Parker Sonnet

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Parker Sonnet

Beitrag von admin » 17.09.2003 7:57

von Jan-Peter am 30. August 2010303 at 18:28:06

Halt jemand von euch Erfahrungen mit dem Parker Sonnet gemacht? Seit wann gibt es dieses Modell? Ich spiele nämlich mit dem Gedanken, mir einen zuzulegen.

Gruß
Jan-Peter

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Beitrag von admin » 17.09.2003 7:57

von Dirk Barmeyer (barmeyer@eplan.net) am 31. August 2010303 at 19:22:20

Hallo,
es gab bisher sehr viele Varianten des Sonnet, manche waren in Deutschland nicht im Programm.
Meinen Sonnet habe ich stillgelegt, da er schnell austrocknete. Dieses Problem hörte ich auch schon recht häufig. Es soll mit der Kappenkonstruktion zusammenhängen.

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Beitrag von admin » 17.09.2003 7:58

von Stephan Th am 31. August 2010303 at 23:39:17

Hallo Jan-Peter,


den Sonnet gibt es schon seit etwa zehn Jahren und generell finde ich daß er eine der schönsten modernen Parker Kreationen ist. Leider gab es in der Vergangenheit gelegentlich Probleme mit nicht anschreibenden Federn und einem mangelhaften Tintenfluß, der die ganze Serie in Verruf gebracht hat. Ich selbst hatte mit insgesamt 4 (Austausch-) Federn kein rechtes Glück und habe sogar mal aus reinem Frust eine Feder beschädigt, weil ich im Eifer des Gefechts einfach zu stark aufgedrück hatte. Diese Feder habe ich aber inzwischen in mehrtägiger Arbeit so einstellen können daß der Füller jetzt relativ verläßlich anschreibt und auch nach längerer Zeit nicht in den Streik geht. Nach diesen eher ernüchternden Erfahrungen mit der Stahlfeder habe ich jetzt noch einen Sonnet mit einer 18kt Feder geschenkt bekommen, den ich mal in Kürze einem intensiveren Test unterziehen werde.

Inzwischen hat Parker übrigens das Federdesign überarbeitet und in der Tat hört man über die neueren Federn eher positive Berichte, so daß es angebracht ist zu hoffen daß Parker die Probleme mit der ersten Serie in den Griff bekommen hat.


Viele Grüße,


Stephan
Zuletzt geändert von admin am 07.03.2007 14:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von admin » 17.09.2003 7:58

von Thomas Baier (Thomas.S.Biaer@t-online.de) am 03. September 2010303 at 13:06:54

Hallo Christian,
die Probleme mit den schnell austrocknenden Sonnets ist mir ebenfalls geläufig, aber auch der Duofold ist nicht frei von diesem Problem. Die Füller kann man nicht gut miteinander vergleichen, alleine schon die Preisgestaltung, Material und das Outfit sind nicht vergleichbar. Dabei ist der breite vergoldete Kappenrand der neueren Goldfeder-Sonnet-Serien seit einigen Jahren sehr geschmäcklerisch. Die Materialqualität und die Verarbeitung sind in jedem Falle sehr gut, das gilt auch für die Modelle mit vergoldeten Stahlfedern.
Die Federcharakteristik und auch die Tintenleiterqualität sind hingegen zwischen Sonnet und Duofold so verschieden, wie man es von Modellen eines Herstellers zunächst nicht vermuten würde.
Die Sonnets mit 18 K Goldfedern, sogar die Edelstahlfedermodelle schreiben recht weich, fast schon etwas flexibel, die Duofold haben rigide 18 K-Goldfedern.
Man sollte in jedem Falle dies sorgfältig studieren, da auch die Qualitätsschwankungen in der Fertigung gerade auch beim Sonnet ganz erheblich sind.
Ich selber, das gibt es durchaus erhebliche Meinungsunterschiede im Plenum, schätze die Duofolds als vom Schreibverhalten her nicht so sehr, obwohl ich meinen Duofold Opal OM-Point immer wieder gene zur hand nehme. Die Federn sind arg "metallisch", der Tintenleiter (Beispiel schnelle Strichfolge) nicht sehr leistungsfähig. Wenn man einen wirklich fließend schreibenden Lamy 2000 als ein Beispiel heranzieht, ist der teure Duofold nur durchschnittlich.

Aber wie immer: das ist alles Geschmackssache!

Viele Grüße
aus Frankfurt
Euer Thomas Baier

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Beitrag von admin » 17.09.2003 7:59

von Michael Weise (michael.weise@t-online.de) am 03. September 2010303 at 19:55:34

Einen Sonnet muss man vor dem Kauf halt testen. Wenn ich mich recht entsinne hat das jemand in einem Testbericht mal so formuliert Der Sonnet hat ein sattes schriftbild die feder ist angenehm weich und hat einen hauch von flex - wenn man einen findet der schreibt.
wie oben erwähnt ist die qualitätskontrolle beim Sonnet eher schlecht.

regards
Mike

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Beitrag von admin » 17.09.2003 8:00

von Stefan (tustjo@kabelnet.at) am 04. September 2010303 at 12:01:11

Ich besitze 2 Modelle aus der Sonnet-Serie.
Einmal einen Füller in komplett Stahl mit Stahlfeder, einen zweiten mit Goldfeder und schwarz beschichtetem Gehäuse.

Die schwarze Variante lag oftmals nur am Schreibtisch und kam nur zu kleinen Notizen zum Einsatz; dabei war das Schreibverhalten immer tadellos.
Den Stahl-Sonnet trug ich eine Zeitlang als täglichen Begleiter in der Brusttasche und habe ihn oft benutzt.
Wenn der Füller mal länger nicht benutzt wurde, trat auch bei mir ein Problem mit der Tinte auf, aber bei täglichem Gebrauch war der Tintenfluss tadellos.

Ich würde den Sonnet bedenkenlos empfehlen, es ist ein schönes, fast zeitloses Stück das Dir viel Freude machen wird.

lg Stefan

Stephan Th
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Beitrag von Stephan Th » 22.09.2003 21:27

Der Sonnet ist zweifellos ein sehr schönes Schreibgerät. Von der Silhouette erinnert er an die alten Parker Vacumatics, aber die Steckkappe und der fein ziselierte Clip verliehen ihm einen deutlich edleren Anspruch. Trotzdem gehört der Sonnet für mich zu den Modellen, die ich verzweifelt versuche zu mögen, wobei sich dabei allerdings kein rechter Erfolg einstellen mag. Nach langen, schweißtreibenden Arbeiten an der Feder schreibt der Edelstahl-Sonnet jetzt zwar recht gut, dennoch trockneter aber mit fast hunderprozentiger Sicherheit aus, wenn ich ihn mal eine Woche nicht benutze. Der goldplattierte "Cascades" Sonnet mit 18kt. Feder hingegen ist da wesentlich unzuverlässiger und noch dazu schreibt sich die Feder ziemlich schwammig und rau, gerade so als sei sie etwas amateurhaft mit Schleifpapier geglättet worden. Trotzdem hat der Sonnet immer noch eine gewisse Faszination, die mich wohl weiterhin zu einem Sonnet-Käufer macht.


Viele Grüße,


Stephan

Werner Ohl

Zwischenfrage !

Beitrag von Werner Ohl » 23.09.2003 15:18

Es gab doch einmal einen Parker-Patronen-Füllhalter,
bei dem das Vorderteil und die Feder aus einem Stück
waren. Die Feder ging quasi nahtlos in den Füller über.
Die Spitze war, glaube ich, seitlich vergoldet. Kennt
jemant die Bezeichnung?

Werner Ohl

Beitrag von Werner Ohl » 23.09.2003 15:20

Es wäre auch schön, wenn "jemand" die Bezeichnung kennen würde !

Stephan Th
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Beitrag von Stephan Th » 23.09.2003 15:22

Streng genommen gab es deren sogar zwei:

Den Parker T1 und den Parker 50/ Falcon

während der T1 aufgrund seiner massiv-titankonstruktion sehr aufwendig und teuer herzustellen war (und trotzdem nie wirklich gut schrieb), war der Parker 50 eine konventionellere Konstruktion, die zum einen wesentlich preiswerter und zum anderen erheblich zuverlässiger war. Parker T1 werden trotzdem wegen der geringen Stückzahl (nur ein Produktionsjahr) im drei- bis vierstelligen Bereich gehandelt, während der Falcon etwa bei 100 Euro und weniger liegen dürfte.

Werner Ohl

Es ist der Falcon !

Beitrag von Werner Ohl » 23.09.2003 15:58

Es ist der Falcon! Vielen Dank - Kai

diogenes
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Beitrag von diogenes » 21.02.2007 20:58

Auch ich habe mir vor zwei Monaten einen Sonnet gekauft, und zwar den schlichten Stahlsonnet (ohne Vergoldung). Ich finde, dass es sehr angenehm ist, mit ihm zu schreiben, allein das Problem mit dem schnellen Austrocknen ist etwas lästig. Diese Füllfeder will täglich benützt werden, um keine Probleme zu bereiten.

Die Feder mit der Federstärke M schreibt recht weich mit sattem Tintenfluss, allerdings ist sie schon recht breit für eine Feder der Stärke M. Wie auch immer, dieser Stahlnagel gleitet wunderbar über das Papier, nachdem die leichte Anschreibhemmung überwunden ist, die nach einem Tag Pause auftritt.

Schöne Grüße,
diogenes

bauks
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Beitrag von bauks » 06.01.2009 10:05

Ich habe nun auch einen SONNET geschenkt bekommen, der jahrelang unbenutzt im Schrank lag. Das Alter kann ich leider auch anhand des beiliegenden Heftchens nicht bestimmen. Es ist eine Stahlfederversion in "M" aber das gebürstete Edelstahlgehäuse und der "Schliess-Klick" (recht "weich") machen einen hervorragenden Eindruck!
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Thomas Baier
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Beitrag von Thomas Baier » 06.01.2009 20:23

Hallo bauks,

... lasse den Sonnet einige Tage liegen und Du wirst wissen, warum er auch "the Non-Writing Pen" heißt.

Viele Grüße
Thomas

G_Paesold
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Beitrag von G_Paesold » 08.02.2009 4:15

Hallo miteinander
Ich bin seit drei Tagen Besitzer eines ersteigerten Parker Sonnet (in Chinalack, grün-schwarz), der mir bezüglich Optik, Balance und Wertigkeit sehr gefällt. Leider bin ich mit der Feder (M Stahlfeder) nur beschränkt zufrieden. Der Tintenfluss ist eher unregelmässig und bei schnellen Strichen eher dürftig. Auf Ebay habe ich nun etliche Angebote für Goldfedern für Parker Sonnets gesehen.
Ich möchte euch nun fragen, ob jemand schon so einen Federwechsel vorgenommen hat, auf was ich achten müsste und wie eure Erfahrungen mit solchen Federn sind?

Besten Dank im Voraus für eure Inputs
Günther

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