Eine Sorte oder viele Sorten

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Himmelsschreiber
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Himmelsschreiber »

Guten Morgen

so viele spannende Beiträge.

Was die dünnen Papiere angeht, so gibt es das 27,9 Gramm Papier in der Yamamoto Schreibblock Paper Collection Vol.1 (A5).
40 Gramm habe ich auch ausprobiert. Funktionieren beide einseitig sehr gut und beim Durchleuchten sind die Farben immer schön.
Ich habe noch Juwelierpapier zum Verpacken mit 18 Gramm, das ist allerdings nur bedingt füllertauglich. Bleistift geht da aber auch noch.
Positive Grüße vom
Himmelsschreiber
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Faith
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Faith »

jeary hat geschrieben:
11.06.2026 14:10
Ganz früher habe ich mal gedacht, ich finde "meine" Standardtinte und die perfekte Feder und habe dann das eine Papier, das ich gerne mag
So sammelten sich bei mir vor einigen Jahren plötzlich Füller an, weil DER EINE, einfach nicht dabei war. Inzwischen habe ich es aufgegeben und finde mich damit ab, dass es für verschiedene Ansprüche unterschiedliche Füller sein müssen.

Briefe schreibe ich normalerweise auf einem einheitlichen Papier innerhalb des Briefes, blanko und ohne jegliche Hilfslinien, wobei ich wie wohl jeder meine Favoriten habe.
Es gibt Ausnahmen, da landet mal ein anderer Bogen dazwischen, nämlich dann, wenn ich dem verwendeten Papier nicht zutraue mit dem nächsten Füller oder eher Tintenfluss zurechtzukommen.
Vorzugsweise nehme ich dünneres Papier, dann passt vielleicht mehr in einen Umschlag ohne mehr Porto zu kosten. Wenn ich nur noch einseitig schreiben kann, rechnet sich das natürlich auch wieder hoch. Da würde ich dann für mich abwägen, was gerade wichtiger ist.

Die Umschläge sind größtenteils aus Recyclingpapier und nichts besonderes, Stempel, Washi und Sticker retten das Ganze. Bisher hat sich niemand beschwert. ;)

An Füllerfreunde schreibe ich auch bunt durcheinander, an Interessierte manchmal auch wechselnde Kombinationen aber weniger wild gemischt. Seriöses wie Karten zu Anlässen bekommen auch bei mir eine feste Kombination, zu denen gehört meistens auch ein anständiger Umschlag.
Viele Grüße
Faith

Mein Blog: www.tintenpfote.de
MariaH
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von MariaH »

Edelweissine hat geschrieben:
11.06.2026 21:34
Schau mal hier, falls Du es Dir anders überlegst:
viewtopic.php?f=11&t=6679&p=469746&hili ... en#p469746
Vielen lieben Dank. Das werde ich auf jeden Fall im Auge behalten :)
Viele Grüße, Maria
richard545
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von richard545 »

Ich bin eher auf mehrere Sorten eingestellt, denn ich schreibe mit verschiedenen Geräten. Für Füller und Tinte sind meist Briefblöcke besser. Sonst passt Multifunktionspapier eigentlich gut. Dünnes Papier mag ich nicht so sehr. Zwischen 70 und 120 Gramm verwende ich regelmäßig. Briefumschläge bastel ich zuweilen selbst. Nur Luftpostkuverts find ich nirgends.
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Pelikano Modell zwo
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Pelikano Modell zwo »

Mein Schönschreibübungen mache ich zur Zeit auf einem Rhodia-Block N° 16 auf leicht gelblichem 80g-Papier, Größe DIN A5, liniert. Das Papier hat eine extrem glatte Oberfläche. Normale Tinte (Pelikan 4001 königsblau oder Brillant-Schwarz) schlägt absolut nicht durch.

Gruß, Nobby
Floyd
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Floyd »

Ich schreibe zwar keine Briefe, habe aber nach und nach eine Papiersammlung angelegt. Ich will mich gar nicht (mehr?) auf ein Papier und einen Füller festlegen. Nach und nach vergleiche ich, wie welche Feder mit welcher Tinte auf welchem Papier schreibt. Das ist mal eine gute Gelegenheit die Papiere zu zählen:
  1. Fabriano Grifo in 95g/m² (selbst gemessen, nominell evtl. anders, tolles Papier), …
  2. … 115g/m² (nicht so toll) und …
  3. … 140g/m² (toll)
  4. Salzer Werkdruck 100g/m² (gut, aber nicht mit jeder Feder)
  5. Tschechisches Briefpapier 120g/m² (von Carta Pura, toll, wenn auch etwas eigen)
  6. Carta Pura (Name des Papiers) in 120g/m² (funktioniert mit manchen Federn gar nicht, mit anderen schon)
  7. Tomoe River 52g/m² (Toll. Neu oder alt? als A5-Block und Heft in 9cm×14cm gekauft von Galen Leather 2024 und lose in A4 gekauft von Papier&Stift 2025)
  8. Rhodia N°16 80g/m² (auch top)
  9. ein Buchblock von Carta Pura (da weiß ich nicht, wie das Papier heißt, aber auch toll)
  10. Rivoli in weiß und gelblich weiß jeweils 120g/m² (toll)
  11. Midori A4 MD Paper Pad (auch ein schönes Papier)
  12. Midori A5 dotted (gut)
  13. Traveler’s notebook MD Paper Cream (Midori? gut)
  14. dünnes, gelblich weißes Papier aus einem alten Block, Name usw. unbekannt (gut geeignet für Füller)
  15. Oxford (Collegeblock, auch noch gut)
  16. dünnes Papier, von dem ich nicht mehr weiß, wo ich es her habe, hatte an allen vier Seiten Perforation, Malblock? (gut)
  17. Rex Collegeblock ("Zebra Papierverarbeitungs GmbH", Grammatur steht wie bei Oxford nicht drauf, gut)
  18. Clairefontaine (Papier Velouté, 90g/m², gut, geht mir aber irgendwie langsam auf den Keks)
  19. gelblich weißes Papier, das in der Arbeit völlig unbeachtet in einer Ecke lag, als Notizpapier (für Füller noch ganz gut brauchbar)
  20. Lamy-Notizbücher (für Füller erstaunlicherweise nicht so toll)
  21. ein letztes Stück Staufen Green Paper aus den 90ern oder frühen 2000ern (sehr gut)
  22. Logical Prime A5 SB 6mm Karo (Heft bzw. dünnes Notizbuch, gut)
  23. Traveler’s notebook Sketch Paper (zuviel feathering)
  24. Reste von Verpackungen u.ä. aus füllertauglichen Papieren
Ab und zu halte ich die Augen offen nach etwas, das sich als Papierarchiv eignen würde. Momentan schwebt mir da ein höherer Blechschrank mit einer Schublade je Papiersorte vor.

Vor Jahren habe ich mal ein Notizbuch mit Grifo 95g/m² (von mir gemessen, war nominell evtl. anders) gekauft. Das ist für Füller sehr gut geeignet. Das Grifo mit 115g/m² und 140g/m² habe ich letztes Jahr aus Restbeständen von einem Händler in Polen. Das 115er ist für Füller seltsamerweise deutlich weniger geeignet als das 95er und das 140er.
Boetheras hat geschrieben:
11.06.2026 14:36
ein Bogen Hahnemühle, ein Bogen Rössle und ein Bogen Reflex
Wie heißen denn die Papiere selbst?
Floyd
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Floyd »

Ganz vergessen: Ich habe einige Karten für diverse Anlässe von Martin Schröder (Druckerey/Letterpress, Berlin). Vor Jahren habe ich von ihm je einen Bogen von drei oder vier Briefpapieren bekommen, zusammen mit diversen anderen Papiersachen in einer Mustermappe, die es anscheinend leider nicht mehr gibt. Diese Briefpapiere habe ich nicht beschrieben, die liegen mit den anderen Sachen in der Holzschatulle, die jetzt fast doppelt so viel kostet wie damals. :shock:
richard545
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von richard545 »

Ist toll als gleich eher sehr gut oder als gut zu verstehen?
Floyd
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Re: Eine Sorte oder viele Sorten

Beitrag von Floyd »

Als sehr gut. Zu genau würde ich die Papiere nicht in eine Rangfolge zueinander stellen, weil es zum einen auf Feder und Tinte ankommt, zum anderen auf den Verwendungszweck. Es ist ja auch so, daß auf dem einen Papier die eine Feder kratzt, auf dem anderen die andere. Es ist nicht so, daß eine Feder auf allen Papieren kratzt, oder auf einem Papier alle Federn (von allgemein kratzenden Federn und kratzigen Papieren mal abgesehen).
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