Kaufberatung Vintage Flex Füller

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blackboro
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Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von blackboro » 07.04.2016 9:40

Hallo Tintenfreunde,

meine kleine Sammlung wächst und ist erst mal fast komplett, was mir aber noch fehlt ist ein Vintage FFH mit Flex-Feder oder zumindest Semi-Flex.

Da mein Budget schon in den letzten Monaten stark gelitten hat, will ich definitiv nicht mehr als 100€ ausgeben.
Ich versuche mich gerade erst in die Technik einzulesen, also sollte er einigermaßen pflegeleicht sein.

Freue mich schon auf Eure Vorschläge, falls Ihr was passendes abzugeben habt, freue ich mich auch über PNs.

Gruß
Stefan
~Stefan

Flügelfeder
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Flügelfeder » 07.04.2016 15:38

Moin,

vorab: Ist das ein Gesuch (dann vielleicht eher in der Tauschbörse posten) oder worum genau geht's Dir in diesem Faden?

Wenn's Dir nicht nur um ein Gesuch geht, solltest Du uns mehr Infos geben, damit wir genauer antworten können.
Agnoeo hat hier:

http://www.penexchange.de/forum_neu/vie ... =11&t=8105

eine ganz hilfreiche Checkliste eingestellt. Neben der flex/semi-flex-Feder und dem Preisrahmen von 100 € wäre hilfreich, ob Du bspw. Hartgummi (flex und semi-flex) oder Zelluloid (meist eher semi-flex) möchtest, ob schwarz (günstiger) oder bunt (meist eher teurer), welcher Füllmechanismus (Eyedropper, Kolben, etc.), welcher Zustand (Hartgummi und Zelluloid kommen gerne mal mit Verfärbungen, dafür sind diese Füller dann auch etwas günstiger), ob in perfektem Gebrauchszustand (teurer) oder geht's Dir gerade darum selbst Hand anzulegen (günstiger - geht bspw. meiner Erfahrung nach mit alten Kaweco Dia ganz gut)...

Fragen über Fragen...
Grüße in die Runde,

Armin

Quest
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Quest » 07.04.2016 15:50

Habe einen Montblanc 264 und einen OMAS 361 T abzugeben. Details per PN.

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blackboro
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von blackboro » 07.04.2016 18:30

Hallo Armin,

ist gedacht als Beratung, aber wenn jemand etwas Passendes hat, dann kann er das mir ja gleich anbieten. Habe schon einige Threads hier und woanders gelesen, aber so wirklich weiter bin ich nicht gekommen.

Ich hatten den Fragebogen nicht benutzt, weil ich auf die meisten Fragen mit "da bin ich völlig offen" beantworten kann. Bei neuen Füllern habe ich meist eine Vorstellung und kenne auch in etwa das Angebot, dass ist hier aber nicht so.

Dennoch präzisiere ich das gerne und fasse es noch einmal zusammen:
Feder : mindestens Semi-flex
Stärke: das kommt ja auf die Flexibilität an, ich sage mal EF bis M
Farbe: sehr gerne gedeckt und dunkel, ist aber kein Muss
Format und Gewicht: bin ich völlig offen
Material: völlig egal
Preis: bis 100€, gerne weniger
Zustand: guter Zustand reicht, soll ohne Revision oder Reparatur direkt gut schreiben, möchte erst mal nur schreiben, Verfärbung sind auch nicht schlimm
Technik: Kolben oder Patronen ist egal, nur kein Eyedropper

Hoffe, ich habe jetzt das wichtigste.

Gruß
Stefan
~Stefan

Freddy
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Freddy » 07.04.2016 21:07

Also für unter 100€ fallen mir folgende ein:

Pelikan:
140 bis Baujahr 1965
400(N) und NN bis 1965

Mabie Todd:
zB Swan
Echte Flexfedern tragen die Nummer 4
Semiflex Nummer 2
Aber aufpassen, einige können richtige Nägel sein.

Modern:
Noodlers Ahab (40€) und Nib Creaper (20€)
Sind aber nicht aus Gold.

Die anderen User können aber mehr sagen, ich gucke da wenig über den Tellerrand der Marken. Bin auf Pelikan eingeschossen mit wenigen Seitensprüngen.


Willst du eigentlich eine flexible Italic oder praktisch eine Spitzfeder als Füller?

Bei Problemen mit meiner Rechtschreibung und grammatikalischen Fähigkeiten,
haben Sie das Recht alle peripheren und kapazitiven HID zu deaktivieren.

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blackboro
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von blackboro » 08.04.2016 18:37

Den 140er habe ich auch im Visir, glücklicherweise haben mich wertvolle Tipps aus dem Forum davon abgehalten, mehr auf einen zu bieten, der dann doch keinen Flex hat.

Von den Swans habe ich auch gelesen, aber die gibt es eigentlich nur auf eBay U.S.A., sehr unübersichtlich das Angebot und meist auch sehr teuer...
~Stefan

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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von heso » 11.04.2016 19:44

Nach Vintage Flex hätte ich zuerst im "Alte Schreibgeräte/Oldies gesucht :wink:

http://www.penexchange.de/forum_neu/vie ... 18&t=11609
VG
Hermann

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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Schaumburger » 18.01.2019 11:40

Freddy hat geschrieben:
07.04.2016 21:07
Mabie Todd:
zB Swan
Echte Flexfedern tragen die Nummer 4
Semiflex Nummer 2
Aber aufpassen, einige können richtige Nägel sein.
Hallo,

nö, Federn der Größe 4 tragen die Nummer 4, solche in Größe 2 die Nummer 2!

Federn jeder Größe können in allen Flexgraden auftreten, auch als "Nägel" (die sind oft mit Eternal beschriftet).

Gut Flex
Jens
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von fismoll » 18.01.2019 13:18

Falls Du Lust auf Experimente hast, kannst Du mit der Kombination von einem Jinhao x450/x750 und einer Zebra G - Feder Dein Glück versuchen. Im Netz gibt es eine Menge Anleitungen und Beispiele dazu, die Kosten liegen etwa im Bereich eines Glases MB-Tinte ... ;)

Den Nib Creaper mag ich, weil er völlig unempfindlich ist, allerdings fließt die Tinte (bei meinem wenigstens) beim Entlasten nicht schnell genug zurück, so dass keine echten Haarlinien zustandekommen.

Pelikan 140 (EF) wäre ein guter Tipp, ich schreibe mit dem Kurrent, und dafür reicht (mir) der Flex vollkommen. Der Füller ist übrigens ziemlich kurz und relativ dünn, das muss man mögen.
Beste Grüße - André

Hedwig hustet, Berta niest, Rita röchelt, Effie briest ...

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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von derdritteraum » 18.01.2019 15:25

Hallo,
Ich dachte auch ich müsste unbedingt das mit dem flexen probieren.
Also einen Noodlers Konrad über Goulet geordert und ich war sehr enttäuscht.
Ja, die Feder ist flexibel, aber der Tintenfluß war sehr digital :D
Beim Flexen railroading und danach einen dicken Klecks auf dem Papier.
Feder und Feed verschieben, Thermosetting,...
Wir passen nicht zusammen. :(
Ganz anders der kleine Brause 3050 Steno den ich in Nürnberg aus einer "Grabbelkiste" gefischt habe.
Ein paar Schwünge auf der Polierfeile und wir sind die besten Kumpels. :)

Thom

Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Thom » 18.01.2019 16:01

Die Noodlers sind ja auch Einstiegsklasse, das muss man schon sagen. Dafür gibt's die aber schon für ca. 20€.

V.G.
Thomas

Thom

Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Thom » 18.01.2019 16:09

Aber, wer's tatsächlich und wahrhaftig wissen will, wird aber auch rosten:

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Schaumburger
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von Schaumburger » 18.01.2019 21:33

fismoll hat geschrieben:
18.01.2019 13:18
(...) Pelikan 140 (EF) wäre ein guter Tipp, ich schreibe mit dem Kurrent, und dafür reicht (mir) der Flex vollkommen. Der Füller ist übrigens ziemlich kurz und relativ dünn, das muss man mögen.
Moin,

... auf jeden Fall! Die OB hier ist auch herrlich. :-)

Beste Grüße
Jens
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Re: Kaufberatung Vintage Flex Füller

Beitrag von pejole » 19.01.2019 0:06

Thom hat geschrieben:
18.01.2019 16:01
Die Noodlers sind ja auch Einstiegsklasse, das muss man schon sagen. Dafür gibt's die aber schon für ca. 20€.

V.G.
Thomas

Die Federn von Creaper und Konrad sind schon hart, man muss doch reichlich Druck für einen fetten Schwellzug ausüben was bei längerem Schreiben Zeigefinger und Handgelenk belastet, aber Haarlinien und ein Schwellzug lassen sich schon schreiben wie im Foto zu sehen ist.

Den ständigen Druck auf die Feder den ich dem Creaper zumute würde ich für längere Zeit mit fettem Schwellzug schreiben einem 140 oder 100N und anderen nicht mehr zumuten, damit habe ich schon einige ruiniert, insbesondere bei sehr schräger Schrift wie Copperplate und bei nicht angepasster Handhaltung. Der Creaper hat das alles bisher seit paar Jahren gut überstanden.

Gruß, Martin
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Amantilado
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Beitrag von Amantilado » 19.02.2019 21:04

Super gut!
Da muss ich eohl noch etwas üben um dahin zu kommen!

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