Auslaufende Füller

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Floyd
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Re: Auslaufende Füller

Beitrag von Floyd »

Edelstein1 hat geschrieben:
12.12.2025 22:06
Hmm... wie sehen eigentlich die beiden Federhalteringe aus, ist da alles normal?
Mir ist da nichts aufgefallen. Gibt es etwas bestimmtes, worauf man achten kann?
Gast1 hat geschrieben:
12.12.2025 23:21
Floyd hat geschrieben:
12.12.2025 21:15
Fehlluft über den Tintenleiter hatte ich noch nicht bedacht. ...
Die Luft, die sich in der Kammer ausdehnt, schließt Du aus, indem Du den Füller richtig befüllst und nicht halb leer läßt. Die Reinigungstenside schließt Du aus, indem Du keine modernen Füllerreiniger o.ä. verwendest, die sind ohnehin speziell für wasserfeste Pigmenttinten gemacht oder Du musst sie zumindestens wieder gut mit Wasser ausspülen. Die Oberflächenspannung der Tinte ist ein heikles Thema, weil die alten Ebonittintenleiter sowieso hydrophil sind und enorme Tintenmengen transportieren, also nicht unbedingt die Tinte mit dem höchsten Tintenfluß verwenden. Bleibt noch das Thema Druckausgleich.
Tenside kann man ausschließen, ich benutze nur Wasser. Komplett befüllen werde ich ausprobieren, wenn die Feder wieder auf ihren eigenen Tintenleiter kommt. Ist die Pelikan 4001 Königsblau vergleichsweise fließfreudig/naß?
Edelstein1
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Re: Auslaufende Füller

Beitrag von Edelstein1 »

Floyd hat geschrieben:
23.01.2026 20:19

Mir ist da nichts aufgefallen. Gibt es etwas bestimmtes, worauf man achten kann?
Hallo Floyd,
auf deinen am 12.12.25 geposteten Fotos sind die Federhalteringe nicht zu sehen. Daraus ergab sich für mich der Verdacht, daß du die Tintenleiter samt Federn einfach gezogen haben könntest und beide Federhalteringe noch in den Füllern stecken. Falls die aus Polystyrol sind könnten die auch gebrochen sein, das würde dann eine gelegentliche Leckage erklären. So ein gebrochener Polystyrol - Ring kann mechanisch manchmal noch halten und trotzdem schon mal ein paar Tropfen zuviel rauslassen.
Pelikan Königsblau liegt eher auf der trockenen Seite.
LG, Jacky
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