Übersicht über Füllsysteme

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VolkerB
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Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von VolkerB » 22.02.2020 22:50

Übersicht Füllsysteme

Ich finde es interessant, wie vielfältig Füller sein können. Neben From, Material, Farbe und sonstiger Gestaltung gibt es auch eine Vielzahl von Füllsystemen, die zum Teil auf völlig unterschiedlichen Prinzipien beruhen, wenn man über „Luft raus, Tinte rein“ hinausgeht.

Hier habe ich eine Übersicht aufgestellt, die versucht, die verschiedenen Variationen nach Funktionsprinzip zu ordnen. Manche Systeme sind bekannt und weit verbreitet, manche führen ein Nischendarsein. Teilweise ist die Funktionsweise sehr ähnlich, bloß anders genug, um den Patentschutz des Vorbilds umgehen zu können. Und manchmal erkennt man ganz gut, daß das System zu Recht wieder verschwunden ist.

Ich habe, soweit möglich, Links zu anderen Seiten eingebunden. Die Betreiber dieser Seiten kennen sich damit viel besser aus als ich. In erster Linie sind es Richard Binder und Dirck de Lint:

http://www.richardspens.com/ref/fillers/fillers.htm
http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=34




A: Ohne eigenes Füllsystem
  • Sicherheitsfüller (safety filler)
    Zurückziehbare Feder, im geschlossenen Zustand werden Feder und Tintenleiter von Tinte umspült, nach dem Öffnen der Kappe muß der Schaft durch Vorschieben der Feder verschlossen werden. Löst eine Reihe von Problemen, die später anders besser gelöst werden konnten:
    → Füller schreibt sofort an (Alternative bessere Tintenleiter, Innenkappe, um Volumen klein zu halten)
    → Öffnen der Kappe saugt keine Tinte aus dem Füller in die Kappe (Alternative Innenkappe)
    → Gewinde in derTiefe der Kappe hält die Kappe fest und bricht nicht (Alternative Verstärkung des Gewindes durch Kappenband)
    - Dichtung weniger anfällig als Tintensack-Systeme
    Waterman-System schiebt die Feder durch Drehung am Ende vor, ähnlich einem Lippenstift, beim Moore-System Schieben. Bis Mitte der 30er Jahre in Deutschland und Italien noch in regulärer Produktion, anderswo nach dem 1. Weltkrieg deutlicher Bedeutungsverlust.
    http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=801
    http://www.richardspens.com/ref/anatomy/safeties.htm
    Es gibt mittlerweile auch andere Füller, bei denen die Feder zurückgezogen wird, die sind aber völlig anders aufgebaut. Pilot Capless und Lamy Dialog 3 z. B. sind Patronenfüller, bei denen bloß die Feder auf andere Art vor dem Austrocknen geschützt wird. Montblanc stellt Kolbenfüller her, bei denen die Feder zurückgezogen werden kann – die sollen zwar an die alten Safeties erinnern, sind aber eben doch Kolbenfüller und keine Eyedroppper.
  • security eyedropper
    Verschluß des Tintentanks durch Drehknopf am Schaftende. Typischerweise verwendet bei japanischen eyedroppern, auch noch bei gegenwärtigen Modellen.

B Übergangsform
Pelikan Level
Verwendet eine Art Docking-Station als Tintenglas. Der Füller hat keinen selbständigen Füllmechanismus, sondern ist zwingend auf ein passendes Tintenglas angewiesen und unterscheidet sich so von den Selbstfüllern. Andererseits hat der Füller lediglich einen Ventilmechanismus, um die Befüllung der Tanks zu kontrollieren. Eine Befüllung aus einem beliebigen Glas ist also auch nicht möglich, was den Unterschied zu den eydroppern ausmacht. Die Tintengläser sind spezifisch und nicht Alltagsgegenstände (s. u.). Produktion 1996-2001.
https://www.pelikan-collectibles.de/de/ ... index.html
http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=8319
http://www.richardspens.com/ref/design/ ... inking.htm
Füllsysteme Level 2s.jpg
Füllsysteme Level 2s.jpg (372.84 KiB) 3054 mal betrachtet
Hier das hintere Ende des Stiftes und der passende Deckel des Tintenglases beim Pelikan Level.

Andere Übergangsformen sind mir nicht bekannt.


C Selbstfüller:

1. Tintensacksysteme
Eine große Gruppe von Füllsystemen, die wahrscheinlich 1898 mit dem Conklin Crescent Filler begannen. Ein Tintensack aus Gummi wird zusammengedrückt und wieder losgelassen, dabei wird Tinte angesaugt. Der Tintensack stellt den Tintentank dar. Nachteilig ist einerseits, daß Gummisäcke undurchsichtig sind und man daher den Tintentstand nicht ablesen kann. Durchsichtige Tintensäcke kamen spätestens mit dem Parker 51 Aerometric auf den Markt. Außerdem wird Gummi nach einigen Jahren spröde und reißt, was dann zu Flecken führen kann, vor allem, wenn sich im Schaft noch ein Schlitz für den Füllmechanismus befindet.

1.a mechanische Kompression
  • direkte Kompression des Tintensacks mit den Fingern. Die denkbar einfachste Methode, aber ich bin mir nicht sicher, ob es in Füllern eingebaut wurde. Existiert jedoch als Konverter.
    Füllsysteme Tintensack minimal s.jpg
    Füllsysteme Tintensack minimal s.jpg (252.68 KiB) 3054 mal betrachtet
    Minimalvariante eines Tintensack-Systems: Kaweco Quetschkonverter in einem Patronenfüller. Keine Teile außer dem Tintensack selbst.
  • Externer Griff: Crescent Filler, Hump, Side Button. An der Druckplatte ist ein Griff befestigt, der aus dem Schaft herausragt und der durch eine Sicherungsbügel vor unabsichtiger Kompression geschützt ist. Der Griff verhindert auch, daß der Stift vom Tisch rollt.
    Füllsysteme Crescent farbig s.jpg
    Füllsysteme Crescent farbig s.jpg (270.29 KiB) 3054 mal betrachtet
    Moderner Nachbau des Crescent. Die Druckplatte (gold) ragt mit mit dem namensgebenden halbmondförmigen Füllgriff durch einen Schlitz in der Wand des Schafts (grün), darunter ist der hier durchsichtige Tintensack zu sehen. Der Sicherungsring (rot) verhindert aktuell Bewegungen der Druckplatte. Wenn der Ring so gedreht wird, daß die Druckplatte sich in der Lücke drehen kann, kann der Füller gfüllt werden.

    Der Hump-Filler ist wahrscheinlich in erster Linie ein Versuch, das Conklins Patent des Crescent Fillers zu umgehen, und stellt meines Erachtens keine echte Innovation dar.
    http://www.richardspens.com/ref/fillers ... m#crescent
    http://www.richardspens.com/ref/fillers ... s.htm#hump
    http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=442
    http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=451
  • Hebelfüller: Die Druckplatte wird durch einen Hebel betätigt, der mit einem Ende aus dem Schaft herausgeklappt wird und mit dem anderen auf die Druckplatte drückt. Die Drucplatte kann lose auf dem Tintensack aufliegen oder Dadurch eine Feder unter Spannung stehen (j-bar). Bessere j-bars sind zweiteilig, der gefederte Anteil ist an einer Druckplatte befestigt, die in ganzer Länge auf den Tintensack drückt. Relativ einfache Konstruktion, die vor allem in den angelsächsischen Ländern beliebt und bis in die 50er Jahre hergestellt wurde. Nachteilig ist die Gefahr, daß man mit dem Hebel irgendwo hängenbleibt, z. B. beim Einstecken in die Tasche, und dadurch Tinte in die Kappe spritzt.
    http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=354
    http://www.richardspens.com/ref/anatomy/lever.htm
    Als Variante davon Kombination mit Steigrohr (s. u.), z. B. Wahl-Eversharp Skyline
    Als weitere Variante Hatchet Filler: Hier kann der externe Füllgriff in den Schaft zurückgeklappt werden. http://www.richardspens.com/ref/fillers ... tm#hatchet
  • Button filler: Parkers Alternative zum Hebelfüller, aber auch z. B. von einigen deutschen Herstellern verwendet. Unter einem Deckel am Schftende befindet sich ein Druckknopf, der eine Feder im Schaft betätigt und die wiederum den Tintensack komprimiert. Vorteil ist, daß man den Knopf nicht so leicht versehentlich betätigt und daß es keine Öffnung in der Seite des Schafts gibt. Sollte der Tintensack reißen, ist erst einmal die Öffnung am Ende des Schafts durch den Deckel verschlossen, wenn man den Deckel zum Füllen öffnet, hat man wahrscheinlich ohnehin ein Tuch zum Abwischen bereit. Nachteil ist, daß der Deckel verloren gehen kann.
    http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=377
    http://www.richardspens.com/ref/fillers ... htm#button
    Als Variante Aurora Bottom Lever: http://www.fountainpen.it/Sistemi_di_ca ... ver_filler
1.b pneumatische Kompression
Hier wird der Tintensack nicht mechanisch, sondern durch Überdruck der Umgebung ausgedrückt. Es gibt verschiedene Varianten, wie der Überdruck erzeugt wird. Bei der einfachsten Form, dem blow filler, bläst der Benutzer in das hintere Ende des Füllers (oder benutzt eine Gummiball dazu), bei der komplexesten Form, dem Sheaffer Touchdown, muß man nur den Füllgriff nach hinten und dann wieder nach vorn schieben und warten.
Die Vorteile gegenüber den damals üblichen Hebelfüllern lagen im Wesentlichen darin, daß kein Hebel heraussteht und sich verfangen kann. Die ursprünglichen blow filler und das Chilton-System sind recht einfach, Touchdown uns Snorkel dagen recht komplex. Die Reinigung it relativ problemlos.
Im Allgemeinen: http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=387 und http://www.richardspens.com/ref/fillers/pneumatic.htm
  • Touchdown: Sheaffer-Design, die Ventilfunktion wird dabei von einer Sicke im Schaft übernommen. Damit sich der Tintensack nicht beim Herausziehen der Hülse überbläht, gibt es eine Schutzhülse („sack guard“) um den Tintensack. http://www.richardspens.com/ref/fillers ... #touchdown
  • Snorkel: Eine Weiterentwicklung des Touchdown-Systems, die vermutlich das komplizierteste Füllsystem darstellt, das entwickelt worden ist. Zusätzlich zu allen Eigenschaften des Touchdown-Systems ist derFüllmechanismus beweglich gelagert und wird beim Lösen des Füllknopfes nach vorne ausgefahren, gleichzeitig damit ein Röhrchen, der Schnorchel, der unter der Feder nach vorn über das Schreibkorn herausragt. Damit kann der Füller befüllt werden, one den Griff mit Tinte zu verschmutzen. Verwendet beim Snorkel und beim PFM. http://www.richardspens.com/ref/anatomy/snorkel.htm
  • Esterbrock pneumatic filler: Hier ist der Pumpmechanismus hinter dem Tintensack und nicht darum herum. Die Art, wie ein Druckgefälle auf- und abgebaut wird, erinnert an den Vakuum-Füller (s. u.). Vermutlich wenig Tintenkapazität.

2. Steigrohrsysteme
Die Steigrohrsysteme haben miteinander gemeinsam, daß im Tintentank ein Steigrrohr als Ventil wirkt. Ein flexibles Teil wird als Pumpe mehrfach zusammengedrückt, die Luft wird durch das Steigrohr nach draußen gedrückt und beim Loslassen der Pumpe wird statt dessen Tinte angesogen. Der Kanal vom Tintentank zur Feder ist dünner als das Steigrohr und nimmt daher kaum am Füllvorgang teil. Meist sind mehrere Pumpvorgänge notwendig, bis der Füller komplett gefüllt ist. Die Reinigung ist in der Regel eher schwierig, weil die Tinte nicht ohne weiteres aus dem Tank gepumpt werden kann – es gibt Anleitungen, wie man eine Salatschleuder umbauen kann, um einen Parker 51 o. ä. zu leeren. Da kein Kolben an der Wand entlangwischt, gibt es eine gewisse Neigung zur Verfärbung, was beim Parker Vacumatic ein regelmäßiges Problem ist.
Ein weiterer Nachteil ist die Empfindlichkeit gegenüber Luftdruckschwankungen: Wird ein Füller mit der Feder nach oben transportiert (z. B. in der Hemd- oder Westentasche) sammelt sich die Tinte am hinteren Ende. Beim Öffnen der Kappe kommt es zu einen Druckausgleich zwischen Füllerinnerem und Umgebung, die Tinte ist dabei nicht im Wege – oder zumindest nur ein geringer Teil im Tintenleiter. Bei Steigrohrsystemen wird aber die Luft vorne gefangen. Wenn der Luftdruck der Umgebung abgefallen ist, z. B. bei einem Flug oder einer Eisenbahnfahrt im Gebirge, drückt die Luft im Tintentank die Tinte aus dem Füller, sobald die Kappe geöffnet wird. Hier eine Illustration des Problems.
Auch wenn zum Beispiel Parker bewarb, daß der Vacumatic keinen Tintensack hat, stimmt das nur teilweise. Der Gummibalg, der als Pumpe dient, altert trotzdem wie ein Tintensack und ist im Kontakt mit der Tinte, sodaß die Probleme mit Lecks weiterbestehen.

2.a Schaft als Tank
Hier kann der gesamte Querschnitt des Füllerschafts als Tank genutzt werden und hat eine entsprechend große Kapazität, mehr als die damals üblichen Tintensacksysteme. Als in den 20er Jahren Zelluloid anfing, Hartgummi als Material von Füllern abzulösen, war auch die Möglichkeit entstanden, durchsichtiges Material als Tintensichtfenster zu verwenden. Meist wird in irgendeiner Weise ein Gummisack als Pumpe verwendet, aber der nicht zur Kapazität des Tintentanks beiträgt.
  • Vacumatic-artige: Neuere Version des Vacumatic-Systems, bei dem der Gummisack durch eine Kolben ersetzt wurde, der bis an die Schaftwand reicht. Z. B. Edison „Draw filler“, ungefedert, Wing Sung 601, gefedert. Draw Filler: http://edisonpen.com/wp-content/uploads ... tion-1.gif
Füllsysteme Vacumatic modern 1s.jpg
Füllsysteme Vacumatic modern 1s.jpg (269.47 KiB) 3054 mal betrachtet
Moderne Variante des Vacumatic, hier Wing Sung 601. Das Steigrohr ist links zu erkennen.

2.b Tintensack bzw. flexibler Schlauch als Speicher
  • Tintensack mit Steigrohr: Z. B. Eversharp Skyline. Mischform von Tintensack- und Steigrohrsystem.
  • Parker Aerometric: Im eigentlichen Sinn ebenfalls Tintentsack mit Steigrohr, aber mit einer Verbesserung, die beiLuftdruckschwankungen das Kleckern verhindert. Am vorderen Ende des Steigrohrs findet sich eine kleine Bohrung, die den Druckausgleich zwischen Kappe und Tintensack erlaubt, die aber einen so kleinen Durchmesser hat, daß sie beim Füllen keine wesentliche Rolle spielt. Im weiteren Sinn werden Tintensack-Systeme mit „press bar“ so bezeichnet, die aber weder Steigrohr noch Ausgleichsbohrung haben. http://www.richardspens.com/ref/fillers ... aerometric http://www.richardspens.com/ref/anatomy/51.htm

3. Kolbensysteme (im weiteren Sinn)
Hier bewegt sich ein Kolben im Schaft, wobei Vakuum-Füller ein völlig anderes Prinzip benutzen als die anderen Kolbenfüller.
  • Vakuum-Füller (plunger): Die älteste der 3 Gruppen. Zum Füllen wird der Kolben nach hinten gezogen, die Luft hinter dem Kolben entweicht dabei neben der Dichtung. Der Füller wird dann in die Tinte getaucht und der Kolben rasch nach vorn geschoben. Dabei entsteht hinter dem Kolben ein Unterdruck, da die Dichtung so geformt ist, daß jetzt keine Luft an der Dichtung vorbei strömt. Im vorderen Abschnitt des Schafts erweitert dieser sich glockenartig, so daß die Dichtung den Kontakt mit der Schaftwand verliert. Dadurch wird jetzt die Tinte in den Schaft gesaugt, am Kolben vorbei.Das System nutzt den Schaft in fast voller Länge, vor und hinter dem Kolben. Je nach Qualität der Dichtungen etc. werden dabei in der Regel etwa 2/3 des Volumens tatsächlich genutzt.
    Diese Füller sind in der Regel mit einem Verschlußmechanismus ausgerüstet, ganz vorne isoliert der Kolben den Tintentank vom Tintenleiter. Der Kolben muß etwas gelockert werden, um längere Texte zu schreiben.
    Dieses System ist eher schwer zu reinigen, da bei jedem Füllvorgang Tintenreste um den Kolben gespült werden.
    Sheaffer hat sowohl peumatische Touchdown-Füller und Vakuum-Füller hergestellt. Man kann die Mechanismen unterscheiden, weil bei Vakuum-Füllern ist am Füllkopf eine dünne Stange befestigt ist, bei Touchdown-Füllern eine Hülse, die kaum dünner als der Schaft ist.
    http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=430
    http://www.richardspens.com/ref/fillers ... htm#vacfil
    http://www.richardspens.com/ref/anatomy/vacfil.htm
    http://www.richardspens.com/ref/fillers/plunger.htm
Kolbenfüller (im engeren Sinn): Der Schaft dient als Tank, ein Drehknopf am Schaftende bewegt den Kolben über eine Zahnstange nach hinten, dabei wird die Tinte angesaugt. Zuverlässiger Mechanismus, für einen Selbstfüller gut zu reinigen, nachteilig ist, daß der Füllmechanismus etwa die Hälfte des Schafts einnimmt. Der Drehknopf ist z. T. unter einer Blindkappe verdeckt.
http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=339
http://www.richardspens.com/ref/fillers ... htm#piston
http://www.richardspens.com/ref/fillers/piston.htm
  • Pelikan-Differentialkolben: Der klassische Kolbenfüller seit der Einführung des Pelikan 100, aber letztlich nur eine Variante innerhalb der Drehkolbenfüller: Beim Vorschrauben des Kolbens bewegt sich der Füllknopf gleichzeitig langsam vom Schaft weg, Grund ist ein Gewinde mit niedrigerer Steigung als die des Kolbens. Das bringt im Vergleich zu anderen Kolbenfüllern keinen nennenswerten Vorteil – man ahnt, wann der Kolben wohl wieder hinten angekommen ist, aber bei anderen Kolbenfüller wird darauf verzichtet, ohne daß ein echter Nachteil entsteht (z. B. Lamy 2000).
  • Montblanc Teleskopkolben: Eine weitere Variante des Drehkolbenfüllers. In älteren Kolbenfüllern der Meisterstück-Serie verwendet, hier ist die Kolbenstange zweiteilig und fährt beim Füllen teleskopartig ineinander. Damit kann prinzipiell etwa 2/3 des Schaftvolumens als Tank genutzt werden, aber das System ist wohl empfindlicher.
  • Syringe filler: Das Prinzip ist ähnlich wie bei den klassischen Kolbenfüllern mit drehbarem Füllgriff, aber vereinfacht – der Schaft dient als Tank, der Kolben wird nach hinten gezogen und saugt die Tinte an. Beim syringe filler wird die Kolbenstange lediglich nach hinten gezogen, statt durch einen Drehmechanismus bewegt zu werden. In der Regel ein einfacherere und günstigere Bauweise als die Drehkolben-Systeme.
    http://www.richardspens.com/ref/fillers ... tm#syringe
    http://www.richardspens.com/ref/fillers/syringe.htm
  • Gefederter syringe filler: Verwendet beim TWSBI Go – eine Feder um die Kolbenstange hilft beim Füllen und schützt teilweise vor ungewollter Bedienung. des Kolbens. Der Kolben wird wiederum von einer Kappe geschützt.
  • Conid Bulk Filler: Eine andere, interessante Variante des syringe fillers. Nach dem Füllen kann die Kolbenstange vom Kolben selbst gelöst und wieder nach vorne in den Schaft geschoben werden. Damit steht fast der gesamte Schaft als Tintentank zur Verfügung.Einziger Nachteil sind die wenigen zusätzlichen Bewegungen, um den Kolben vor dem Füllen zusammenzubauen und danach wieder abzubauen. Video zum Füllen:
    https://www.youtube.com/watch?v=cRpgaSH4Bp8
    https://youtu.be/9AjXZIF07VU
  • Ford: Dieses System habe ich nicht völlig verstanden – anscheinend wird beim Pumpen mit dem Kolben auch Tinte hinter den Kolben gelassen, von wo es dann über einen Kanal wieder vor den Kolben fließen kann. Der Kolben ist daher nicht ganz dicht und es müssen mehrere Hübe für eien komplette Füllung vorgenommen werden, dafür steht prinzipiell praktisch das gesamte Volumen des Schafts zur Verfügung. Anscheinend hier sehr selten.
    https://penpractice.com/page10.html
4. andere Systeme
Kapillarfüller: Die Tinte wird nicht von einem Füllmechanismus in einem Tank geaugt und dort frei gelagert, sondern saugt sich durch Kapillarkräfte in eine enges Geflecht.Hergstellt von Parker, JiF-Waterman und Platignum. Parker verwendete ein ein gerolltes und gelochtes Blatt, das mit Teflon beschichtet ist. Bei Parker wird der Schaft abgeschraubt und der Füller mit dem hinteren Ende in die Tinte gestellt, Waterman X-Pen und Platignum 100 saugen die Tinte über die Feder an.
http://www.richardspens.com/ref/fillers ... #capillary
http://www.richardspens.com/ref/fillers/capillary.htm
http://dirck.delint.ca/beta/?page_id=1956


Diese Liste ist sicher nicht vollständig oder abschließend und es gibt auch andere Arten, die verschiedenen Füllsysteme zu klassifizieren, z. B. hier:
http://www.fountainpen.it/Sistemi_di_caricamento/en
https://penpractice.com/page6.html

Manche fragen sich angesichts der Vielfalt: Welches System ist das Beste? Alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Die heute noch gängigen Systeme sind in der Regel ausgereift und erfüllen ihren Zweck. Wirkliche Gründe für Glaubenskriege gibt es nicht (das geht auch ohne Grund ;) ), aber persönliche Vorlieben kann jeder haben. Hier noch ein Artikel dazu von Edison Pen:
Let’s Reevaluate Converter Filling Fountain Pens: http://edisonpen.com/reevaluate-converters

Viele Grüße,
Volker

lion
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von lion » 23.02.2020 10:09

Herzlichen Dank Volker für diese wahrhaft enzyklopädische Darstellung!
Da steht so viel drin, von dem ich noch keinen blassen Schimmer hatte, das werde ich mir sicherlich noch mehrere Male in Ruhe durchlesen. Nachmals DANKE!!!
Gruß,
lion
Alles, was den Genossen Urack betrifft, vergessen wir, ja? S. Heym

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Edelweissine
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von Edelweissine » 23.02.2020 11:12

Meine Güte, was für eine detailreiche Aufstellung!
Herzlichen Dank für Deine Mühe! Hast Du Deinen Jahresurlaub dafür geopfert ;) ?

Wäre dies nicht ein Fall für das Pen-Wiki?
Gruß,
Heike

Hanjoro
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von Hanjoro » 23.02.2020 14:06

Hallo Volker,
auch von meiner Seite ganz herzlichen Dank. Ich dachte, ich kenne mich einigermaßen aus, aber Deine Zusammenfassung hat mich eines Besseren belehrt. Es wäre gut, wenn der Beitrag irgendwo zum Nachschlagen gut erreichbar bliebe.
Viele Grüße
Hanjo

kerstin61
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von kerstin61 » 23.02.2020 22:28

Lieber Volker,
einfach grandios - ich möchte mir gar nicht ausmalen müssen, wie viel Zeit dich diese Aufstellung gekostet hat. Ich werde sicher noch häufiger darin nachlesen.
Ganz herzlichen Dank dafür!
Kerstin
Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. (Joachim Ringelnatz)

werner
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von werner » 24.02.2020 16:21

Hallo Volker,

eine wirklich umfassende Zusammenstellung des wichtigsten Grundwissens
zu den vorhandenen Fülllsystemen. Vielen Dank dafür.
Wenigstens ein Hinweislink für diese umfangreiche Arbeit sollte im Pen-Wiki stehen.
Vielleicht lassen sich damit auch neue Schreibgerätefans für das Penexchange-Forum
gewinnen?

Viele Grüße
Werner
Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift. (Friedrich Dürrenmatt)

agnoeo
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von agnoeo » 25.02.2020 17:25

Hallo Volker,

danke für diese Zusammenstellung. Es wäre wirklich schön, wenn wir das ins Wiki übernehmen könnten. Kannst du gerne selber machen, wenn du deine Zustimmung (auch zur Nutzung der Bilder) gibst, kann ich das aber auch gerne übernehmen.

Schöne Grüße,
David

kite_smurf
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von kite_smurf » 28.02.2020 1:52

Eine ziemlich klasse Aufstellung vielen Dank für die Mühe dafür.
Ein weiteres Füllsystem ist ein Magnetic filler, hier ist der Kolben frei beweglich und wird mithilfe eines Magnets von oben nach unten bewegt.
Hier ein Video dazu am Beispiel eines PenBBS 492
https://www.youtube.com/watch?v=xIJew4QZu8I Füllen sieht man ab 20:40, "Trockenlauf" ab 18:30.
Das System ist schon relativ alt, es gibt ein Patent aus den 50er Jahren, sowie eine implementierung in Italien.
ciao
Ralf
"Nothing left to lose" j.j. and k.k.

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ChronoCop
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von ChronoCop » 28.02.2020 9:16

Hut ab, Volker, und herzlichen Dank für diese vielfältige Zusammenfassung der Systeme!
Brane

VolkerB
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von VolkerB » 28.02.2020 21:24

Hallo zusammen,

vielnen Dank für die freundlichen Kommentare. Nein, so lange hat es erstaunlicherweise nicht gedauert, jedenfalls nicht, nachdem ich mit über die letzten Jahre immer wieder mal die Hintergründe angelesen habe. Pen Wiki kann ich mal bei Gelegenheit probieren. Grundsätzlich habe ich keine Probleme damit, wenn meine Fotos für so etwas auch von anderen verwendet werden.

Dummerweise ist man hier auf 6 Fotos pro Post beschränkt. Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätte ich es vielleicht auf mehrere Posts verteilt und mehr Bilder untergebracht. So ist es ja leider eher trocken. Ich versuche mal in der nächsten Zeit, da etwas nachzuholen. Aber ich lade auch alle herzlich ein, selber dazu beizutragen.

Vielen Dank für den Post mit dem Magnet-Füller. Nein, davon habe ich noch nichts gehört. Interessant, aber ich habe ehrlich gesagt Zweifel, ob es mehr als eine Spielerei ist. Aber dadurch, daß der Füllmechanismus im Schaft nur aus Kolben, Dichtung und Magnet besteht, ist die Tintenkapazität ähnlich groß wie bei einem eyedropper.

Ich muß mich übrigens korrigieren. Beim Lamy 2000 bewegt sich der Füllknopf vom Schaft weg, wie bei Pelikan. Aber bei Montblanc z. B. tut er es nicht, zumindest bei einigen Modellen.

Eigentlich hätten die Füller mit einzihbarer Feder auch einen eigenen Eintrag verdient. Das gilt zumindest für die Montblanc-Kolbenfüller der Heritage-Serie, wenn man dem Sheaffer Snorkel einen eigenen Eintrag gibt. Aber MB hat auch mit der Bohème-Serie Patronenfüller mit einziehbarer Feder produziert, das gilt auch für andere z. B. Lamy (dialog 3), Pilot (Capless/Vanishing Point) udn Platinum (wie heißt er noch, jedenfalls ganz neu).

Viele Grüße,
Volker

VolkerB
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von VolkerB » 14.03.2020 22:41

Hallo,

ich hatte ja angekündigt, noch ein paar Fotos zu bringen. Etwas anders organisiert als in der Liste am Anfang.

Hier ein paar Beispiele zur herausfahrbaren Feder, hinter der ganz unterschiedliche Füllsysteme stecken können.
Capless und Safety.jpg
Capless und Safety.jpg (441.25 KiB) 2326 mal betrachtet
Der braun marmorierte Füller ist ein Sicherheitsfüller (safety filler) von Noodler's, der blaue eine Pilot Capless Décimo. Der Safety hat eine Kappe, der Capless - how shocking! - nicht. Bei genauerem Betrachten ist das Gewinde am Schaft des Sicherheitsfüllers vor dem Griffstück und nicht dahinter. Da die Tinte vor dem Gewinde gehalten wird, kriegt man keien blauen Finger (oder seltener). Die Kappe ist auch recht robust, weil das Gewinde tief in der Kappe sitzt und da Spannungen besser aushält als ganz am Ende.
Retractable nibs - eingefahren s.jpg
Retractable nibs - eingefahren s.jpg (217.76 KiB) 2326 mal betrachtet
Retractable nibs - ausgefahren s.jpg
Retractable nibs - ausgefahren s.jpg (233.71 KiB) 2326 mal betrachtet
Beide fahren die Feder ein und aus. Beim Safety verschließt die Feder mit der Halterung den Schaft, in eingezogenem Zustand ist der Schaft offen. Ofensichtlich ist dieser Füller leer, sonst gäbe es davor einen bunten Fleck auf der Unterlage. Hier noch einmal die Bewegung:
Safety Federbewegung.jpg
Safety Federbewegung.jpg (555.73 KiB) 2326 mal betrachtet
Manche Safeties haben in der Kappe auch einen Metallstift, der verhindert, daß man die Feder verbiegt, weil man die Kappe aufschraubt, ohne vorher die Feder ganz einzuziehen.


Der Capless ist etwas völlig anderes. Auch hier bewegt sich die Feder, aber sie ist Teil einer Einheit, die auch Tintenleiter und - tank umfaßt. Hier ein paar Bilder:
Capless 1.jpg
Capless 1.jpg (421.26 KiB) 2326 mal betrachtet
Die silberne Federeinheit bewegt sich im Schaft. Das vordere Ende des Schafts enthält die Verschlußklappe, die den Füller gegen die Außenluft abdichtet, das hintere Ende den Klicker, der die Federeinheit vor- und zurückbewegt. Mit einer Steckkappe ergänzt wäre die Federeinheit ein vollwertiger Füller.

Hier noch einmal ein Bild mit der Federeinheit weiter auseinandergenommen:
Capless 2.jpg
Capless 2.jpg (423.29 KiB) 2326 mal betrachtet
Die Federeinheit besteht aus Feder, Tintenleiter und Hülse, auf der linken Seite. Darin wird eintweder ein Konverte gesteckt oder eine Tintenpatrone. Auf die Tintenpatrone gehört dann noch eine Metallhülse, vermutlich um ein Widerlager für den Klickmechanismus zu bilden.

Viele Grüße,
Volker

VolkerB
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von VolkerB » 14.03.2020 23:31

Hallo,

weiter geht es mit einem anderen System. Hier der Pilot Capless Décimo und ein Sheaffer Snorkel. Mit und ohne Kappe sieht der Snorkel erst einmal recht konventionell aus:
Capless und Snorkel 1.jpg
Capless und Snorkel 1.jpg (443.7 KiB) 2313 mal betrachtet
Capless und Snorkel 2.jpg
Capless und Snorkel 2.jpg (405.88 KiB) 2313 mal betrachtet
Wenn man den Füllgriff dreht und herauszieht, erscheint erst einmal die dicke Hülse eines "Touchdown"-Systems, aber unter der Feder erscheint auch der namensgebende Schnorchel.
Snorkel 1.jpg
Snorkel 1.jpg (441.8 KiB) 2313 mal betrachtet
Den Schnorchel kann man dann in das Tintenglas tauchen, den Füllgriff hinunterschieben, ein Zischen, kurz warten, dann herausnehmen und zuschrauben. Kein Abwischen des Füllers.

Wenn man den Schaft vom Griff schraubt, sieht man Folgendes:
Snorkel 2.jpg
Snorkel 2.jpg (457.58 KiB) 2313 mal betrachtet
Im Griff steckt der Tintensack in einer Metallhülse, darum eine Feder. Man kann Feder und Tankeinheit herausziehen, dann sieht es so aus:
Snorkel 3.jpg
Snorkel 3.jpg (431.49 KiB) 2313 mal betrachtet
Der vordere Teil der Tankeinheit ist der Schnorchel. Damit wird im ausgefahrenen Zustand Tinte aus dem Glas angesaugt, danach wird der Schnorchel mit dem Rest der Einheit zusammen zurückgezogen. Der Schnorchel endet jetzt im Tintenleiter und gibt darüber die Tinte an die Feder ab.
Tintenreservoir ist ein Tintensack aus Gummi, der sich in dem sack guard aus Metall befindet. Der sack guard verhindert, daß sich der Tintensack beim Herausziehen des Füllgriffs überbläht. Durch das runde Loch kann man den Tintensack sehen.
Beim Herunterdrücken des Füllgriffs entsteht ein Überdruck, der die Luft aus dem Tintensack herausdrückt, Am Endes der Bewegung erlaubt eine Sicke im Füllgriff einen Druckausgleich (kurzes Zischen), dann entfaltet sich der komprmierte Tintensack wieder und saugt dabei Tinte an.
Die Feder sorgt dafür, daß die Tankeinheit nach vorne gedrückt wird, wenn der Füllgriff gelöst ist.
Das System gab es auch als Snorkel mit ringförmiger Triumph-Feder oder mit inlaid nib beim PFM (Pen for Men), ohne daß die Federform eine Einfluß auf das Füllsystem hatte.

Warum das alles? Hier sehen wir noch einmal Capless und Snorkel zusammen:
Capless und Snorkel 3.jpg
Capless und Snorkel 3.jpg (455.11 KiB) 2313 mal betrachtet
Beide haben eine Einheit, die sich im Füllerschaft vor und zurück bewegt, aber das Prinzip ist völlig unterschiedlich.

Viele Grüße,
Volker

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pelikanjog
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von pelikanjog » 21.03.2020 10:46

Hallo Volker,

auch von mir ein Kompliment für diese informative Übersicht. Richard Binder liefert ja eine generelle Übersicht. Aber durch deine links ist doch nochmals ein Plus an Information da. Ich wäre auch dafür, dass dieser Artikel in Wiki erscheint. Muss das ein Modertator veranlassen?

Als letztes habe ich ein Dunn - System kennengelernt, OMAS, Extra Lucens 1936 f, und dabei gemerkt, dass es Verwandtes bei Noodler noch heute gibt.

Ich habe fast von jedem Füllsystem einen Füller - auch den Snorkel. Allerdings habe ich da die Frage: Wie ist das bei dem, wenn der Tintensack erneuert werden muss? Soweit, dass ich das wüsste, habe ich ihn doch noch nicht auseinander genommen.

Gruß Hansjürgen

VolkerB
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von VolkerB » 22.03.2020 19:23

Hallo,

Ich habe keine eigene Erfahrung damit. Grundsätzlich kann man dem Schaft abschrauben, dann sieht man darunter den "sack protector" mit dem Tintensack darin sehen. Ich denke, daß man den sack protector dann auch abschrauben kann. Aber im Zweifelsfall würde ich den Stift zur Reparatur weggebe, auch wenn ich denke, daß man in Deutschland nicht ganz so leicht jemanden dafür findet.

Viele Grüße,
Volker

VolkerB
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Re: Übersicht über Füllsysteme

Beitrag von VolkerB » 23.03.2020 22:13

Falscher Thread, bitte Entschuldigung.
Volker

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