Wo kommen die Kaweco-Federn her?

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Linceo
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Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von Linceo » 10.02.2019 13:39

Habe in diesem Faden http://www.fountainpennetwork.com/forum ... try4167307 im FPN eben eine Andeutung gelesen, Kaweco habe jüngst den Feder-Lieferanten gewechselt.

Ich war immer davon ausgegangen, die Kaweco-Federn kämen nach wie vor von Bock aus Heidelberg.

Vielleicht kann jemand Licht ins Dunkel bringen.

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Füchschen
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von Füchschen » 10.02.2019 14:24

Nicht das ich wüsste. Sie haben mal von Jowo auf Bock gewechselt. Vielleicht könnte Anja da Licht ins Dunkle bringen.

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sommer
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von sommer » 10.02.2019 14:35

Zu dem Thema hatte Anja schon 'mal was hier und hier (die letzten beiden Sätze) geschrieben.

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Linceo
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von Linceo » 10.02.2019 16:13

Danke für die Infos und Links. Wieder was gelernt.

Jetzt würde mich natürlich interessieren, ob es irgendwie möglich ist, Bock und Jowo zu unterscheiden, bzw. erkennen, wo meine Federn herkommen.

Meine 8 Sportler kamen in den letzten 3 Jahren zu mir, da könnten also Federn beider Hersteller verbaut sein.

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SimDreams
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von SimDreams » 10.02.2019 21:12

An den Leitern kannst du sie unterscheiden. Einfach hier ein Bild posten, oder nach dem Ausschlussverfahren agieren (wenn es keine Bock ist, ist es eine Jowo).

https://www.writingturningflipping.com/ ... 4_22_23_19

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V-Li
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von V-Li » 10.02.2019 23:08

Bei 7:10 erzählt Brian Goulet, dass Kaweco Jowo nutzen würde: https://www.youtube.com/watch?v=MsySeGyz37E

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sommer
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von sommer » 11.02.2019 9:39

Das hatte er hier auch schon einmal erzählt: https://www.youtube.com/watch?v=Sxsu90Bpgtk&t=408

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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von fismoll » 11.02.2019 9:59

Mir ist gleich, wer die Federn herstellt. Nur müssen sie dringend besser werden. Die Kalligraphie-Federn sind super, aber ich habe drei "F"-Federn, von denen keine einzige ohne teils umfangreiche Nachbearbeitung einen stetigen Tintenfluss zeigte. Kaufzeitraum etwa 2015-2017.
Beste Grüße - André

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sommer
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von sommer » 11.02.2019 10:33

Bei den Stahlfedern scheinen sich alle Hersteller schwer zu tun. Meine persönliche Ausfallrate:

Faber-Castell: 2 von 8 (2x EF)
Pelikan: 2 von 2 (F und M)
Lamy: 1 von 5 (F)

(All diese Ausfälle sind vom Fachhandel bezogen, Lamy und 1x FC vom örtlichen, 1x FC über das Internet von einem Fachhandel, beide Pelikan-Federn von Fritz Schimpf. Das sind also insbesondere keine potentiellen Amazon-.Rückläufer oder ähnliches.)

Dies ist sicherlich keine statistisch signifikante Stichprobe, die Tendenz bringt mich aber ins Grübeln.

buchfan
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von buchfan » 11.02.2019 11:26

Ich habe Kaweco nach einem Jahr aufgegeben, weil keine Feder vernünftig geschrieben hat. Ich hatte mehrere Kawecos, der Support hat mir Federn geschickt usw., usw. Alles nix. Deshalb lasse ich von Kaweco-Füllern und -Federn die Finger. Aber nicht von der Tinte :-)
lg
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Linceo
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von Linceo » 11.02.2019 11:34

sommer hat geschrieben:
11.02.2019 10:33
Bei den Stahlfedern scheinen sich alle Hersteller schwer zu tun.
Dies ist sicherlich keine statistisch signifikante Stichprobe, die Tendenz bringt mich aber ins Grübeln.
Das kann ich so nicht bestätigen, dass Goldfedern grundsätzlich besser schreiben als Stahlfedern, weder bezüglich des Tintenflusses noch was Faktoren wie Feedback etc. angeht. Die meisten meiner Stahlfeder sind große 06er Federn, die meisten von Bock für verschiedene Hersteller (Monteverde, Lindauer, Waldmann) produziert. Und eine meiner derzeitigen Lieblingsfedern ist eine butterweiche fließfreudige Feder, die mit einem Jinhao 159 kam.

Mit den Federn in meinen Kawecos habe ich ausnahmslos Glück gehabt: Acht Sportler - acht tolle Federn, sechs davon Stahlfedern.

Richtig ärgerliche Ausfälle hatte ich dagegen in den letzten Monaten zweimal mit 18K Goldfedern in Parker Sonnets.

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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von sommer » 11.02.2019 11:52

Linceo hat geschrieben:
11.02.2019 11:34
Das kann ich so nicht bestätigen, dass Goldfedern grundsätzlich besser schreiben als Stahlfedern, weder bezüglich des Tintenflusses noch was Faktoren wie Feedback etc. angeht.
Darauf bezog sich meine Aussage nicht. Es ging mir lediglich um Qualitätssicherung, also verbogene Federschenkel, Federn, die überhaupt nicht schreiben oder nur unter Druck usw. Und natürlich kann es solche Ausfälle auch bei Gold- oder Palladiumfedern geben.

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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von SimDreams » 11.02.2019 19:33

V-Li hat geschrieben:
10.02.2019 23:08
Bei 7:10 erzählt Brian Goulet, dass Kaweco Jowo nutzen würde: https://www.youtube.com/watch?v=MsySeGyz37E
Im Dia 2 ist es aber definitiv eine Bock 060 (bzw. eine 076). Schau mal in die Verkaufsangebote. Grüße, Uwe
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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von SpurAufPapier » 11.02.2019 20:32

buchfan hat geschrieben:
11.02.2019 11:26
Ich habe Kaweco nach einem Jahr aufgegeben, weil keine Feder vernünftig geschrieben hat. Ich hatte mehrere Kawecos, der Support hat mir Federn geschickt usw., usw. Alles nix. Deshalb lasse ich von Kaweco-Füllern und -Federn die Finger. Aber nicht von der Tinte :-)
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Ich habe zu Weihnachten einen AC Sport orange mit schwarzer M-Feder bekommen, gekauft wohl im Dezember, frühestens November. Die Feder ist mit Diamine Ancient Copper nicht besonders nass, aber auch nicht zu trocken, das würde mir gleich auffallen, da ich nasse Federn liebe. Im Prinzip genau richtig für Notizen und kleine Schrift. Und sie gleitet gut. Würde ich so jederzeit wieder kaufen.
Vielleicht hat Kaweco sich verbessert?
Grüße
Vikka

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Re: Wo kommen die Kaweco-Federn her?

Beitrag von Pelle13 » 12.02.2019 0:58

Auch wenn es für einige unwahrscheinlich klingen mag, ich habe hier über 25 Kaweco Edelstahlfedern (von EF bis BB sowie in allen vier Kalligraphiefederbreiten) und davon hat nur eine einzige B-Feder leichte Anschreibprobleme, alle anderen schreiben sich wunderbar leicht und flüssig, ohne dass ich da jemals Hand angelegt hätte. Zugegeben, alle meine Federn wurden vor dem Kauf beäugt und getestet.

Liebe Grüße,
Dagmar
Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)

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