Welcher Pelikan ist das genau und welche Feder brauche ich?

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werner
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Re: Welcher Pelikan ist das genau und welche Feder brauche ich?

Beitrag von werner » 19.04.2014 19:59

tintin hat geschrieben:Die HM-Feder gehört übrigens zu einem Pelikan M 600 Oldstyle bordeaux.
Hallo zusammen,

was meinen Verdacht (siehe weiter oben) bestätigen würde. Mir ist das Modell M600 bordeaux nur als Exportmodell bekannt. Ein Hinweis auf diese Farbe ist mir bisher in einer deutschen Preisliste noch nicht bekannt geworden. Was nicht heißt, dass er nicht doch noch auftaucht. :wink:

Viele Grüße
Werner
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laserbrain
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Re: Welcher Pelikan ist das genau und welche Feder brauche ich?

Beitrag von laserbrain » 30.04.2014 23:41

Hallo und gutne Abend Leute,

also ich habe dank diesem Threads sehr viel über Pelikan Füller gelernt und was man so machen kann. :D Ich habe jetzt den Füller gereinigt und korekt zusammengebaut und schono schreibter wieder. Das Kratzen ging weg, nachdem ich auf 1000er Schelifpapier in paar Worte geschrieben hatte. Jetzt läuft er super und ich habe einen neuen Lieblingsfüller. (Bisher war ich Rotring Newton Fan)
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Cepasaccus
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Re: Welcher Pelikan ist das genau und welche Feder brauche ich?

Beitrag von Cepasaccus » 30.04.2014 23:45

Es ist immer schoen, wenn ein Fueller einen neuen Freund gefunden hat!

Cepasaccus

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hoppenstedt
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Re: Welcher Pelikan ist das genau und welche Feder brauche ich?

Beitrag von hoppenstedt » 24.05.2020 0:15

tintin hat geschrieben:
19.04.2014 18:53
Die HM-Feder gehört übrigens zu einem Pelikan M 600 Oldstyle bordeaux. (...)
Das klingt interessant, so als Kontrapunkt zum irgendwie allgegenwärtigen Flex-Trend...
Hat jemand der Erwählten hier Erfahrungen mit einer solchen HM-Feder ("Hart Mittel / Hard Medium?

---
(Sorry, aber ich exhumiere lieber einen alten, bereits existierenden und themenverwandten Thread , als dass ich neue begründe / öffne. Hoffentlich ist das in Ordnung.)
"Nulla dies sine linea."
Grüße von Alfred :)

Nitschewo
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Re: Welcher Pelikan ist das genau und welche Feder brauche ich?

Beitrag von Nitschewo » 24.05.2020 9:31

Hallo Alfred,

eine HM-Feder habe ich zwar nicht, aber zwei andere Vertreter der rigiden Fraktion: Eine DF-Feder im 400NN und eine harte CN-Feder im 140 E.

Die Durchschreibfeder aus 14c-Gold ist aus einem dickeren Goldblech geschnitten und erhielt dadurch ihre Rigidität. Die unflexible Chrom-Nickel-Feder wurde für spezielle Anwendungen in der Frühzeit der elektronischen Datenerfassung produziert (Electrographik/Zeichenlochen).

Soviel kurz zur Geschichte. Meine Erfahrung mit diesen beiden Federn: Die Goldfeder schreibt kratzig, die Chrom-Nickel angenehm weich.

Als Kontrapunkt zur flexiblen Feder habe ich die rigiden Versionen generell schätzen gelernt. Schreibt man schnell und/oder viel, sind sie meiner Erfahrung nach die geeigneteren Arbeitstiere. Eine starre Feder ist ruhiger und ermüdungsfreier zu führen.

Wenn sie dann noch ein sauber geschliffenes Schreibkorn hat - wie die CN-Feder -, ist mein Schreibvergnügen perfekt. Die goldene DF-Feder hat diesbezüglich leider ihre Defizite und reicht trotz langer Sitzungen mit Micromesh nicht an ihre bescheidene Schwester heran. Meine ungeschlagenen Lieblinge sind jedoch nach wie vor meine älteren Sheaffer mit Inlaid Nibs (Targa, Imperial) oder Rundfedern (Crest). Für mich war Sheaffer der ungeschlagene Meister des Schreibkorns. :)

Viele namhafte Hersteller boten übrigens in der glorreichen Vergangenheit ihre Füllfederhalter nicht nur in vielfältigen Federbreiten an, sondern ermöglichten auch die Wahl zwischen flexibler und starrer Feder.

Viele Grüße,
Bianka

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