Papierempfehlung

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Enthousiast
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Papierempfehlung

Beitrag von Enthousiast » 15.08.2019 12:41

Hallo zusammen,

es gibt schon einige Threads hier, in denen es sich um Empfehlungen zu und Erfahrungen mit Papier dreht, allerdings habe ich noch keine Antwort auf meine Frage gefunden. Wenn ich einfach etwas übersehen habe, freue ich mich über Verlinkungen.

Ich schreibe sehr gerne mit (sehr) nass schreibenden Füllern und nassen Tinten. In der Hinsicht bin ich auch soweit gut versorgt :) Da das Papier ja nun mal auch eine Rolle spielt, wende ich mich an euch. Billiges (hochgradig nicht füllergeeignetes) Papier saugt jegliche Tinte sofort auf, sodass man das zweifelhafte Vergnügen hat, ein schönes Durchbluten, Ausfransen und nicht das geringste Shading beobachten zu dürfen.

Ich suche ein Papier, auf dem die Tinte einige Zeit stehen bleibt, um möglichst viel Shading und Sheen aus der Tinte herauszuholen, sodass das Schriftbild schön satt aussieht. Klar, das geht auf Kosten der Trockungszeit, aber ich würde solches Papier auch nicht für schnelle Notizen verwenden. Bisher habe ich mit Clairefontaine gute Erfahrungen gemacht, da ich mit meinen Füller-Tinten-Kombinationen bisher kaum bis gar nicht beobachtet habe, was ich oben zu billigerem Papier geschrieben habe. Zudem ist das Shading schön ausgeprägt (wenn die Tinte es denn hergibt). Dabei ist das Papier weder zu glatt noch zu rau.

Gibt es Papier, das meine Anforderungen in euren Augen erfüllt? Ich wollte schon fast täglich damit arbeiten, d.h. der Preis pro 500 Blatt sollte am besten unter 10 Euro liegen, aber wenn euch etwas Anderes, Teureres einfällt, führt es auch ruhig auf. Ich freue mich über eure Empfehlungen gerne auch als Scan/Foto, wenn verfügbar :)

Viele Grüße,
Lukas
Viele Grüße,
Lukas

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Edelweissine
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Edelweissine » 15.08.2019 14:29

Dieses Papier ist deutlich teurer, begeistert aber etliche:
search.php?keywords=Tomoe+river
Gruß,
Heike

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MarkIV
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von MarkIV » 15.08.2019 15:06

Enthousiast hat geschrieben:
15.08.2019 12:41
...
Gibt es Papier, das meine Anforderungen in euren Augen erfüllt? Ich wollte schon fast täglich damit arbeiten, d.h. der Preis pro 500 Blatt sollte am besten unter 10 Euro liegen, aber wenn euch etwas Anderes, Teureres einfällt, führt es auch ruhig auf. Ich freue mich über eure Empfehlungen gerne auch als Scan/Foto, wenn verfügbar :)
...
Edelweissine hat geschrieben:
15.08.2019 14:29
Dieses Papier ist deutlich teurer, begeistert aber etliche:
search.php?keywords=Tomoe+river
Ja und es ist auch deutlich schwieriger zu bekommen. Es ist auch nicht unbedingt das Papier das ich für alles jeden Tag benutze.

Meine Empfehlungen sind da eher:
  • Neusiedler Japanpost (80g/m²)
  • Zanders Gohrsmühle (80/90/100g/m²) oder Zeta (80g/m²)
  • C by Clairefontaine Verge oder Velin (jeweils 100g/m²)
M
Fortis Fortuna Adiuvat

In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon ein Widerspruch in sich.
(Voltaire)

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Pelle13
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Pelle13 » 15.08.2019 15:19

Ich bin für die täglichen Schreibarbeiten auch sehr zufrieden mit:

Oxford Optik Paper
Rhodia (dotPad)

Beides sind eher glatte Papiere, die Shading und Sheen gut zur Geltung bringen und schmale Federn auch schmal schreiben lassen.

Viel Spaß beim Testen,
Dagmar
Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)

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Mario Be
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Mario Be » 15.08.2019 18:46

Ich nutze für den Alltag auch Blöcke mit dem Oxford Optik Papier. Bin damit sehr zufrieden. Vorteil ist auch, dass man es gut bekommt, in vielen Größen und als Blöcke, Hefte, etc. gibt.

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Re: Papierempfehlung

Beitrag von chw9999 » 15.08.2019 20:18

Ich finde das Oxford Optic Paper auch gut, aber würde davon nicht das "Essentials" nehmen...

viewtopic.php?f=15&t=2259&start=300#p259115

Viele Grüße
Christoph

ai19
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von ai19 » 16.08.2019 1:32

Das Nonplusultra ist das Papier von TomoeRiver.

Oxford Optik Papier wurde aufgeführt, ansonsten Exacompta, Clairefontaine und Rhodia.

Was ich aber auch wirklich sehr gut finde ist das Papier von Brunnen.

https://www.brunnen.de/buero/bloecke/co ... n-1067112/

Auch die Metallic-Kladden von denen benutze ich sehr gerne. Wirklich gutes Papier, glatt, und eine Tinte wie Salix kommt da gut zur Geltung.

Beste Grüße,
Arda

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Mario Be
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Mario Be » 16.08.2019 5:38

ai19 hat geschrieben:
16.08.2019 1:32
Was ich aber auch wirklich sehr gut finde ist das Papier von Brunnen.
Ok, gerade hinter dem Link gesehen, dass Du die Premium von Brunnen meinst. Die sind auf jeden Fall nicht so schlecht wie die normalen.
Aber bei dem Preis greife ich dann lieber zum Oxford, kostet das selbe und in meinen Augen das bessere Papier. Kann aber auch wieder eher Subjektiv sein und auf Füller-Tinte-Papier-Vorlieben zurückzuführen sein.
Schlecht war das Papier davon auf jeden Fall nicht, hatte mal nen A4 dotted davon.

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Haptograpsus
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Haptograpsus » 18.08.2019 14:41

Das Oxford Optic Paper hat seit Kurzem auf jedem Blatt diese Eckmarkierungen, mit denen man mit der kostenlosen App Scribzee den Seiteninhalt mit dem Smartphone einscannen und in ein pdf umsetzen kann.

Man sollte sich vorher ansehen, ob man das mag. Viele Leute empfinden die Markierungen als störend, vom Inhalt der Seite ablenkend und als Platzverschwendung.
Hauptsache innovativ...

Gruß Helmut

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Re: Papierempfehlung

Beitrag von ai19 » 18.08.2019 21:23

Diese Eckmarkierungen sind genau das, was mich stört.

Plus, ich mag meine Notizen nicht irgend einer App anvertrauen, von der ich nicht weiß, was sie im Hintergrund macht.

Und wenn es egal ist, dann gibt es CamScanner oder ScanBot, die können auch ohne Markierung die Ränder erkennen bzw. man kann manuell nachsteuern.

ai19
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von ai19 » 18.08.2019 21:25

Mario Be hat geschrieben:
16.08.2019 5:38
ai19 hat geschrieben:
16.08.2019 1:32
Was ich aber auch wirklich sehr gut finde ist das Papier von Brunnen.
Ok, gerade hinter dem Link gesehen, dass Du die Premium von Brunnen meinst. Die sind auf jeden Fall nicht so schlecht wie die normalen.
Aber bei dem Preis greife ich dann lieber zum Oxford, kostet das selbe und in meinen Augen das bessere Papier. Kann aber auch wieder eher Subjektiv sein und auf Füller-Tinte-Papier-Vorlieben zurückzuführen sein.
Schlecht war das Papier davon auf jeden Fall nicht, hatte mal nen A4 dotted davon.
Bei den Oxford-Kladden stört mich, dass in der Ecke diese Abrissperforation ist, wie bei einem Kalender.

Und die anderen Kladden, bei denen das nicht so ist, haben eine komische Lineatur. Ich will einfach nur Karos.

Ansonsten ist das Papier sehr gut. Allerdings kann ich qualitativ keinen Unterschied zu Brunnen erkennen.

Grüße,
A.

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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Enthousiast » 21.08.2019 11:52

Danke für all die Antworten! Ich habe vergessen, einen Haken in dem Kästchen zu setzen, damit ich bei Antworten benachrichtigt werden, deshalb jetzt erst meine Reaktion ;)

Ich habe in der Zwischenzeit mal ein wenig in Schreibwarenläden gestöbert und bin mit Clairefontaine und Oxford Optik sehr glücklich. Aber auch die teureren Papiere, die hier aufgetaucht sind, werde ich auf jeden Fall testen, wenn ich sie denn irgendwo mal finde.

Grüße,
Lukas
Viele Grüße,
Lukas

Ex Libris
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von Ex Libris » 14.09.2019 11:49

Hallo Lukas,

da ich Blöcke nicht so gerne mag, kaufe ich vor allem neu (ich verbrauche noch meine Restblöcke) loses Papier. Und hier hat Mark (IV) meine Favoriten genannt. Wobei ich am meisten das Gohrsmühle schätze, da es mit meinen nassen Federn in der Regel am besten zurechtkommt.

Zudem kaufe ich es immer dann per Internet, wenn es im Angebot für rund 15 € die 500-Blatt-Packung ist.

Viele Grüße,
Florian

maggutefueller
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Re: Papierempfehlung

Beitrag von maggutefueller » 15.09.2019 21:21

Zeta matt. Mehr shading als Gohrs und glatter.

claire Triomphe. Hochweiss. Hochglatt. das Beste. Fast wie tomoe, aber bessere Haptik, da dicker

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