Vom Kugelfüller zum Rollerball

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Pen-Tagon
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Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Ein Foto davon wollen wir aber sehen! :mrgreen:
Gruß
Knut
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mondindianer
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Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Pen-Tagon hat geschrieben:
12.02.2026 19:53
Ein Foto davon wollen wir aber sehen! :mrgreen:
Dachte ich mir schon :)
Dauert aber noch ein paar Tage, bis ich die verschromte Schreibspitze mit 0,5 mm Kugel habe.
Viele Grüße
Fritz
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mondindianer
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Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von mondindianer »

Pen-Tagon hat geschrieben:
12.02.2026 19:53
Ein Foto davon wollen wir aber sehen! :mrgreen:
OK, jetzt habe ich alles zusammen.
Achim Velte Essentia Platin mit #6 Stahlfeder M von Schmidt, Patronenroller mit und ohne Chromkappe von Schmidt
Achim Velte Essentia Platin mit #6 Stahlfeder M von Schmidt, Patronenroller mit und ohne Chromkappe von Schmidt
AV Essentia 3fach.jpg (366.9 KiB) 262 mal betrachtet

Ich habe bei meinem Achim Velte Essentia Platin die Stahlfeder gegen den Roller-Einsatz mit verchromter 0,5 mm Spitze von Schmidt getauscht. Das Gewinde ist identisch mit dem der Feder-Triples. Die Chromkappe macht die Spitze voluminöser, was dem doch recht umfang-reichen Füller besser steht als die schlankere, rein schwarze Rollerspitze. Das sieht gut aus und schreibt sich hervorragend.
Schriftprobe mit 2 Rollereinsätzen und 2 Federbreiten
Schriftprobe mit 2 Rollereinsätzen und 2 Federbreiten
Schriftprobe.jpg (431.54 KiB) 262 mal betrachtet
Die 0,5mm Spitze entspricht etwa einer europäischen F-(oder EF-)Feder, die 0,7 mm Spitze eher einer M-Feder. Die Stahlfedern liefern eine kräftigere Farbe, obwohl die Roller-Einsätze auch schön feucht schreiben. Wenn man genau hinschaut, federt die Tinte auf dem Papier bei den Federn etwas aus, bei den Roller-Einsätzen (fast) nicht.
Detail der Schriftproben
Detail der Schriftproben
ausfedern.jpg (674.85 KiB) 262 mal betrachtet
Ich habe beim Herumbasteln wie auch beim Schreiben mehrerer Seiten nicht ein einziges Mal ein Klecksen oder eine Veränderung im Tintenfluss erlebt.
Der Essentia ist ein Patronenfüller, die Roller-Spitzen eignen sich aber auch für die Füllung von Dauerpatronen (oder Konverter). Dazu sind in der Spitze Öffnungen vorgesehen, denn durch den Spalt der Schreibkugel wäre das wohl nicht möglich.
Öffnungen zum Befüllen aus dem Tintenfass (Konverter oder Kolben)
Öffnungen zum Befüllen aus dem Tintenfass (Konverter oder Kolben)
PRS-Spitze Detail.jpg (719.49 KiB) 262 mal betrachtet
Fehlt nur noch der Blick ins Innere:
Aufbau der Roller-Spitze. Der Pfeil markiert nochmals die Öffnung zum Befüllen aus dem Tintenfass
Aufbau der Roller-Spitze. Der Pfeil markiert nochmals die Öffnung zum Befüllen aus dem Tintenfass
PRS zerlegt.jpg (682.42 KiB) 262 mal betrachtet
Aufgebaut sehr ähnlich wie die aktuellen Minen von Schneider mit einem Faserbündel als Tintenleiter, das durch einen Einsatz mit Ausgleichslamellen bis zum Patronendorn verläuft und am anderen Ende in der Halterung der Schreibkugel steckt. Dieses Faserbündel ist wohl auch dafür verantwortlich, dass sich die Rollerspitzen nicht gut reinigen lassen: es dauert eine Ewigkeit, die vorherige Tinte herauszuspülen und anschließend das Spülwasser wieder durch Tinte zu ersetzen (vgl. dazu die Schriftprobe unten links). Aber damit kann ich gut leben - es gibt beim Tintenwechsel halt originelle Übergangsfarben. Und bei Preisen zwischen € 4,50 und € 5,90 für die Rollerspitzen kann ich mir auch eine Zweitspitze leisten ;)

Ich bin wirklich froh, diese Option gefunden zu haben. Sie löst für mich eine ganze Reihe von Problemen beim Schreiben mit Füllhaltern. Ich danke allen, die sich an der Diskussion beteiligt und mit ihren Beiträgen dieses kleine Projekt vorangetrieben haben. :)
Viele Grüße
Fritz
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Pen-Tagon
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Re: Vom Kugelfüller zum Rollerball

Beitrag von Pen-Tagon »

Lieben Dank für die Fülle an interessanten Informationen.

Der Velte sieht mit der Rollerspitze ziemlich gut aus. Silber passt besser, insgesamt könnte der Stift so vom Hersteller kommen.
Gruß
Knut
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