Angeregt durch Uwe, habe ich jetzt zur Spitzzange gegriffen und dachte mir, dass ich auch Gewalt anwenden kann, da ich den Füller ohnehin "abgeschrieben" habe. Zuvor ist es mir gelungen, die Feder aus dem Mundstück herauszuschrauben, auch da muss man einen gewissen Widerstand überwinden, den zu überwinden ich mich zuvor scheute aus Angst, etwas zu zerstören.
Mit der Zange etwas hin- und hergeschoben, vorne die Spitze etwas zusammengedrückt, und es ist dann beim Schreiben schon besser geworden. Also nochmals zur Zange gegriffen (übrigens eine klobige Elektrikerspitzzange der Firma Knipex) und weiter etwas Finetuning betrieben, an der Spitze ein wenig rumgebogen, ohnehin in der Annahme, dass das Ding gleich in den Müll fliegt, und siehe da, er schreibt jetzt wunderbar mit perfektem Tintenfluss. Er schreibt auch etwas dünner als vorher, was mir noch besser gefällt. Das minimale Zusammendrücken der Federspitze hat viel ausgemacht. Keinerlei Aussetzer mehr. Da frage ich mich, weshalb der Service das nicht hinbekommt.
@Matthias: Kannst Du Deine Aussetzer etwas genauer beschreiben? Mit welcher Tinte und kommen die Aussetzer bei allen Tinten vor?
Bitte unbedingt berichten, wie Dein Teil bei Dir ankommt.
Aktuelle negative Erfahrung mit dem Service von Graf von Faber-Castell
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Moseleifel
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Re: Aktuelle negative Erfahrung mit dem Service von Graf von Faber-Castell
Das beste wäre, sie würden ihre eigenen Linien einstampfen, Ottto Hutt produzieren und mit GvFC labeln.
Käme der Qualität absolut zu Gute.
Beste Grüße
Harald
Käme der Qualität absolut zu Gute.
Beste Grüße
Harald
Bücher kommen an Stellen, an die Filme nie hinkommen...
