Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

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DiBa

Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von DiBa » 03.05.2016 18:28

Hallo
auch wenn das Ende unseres Wanderpaketes damals eher unangenehm war vermisse ich es ein wenig. Besteht Interesse an einer erneuten Aktion?

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patta
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von patta » 03.05.2016 18:51

Lieber Dirk,

hast Du Deine Aktien von den Paketzustellern noch :wink:
Im Ernst, der alte Thread (das war ja alles in der dunklen, patta-losen Zeit hier :mrgreen: ) hier ist mit 42 Seiten schon umfangreich zu lesen, deswegen die Frage an die Alt-Foristi: Welches waren die finalen, quasi optimalen, Randbedingungen für diese Aktion?
Denn: Prinzipiell hab ich schon Interesse daran.

Es grüßt zum Feierabend,
patta

Die Hälfte dessen, was man schreibt, ist schädlich, die andere Hälfte unnütz. - Friedrich Dürrenmatt

Flügelfeder
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von Flügelfeder » 03.05.2016 19:10

Moin,

ich war seinerzeit nur am Anfang dabei, kann also nur wenig zu den letztendlichen, optimalen Rahmenbedingungen sagen. Wenn ich mich recht entsinne waren aus meiner persönlichen Sicht drei Dinge wichtig:

1) Tausch nur 1 zu 1 im gleichen oder gar geringfügig höheren Wert - damit die Wertigkeit des gesamten Pakets beibehalten bleibt.
2) Vor dem Tausch ins Plenum fragen, ob das Tauschobjekt okay ist.
3) Strikte Begrenzung des Gewichts, weil da doch leicht ein 10kg-Paket zustande kommt, das kein Mensch auf dem Fahrrad transportieren kann :lol:

Was mir seinerzeit neben den Füllern und dem Paket vor allem gefallen hat, war der intensive Austausch drumherum.
Grüße in die Runde,

Armin

isegrimmgo
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von isegrimmgo » 03.05.2016 20:19

knirsch,
beim Thema Wanderpaket habe ich heute noch Anwandlungen von schlechtem Gewissen. Mit viel Elan angeleiert und dann gegen Ende aus Mangel an Ressourcen (Staatsexamen) leise zurückgetreten.
Den Austausch und vor allem die Diskussion um das Regelwerk fand ich auch sehr interessant und konstruktiv. Trotz vieler Probleme lief es länger als vorab (auch im Moderatorenkreis) geunkt wurde.
Ich bin auf das Regelwerk gespannt...
liebe Grüße
Wolfgang

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ThomasL
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von ThomasL » 03.05.2016 23:00

Ich habe mir tatsächlich gerade alle 42 Seiten zu Gemüte geführt, es war eine sehr spannende Lektüre. Geschichte, die das Leben schreibt. Zweimal war das Paket für lange Zeit verschollen, weil der jeweilige "Besitzer" sich einfach nicht mehr meldete, und ich konnte sehr gut mitfühlen mit den verunsicherten Wanderpaketlern. Auch die Freude über ein frisch aufgefülltes, wertvolles Paket war immer spürbar, ebenso die bittere Enttäuschung derjenigen, die ständig zubutterten und am Ende fassungslos auf eine Sammlung billiger und defekter Schreibgeräte, meist Kulis, starrten.

Also: ich wäre dabei, solange es auch (mehrere?) Tauschkategorien im Bereich bis 100 € gibt, denn wertvollere Füller besitze ich nicht und möchte ich auch nicht besitzen. Vielleicht kann man auch einen Mindestwert festlegen, sonst klötern irgendwann lauter Jinhaos und Baoers durch den Karton? Und ich würde angeschlagene, zerkratzte, verdellte, reparaturbedürftige oder unvollständige Stifte und sogar Kulis verbieten, denn die wollte selten jemand haben, sie wurden aber gerne ins Paket hinein getauscht.
Schöne Grüße,
Thomas
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blackboro
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von blackboro » 04.05.2016 8:56

Danke für die Zusammenfassung Thomas, dann brauche ich nicht alle 42 Seiten zu lesen :)
Fände die Geschichte auch sehr spannend, ein vernünftiges Regelwerk vorrausgesetzt.
~Stefan

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ThomasL
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von ThomasL » 04.05.2016 12:30

Was wohl - leider - nicht wirklich funktioniert hat, war das ungefähr gleichwertige Tauschen. Einerseits war das die schönste Idee an dem Projekt, sich gegenseitig zu vertrauen, nicht zu kontrollieren und sich auch Kommentare zu vielleicht etwas fragwürdigeren Tauschs zu verkneifen. Der Ton im Thread blieb immer freundlich und großzügig, außer wenn es nicht weiterging. Ich als Unbeteiligter zuckte beim Lesen fünf Jahre später mitunter zusammen und dachte: das ist doch kein fairer Tausch! Aber die Gruppe nahm das recht gelassen.

Aber da liegt die Krux: es wurden immer wieder gute Stücke herausgetauscht und nicht so gute hinein. Oft ging es wohl nach dem Schema: ich entnehme 1 Teil im Wert von 150€ und gebe vier Teile im Wert von zusammen vielleicht 120-160 hinein. Der nächste fand also eine größere Auswahl an günstigen Stiften aber weniger wirklich gutes Tauschmaterial. Wenn das ein paar Mal so läuft, bleibt der Gesamtwert des Paketes im besten Falle zwar einigermaßen erhalten, es liegt aber nur noch wenig interessantes Material in großer Menge darin.

Noch zwei Dinge, die mir beim Lesen aufgefallen sind: war das Paket anfangs gut bestückt, wurden oft von den ersten Empfängern gleich mehrere gute Teile heraus getauscht, (der Montblanc hat meiner Kollegin gefallen, den Parker kriegt mein Opa, den Sheaffer der Hausmeister, den Pelikan kann ich selbst gebrauchen) ohne dass die gleiche Qualität wieder hinein getauscht worden wäre. Und: es wurden offensichtlich auch immer kaputte oder beschädigte Teile, selbst Werbekugelschreiber entsorgt.

Einige wenige Teilnehmer hatten wiederholt ziemlich wertvolles Material hinzugegeben, weil ihnen der Spaß an der Aktion und der Glaube an die Fairness der Gruppe wichtiger war als der materielle Wert der Beigaben. Als diese großzügigen und sehr geduldigen Teilnehmer nach erstaunlich langer Zeit doch resignierten, brach der Kreis schnell zusammen.
Schöne Grüße,
Thomas
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ThomasL
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von ThomasL » 04.05.2016 12:30

Ein paar erste Regeln würde ich daraus ableiten:

1. Außer Füllern und Tintenpatronen kommt nichts ins Paket. Kugelschreiber, Roller und Bleistifte nur im Set mit einem FH (oder mit einem Mindestwert?). Umverpackungen nur, soweit sie gemeinsam mit dem Stift einen eigenen Wert darstellen. Ausnahmen gelten nur, wenn bereits ein Abnehmer in der Gruppe feststeht, jemand anderes also vorab Interesse bekundet hat. Gleiches gilt für Tintenfässer, Papiere, Bücher, Etuis, Stifthalter etc. Diese haben nämlich beim letzten Mal vor allem für hohe Portokosten gesorgt, ein Tintenfass war sogar ausgelaufen.

2. Es gibt Wertekategorien, es kann nur innerhalb einer Kategorie oder nach oben getauscht werden. D.h. ich kann einen 100€-FH nicht gegen zwei à 50€ tauschen. Aber ich kann einen 200€-FH hineingeben, und einen für 60€ und einen weiteren für 140€ entnehmen. Sinn der Sache ist es, die Qualität hoch zu halten. Für Leute wie mich selbst, bei denen z.B. 100€ Tauschwert die Obergrenze darstellen, gilt dann: sich daran freuen, dass man auch mal einen teureren Stift anfassen und begutachten kann, aber tauschen nur in den niedrigeren Kategorien.

3. Es gibt einen Mindestwert von z.B. 20€, der nicht unterschritten werden darf, damit sich das Paket nicht mit Billigkram füllt. Ausnahmen: Geschenke dürfen beigelegt werden, solange sie nicht allzu gewichtsrelevant werden (evtl. vorher anfragen), ebenso Artikel, die ausdrücklich von einem anderen aus dem Kreis abgenommen werden wollen (darunter fallen dann sicher auch Federn und asiatische Ware). Beim letzten Mal lag für jeden Teilnehmer eine Krawatte bei, was offenbar allen sehr gefallen hat - sowas sollte wieder möglich sein.

4. Entnahmen und Tauschgaben werden protokolliert und sollten möglichst vom nächsten Empfänger überprüft werden. Ebenso wäre es sinnvoll, beim Genießen des Paketes auch zu erfassen,ob kaputte oder beschädigte Artikel beigelegt wurden. Dies lässt sich dann möglicherweise zurückverfolgen und klären. In der letzten Runde wurde vermutlich ein Füller beim Ausprobieren von einem Teilnehmer beschädigt, was eine Weile dem Stifter angelastet wurde. Der konnte den Stift schnell reparieren, dazu kam es aber erst nach Abbruch des Tauschkreises. So etwas wäre vielleicht auch zwischendurch möglich gewesen, wenn man das Problem klarer benannt hätte.

5. Es gibt einen maximalen Zeitraum, innerhalb dessen das Paket weitergeschickt werden muss (eine Woche, oder zehn Tage). Vorm Weiterschicken ist zu klären, ob der nächste Empfänger bereit ist, das Paket anzunehmen, er also nicht im Urlaub oder Umzugsstress ist. Zieht ein Mitglied während eines Tauschringes um, muss sofort(!) auch die zukünftige Adresse hinterlegt werden.
Schöne Grüße,
Thomas
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blackboro
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von blackboro » 04.05.2016 13:25

Da stellen sich mir direkt noch Fragen:
- Wie berechnet sich der Wert? Neuwert? Aktueller eBay Durchschnittswert? Oder Umfrage im Thread?
- Sollte die aktuelle Bestandsliste immer öffentlich angegeben werden? Oder macht das Jemand zentral? Das würde die Spannung erhöhen.
~Stefan

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ThomasL
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von ThomasL » 04.05.2016 13:52

blackboro hat geschrieben: - Wie berechnet sich der Wert? Neuwert? Aktueller eBay Durchschnittswert? Oder Umfrage im Thread?
Ja. Alle drei Möglichkeiten kommen in Betracht. Unbenutzte Sammlerstücke wird man mit Neuwert taxieren können, bei gebrauchten Artikeln kann man einen Ebay-Wert ermitteln , zum Schluss bleibt die Frage an unsere Fachleute. Ist ein Artikel zu hoch bewertet, wird er liegenbleiben. D.h. er wird am Ende der Runde entnommen oder preislich anders taxiert. Sicher sollte es auch möglich sein, seinen Senf dazu zu geben: ich finde, der XY ist zu hoch/niedrig bewertet, was meint ihr? Der Stifter eines Artikels sollte das letzte Wort haben, wenn ein Tausch fragwürdig ist.
blackboro hat geschrieben: Sollte die aktuelle Bestandsliste immer öffentlich angegeben werden? Oder macht das Jemand zentral? Das würde die Spannung erhöhen
Der Unterhaltungswert für alle ist höher, wenn die Zu- und Abgänge veröffentlicht werden und man sich auf etwas freuen oder über eine vorzeitige Entnahme ärgern kann (schade, den hätt ich auch gern gehabt).
Ich könnte mir vorstellen, dass die erste Befüllung durch die Einstiegsgaben der Teilnehmer nur für die Mitglieder des Tauschringes bekannt gegeben wird, die Tauschs selbst im Thread, auch für Mitleser erkennbar. Beim letzten Mal fehlte am Ende ein teures Stück, über dessen Entnahme niemals Rechenschaft abgelegt wurde. Das lässt sich nur verhindern, wenn die Mitglieder jeweils überprüfen können, ob Inhalt IST und SOll übereinstimmen.
Schöne Grüße,
Thomas
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Fountain Pen Passion
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von Fountain Pen Passion » 04.05.2016 14:01

Liebes Forum,

grundsätzlich empfände ich eine Wiederaufnahme dieses "Tauschzirkels" erstrebenswert und sicherlich interessant. Auch ich habe mir die Mühe gemacht, den kompletten Thread zum ersten Wanderpaket zu studieren. Dabei ist mir sofort der Gedanke gekommen, daß es ohne eine strenge Reglementierung auch bei einem erneuten Anlauf zum Scheitern verurteilt sein wird! Leider mußte ich feststellen, daß neben zwei sehr unzuverlässigen Teilnehmern einige weitere Personen der Auffassung waren, sich bei diesem Projekt auf einfache Weise bereichern zu können. Wenige Teilnehmer haben tolles Material zugebuttert und mußten immer wieder mitansehen, wie sich diese Schmückstücke in Luft bzw. "wertlosen Ramsch" verwandelten. Deshalb sollte meiner Meinung nach als Grundprinzip gelten, daß nur und ausschließlich 1:1 getauscht würde, sowohl was den Wert als auch die Art des Tauschobjektes betrifft! Außerdem sollten unzuverlässige Teilnehmer nicht verwarnt sondern sogleich aus dem Tauschzirkel entfernt werden; denn wer es über Wochen bzw. Monate nicht fertigbringt, eine entsprechende Nachricht abzusetzen, hat in einer solchen vertrauensvollen Gemeinschaft nichts zu suchen!

Beste Grüße,

Torsten

Freddy
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von Freddy » 04.05.2016 14:24

Wenn die Regeln zu streng sind, steigt der Aufwand der Kontrolle und/oder Selbstauskunft und damit bleibt der eventuelle Spaß auf der Strecke.

Bei Problemen mit meiner Rechtschreibung und grammatikalischen Fähigkeiten,
haben Sie das Recht alle peripheren und kapazitiven HID zu deaktivieren.

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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von Strombomboli » 04.05.2016 14:35

Vielleicht sollte man nur Leute zulassen, die schon länger Mitglied sind, ein halbes Jahr oder so, die sich also dem Forum irgendwie verpflichtet fühlen.
Iris

Mein Avatar ist ein Gemälde von Ilja Maschkow (1881-1944): Selbstporträt; 1911, das in der neuen Tretjakow-Galerie (am Krimskij Wal) in Moskau hängt, wo ich es fotografiert habe.

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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von desas » 04.05.2016 21:16

Ich nahm am Wanderpaket nicht teil und habe auch den passenden Faden nicht durchgängig verfolgt.

Trotzdem quarke ich meinen Senf dazu.

Meines Erachtens müssen die Spielregeln und die Preisklasse der Tauschwaren transparent und verbindlich sein.

Wer mit den großen Hunden nicht pinkeln will oder kann, muss dann eben außen vor bleiben.

Wenn´s von vorneherein klar ist, gibt´s darüber schon einmal keine Diskussionen.

Und daß jemand, dem ein Forist oder eine Forista ein wertvolles Schreibgerät (mit Vertrauensvorschuss) zuschickt, diesem Vertrauensvorschuss gerecht werden muss, lässt sich am ehesten sicherstellen, wenn nur bekannt vertrauenswürdige Teilnehmer mitspielen dürfen.

Klingt blöd, ist aber so.
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Re: Wanderpaket: lohnt sich eine Wiederbelebung?

Beitrag von Killerturnschuh » 04.05.2016 21:51

blackboro hat geschrieben:Da stellen sich mir direkt noch Fragen:
- Wie berechnet sich der Wert? Neuwert? Aktueller eBay Durchschnittswert? Oder Umfrage im Thread?
- Sollte die aktuelle Bestandsliste immer öffentlich angegeben werden? Oder macht das Jemand zentral? Das würde die Spannung erhöhen.
Genau da sehe auch ich einen kleinen, aber ausgesprochen dicken roten Haken an der ganzen Sache. Wert und die richtige Einschätzung .... da klaffen oft ganz extreme Löcher, sowohl in der einen, als auch in der anderen Richtung, und dabei will ich absolut keine niederen Motive unterstellen, ganz im Gegenteil. Ich glaube da ist häufig gar keine böse Absicht im Spiel.
Der eine schätzt den Wert einer Sache für sich eben gelegentlich ganz anders ein, als der Markt es vorgibt.
Ebay ist sicher ein gutes Hilfsmittel, aber gerade wenn man die Autionspreise nimmt ist dies meist nur ein Mittelwert.

Ich finde den Gedanken der hinter den Wanderpaket steckt sehr schön und ausgesprochen nett, wie praktikabel er indes ist.... ich weiß es nicht.

Jetzt kann ich desas nicht zitieren...

ich finde es immer wieder schön wie viel Vertrauen hier herrscht.... ich habe schon die tollsten Füller von lieben Mitforisten zum ausprobieren bekommen, nur weil sie meinen Spieltrieb kennen. Auch mache ich mir hier niemals Gedanken darüber ob mein Geld für etwas in der Tauschbörse angebotenes schon auf dem Konto ist oder noch nicht. Das Paket wandert zur Post so schnell es mir möglich ist. Ich bin Realist, aber ich liebe es an das Gute zu glauben, und meiner Erfahrung nach sind die allermeisten Menschen freundlich, nett und ehrlich..... na und, dann gibt es eben Ausnahmen, aber die bestätigen doch nur die Regel!
Salve

Angi

"Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen."
(Sir Arthur Conan Doyle)

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