Ich denke, dass der Lamy 2000 aus Holz zwangsläufig dicker ausfallen wird, da die Wandstärke vermutlich mindestens 1,3 bis 1,5 mm betragen muss, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Trotzdem besteht die Gefahr, dass das Holz durch Feuchtigkeitsaufnahme reißt. Auf dem Bild sieht man zudem, dass die Radien enger ausfallen und das Schreibgerät in der Mitte dicker wird. Auch der Übergang zwischen dem Metallvorderteil und dem Holz dürfte nicht einfach zu lösen sein. Um einen sauberen, bündigen Übergang zu erhalten, müsste man beide Materialien vermutlich zusammen bearbeiten und schleifen.
Welche Wandstärke hat denn der normale 2000 aus Makrolon? Und die Innenverkleidung dürfte sehr dünn ausfallen - alternativ die Möglichkeit von außen nur eine dünne Holzschicht zu nutzen (ist das beim Edelstahlmodell nicht so gelöst worden? Auch dort darf die Tinte nicht mit dem Stahl in Berührung kommen). In beiden Fällen dürfte Lamys Interesse, die Außenmaße identisch zum Makrolonmodell zu halten, gerade wegen des Übergangs zum Metallvorderteil recht stark sein. Zur Not auch zu Lasten des Tintenvolumens, dann sind's halt nur noch 1ml. Aber wir werden sehen, ob und wie was kommen wird.
Nun ja, mein lamy 2000 brown hatte einen etwa 1 mm grösseren Durchmesser als der Standard 2000 in schwarz, vermutlich Fertigungstoleranz.
Technisch dürfte es kein Problem sein Tinte und Holz zu trennen, irgendwo habe ich gelesen der Lamy 2000 in Holzausführung basiere auf dem Lamy 2000 Metall, dürften also die gleiche Lösung verwenden wie beim letzteren. Spart Produktionskosten und um die geht es dabei auch.
Aus meiner Sicht ist der LAMY 2000 ein denkbar schlechtes Model, um in Holz, oder Holz-Überzug zu fertigen.
Die Schwäche des 2000 liegt schon beim Standardmodell in der dünnwandigen Kappe ohne Kappenlippe aus Metall. Man sieht oft alte 2000 mit Kappenrissen. Wie man das gescheit mit Holz lösen möchte ist mir unklar. Es sei denn, der Stift legt deutlich an Umfang zu, was aber nicht besonders elegant wäre.
Die Holzkugelschreiber sind etwas anders. Die sind auch im Original ziemlich dickwandig ausgeführt, weil da einfach genügend Platz nach innen vorhanden ist.
Beitrag in schwarz: Zollinger als Sammler - Beitrag in grün: Zollinger als Moderator
Aus meiner Sicht ist der LAMY 2000 ein denkbar schlechtes Model, um in Holz, oder Holz-Überzug zu fertigen.
Die Schwäche des 2000 liegt schon beim Standardmodell in der dünnwandigen Kappe ohne Kappenlippe aus Metall. Man sieht oft alte 2000 mit Kappenrissen. Wie man das gescheit mit Holz lösen möchte ist mir unklar. Es sei denn, der Stift legt deutlich an Umfang zu, was aber nicht besonders elegant wäre.
Die Holzkugelschreiber sind etwas anders. Die sind auch im Original ziemlich dickwandig ausgeführt, weil da einfach genügend Platz nach innen vorhanden ist.
Für mich wäre es ein Lamy 2000 mit Stahlfeder und günstig. Ähnlich wie bei Pelikan M400 und seine Entsprechung M200. Nicht innovativ, aber mit Potential.
Gab es schon mal. Der Lamy 69 (gefertigt von 1969 bis Mitte der 1980er) hat die gleiche Feder wie der 2000, nur in Edelstahl. Könnte man tatsächlich austauschen; mein 69er ist allerdings verklebt. Auch ein Kolbenfüller und ziemlich günstig; letzter Verkaufspreis war 24 DM, glaube ich. Also 40 Jahre später so um die 60€? Wobei mich ja mal interessieren würde (ich war ein Pelikan-Schüler, später MB, einen Safari habe ich zu Schulzeiten nie gekauft), was 1980 ein Safari gekostet hat? Zollinger weiß das bestimmt...