Bleistiftminen >1.18mm?

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Cepasaccus
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Re: Bleistiftminen >1.18mm?

Beitrag von Cepasaccus » 19.02.2014 9:02

Statt durch den Zapfen wird das Roehrchen durch Anschlag vorn und hinten festgehalten. Wenn die Mine lang ist kann man die vermutlich beim hinteren Anschlag reinstecken. Wenn sie nicht lang genug ist wird das Roehrchen nur durch Reibung am Auswurf festgehalten. Wenn die Minenklemmvorrichtung eng ist (was sie vermutlich sein sollte) oder man das Loch mit der Mine nicht richtig trifft wird das Roehrchen nur zurueckgeschoben und die Mine haelt nicht. Wenn man die Spitze abschraubt bekommt man die Mine aber schon gut genug in die Klemmvorrichtung.

Date Code auf dem Bleistift ist 8., also wohl Q3 1938. Date Code auf dem Fueller ist 1., also wohl Q3 (Edit) 1941. Der Fueller scheint mir aber trotz anderslautender Aeusserungen des Verkaeufers ein Frankenpen zu sein. Jewel Cap und Celluloid Stoessel. (Edit: Wahrscheinlich passt das doch zusammen.)

Jetzt wuerde mich noch interessieren wie sich diese silbernen Drehbleistifte zerlegen lassen.

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Andi36
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Re: Bleistiftminen >1.18mm?

Beitrag von Andi36 » 19.02.2014 21:10

Hi Cepasaccus,
Cepasaccus hat geschrieben:...oder man das Loch mit der Mine nicht richtig trifft wird das Roehrchen nur zurueckgeschoben und die Mine haelt nicht. Wenn man die Spitze abschraubt bekommt man die Mine aber schon gut genug in die Klemmvorrichtung...
das ist der Grund, warum ich die Minen, bevor ich sie einsetze leicht anspitze. Dazu verwende ich Sandpapier, das auf ein Holzklötzchen geklebt ist
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Was meinst Du mit "silbernen Drehbleistifte "?

Gruß,
Andreas
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Cepasaccus
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Re: Bleistiftminen >1.18mm?

Beitrag von Cepasaccus » 19.02.2014 21:32

Solche meine ich. Muesste da auch die Spitze abschraubbar sein?
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Re: Bleistiftminen >1.18mm?

Beitrag von Andi36 » 19.02.2014 21:34

Da muss ich leider passen, von der Sorte habe ich keinen Einzigen....

Andreas
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Cepasaccus
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Re: Bleistiftminen >1.18mm?

Beitrag von Cepasaccus » 22.02.2014 18:30

Das ist das Eversharp-System. Da gibt es keine Halterung. Die Mine wird durch einen schraubbaren Stift aus dem zentralen Roehrchen rausgeschoben. Im Gegensatz zum oben gezeigten Patent kann da nichts abbrechen, aber man kann die Mine auch nicht zurueckdrehen.

Ich habe so einen Bleistift verschenkt, bei dem sich beim Schreiben leider die Mine dreht. Hat hier schon mal jemand so ein Problem behoben? Ich wuerde die Spitze etwas zudruecken, vielleicht sogar oval.

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