Der würde sich auch bedanken, wenn Du ihm auf dieser Art das Display ruinierstbella hat geschrieben:..... ich habe daheim auch keinen unbetankten Füller im Eingang liegen um dem Paketzusteller damit auf dem Display den Empfang zu quittieren
Füller im Alltag
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Re: Füller im Alltag
Die Hälfte dessen, was man schreibt, ist schädlich, die andere Hälfte unnütz. - Friedrich Dürrenmatt
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Mr.Eyedropper
Re: Füller im Alltag
DANKE! Das ist auch immer meine Rede. Kulis haben sich in vielen Bereichen nicht umsonst erfolgreich gegen den Füller durchgesetzt. Sie bieten die Lösung für ein Problem, auf das der Füller bis heute keine befriedigende Antwort hat. Da hilft es auch nicht, dem Kuli mit einer Ideologie entgegnen zu wollen.bella hat geschrieben:Das sind ja alles ganz nette Ideen .... aber der TS redet von Durchschreibesätzen in der Logistik .... da steht man auch mal im Regen um vier Uhr morgens, dahinter stehen zwei LKW die an die Rampe wollen .... man unterschriebt schnell auf dem Knie ....bei aller Liebe .... Kuli raus und fertig.
Statt (reflexartig) gegen Kulis zu motzen, müsste man - wie ich finde - eher fragen, was der Füller in solchen Anwendungsbereichen besser als der Kuli machen könnte und vor allem wie. Dass Pelikan beispielsweise den Füller auch als Textmarker hoffähig gemacht hat, ist beispielsweise ein (wenn auch inkonsequenter) Vorstoß in eine Richtung, das funktionale Repertoire des Füllhalters zu erweitern.
Re: Füller im Alltag
Nun, ich schreibe Konzepte zunächst mit Füllhalter. Die werden danach diktiert und dann mittels Spracherkennung digitalisiert. Ich kann es nicht sagen warum, aber Tatsache ist, dass die Ergebnisse besser sind, wenn ich Konzepte zunächst handschriftlich bearbeite. Vielleicht kann ich mich dann einfach besser konzentrieren. Und dienstlich unterschreibe ich auch mit Füllhalter. Ich brauche in der Tat praktisch keinen Kugelschreiber. Das liegt aber auch daran, dass ich keine Durchschriften anfertigen muss und am Schreibtisch arbeiten kann. Und ich persönlich habe noch nie so richtig gut mit dem Kuli schreiben können. Ich verkrampfe dabei schlichtweg. Jedenfalls wenn es darum geht, mehrere Seiten mit Text vollzumalen. Daher habe ich zu den meisten Haltern auch keinen passenden Kugelschreiber. Vor einigen Jahren habe ich aber mindestens einmal im Jahr den Kugelschreiber benutzt - zum Erstellen meiner Steuererkärung. Die amtlichen Vordrucke waren nämlich keineswegs tintengeeignet.
Viele Grüße
Thomas
Viele Grüße
Thomas
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Mr.Eyedropper
Re: Füller im Alltag
Das kenne ich und der Grund ist ganz einfach: Wenn man ein Konzept von Hand aufschreibt, macht man sich vorher viel mehr Gedanken über Argumentation, Struktur und Rhetorik, weil die Editiermöglichkeiten auf Papier eingeschränkter sind als beispielsweise in Word. Mit dem Wissen, dass man den Text hinterher noch einmal komplett umschreiben kann, schreibt man einfach anders, als wenn man per Hand auf Papier oder mit Schreibmaschine schreibt.thobie hat geschrieben:Nun, ich schreibe Konzepte zunächst mit Füllhalter. Die werden danach diktiert und dann mittels Spracherkennung digitalisiert. Ich kann es nicht sagen warum, aber Tatsache ist, dass die Ergebnisse besser sind, wenn ich Konzepte zunächst handschriftlich bearbeite.
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uli61
Re: Füller im Alltag
Das mit dem CMR war nur ein Beispiel,weil ich nicht wußte,wie ich das mit dem Durchschreiben erklären sollte.
Mir ist auch klar,das ich nicht dauernd mit einem Füller unterschreiben kann.
Ich wollte eigendlich nur wissen,wenn ich mit einem Füller normal unterschreib,wieviele lesbare kopien es evtl dann gibt.
ps:...für das Display des DHL-Boten nehm ich einen Wasserfesten Edding!
Mir ist auch klar,das ich nicht dauernd mit einem Füller unterschreiben kann.
Ich wollte eigendlich nur wissen,wenn ich mit einem Füller normal unterschreib,wieviele lesbare kopien es evtl dann gibt.
ps:...für das Display des DHL-Boten nehm ich einen Wasserfesten Edding!
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Mr.Eyedropper
Re: Füller im Alltag
Mit Glück eine. Entweder, weil der Druck gereicht hat oder weil die Tinte auf dünnem Papier durchschlägtuli61 hat geschrieben:Ich wollte eigendlich nur wissen,wenn ich mit einem Füller normal unterschreib,wieviele lesbare kopien es evtl dann gibt.
Re: Füller im Alltag
Also mit den Pelikan-Durchschreibefedern sollte das gehen. Ich habe hier einen 140 mit exakt solch einer Feder. Den habe ich von meiner Schwiegermutter bekommen, die in den 50er Jahren mal als Buchhalterin gearbeitet hat. Und dort wurde noch viel durchgeschrieben. Und genau dafür wurden diese Federn gemacht. Die haben zwei Luftlöcher und sind so flexibel wie ein Stahlnagel, nämlich überhaupt nicht.Mr.Eyedropper hat geschrieben:Mit Glück eine. Entweder, weil der Druck gereicht hat oder weil die Tinte auf dünnem Papier durchschlägtAber im Ernst. Durchschläge und Füller, das funktioniert nicht. Dann höchstens mit Füller unterschreiben und durch den Kopierer schicken.
Hin und wieder findet man in der Bucht noch solche Federn.
Gruß
Thomas
Re: Füller im Alltag
Bei mir ist es genau umgekehrt!Mr.Eyedropper hat geschrieben:Wenn man ein Konzept von Hand aufschreibt, macht man sich vorher viel mehr Gedanken über Argumentation, Struktur und Rhetorik, weil die Editiermöglichkeiten auf Papier eingeschränkter sind als beispielsweise in Word.
Ich entwickle gerne Konzepte mit Füller(n) auf Papier, eben weil ich dort mehr kreative Möglichkeiten habe als bei einer Textverarbeitung (nennen wir sie WORD): Mit Pfeilen kann ich Textpassagen einfügen, ich kann Passagen durchstreichen, mit verschiedenen Farben spielen etc.
OK, mit WORD geht das sicher auch, aber - für mich! - lange nicht so einfach und schnell wie mt Hand und Stiften.
Die Hälfte dessen, was man schreibt, ist schädlich, die andere Hälfte unnütz. - Friedrich Dürrenmatt
Re: Füller im Alltag
Hallo,
nächste Woche werde ich mal an einem Durchschreibsatz mit 6 Durchschlägen die Füllertauglichkeit testen.
Hier sind die Rückseiten zum Folgeblatt beschichtet.
nächste Woche werde ich mal an einem Durchschreibsatz mit 6 Durchschlägen die Füllertauglichkeit testen.
Hier sind die Rückseiten zum Folgeblatt beschichtet.
Mit kollegialem Gruß
H e r m a n n
-Privatier-
H e r m a n n
-Privatier-
Re: Füller im Alltag
Hallo,
hier ein Härtetest verschiedener Schreibgeräte und diesem Vordruck, auf harter Unterlage:
hier ein Härtetest verschiedener Schreibgeräte und diesem Vordruck, auf harter Unterlage:
- Dateianhänge
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- DSC04483-2.JPG (77.26 KiB) 4249 mal betrachtet
Mit kollegialem Gruß
H e r m a n n
-Privatier-
H e r m a n n
-Privatier-
Re: Füller im Alltag
Moin!
Meeting-Notizen… Gesprächsnotizen… Telefonnotizen… Zeichnungen… Skizzen… Entwürfe… Flussdiagramme… Für Außenstehende sinnlos erscheinendes Zeichnen während der Meetings oder Schulungen… Geistesblitzefesthalten… Termine eintragen…
Alles geht natürlich auch digital mit iPhone, iPad & Co. – mit gleich mehrfachem Aufwand, langsamer, immer den Akku im Blick behaltend…
Die handschriftlichen Sachen, die ich im Büroalltag anlege, scanne ich mit dem Büro-Multifuktionsgerät ein, dann kommen sie kommentiert in die Projekt-Ordner als PDFs. (Die Originale in den Papp-Ordner.) Aus den Skizzen und Entwürfen werden dann im Computer – mit Illustrator oder InDesign oder in Keynote – Projektbeschreibungen, Präsentationen, Protokolle…
Angenehmer Nebeneffekt: Bei meinen handschriftlichen Sachen ist die Urheberschaft auf Anhieb zu erkennen. Das mach mal einer mit digitalen Dokumenten…
Die Vorgehensweise hat sich als effektiv, effizient und zielführend erwiesen und bewährt. Sie entspricht überhaupt nicht dem bei meinem Arbeitgeber vorgegebenen „Workflow“. Solange ich als Abweichler nicht abgemahnt werde, ist es mir auch ziemlich gleichgültig, denn es zählt – aus meiner Sicht – das Ergebnis.
Meeting-Notizen… Gesprächsnotizen… Telefonnotizen… Zeichnungen… Skizzen… Entwürfe… Flussdiagramme… Für Außenstehende sinnlos erscheinendes Zeichnen während der Meetings oder Schulungen… Geistesblitzefesthalten… Termine eintragen…
Alles geht natürlich auch digital mit iPhone, iPad & Co. – mit gleich mehrfachem Aufwand, langsamer, immer den Akku im Blick behaltend…
Die handschriftlichen Sachen, die ich im Büroalltag anlege, scanne ich mit dem Büro-Multifuktionsgerät ein, dann kommen sie kommentiert in die Projekt-Ordner als PDFs. (Die Originale in den Papp-Ordner.) Aus den Skizzen und Entwürfen werden dann im Computer – mit Illustrator oder InDesign oder in Keynote – Projektbeschreibungen, Präsentationen, Protokolle…
Angenehmer Nebeneffekt: Bei meinen handschriftlichen Sachen ist die Urheberschaft auf Anhieb zu erkennen. Das mach mal einer mit digitalen Dokumenten…
Die Vorgehensweise hat sich als effektiv, effizient und zielführend erwiesen und bewährt. Sie entspricht überhaupt nicht dem bei meinem Arbeitgeber vorgegebenen „Workflow“. Solange ich als Abweichler nicht abgemahnt werde, ist es mir auch ziemlich gleichgültig, denn es zählt – aus meiner Sicht – das Ergebnis.
Et in Arcadia ego.
