Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

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HeKe2
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Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von HeKe2 » 06.10.2019 21:46

Hallo liebes Forum!

Auf der Suche nach dem "Sweet Spot" des Lamy 2000 habe ich das folgende Blatt erstellt:
Lamy 2000.jpg
Lamy 2000.jpg (681.18 KiB) 565 mal betrachtet
Einen "Sweet Spot" kann ich allerdings nicht finden. Eine Oblique-Feder im Winkel von 0 Grad zum Papier zu halten, also parallel zu den Linien, ist der Feder eigentlich nicht angemessen, daher kann man kaum kritisieren, dass sie da nicht gut schreibt.
Beste Grüße
Hermann

bebna
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von bebna » 11.11.2019 15:45

Ich dachte es kommt immer daher, dass durch die Form des 2000ers nicht jedem Anfänger klar ist ob der Winkel der Feder auch Parrallel zum Papier ist und nicht der Körper leicht gedreht ist.

Wie sieht denn Flach gehalten (0) und Steil (45) aus? Kann mir gerade das nicht wirklich vorstellen.

Mark \_o.o_/
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von Mark \_o.o_/ » 11.11.2019 15:54

Beim OB finde ich den auch nicht, beim B (BB) schon leichter. Leider.

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Horsa
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von Horsa » 11.11.2019 16:15

Ich habe ihn bei meinen (EF-OBB) stets und auf Anhieb. Für mich einer der unkompliziertesten Füllhalter überhaupt.
Geht aber wohl nicht jedem so. Auch nicht mit meinen Exemplaren.

Liebe Grüße

Horsa

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HeKe2
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von HeKe2 » 11.11.2019 16:42

bebna hat geschrieben:
11.11.2019 15:45
Wie sieht denn Flach gehalten (0) und Steil (45) aus? Kann mir gerade das nicht wirklich vorstellen.
Damit meine ich, dass es mir, wenn ich die Feder parallel zur Schreiblinie halte, gelingt, den Füller flacher als normal anzusetzen (bei anderen Winkeln ist meine Hand im Weg).
Bei 45° habe ich den Füller absichtlich steiler (aufrechter, "senkrechter") gehalten.
Beste Grüße
Hermann

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hoppenstedt
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von hoppenstedt » 11.11.2019 17:08

@Hermann: Herzlichen Dank für die Untersuchung und das Einstellen deiner Ergebnisse. :)
Ich besitze schon seit 1987/88 einen 2000er in OM sowie seit letztem Jahr einen in BB.
Vor allem der OM ist nach wie vor einer meiner regelmäßig genutzten Füller, auch im Arbeitsleben.
Das Design ist über jeden Zweifel erhaben, außerdem sind Füller und ich beide 1966er... 8-)

Beide - also meine beiden 2000er - sind auf ihre Art toll, zeigen aber tatsächlich auch jeweils das Phänomen eines eher kleinen sweet spot, wobei ich es beim OM gewöhnt bin (da ich den seit ca. 30 Jahren kenne) und es mich beim BB manchmal schon fast stört (aber noch nicht so, dass ich ernsthaft über eine OBB nachdächte).

Über dieses Thema hat (ich glaube) Brian Goulet ein ziemlich gutes Video gemacht. Von ihm und seinem Kollegen / Mtarbeiter / (?) wurde rhetorisch gemutmaßt, dass der Lamy 2000 ein schlechter Füller sei, die meisten Besitzer & Benutzer des 2000 diesen jedoch eher nur fehlerhaft - oder eben nicht passend zum jeweiligen Fülller bzw. zur jeweiligen Feder - hielten bzw. mit dem schmalen sweet spot nicht so klarkämen.

Ich kann das Video jedoch gerade nicht suchen, da ich nochmal weg muss. Vielleicht mag sich jemand die Mühe machen...
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

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hoppenstedt
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Re: Lamy 2000: Auf der Suche nach dem "Sweet Spot"

Beitrag von hoppenstedt » 11.11.2019 17:13

Hier ist es doch noch, das (wie ich finde, gute und wohlwollend sowie fundiert gemachte

Video von Brian "Discussing the Lamy 2000: Quality Control"!
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

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