JoWo Feder (Berlin)

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dp-wurzel
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Re: JoWo Feder (Berlin)

Beitrag von dp-wurzel » 17.12.2018 12:24

bei mir funktioniert die Seite.
Also Funktion ist was anderes... Die sollten mal jemand fragen der sich damit auskennt. >Gelbe Seiten

Ist ja peinlich.. 8-)
MfG Dirk

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fismoll
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Re: JoWo Feder (Berlin)

Beitrag von fismoll » 24.12.2018 15:51

Nicht nur peinlich, sondern auch geschäftsschädigend. Dass dort eine Datenschutzerklärung fehlt, kommt erschwerend hinzu. Hoffentlich verwenden sie auf das Herstellen ihrer Federn mehr Sorgfalt als auf ihren I-net-Auftritt ...
Beste Grüße - André

Hedwig hustet, Nora niest, Rita röchelt, Effie briest.

V-Li
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Re: JoWo Feder (Berlin)

Beitrag von V-Li » 24.12.2018 20:52

fismoll hat geschrieben:
24.12.2018 15:51
Nicht nur peinlich, sondern auch geschäftsschädigend. Dass dort eine Datenschutzerklärung fehlt, kommt erschwerend hinzu. Hoffentlich verwenden sie auf das Herstellen ihrer Federn mehr Sorgfalt als auf ihren I-net-Auftritt ...
Das ist typisch deutscher Mittelstand. Das Produkt ist meist dennoch gut.

harry52
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Re: JoWo Feder (Berlin)

Beitrag von harry52 » 23.09.2020 12:37

Falls noch jemand am Thema Schreibfedern Berlin (JOWO) interessiert ist: Die Fa. hat ca. 50 Mitarbeiter und produziert für viele namhafte Hersteller. Die Wurzeln liegen weit zurück:

Heintze & Blanckertz, Vorläufer von VEB Schreibfedern
(In Wikipedia steht, dass die Fa. 1849 in Oranienburg gegründet wurde:
Heintze & Blanckertz wurde von Rudolf Heintze und Heinrich Blanckertz in Oranienburg bei
Berlin gegründet und war die erste Fabrik für Schreibfedern in Deutschland)
In der Oranienburger Chronik steht:
1912 wurde durch die Firma Heintze & Blanckertz eine erste Fabrik für Stahlfedern errichtet. Das
daraus entstandene Kaltwalzwerk Oranienburg, das bis zu 7000 Mitarbeiter beschäftigte, wurde
nach 1989 von der Fa. Krupp aufgekauft und geschlossen. Das damals modernste Werk wurde
an China verkauft.
(Halbwissen überall. Viele noch heute existierende Unternehmen tun sich schwer mit
ihren Chroniken, wegen dunkler Stellen in der Zeit des Dritten Reiches)
An anderen Stellen findet man aber dies:
Das Unternehmen befindet sich zunächst in der Heiligegeiststraße 13, in der in der Mitte
des 19. Jahrhunderts nur elf Häuser stehen. Um 1856 kauft Blanckertz das Grundstück
in der Fliederstraße 4 in Friedrichshain. Es befindet sich auf einem Areal zwischen
Flieder-, Gollnow- und Georgenkirchstraße, womit sich auch die ständig wechselnden
Adressen der Fabrik erklären lassen: Bis ca. 1875 firmiert das Unternehmen in der
Fliederstraße 4, bis 1889 in der Gollnowstr. 11 und danach in der Georgenkirchstraße
44.
Ab 1935 werden zumindest im Werk Oranienburg ausschließlich Rüstungsaufträge
ausgeführt. Hier werden „Ladestreifen Infanterie-Munition und technische Federn für die
Wehrmacht“ sowie Teile für die „V-Waffe“ hergestellt, wofür auch Zwangsarbeiter
eingesetzt werden.
1945 wurden die Fertigungsanlagen in Oranienburg zerstört, die Reste von der Roten Armee
demontiert. Die Firma wurde in Westberlin neugegründet, jedoch folgte später der Umzug in den
Raum Frankfurt
Die Behörden im sowjetischen Sektor Berlins erklären die Familie Blanckertz zu
Nutznießern des Krieges und des Nationalsozialismus und bestellen im April 1946 einen
Treuhänder für das Berliner Werk, ehe es beschlagnahmt wird. Kurt Szipanski wird mit
den Vollmachten eines Geschäftsführers ausgestattet und übernimmt somit die Rechte
und Pflichten der bisherigen Inhaber und Prokuristen.
In den 50er Jahren entstand dann der VEB Schreibfedern (heute JOWO BERLINER
SCHREIBFEDER GMBH)
AchimDG hat geschrieben:
09.10.2016 1:25
federmann hat geschrieben:Hallo,

in Berlin gibt es wohl einen weiteren Hersteller von Federn.
Kennt jemand die Produkte von JoWo?
Sind gut?

http://www.jowo-schreibfeder.de/
Seit Monaten schon immer die gleiche Meldung, Fehler 503. ich frage mich, ob sich das irgendwann noch mal ändern wird.

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