Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Kugelschreiber, Tintenroller, Bleistifte etc.

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ralph
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Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von ralph » 14.03.2015 14:27

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken mir einen Dreh- /Druckbleistift zu zulegen, gibt es hierzu Empfehlungen ?

- max. möchte ich 150,00 EUR ausgeben,
- der Stift kommt nur zum Einsatz um in vorhandenen Dokumenten Hinweise und Vermerke anzubringen (also es werden keine langen Texte damit geschrieben und auch wird er nicht zu zeichnen verwandt), aus diesem Grunde habe ich auch Höchstgrenze max. 150,00 EUR genannt.
-er soll nicht in einen Timer (Filofax) aufgehoben werden, also spielen Maße (Dicke pp.) keine Rolle.

Genutzt werden soll er hautpsächlich am Schreitisch oder in Besprechnungen.

Freue mich über Vorschläge.

Danke und Grüße aus Köln
Ralph

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Hermann
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von Hermann » 14.03.2015 14:51

Hallo Ralph,
nach MB 172+272 ziehe ich jetzt den Pelikan D800 vor. Dieser liegt mir wegen der Maße besser in der Hand und ist durch das Streifenmuster "Stresemann" besser anzuschauen. Gebrauchte Geräte dürften in dem genannten Preisrahmen liegen.
Mit kollegialem Gruß

H e r m a n n
-Privatier-

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Tenryu
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von Tenryu » 14.03.2015 15:39

Wenn du einen schönen Stift aus Metall suchst, wäre vielleicht ein Caran d'Ache Ecridor das richtige. Den gibt es ab 95€ in Silber oder ab ca. 150€ in Gold.
Oder von Pelikan der Epoch D360. Er ist rund und dicker und besteht aus Aluminium. Und kostet ca. 50€

Wenn es kein edler Stift sein muß, wäre vielleicht ein 4-Farbenstift etwas geeignetes. (2 Kugelschreiber, 1 Marker, 1 Bleistift 0,5mm). So einen habe ich in meiner Konferenzmappe. Die gibt es von verschiedenen Herstellern. Ich hatte meinen vor ca. 8-10 Jahren bei Tchibo gekauft. (>10€) Er tut es heute noch.

Tintenklex

Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von Tintenklex » 14.03.2015 16:21

CdA Ecridor: Sieht klassisch-gut aus, recht leicht, fasst sich an wie ein Holzbleistift (gleiches Profil) (Druckmechanik 0,7mm)

Schwer und recht dick und für den aktuellen Preis (schwimmt ab knapp 12 € inkl. Versand im grossen Fluss) sehr wertig: Sheaffer 300 (Drehmechanik, 0,7mm)

Aussergewöhnlich in der Form und Haptik: LAMY Scribble #185 - gibts mit 0,7mm Feinmine oder als Fallminenstift mit 3,15mm. Liegt wie ich finde sehr gut in der Hand, taugt aber nicht für Stiftschlaufen an Notizbüchern etc - aber das ist ja ausdrücklich kein muss.

SimDreams
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von SimDreams » 14.03.2015 16:54

Ich habe den Pelikan D800 und den Montblanc Le Grand 167 in Gebrauch - beides tolle Stifte. Gebraucht "wie neu" passen beide ins Budget. Der MB ist etwas teurer, die Mechanik aber etwas ganz besonderes ("Frontfiller", seidenweich!)

Eine weitere Idee eines eindrucksvollen Geräts: Der Visconti Wall Street (der aber auch nur gebraucht passen würde). Aus dieser Serie habe ich den Kugelschreiber erworben.

http://www.theonlinepencompany.com/visc ... green.html

Bei dem ist es das Material (Zelluloid), das ihn auszeichnet. Der Füllhalter wurde hier schon vorgestellt, den Kugelschreiber will ich kommende Woche hier etwas beschreiben.

Grüße, Uwe
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DaDude
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von DaDude » 16.03.2015 22:43

Wenn es auch günstiger als die 150€ sein darf: Rotring 800. Top Qualität, angenehmes Gewicht, nur eben etwas schlanker als ein DB von MB oder Pelikan. Und es gibt sie in 0,5 - 0,7 und 2,0 mm.

SimDreams
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von SimDreams » 16.03.2015 23:23

Wenn die dünnen Bleistifte auch in Frage kommen und es keine aktuellen Kollektionen sein müssen: In meiner "Sammlung" habe ich noch zwei Klassiker, die zumindest nicht mehr alltäglich, aber noch gut neuwertig zu bekommen sind (die Presie haben aber ganz schön angezogen):

- den Rotring 600 aus den 90ern
- den Faber Kastell TK-matic aus den 80ern

Weiß jemand, wo Rotring bzw. der Rechteinhaber heute fertigt? Die sind doch schon durch mehrere Hände gegangen, oder?

Grüße, Uwe
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meinauda
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von meinauda » 17.03.2015 9:04

Ich bin mit meinem Druckbleistift von Kaweco Spezial sehr zufrieden! Da habe ich die große Ausführung für die 0,9 Minen gewählt. Es gibt ihn für mehrere Minenbreiten. 0,7 bricht bei mir zu schnell, (bin nicht so eine Zarte).

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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von DaDude » 17.03.2015 12:55

SimDreams hat geschrieben:Weiß jemand, wo Rotring bzw. der Rechteinhaber heute fertigt? Die sind doch schon durch mehrere Hände gegangen, oder?
Hab gerade den Namen des aktuellen Inhabers nicht im Kopf, aber die 800er werden in Japan produziert.

ralph
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von ralph » 17.03.2015 18:49

Hallo,

vielen Dank für die Hinweise, da habe ich jetzt was zum überlegen. Aber der Roting hat m. E. schon was.

Gruß
Ralph

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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von isegrimmgo » 17.03.2015 21:28

Hallo Ralph,

Seit nahezu 10 Jahren fast jeden Tag in meiner Hand:
Lamy 2000 DBS in 0,5!!!
Das Designarbeitspferdchen schlechthin.
Qualitativ hochwertig, opimales "Gewicht", gut ausbalanciert und noch dazu sehr preiswert!

Meine zweite Wahl - leider etwas über deinem Budget aber gebraucht vielleicht noch im Rahmen:
Parker Duofold!
Design sehr sehr klassisch (konnte mich anfangs überhaupt nicht dafür begeistern). Des Schreibgefühls und der Balance wegen würde ich ihn sogar in Rosa mit grünen Beschlägen benutzen.
Grüße
Wolfgang

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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von annajo » 20.03.2015 14:41

Hier etwas modernes, aber sehr robust:

Hat nicht jeder, den USUS.PI
http://www.usus-pens.de/
Die Natur hat zehntausend Farben,
und wir haben uns in den Kopf gesetzt, die Skala auf zwanzig zu reduzieren.
Hermann Hesse

XLschneider
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von XLschneider » 07.02.2016 20:16

Wenn es viel günstiger sein kann und die Optik auch weg von klassisch gehen darf, der Bleistift meiner Wahl ist der Pentel Graphgear 1000 (der 500er trudelt demnächst auch ein). Sein Schreibgefühl ist unbeschreiblich, sehr präzise dank der langen Spitze, die einziehbar ist. Er hat auch ein gutes Gewicht, liegt super in der Hand.

Eine echte Empfehlung wäre vielleicht der Diplomat Excellence, super Verarbeitung bei diesem Preis. Im Moment beim großen Fluß Einzelstücke mit erheblichen Preisnachlass zu finden. Einfach nach Diplomat Drehbleistift suchen, viele Modelle für 1/3 vom Straßenpreis.

XLschneider
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Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von XLschneider » 07.02.2016 22:30

Ich hoffe du hast einen abgekommen, anscheinend hat jemand hier alle aufgekauft :P

Mr.Eyedropper

Re: Empfehlung - Dreh- /Druckbleistift

Beitrag von Mr.Eyedropper » 18.03.2016 3:06

Ich liebe meinen Lamy cp1 ti Twinpen! Meine Füller haben in den letzten Jahren immer wieder gewechselt, aber der Twinpen war immer dabei.

War als ti-Version für nen Lamy etwas teuer (um die 80 Euro) und gibts als Titanium-Version inzwischen nicht mehr, aber ich finde den Twinpen brillant. Schlankes sachliches Design, sehr gute Gewichtsverteilung, bietet mehrere Nutzen (eben auch Kuliminen in verschiedenen Farben, zu Palm-Zeiten hatte ich die Mine für Displays drin), Radiertips sind überall günstig zu bekommen und Ersatzteile gibts auch problemlos. Habe mal die Drückerkappe verloren, Lamy konnte Ersatz liefern obwohl die ti-Version nicht mehr im Programm war. Selbst eine komplette Ersatzmechanik für den Bleistift gibts günstig. Die Minen haben 0,5 mm.

Schade ist nur, dass es die Mechanik nicht auch mit 0,7 mm gibt (gibts nur für den 4pen) und dass sich nicht zwei Bleistiftmechaniken parallel verwenden lassen. Rechtsdrehung: harte Mine; Linksdrehung: weiche Mine - wäre genial, geht aber leider nicht. Die günstige Austauschbarkeit der ganzen Mechanik samt Mine ist aber ein Kompromiß.

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