Tintenfluss beim 146er

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Seraphin
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 16.01.2020 8:48

Das hält mit dem O-Ring alleine dicht? Kein zusätzliches Silikonfett? An einen O-Ring hatte ich gar nicht gedacht, ist wesentlich eleganter, aber bei mir hält der bislang auch mit Silikonfett dicht. Mal sehen obs reicht. Ansonten muss ich nachrüsten.
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stift
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von stift » 16.01.2020 8:55

Ja habe ich für ein Forums Mitglied gemacht da sie ganz verzweifelt war und es dürfte halten den das habe ich vor 2 Jahren gemacht
Andererseits ist die O Ring besser als die Originale,die zerbröckelt ist als ich den Füller aufgemacht habe.
Liebe Grüße
Harald
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Seraphin
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 16.01.2020 17:26

Ja ich halte die Ring-Methode eigentlich, wie gesagt, auch für wesentlich eleganter und werde das wohl auch so machen, sollte mein Silikonfett nicht ausreichen. Wenn das bereits 2 Jahre dicht hält, kann man ja von ausgehen, dass es ne ordentliche Dichtung ist :)

Dass die Originaldichtung beim Öffnen/Abdrehen zerbröselt hat ja wohl für Montblanc den Sinn, dass sie sofort erkennen können ob jemand bereits am Füller dran war oder nicht.
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von williamlawson » 29.01.2020 12:40

Jetzt dürfte auch der zweite Akt in Hamburg zu einem Ende gekommen sein. Nach zwei Wochen Funkstille habe ich angerufen und die Auskunft erhalten, dass der Füller unter Garantie repariert wurde und sich auf dem Weg nach Wien befindet.

Die Spannung steigt! :mrgreen:

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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 01.02.2020 11:19

Hat man dir zufälligerweise auch mitgeteilt, was genau sie daran gemacht haben? Ich geh mal nicht von aus. Hast nicht eventuell Lust da nochmal nachzuhaken? :)

e//: sofern das Problem überhaupt gelöst wurde....
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von williamlawson » 02.02.2020 7:59

Letztes mal war ja ein Arbeitsschein dabei mit einer Dokumentation was alles gemacht wurde, nehme an das werde ich diesmal auch bekommen.

Denke wohl es ist einfach nochmal ein neuer Tintenleiter und diesmal hoffentlich ordentlich montiert. ;)

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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 02.02.2020 8:48

Dann bin ich mal gespannt, halt mich (uns) aufm Laufenden bitte.
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von williamlawson » 03.02.2020 12:45

Es freut mich euch mitteilen zu können, dass das Problem behoben ist. :) Habe gerade frisch getankt und zwei Seiten in einem durch geschrieben. Für mich sieht es ebenmäßig aus, habs euch aber fotografiert.

Wie vermutet wurde wieder der Tintenleiter getauscht. Der Fluss ist jetzt ausreichend wenn auch nicht übermäßig, was ja für die gewünschte Anwendung im Alltag auf verschiedenen Papieren passt.
Bild

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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 03.02.2020 18:02

Dann möchte ich dich herzlich beglückwünschen :) Freut mich, dass es gelungen ist, das Problem zu lösen.

Vielleicht hat ja der Tausch des Tintenleiters auch bei mir den Fehler behoben und benötigte nach dem Werkstattaufenthalt lediglich ein bisschen intensive Liebe (Reinigung) von mir. Denn bisher hat er keine Zicken mehr gemacht. Wobei ich auch sagen muss, dass ich in letzter Zeit keine mehrseitigen Schriften am Stück angefertigt hab.
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von ErDe » 13.04.2020 13:33

Zwar paar Monate her, aber ich hoffe, der Thread ist noch nicht tot. Das Problem mit dem mangelnden Tintenfluss nervt mich seit Jahren an meinem 147er, während meine neun 146er in der Weise noch nie zickten. Die ersten drei/vier Worte noch schön satt im Tintenauftrag, aber danach wird´s arg dünne. Das Federaggregat des 147ers dürfte mit denen der 146er identisch sein - denke ich. Ich werde mir demnächst ein Werkzeug basteln, womit ich die Federeinheit rausschrauben kann.

Was mich in den vorstehenden Beiträgen wundert ist, dass im Falle mageren Tintenflusses der Tintenleiter von MB getauscht wurde. Der Tintenleiter selbst wird doch nie mechanisch verformt, außer bei kräftig aufdrückenden Grobmotorikern. Dann ist aber primär die Feder hinüber. Was also kann an einem Tintenleiter per se defekt werden? Nach meinem Verständnis kann der Tintenleiter nur durch Ablagerungen oder unsaubere Tinte (darin Feinpartikel bei unsauberer Handhabung) verstopfen. Ansonsten müßte der Tintenleiter durch Säubern mittels feinem Pinsel und Spülmittel wieder voll funktionsfähig zu machen sein.

Der Tipp mit der Dichtung mittels O-Ring: Welche Abmessungen (Außendurchmesser/Schnurstärke) besitzen diese O-Ringe? Gibt`s hierfür irgend welche Bezugsadressen? Eine Mitteilung wurde mich freuen.

Erwin

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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 14.04.2020 15:18

Also ich bin mittlerweile zu der Einschätzung gelangt, dass (ich kann nur von feinen Federn berichten) die MBs grundsätzlich eher trocken ausgeliefert werden. Grade eben auch nen 147 gekauft und ich musste schon ordentlich Hand anlegen, damit er so schreibt wie ich es will. Ich hatte bisher keinen MB in die Hände bekommen, bei dem der Tintenfluss auf Anhieb so war, wie ich es mir gewünscht hätte (sind meine Vorstellungen/Erwartungen vielleicht einfach zu nass?).
Die Frage mit dem O-Ring kann ich dir leider nicht beantworten. Ich hab mir zwar ein ganzes Set zugelegt, aber keiner passte wirklich, sodass ich weiter mit Silikonfett abdichte. Das allerdings sehr erfolgreich bislang.
Das ständige Tintenleiter tauschen durch MB finde ich auch merkwürdig. Ich denke, dass man sich bei Tintenflussproblemen nicht wirklich die Mühe macht, nach der konkreten Ursache zu suchen, sondern einen Standardprozess etabliert hat, der einfach durchgeführt wird. Was mitunter sehr ärgerlich ist, wenn man einen alten MB hinschickt, der dann mit neuem Plastiktintenleiter zurückkommt.
Ich konnte bisher die Tintenflussprobleme so lösen, dass ich die Federschenkel minimal aufspreizte und den Anpressdruck der Feder auf den Tintenleiter durch vorsichtiges Aufbiegen der Feder verringerte. Die damit verbundenen Risiken sollten aber auf der Hand liegen. Es kann einiges schief gehen. Zudem kaufe ich grundsätzlich extrafeine Federn, weil die Strichstärke durch diese Manipulationen zunimmt und ich am Ende einen Strich erhalte, der einer feinen Feder entspricht (was so von mir gewollt ist).
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Killerturnschuh » 14.04.2020 15:43

Seraphin hat geschrieben:
14.04.2020 15:18
Also ich bin mittlerweile zu der Einschätzung gelangt, dass (ich kann nur von feinen Federn berichten) die MBs grundsätzlich eher trocken ausgeliefert werden.
Das kann ich jetzt aus meiner Erfahrung nicht bestätigen.
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 14.04.2020 15:51

Killerturnschuh hat geschrieben:
14.04.2020 15:43
Seraphin hat geschrieben:
14.04.2020 15:18
Also ich bin mittlerweile zu der Einschätzung gelangt, dass (ich kann nur von feinen Federn berichten) die MBs grundsätzlich eher trocken ausgeliefert werden.
Das kann ich jetzt aus meiner Erfahrung nicht bestätigen.
All meine Montblanc haben einen sehr guten und satten Tintenfluss vom ersten Tag an. Allerdings achte ich darauf welche Tinten ich Ihnen gebe und fahre damit auch ganz wunderbar.
Hmmm.....dann hatte ich bislang entweder Pech, du Glück oder ich hab zu hoch gesteckte Erwartungen an den Tintenfluss. Welche Federstärken sind das denn bei dir und welche Tinten benutzt du? (So im großen und ganzen, deine Sammlung an MB ist ja glaub ich recht ausgedehnt).
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Killerturnschuh » 14.04.2020 16:05

Ich habe ausschließlich F und EF Federn in meinen Montblanc, und sie werden bis auf eine Ausnahme alle mit Tinten von Montblanc und Pure Pens befüllt.
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Re: Tintenfluss beim 146er

Beitrag von Seraphin » 14.04.2020 18:00

Dann weiß ich auch nicht worans liegt. Wie bereits geschrieben sind meine Federn auch alle im feinen Spektrum und ich musste jede nacharbeiten....

....und ich benutze ebenfalls MB Tinten
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