Tintenleiter komische Öffnung

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Dany1337
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Tintenleiter komische Öffnung

Beitrag von Dany1337 » 12.06.2022 14:38

Hey Leute,
wollte ich mal fragen ob die Öffnung des Tintenleiters so normal ist? Beim sauber machen ist mit das aufgefallen, dass die Öffnung nicht ganz frei ist. Sie ist nur halb offen und die untere hälfte hat einen Schlitz in der Mitte. Ist das normal so? Eventuell kann das jemand mal mit seinem GvFC vergleichen. Hab mit einer dünnen Nadel versucht zu schauen ob das eventuell Produktionsreste sind, diese ließen sich aber nicht entfernen, also gehe ich davon aus, dass das gewollt ist?

LG Dany

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V-Li
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Re: Tintenleiter komische Öffnung

Beitrag von V-Li » 12.06.2022 14:42

Vielleicht bist du gerade dabei, aber noch ist kein Bild zu sehen.

Dany1337
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Re: Tintenleiter komische Öffnung

Beitrag von Dany1337 » 12.06.2022 15:02

V-Li hat geschrieben:
12.06.2022 14:42
Vielleicht bist du gerade dabei, aber noch ist kein Bild zu sehen.
Bild müsste zu sehen sein.

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JulieParadise
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Re: Tintenleiter komische Öffnung

Beitrag von JulieParadise » 12.06.2022 15:07

Fragst Du, weil es komisch aussieht, oder macht der Füller auch Probleme beim Schreiben?

Falls, ganz generell, herauszufinden ist, ob ein etwaiges Problem eher im Bereich des Tintenleiters (oft ja im Verborgenen liegend) oder weiter oben nur an der Feder zu suchen ist, kann man den jeweiligen Füller mal versuchsweise mit Wasser befüllen und dann mit einem um Feder & Tintenleiter gelegten Taschentuch prüfen, ob das Wasser auch fließt. Ist das der Fall, und der Füller schreibt aber nicht, dann liegt es eher am Federschlitz oder vielleicht noch der Auflagefläche der Feder auf dem Tintenleiter.

So kann man sich herantasten und erst einmal reversible Maßnahmen oder auch nur eine simple Reinigung vornehmen, bevor man sich direkt an das Verbiegen oder Umformen von Federn macht.
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Dany1337
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Re: Tintenleiter komische Öffnung

Beitrag von Dany1337 » 12.06.2022 15:30

JulieParadise hat geschrieben:
12.06.2022 15:07
Fragst Du, weil es komisch aussieht, oder macht der Füller auch Probleme beim Schreiben?

Falls, ganz generell, herauszufinden ist, ob ein etwaiges Problem eher im Bereich des Tintenleiters (oft ja im Verborgenen liegend) oder weiter oben nur an der Feder zu suchen ist, kann man den jeweiligen Füller mal versuchsweise mit Wasser befüllen und dann mit einem um Feder & Tintenleiter gelegten Taschentuch prüfen, ob das Wasser auch fließt. Ist das der Fall, und der Füller schreibt aber nicht, dann liegt es eher am Federschlitz oder vielleicht noch der Auflagefläche der Feder auf dem Tintenleiter.

So kann man sich herantasten und erst einmal reversible Maßnahmen oder auch nur eine simple Reinigung vornehmen, bevor man sich direkt an das Verbiegen oder Umformen von Federn macht.
Ich frage nur, weil mir das optisch aufgefallen ist. Ich weiß nicht ob das Bild inzwischen zu sehen ist oder nicht. Falls das Bild nicht zu sehen ist, sollte ich noch anmerken, dass ich die Seite meinte, wo die Patrone bzw. der Konverter drauf gesteckt wird. Die Öffnung die ja an sich ein Kreis ist bzw. rund ist bei mir nur halb offen und die geschlossene Hälfte ist noch mal durch einen Schlitz halbiert. Evtl ist das eine Vorrichtung um die Kugel aus der Patrone zu drücken?

Da mein Füllter relativ "nass" schreibt trotz F Feder, wollte ich fragen ob über diese Öffnung evtl. auch Einfluss auf die Tintenmenge genommen wird, die der Füller auf das Papier absondert, oder ob das rein von der Feder abhängt.

LG Dany

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JulieParadise
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Re: Tintenleiter komische Öffnung

Beitrag von JulieParadise » 12.06.2022 15:47

Man sieht schon das Foto, aber so richtig was erkennen kann man nicht. 8-)

Die meisten Tintenleiter haben nur einen kleinen dreieckigen Schlitz an der Öffnung, etwa so groß wie ein Zwölftel vom Kuchen. Insofern passt das schon. Wenn der Füller schreibt, ist also erstmal alles in Ordnung.

Für die Feinjustierung könnte man an der Stelle theoretisch ansetzen, auch beim Tintenkanal bei gezogenem Tintenleiter (den Tintenkanal auf dem Tintenleiter kann man weiten, zuschmieren/verengen ist aber eher schwierig), praktisch wäre dann aber doch die andere Seite leichter zu manipulieren, etwa durch leichtes Zusammendrücken der Federschenkel, wenn man weiß, was man tut und sich das zutraut.*

Oder Du versuchst es mit einer anderen Tinte?

*PS: Bitte bei derlei Beschreibungen oder Versuchen der Hilfestellung, die auf meinen eigenen Erfahrungen beruhen, Vorsicht walten lassen. Ich kann nur beschreiben, was ich tun würde oder in der Vergangenheit getan habe, um dieses oder ähnliche Probleme zu lösen, lasse mich aber nicht haftbar machen für etwaige Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung eintreten. Letztlich ist jeder selbst für seine Handlungen und Reparaturversuche an seinen Schreibgeräten verantwortlich.
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