Rotring JET-TIKU

Kugelschreiber, Tintenroller, Bleistifte etc.

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pradella2
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Rotring JET-TIKU

Beitrag von pradella2 »

In den Anfangstagen der westdeutschen Kugelschreiberfabrikation unterschied man bei der Namensgebung im Hause Rotring offensichtlich noch nicht so genau zwischen dem Tintenkuli und dem Kugelschreiber. Dieser Kugelschreiber zumindest schreibt sich noch mit einem K, im Gegensatz zu dem später auf dem Markt kommenden Kunststoffkugelschreiber; der hieß TIKK-KUU. Doch um den geht es hier nicht.
Hier geht es um ein irgendwie typisch deutsches Produkt. Von Ingenieuren gestaltet (nicht von Designern), angemessen bis zügellos im Materialeinsatz, für die Ewigkeit gebaut und per Ersatzteil reparierbar in dem unwahrscheinlichen Fall, dass doch irgendwann mal etwas kaputt gehen sollte. Dennoch erstaunt es nicht, dass es solche Schreibgeräte als Alltagsding nicht mehr gibt. Ich zähle inklusive Mine, die ich als ein Teil zähle, mindestens 14 Einzelteile aus fünf bis sechs unterschiedlichen Materialien (Ebonit, Messing, Federstahl, Kunststoff, Gold; woraus die Schreibkugel ist, weiß ich nicht).
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Korpus, Griffstück und hinterer Abschluss sind Drehteile aus Ebonit. Der Clip ist aus zwei Teilen, die wiederum aus Kantteilen bestehen, zusammengesetzt. Die Mechanik besteht aus Messing und Federstahl, sie ist gänzlich frei von Kunststoff. Der Kuli hat ein langes Arbeitsleben hinter sich; die Prägung „Made in Germany“ ist fast vollkommen abgegriffen. Ich habe ihm lediglich eine sanfte Politur mit Ebonit-Polish verpasst, mehr war nicht zu erledigen.
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Pen-Tagon
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von Pen-Tagon »

Schönes Teil.
Gruß
Knut
SpurAufPapier
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von SpurAufPapier »

Und die Mine sieht so aus, als könnten moderne passen.
Grüße
Vikka

Das Leben ist zu kurz für schlechte Schreibgeräte
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Zollinger
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von Zollinger »

Ein schöner Kugelschreiber!

Der klipp erinnert mich an UHU:


Bild
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pradella2
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von pradella2 »

Der sogenannte Tonfa-Clip. Ich bin mal auf die Suche gegangen, wo der in meiner bescheidenen Sammlung noch zu finden ist. Von links nach rechts:
Rotring Jet Tiku
UHU Primus
Heiko 442
Heiko 410
Geha Schulfüller
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Pen-Tagon
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von Pen-Tagon »

So ein Clip ist nicht selten. Auf Anhieb fiel mir Achim Veltes Art deco Serie ein.

https://www.achim-velte.de/schreibger%C ... d%C3%A9co/
Gruß
Knut
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Entschleuniger
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von Entschleuniger »

pradella2 hat geschrieben: ↑
14.05.2026 17:05
In den Anfangstagen der westdeutschen Kugelschreiberfabrikation unterschied man bei der Namensgebung im Hause Rotring offensichtlich noch nicht so genau zwischen dem Tintenkuli und dem Kugelschreiber. Dieser Kugelschreiber zumindest schreibt sich noch mit einem K,
Hallo Philip,
steht tatsächlich Jet auf dem roten Ring? Bei meinem Eboniten steht TIKK-KULI auf dem Ring. Und wo müsste ich nach dem Made in Germany suchen?
Aber ich stimme dir vollumfänglich zu, dieses Teil scheint für die Ewigkeit gebaut worden zu sein.

LG Martin
:D
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pradella2
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von pradella2 »

Hallo Martin,

ich bin leider zur Zeit fern einiger Exponenten meiner Sammlung, deshalb bleib ich der Belege teils schuldig. Der„Jet“ auf dem roten Ring ist sicher und nachweisbar, siehe Detailfoto.
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IMG_7226.jpeg (148.12 KiB) 1344 mal betrachtet
Die Gravur war auf dem vorderen Schaftteil, soweit ich mich erinnere, aber tatsächlich fast bis zur Unkenntlichkeit abgegriffen.

LG -
Philipp
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Entschleuniger
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Re: Rotring JET-TIKU

Beitrag von Entschleuniger »

Danke Philip. Jetzt gilt es nur noch Details rauszufinden. Bei unofficialrotring gibt es nur Infos über den Kunststoff TIKK. Ein TiKK eine befreundeten Sammlerin hat den gleichen Ring wie ich. Allerdings auf einem Kunststoff TIKK.

LG Martin
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