

Die Jinhaos sind ja schon im Eingangspost als bekannte Kandidaten erwähnt worden, ich möchte trotzdem nochmal eine Lanze für sie brechen, vor allem für den x450 und den x750. Man bekommt sie für drei Euro und etwas Geduld, und ich kann die schlechten Erfahrungen, die hier im Forum mitunter erwähnt werden, überhaupt nicht nachvollziehen. Von rund 40 Jinhaos, die ich bisher gekauft habe, war nur einer nicht sofort einsatzfähig, der hat halt ne andere 6er Feder bekommen und war dann auch ein einwandfreier Füller. Ich habe sie hauptsächlich, um sie zu verschenken, aber ich benutze sie auch gerne selbst. Bei den anderen chinesischen Marken, Baoer, Duke und Hero muss man immer auf eine Enttäuschung gefasst sein, bei den Jinhaos eher nicht.

Neben meinen geliebten aber wenig benutzten Billigfüllern habe ich auch eine Standardauswahl an Füllern aus dem zuletzt besprochenen 20/30-Euro-Bereich: Kawecos, Looms, Safari, Writink, Nemosine. Die machen auch Spaß. Aber wenn es konkret ans Arbeiten mit dem Füller geht, dann fällt die Wahl auf einen Stift der unteren Mittelklasse, Italix, Diplomat, Lamy2000 - oder aber, und das häufig, auf einen Jinhao x450. Der liegt gut in der Hand, macht nicht müde, und wenn die Feder nicht gleich spurt, wird sie DoItYourself geschliffen und zurecht gebogen.
Schöne Grüße,
Thomas
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Strombomboli
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Strombomboli » 30.06.2016 15:59

bella hat geschrieben:ich mag nochmal den Rotring Artpen ins Rennen werfen ..... für alle die eben die dreieckigen Sektionen der Lamys nicht mögen .... der Artpen ist rund
Ja, er ist rund, aber er hat vorne am Griff Rillen, die so nervtötend sind, daß ich meinen erst benutzen konnte, nachdem ich Silikonknetmasse hineingeschmiert hatte.
Iris

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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Tintenfinger » 30.06.2016 17:14

Strombomboli hat geschrieben:
bella hat geschrieben:ich mag nochmal den Rotring Artpen ins Rennen werfen ..... für alle die eben die dreieckigen Sektionen der Lamys nicht mögen .... der Artpen ist rund
Ja, er ist rund, aber er hat vorne am Griff Rillen, die so nervtötend sind, daß ich meinen erst benutzen konnte, nachdem ich Silikonknetmasse hineingeschmiert hatte.
Geschmack ist halt verschieden. Mich stören weder das Griffteil des Lamy Safari noch die Rillen des Rotring Artpen, aber ich habe bei den Rotring Artpens noch keine wirklich für mich alltagstaugliche Feder zum Schreiben gefunden und finde die diversen Lamys schöner. Als Zeichengeräte finde ich die Artpens allerdings sehr gut, aber das geht hier am Thema vorbei. Zum Schreiben mag ich ausserdem dreieckige Griffteile oder welche mit Mulden fast lieber.

Papiertiger

Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Papiertiger » 13.07.2016 17:48

Der Vollständigkeit halber - Muji hat(te?) zwei hübsche Füller im Sortiment.
Mangels eigener Photos verlinke ich hierher: onfountainpens.com / Muji Aluminium Compact Fountain Pen
Ich besitze das lange Modell und erstand es damals für 9,95€.
Sehr schlank, mag nicht jeder.
Technisch anmutendes Design, mag auch nicht jeder.
Griffzone sehr griffig, bis hin zur Blasenbildung bei längerem Schreiben, da ins Aluminium gefräst, gestanzt, gedreht.
Mag aber auch an meinen zarten Fingern liegen.
Solide Feder. Leider nur in einer Stärke. Steht 'F' drauf, ist aber eher 'M'. Angeblich aus dem Hause Schmidt.
Meiner schreibt recht feucht und macht eigentlich Spaß, wenn er nicht so sehr schlank wäre, daß ich ihn etwas verkrampft halten würde und die Diamantierung dann nicht so in die Haut bisse.
Ach, die matte Oberfläche ist auch nicht gerade kratzfest.
Nichtsdestotrotz finde ich den Füller wirklich okay und bei Gelegenheit werde ich mir sicher noch den kleinen Bruder kaufen.

Thom

Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Thom » 14.07.2016 20:55

Papiertiger hat geschrieben:...gefräst, gestanzt, gedreht.
Mag aber auch an meinen zarten Fingern liegen.
Gerändelt. Das Problem kenne ich aber auch.

V.G.
Thomas
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von IchFülleAlsoBinIch » 17.07.2016 11:21

ThomasL hat geschrieben:Neben meinen geliebten aber wenig benutzten Billigfüllern […]
Das bringt das Thema Billigfüller auf den Punkt. Man ist erstmal überrascht, dass die Dinger überhaupt schreiben und bewundert sie dafür. Solche Billigfüller haben dann aber ausnahmslos Defizite, weshalb man sie dann doch nicht als Primärfüller benutzen mag. Man gibt dann doch eine Menge Geld für Füller aus, die man am liebsten doch nicht benutzt. Das zeigt, dass billige Füller nicht preiswert sind.

Lieber was Gescheites kaufen, das anpassbar ist, für das man Federn und Ersatzteile bekommt, an dem man über viele Jahre oder Jahrzehnte Freude hat. Ist billiger als alle paar Monate ein neuer Billigheimer.
Und was heißt schon New York? Großstadt ist Großstadt; ich war oft genug in Hannover (Arno Schmidt).

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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Edelweissine » 17.07.2016 11:43

Hier darf ich mal meinen Opa zitieren:
"Wir haben zu wenig Geld, um billig zu kaufen. Billig gekauft ist teuer erkauft."
Recht hat er! Das soll jetzt nicht heißen, dass preiswert nicht gut gekauft sein kann. Aber Ramsch ist immer rausgeschmissen Geld. Geiz ist eben nicht geil, sondern Sparen am falschen Punkt. Und etwas Gutes Gebrauchtes ist meistens wertiger als etwas billiges Fabrikneuer. Das sieht die Wirtschaft natürlich anders...
Und was lieben wir mehr, etwas nebenbei Gekauftes, das nur den Weg zu uns gefunden hat, weil es so preiswert (oder eben doch nur billig? :roll: ) war, oder die eine große Sache, die viel Geld gekostet hat, auf die wir vielleicht sogar eisern sparen mussten und die dann "the one and only" sein durfte?
Gruß,
Heike

Thom

Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Thom » 17.07.2016 12:45

Also, da muß ich mal intensiv beipflichten. Eine gewisse Qualität ist schon nicht verkehrt, deshalb holt der Handwerker (Profi) sein Werkzeug ja auch nicht im Baumarkt. Aber, wenn das gleich wieder in's andere Extrem geht, fallen mir wiedermal meine Worte ein
"der Fahrer muß sportlich sein, nicht das Auto". (außer es ist ein Ferrari Enzo, der ist dann wirklich eine Wertanlage) :)

V.G.
Thomas

Feinschnitt
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von Feinschnitt » 17.07.2016 13:32

Billig ist immer so eine Sache.
Preiswert finde ich da passender.
Ich habe mir hier im Forum inzwischen 3 Senator Regent besorgt. Preise zwischen 10 und 15 Euro.
Das sind meine täglichen Arbeitstiere. Größe, Haptik, Feder, Tintenfluss, hier passt mir einfach alles.

Diese drei Schreiberlinge waren wirklich ihren Preis wert. Da brauche ich für mein Schreibempfinden keine Abstriche machen...

Gruß
Falk
Da wo ich bin ist immer schön...

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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von IchFülleAlsoBinIch » 17.07.2016 13:53

Stimmt, einen (oder mehrere) Mittelklassefüller gebraucht zu kaufen, ist auch eine Option. Vorausgesetzt, man weiß, was man sucht.
Und was heißt schon New York? Großstadt ist Großstadt; ich war oft genug in Hannover (Arno Schmidt).

miel
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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von miel » 17.07.2016 15:20

... hier im Forum bekommt man sogar gehobene Mittelklasse teilweise zu sehr günstigen Konditionen.

Meine Carenes sind so gebraucht zu mir gewandert.
Und die Lamy 2000 gebraucht und einmal neu.

Alle 6 sind sind wunderbare geduldige und pflegeleichte Arbeitstiere, die mich im Wechsel täglich zur Arbeit begleiten.

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Re: Billig-Füller-Tipps bzw. Anregungen / Alltags-Arbeitstiere

Beitrag von JulieParadise » 17.07.2016 16:22

Teilweise klingt das dann aber doch nach mehr Kritik, als verdient ist. -- Jedes Ding hat seinen Einsatzzweck, und so schön ein "wirklich guter" Füller (hier setze bitte jeder sein Lieblingsstück ein) auch sein mag, den nehme ich eben nicht mit in die Küche, wenn ich mit meinen Kindern in verschiedenen Federstärken und allen Farben des Regenbogens als Tinte schreiben möchte. Oder mit in die Uni oder Bibliothek, wo ich oft 4-5 Farben verwendet habe, um verschiedene Themen zu markieren. Da haben sich die KaWeCos immer gut gemacht, bunt, klein, handlich, immer und immer wieder nachfüllbar (sonst hätten es ja auch Fineliner getan), aber wenn wirklich mal einer verschwindet, sind sie nicht unersetzlich und der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen.

Das ist für mich jedenfalls weniger eine Frage von "Geiz ist geil" als eine der Angemessenheit für den jeweiligen Einsatzort und -zweck.
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