Lamy Lady - Erfahrungsbericht

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Saarländerin
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Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von Saarländerin » 06.10.2010 2:45

Einen im Design ausgefallenen, extravaganten Füller, der zudem schreibt wie man es von einem hochpreisigen FH erwartet, wollte ich haben. Zur Auswahl standen viele Exemplare, ich hatte mich noch nicht festgelegt. Nun begab es sich vor einigen Jahren, dass ich von einem saarländischen, auch hier im Forum zeitweise aktiven Freund schöner Schreibgeräte, eingeladen wurde zu einem Ausverkauf eines Schreibwarenladens im benachbarten Frankreich. Die schöne Stadt Colmar war unser Ziel, vielen Elsaß-Freunden sicher bekannt. Neben zahllosen begeisternd zur überwältigenden Realität gewordenen Träumen wohl aller Schreibgerätefreunde entdeckte ich SIE, die Lady (von Lamy), über die die Fa. Lamy auf ihrer Homepage u.a. schreibt:

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Die Füllhalter und Kugelschreiber dieser Kollektion sind - eine Weltneuheit ! - aus edlem, weißem Spezialporzellan geformt, das von Lamy gemeinsam mit Rosenthal entwickelt wurde. Es ist hart wie Diamant und zeigt reizvolle, von Künstlern gestaltete Dekore, die durch Innenglasur-Dekorbrand dauerhaft schön bleiben. So, wie die Metallteile, die mit mattem Gold bedeckt sind oder ein wertvolles Palladium-Finish tragen.
Nachzulesen hier
1994 wurde sie geschaffen von einem Herrn Wolfgang Fabian und Lamy meint dazu
Frauen haben ihren eigenen Kopf. Und mit dem LAMY lady bekommen sie endlich auch ihr eigenes Schreibgerät. Es sind Schmuckstücke im Wortsinn, die ganz nach weiblichen Ansprüchen gestaltet wurden.
Exakt diese Aussage war bislang ein guter(?) Grund für mich, dieses Schreibgerät vollständig zu ignorieren, kennen wir doch alle verschnörkelte, blümchenverzierte Winzlinge, die für eines absolut nicht zu gebrauchen sind: zum Schreiben.
Wider Erwarten war es um mich und meine hehren Vorsätze, den Geldbeutel möglichst verschlossen zu halten, geschehen. Die Lady, die mir der Inhaber des Ladens, der aus Altersgründen sein Geschäft aufgab, in die Hand drückte, ist von Größe (mit aufgesetzter Kappe stolze 14 cm lang, vom Material (Porzellan), dem entsprechenden stattlichen Gewicht und dem Design her eine echte Ausnahmeerscheinung in der vertrauten Welt der Füllfederhalter.
hier ein Foto von meinem Modell
Die Feder hat, da in Frankreich erworben, 18 Karat und schreibt – wie sollte es bei Lamy anders sein – butterweich und völlig ohne Aussetzer und weist auch, womöglich wegen des hohen Goldanteils, eine unerwartete Flexibilität auf (Fachleute mögen mich korrigieren).
Die Kappe hat keinen Clip, wohl um dem Zusatz „Lady“ gerecht zu werden, dafür aber eine kleine Kugel, die das Herunterrollen vom Schreibtisch zuverlässig verhindert. Für mich ist diese Cliplosigkeit, die Kugel, der einzige Verweis, der den Namenszusatz „Lady“ rechtfertigt. Andererseits sei mir gestattet, darauf hinzuweisen, dass im Jahr 1994, als die Lady auf den Markt kam, auch Ladies bereits Business-Anzüge trugen, an denen ein FH mit Clip ebenso befestigt werden konnte wie bei den Armanis der Herren der obligatorische MB 8) . Eigentlich schade, dass dies Lamy damals nicht bekannt war, denn ein Clip wäre mir lieber - die Lady ist schlichtweg zu stattlich und gewichtig für so ein (auf mich) etwas deplatziert wirkendes Kügelchen an der Kappe.
Wäre sie nicht so schön, durch den hohen Porzellananteil nicht bruchgefährdet und auch ein klein wenig leichter – ich würde mit der Lady sofort eine ELP eingehen, d.h. sie immer und überall dabeihaben wollen... :wink:
Derzeit ist die Lady u.a. beim bekannten Aktionshaus sporadisch noch zu haben für rund 200 Doppelmark – allerdings meist mit nur 14 Karat. Ich würde sie mir wieder kaufen – eine Aussage, die ich (leider) nur über wenige FH machen kann.
Begeisterte Grüße
von der Saarländerin Roswitha,
die sich über fachliche und ganz individuell erlebte Ergänzungen von Penexchanglern dieses ausschließlich auf ganz persönliche Vorlieben und Erfahrungen beruhenden Erfahrungsberichts über diesen gelungenen und außergewöhnlich gestalteten FH schon vorab sehr freut :D
edit: Link repariert

DiBa

Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von DiBa » 06.10.2010 9:44

Liebe Saarländerin
Durch Deinen Beitrag ist meine Sammlung schon wieder weniger wert geworden: leider haben meine ladys nur 14 K Federn ;)
Dennoch traue ich mich, Deinen Beitrag zu bebildern. Insbesondere der Größenvergleich zum Persona und dialog 3 ist aufschlußreich: Bei allen drei Produkten handelt es sich sowohl von der Größe als auch vom Gewicht her um Produkte zum Muskeltraining!
1995 kosteten die ladys 295 DM als Füller, die Kulis waren da nicht im Programm. 2000 kosteten die Füller schon 295-350 DM, die Kugelschreiber jeweils 50 DM weniger.

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von penparadise » 06.10.2010 11:27

Saarländerin hat geschrieben:... mit aufgesetzter Kappe stolze 14 cm lang ...
Hmm, die Kappe kann bzw. sollte bei der Lady aber nicht aufgesteckt werden.
Mit besten Grüßen
Axel
________________________

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von Saarländerin » 06.10.2010 11:53

Vielen Dank die Herren für die Ergänzungen. Ich freu mich auf weitere Erfahrungen mit dem Prachtstückchen :D
Und ja, richtig, ich hab falsch formuliert: mit aufgeschraubter Kappe ist die Lady 14cm lang - Kappe aufsetzen geht überhaupt nicht.
Fröhliche Grüße von der Saarländerin Roswitha

DiBa

Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von DiBa » 06.10.2010 12:07

gerne!
noch eine kleine Ergänzung: die Kappe hat ein sehr kurzes Gewinde aus Kunststoff, welches durch gewaltbereite Nutzer rasch durch das Metallgewinde am Schaft beschädigt werden kann. Daher sollte mann und frau damenhafte Zurückhaltung üben.

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von Saarländerin » 06.10.2010 12:20

Genau so stelle ich mir einen guten und informativen Erfahrungsbericht vor - alle, die den betreffenden FH besitzen, schreiben mit, ergänzen um Fakten und Fotos :D :D :D .
Der UmfangDurchmesser der stattlichen Lady fehlt noch. Ich hab leider keine Möglichkeit, ihn exakt zu messen (Lineal ist mir zu ungenau)... Könnte bitte jemand die mm ergänzen?
Viele Grüße aus der Wochenmitte
von der Lady Saarländerin Roswitha

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von werner » 06.10.2010 16:36

Saarländerin hat geschrieben:Der UmfangDurchmesser der stattlichen Lady fehlt noch. Ich hab leider keine Möglichkeit, ihn exakt zu messen (Lineal ist mir zu ungenau)... Könnte bitte jemand die mm ergänzen?
Hallo Roswitha,

leider kann ich nicht mit einem Lamy Lady dienen. Die einzige Möglichkeit ist, dass ich dir leihweise eine Schiebelehre (Messschieber) schicke. :lol:
Nein, es wird sich doch bestimmt jemand finden, der beides hat, eine Schiebelehre und einen Lamy Lady.

Viele Grüße
Werner
Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift. (Friedrich Dürrenmatt)

DiBa

Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von DiBa » 06.10.2010 17:32

Das Porzellan hat 11 mm Durchmesser. Leider jedoch nicht standesgemäß mit cleos Messograf gemessen :(

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von Saarländerin » 06.10.2010 17:33

werner hat geschrieben:Nein, es wird sich doch bestimmt jemand finden, der beides hat, eine Schiebelehre und einen Lamy Lady.
Hach - selbst ist die Frau :D
Ganz besonders (und nicht nur) dann, wenn sie die Schiebelehre, die ihr Opa 1923 als Gesellenstück gefertigt hat, ausbuddelt und fachmännischfraulich nachmisst:
11 mm Durchmesser hat die Lady :D
Messtechnische Grüße von der Saarländerin Roswitha
edit: DiBa war schneller - aber nicht genauer 8)

pelikaniac
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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von pelikaniac » 06.10.2010 18:59

Saarländerin hat geschrieben:
werner hat geschrieben:Nein, es wird sich doch bestimmt jemand finden, der beides hat, eine Schiebelehre und einen Lamy Lady.
Hach - selbst ist die Frau :D
Ganz besonders (und nicht nur) dann, wenn sie die Schiebelehre, die ihr Opa 1923 als Gesellenstück gefertigt hat, ausbuddelt und fachmännischfraulich nachmisst:
11 mm Durchmesser hat die Lady :D
Messtechnische Grüße von der Saarländerin Roswitha
edit: DiBa war schneller - aber nicht genauer 8)
Hi,
bei dem Begriff Schiebelehre sträuben sich dem Ausbilder in mir, und wahrscheinlich dem Opa auch, die letzten drei Haare. Da wird nichts gelehrt sondern gemessen, deshalb Meßschieber sagen die Schlosserkollegen immer...
Nichts für Ungut aber als Hauptamtlicher Ausbilder gehört Klug... zu meinen Hobbys.
Gruss,
der Jörg
Klein! Schwarz! Stark! Kaweco-Sport Luxe!
Kleiner! Schwärzer! Stärker! Kaweco Liliput!

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von G-H-L » 09.10.2010 14:00

@pelicaniac

Ich denke dein Opa hat damals schon Schieblehre dazu gesagt. Siehe hierzu auch

http://de.wikipedia.org/wiki/Lehre_(Technik)

Demnach sind Meßschieber mit Feststellschraube nämlich Schieblehren.

Gruß
Gerhard
Gruß
Gerhard

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von pelikaniac » 10.10.2010 8:10

G-H-L hat geschrieben:@pelicaniac

Ich denke dein Opa hat damals schon Schieblehre dazu gesagt. Siehe hierzu auch

http://de.wikipedia.org/wiki/Lehre_(Technik)

Demnach sind Meßschieber mit Feststellschraube nämlich Schieblehren.

Gruß
Gerhard
NööH Gerhard,
der Begriff Schieblehre ist nicht korrekt (Es gibt eine Din-Norm für Meßschieber...) sondern nur umgangssprachlich im Gebrauch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Messschieber und http://www.messschieber.org/index.html .
So jetzt aber genug klugsch..., die Lamy Lady ist eine sehr interessante Füllhalterin. Auch für mich als Mann! Und deshalb finde ich diesen Thread mit der Fülle an Informationen die darin vorkommen als sehr schön.
Vielleicht kann Dirk als Mod ja meine, nicht zur Sache passenden Abschweifungen, in einen Extra-Thread verschieben um die ursprüngliche Diskussion um die schwere Lady zu entwirren.

Danke,
der Jörg der ungewöhnliche Ideen mag.

Edit: Meßfehler im Gebrauch von Adjektiven korrigiert...
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Frodo
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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von Frodo » 10.10.2010 12:43

Hallo Roswitha und Jörg, hallo Füllerfreunde
„Der Messschieber ist eines der meist benutzten Messzeuge überhaupt. Der häufig verwendete Begriff Schieblehre ist falsch, das mit dem Messschieber gemessen und nicht geleert wird.“
<
Diese Original- Erklärung aus einem der angegebenen links ist doch recht platt. Ich hoffe, dass sie nicht von einem Gewerbeleerer stammt. Etwas näher mit dem Thema beschäftigt sich folgende Beschreibung:
„Lehren sind fest bemaßte gehärtete Negativmodelle von Werkstücken über die in einem kalt- oder warmverformenden Prozess das zu erstellende Werkstück aufgebracht wird. Zu den hierbei infrage kommenden Vorgängen zählen das ziehen und tiefziehen, drücken, biegen sowie in gewissen Grenzen auch das treiben und schmieden. Wird eine entsprechende Lehre nur als messtechnische Einrichtung gebraucht, dann ist darauf zu achten, dass jegliche mechanische sowie thermische Beanspruchung unterbleibt. Zu den Messlehren gehören die Grenzrachenlehre, die Fühlerlehre, die Gewinde- Fühlerlehre oder das Endmaß.“
<
Tatsächlich wäre es dann nicht nur etymologisch sondern auch logisch zu erklären, dass eine Längen- oder Tiefenmesslehre mit einem verschiebbaren Backen als „Schieb- Lehre“ zu bezeichnen wäre. Eine rechtlich bindende Tatsachenentscheidung ist allerdings die verpflichtende Benutzung der DIN- oder ISO- Vorschriften. Obgleich die Übergangsfristen der Verwendungsfreiheit umgangssprachlicher Gerätebezeichnungen längst vorbei sind wird die Fühlerlehre noch lange Zeit als „Spion“, der Messschieber als „Schieblehre“ oder der Schraubendreher als „Schraubenzieher“ bezeichnet. Schließlich muss man eine Schraube ja auch mit der Zange herausziehen, wenn sie vorher mit dem Hammer reingeschlagen wurde.
<
Doch, /OT und zurück zum Lamy Lady:
Dieser Füller, den ich, neben anderen, auf meinen Ausstellungen als Probestück zur Verfügung stelle, rief bisher bei den Benutzern die meisten Jubeläußerungen hervor. Einige Leute, die nach eigenen Angaben seit der Schulzeit keinen Füller mehr in Benutzung hatten, wollten gleich am nächsten Montagmorgen ein besseres Schreibwarengeschäft aufsuchen. Auch das hohe Gewicht wurde dabei bei einem Teil der Probanden nicht als nachteilig empfunden. Trotzdem polarisiert der Lamy Lady in der Form mit dem geschwungenen Schwarz- und Goldband. Den Füller, den insbesondere Kinder als den optisch schönsten der Sammlung betrachteten, bezeichneten andere respektlos als „den Kuh- Füller“, der sie „irgendwie“ an eine bestimmte Tafel Schokolade erinnerte.
Gruß, Frodo

st.rochus
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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von st.rochus » 10.10.2010 13:51

Hallo,
das ist ja eine Freude, so viel über meinen täglichen Gebrauchsfüller zu lesen!
Ich habe den Sliberfarbenen und das Modell mit den Kuhflecken im täglichen Gebrauch.
Sie stecken in einem Lederetui für zwei Schreibgeräte und liegen immer in meiner Tasche.
Ist wirklich interessant, wenn ich auf der Bank, bei einer öffentlichen Einrichtung, beim Arzt o.ä. zum Unterschreiben immer meine beiden Schönsten 'raushole.
Entweder schaut mich mein Gegenüber etwas ungläubig an oder ich werde gefragt, was ich da für schöne Teile habe.
Ja, die Lamy Lady ist wirklich etwas Tolles!
Heute morgen haben wir beim Frühstück erst darüber geredet, welches Material wohl Faber-Castell als Nächstes für seinen "Pen of the Year" verwenden wird. Und da kamen wir auch unter anderem auf das "weiße Gold" zu sprechen.

Schiebelehre oder Messschieber- ist doch egal- Hauptsache, das Teil funktioniert... :lol:

Liebe Grüße
Elke
Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern - Carmen Sylva

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Re: Lamy Lady - Erfahrungsbericht

Beitrag von absia » 05.11.2010 21:15

Nee, Elke,

das ist nämlich übereinhauptstgarnicht egal! Denn richtig heißt das Ding in Wirklichkeit "Schublehre". So haben meine Opas und mein Pappa immer zu dem Ding gesagt und jeder hat's verstanden. Die einen waren immerhin Schmiede- und Maschinenschlossermeister, der andere Werklehrer. So, jetzt ist hoffentlich alles klar zu dem Thema. Wenn wir schon hauptamtlich ...

Und überhaupt: Wieso sollen ausgerechnet Frauen mit dem Lady schreiben!? "Für Frauenhände viel zu dick!", möchte Mann da ausrufen. Ich habe überhaupt kein Problem damit, das Ding überall mit hinzunehmen und damit zu schreiben. Der passt wenigstens in meine großen Tatzen, und kein Mensch in meiner Umgebung kommt auf die Idee zu vermuten, dass das kein Männerfüller sei. Eigentlich jammerschade, dass die Lady von Lamy so eine Ausnahmerescheinung geblieben ist und bei Lamy keinen neuen Trend eingeleitet hat, mehr Designrisiko einzugehen und mehr Farbe und Material zu wagen auf hohem Niveau. Das haben dann eher ander getan wie etwa Waterman mit seinem Audace oder neuerdings Diplomat mit dem Balance oder Faber-Castell.

Vielen Dank jedenfalls, Lady Roswitha, für Eure schöne und emotionale Beschreibung. Ein dürrer Bericht im klassischen Wortsinn ist dieser Beitrag ja nicht mehr.

Grüßle
Peter
"Du bist, wie du schreibst!" (Alfons Lüke)

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