vor kurzem bin ich zufällig recht „günstig“ (naja…
Beide gebraucht, aber in einem guten Zustand. Das man einen gebrauchten Füller von einem (mehr oder weniger) Laien in einem sauberen Zustand erwirbt, dürfte ja doch eher die Ausnahme sein…
Mein neuer Schreiberling dürfte auch geschätzte 2 Jahrzehnte in eingetrockneten Zustand zugebracht haben. Wenn schon, denn schon mit schwarzer Tinte; selbige lässt sich nach m. M. mit am schwierigsten entfernen, „bröckelte“ schon in Staubform aus dem blauen Original Edson-Konverter.
Viel schwarzer Staub…
Warum geschätzte 2 Jahrzehnte? Die beiliegende (vermutliche) Original-Patronenpackung war bereits KOMPLETT eingetrocknet, was meiner Erfahrung nach doch etwas Zeit braucht.
Nun wird das gute Stück seit 2 Tagen in Wasser eingeweicht, und die austretende Tinte (aus dem Griffstück) nimmt kein Ende… Was mich in diesem Fall aber auch nicht sooo wundert.
Aber auch Füllerkappe und –schaft werden (getrennt vom Griffstück) gebadet. Und weil ich gerade dabei bin auch gleich der Kugelschreiber in seinen Einzelteilen – wenn auch sicher nicht unbedingt so nötig wie bei einem eingetrockneten Füller!
Was mich jedoch etwas wundert: Aus der Füllerkappe tritt so ein hellbrauner Satz aus, der sich im Glas auf dem Boden absetzt. Ich hielt ‘s zuerst ja auch für etwas eigenartig gefärbte Tintenreste. Aber jetzt habe ich mal die beiden goldplatinierten Teile von Füller und Kuli in zwei getrennte Gläser gegeben. Und zu meiner Verwunderung tritt dieser Satz auch aus dem Kugelschreiberteil aus – also eher nix mit Tintenresten!
Ich werde daher gleich mal das Bad für diese Teile beenden – mit Tintenresten ist hier wohl doch nicht zu rechnen. Aber zuvor noch schnell ein Foto gemacht!
Nun meine Frage: um was kann es sich bei diesem „Satz“ handeln? Ich hoffe doch mal nicht, dass sich die Goldplattierung in Wasser auflösen kann – ganz ohne Ultraschall…
Sichtbare Schäden / Ablösungen kann ich an den vergoldeten Teilen von Füller oder Kuli anschließend aber nicht entdecken.
der Jens
