Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

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Andi36
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Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Andi36 » 03.10.2011 17:49

Lamy Dialog 3

Thomas hat uns neulich von seinen Pilot Capless berichtet – dem möchte ich nun den Lamy Dialog 3 gegenüberstellen.

Meinen Dialog 3 habe ich in eBay gesteigert, das original-Zubehör war nicht dabei, lediglich eine hochwertiges hölzernes Klappetui. Ob ein Konverter normalerweise zum Lieferumfang gehört, weiß ich nicht genau, der Füller kostet im Handel ca. 200 Euro.
lamy dialog 3 - 2.jpg

Faszinierend - der Drehmechanismus:

Dem Dialog und dem Capless ist die versenkbare Feder gemein, doch während beim Pilot die Feder durch einen Druck-Knopf ein- und ausgefahren wird, verfügt der Lamy über einen Drehmechanismus. Der Korpus ist in der Mitte geteilt - durch verdrehen der beiden Enden gegeneinander öffnet sich ein Kugelförmiger Deckel in der "Kappe" und die Feder gleitet aus dem Halter. Der Mechanismus ist leichtgängig und rastet in den beiden Endpositionen nach überwinden eines sanften Widerstandes mit einem fast unhörbaren Klick ein, so dass man - ohne hinzusehen - sicher ist, dass die Feder ein- bzw. ausgefahren ist. Das ist wichtig, damit man den Füller nicht versehentlich halb-offen weglegt und die Tinte eintrocknet. Nachteilig gegenüber dem Capless ist, dass man beide Hände zur Bedienung braucht.

Beim öffnen des Füllers legt sich der Clip an den Korpus an. Das ist ganz nett, aber wozu das Ganze? Letztlich wird der Clip nicht vollständig versenkt, was meines Erachtens sinnvoll wäre, damit er die Griffposition beim Schreiben nicht beeinträchtigt. Fairerweise muss ich sagen, dass der Clip im Verhältnis zur Feder so steht, dass die Feder im idealen Winkel auf dem Papier aufsetzt – aber es gibt ja Menschen, die den Füller leicht rotieren und den vorlaufenden oder nachlaufenden Federschenkel mehr belasten, außerdem schreibt nicht jeder mit der "schulmäßigen" Stifthaltung. Diejenigen wird der Clip sicher stören.

Das Befüllen:
Der Dialog 3 ist ein Patronen/Konverterfüller. Um die Patrone zu ersetzen wird der Korpus auseinander geschraubt und die Patrone in die Federeinheit eingesetzt – wieder zusammen schrauben – fertig. Für den Betrieb als Konverterfüller kann man die Federeinheit inklusive Konverter aus dem Gehäuse herausschrauben und die Feder zum Betanken wie gewohnt ins Tintenglas eintauchen. Nach dem Füllen sollte man aber die Spitze sorgfältig abwischen, damit beim Einsetzen der Federeinheit keine Tinte in den Verschlussmechanismus des Halters gelangen kann.
lamy dialog 3 - 1.jpg
Wie schreibt sich der Dialog 3?
Vom Dialog 3 habe ich nicht erwartet ein Ergonomiewunder zu sein, denn seine Form ist von der Mechanik bestimmt und muss sich dieser unterordnen. Dennoch liegt er nicht schlecht in der Hand, wobei seine Eigenschaften polarisieren dürften:
  • der Lamy ist schwer und wiegt mit 45,7 Gramm satte 12 Gramm mehr als ein Souverän M1000 – dem größten Exemplar dieser Reihe.
  • der Lamy ist dick: 13,5 mm Durchmesser sind zwar 1 mm weniger als beim Souverän, aber bei diesem reduziert er sich am Griffstück auf 12 mm, während der Dialog einen konstanten Durchmesser hat.
  • der Lamy ist groß: 13 cm geschlossen (Souverän: 14,5 cm)
    15,6 cm offen !!! (Souverän: 13, 5 cm)
Mit Größe (offen) und dem Gewicht kann ich mich gut arrangieren, insbesondere weil es leicht kopflastig verteilt ist, als störend empfinde ich aber den zu großen Durchmesser am Griffstück.

Überraschend positiv ist die Güte der Feder:
Sie ist in 14 Karat Bicolor ausgeführt und federt angenehmen flexibel, das Schreibkorn gleitet sehr sanft über das Papier. Diese Feder würde auch einem Füller einer höheren Preisklasse alle Ehre machen – Respekt!
Lamy liefert sie erfreulicherweise in großer Auswahl in EF, F, M,B sowie Oblique in M und B.
Die F Feder meines Dialog fällt für meine Begriffe recht breit aus, ich hätte sie als M eingestuft, wäre die Stärke nicht in die Feder eingeprägt. Ihr Schriftbild ist gleichförmig, d.h. Sie lässt bei gleichbleibenden Druck (leider) keine Variation der Strichstärke zu.

Der Lamy liegt mir nicht schlecht in der Hand, dennoch wirkt er immer etwas fremd. In Schulnoten: eine 3 oder +3. Auf das Schriftbild hat die Ergonomie bei mir keine Auswirkung, ich schreibe mit ihm so schön/nicht-schön wie mit jedem anderen Füller.

Zuverlässigkeit:
Ich habe hier im Forum von Problemen mit dem Verschlussmechanismus dieses Füllers gelesen, insbesondere mit eintrocknender Tinte und verdreckter Mechanik. Es gab Hinweise, dass Lamy die Mechanik inzwischen verbessert hat. Meine Bedenken beim Steigern gingen dahin, dass ich nicht wusste ob dieses Exemplar nun zu der ursprünglichen, oder zu der bereits verbesserten Baureihe zählt. Aber ich bin das Risiko eingegangen, weil ich nicht vor hatte diesen Füller zu meinem "Immer-dabei"-Schreiber zu machen, ich hätte also Probleme akzeptiert.

Als ich ihn bekam war Tinte in der Mechanik; ich habe ihn sorgfältig gereinigt, seitdem ist sie sauber geblieben. Auch Austrocknen ist kein Thema, mein Lamy liegt schon mal eine Woche rum, ohne benutzt zu werden und hat immer augenblicklich angeschrieben - nur einmal nicht, da war die Patrone leer ;-).
lamy dialog 3 - 3.jpg
Fazit:
Der Dialog 3 ist aufgrund seine ausfahrbaren Feder ein Hingucker - ein Füller, der Aufmerksamkeit auf sich zieht, die Verarbeitungsqualität ist superb.
Den eigentlichen Vorteil, nämlich das Entfallen des Kappe-Umsteckens, verspielt der Dialog 3 durch die Tatsache, dass er "nur" beidhändig zu bedienen ist – und man muss ergonomische Nachteile in Kauf nehmen.

Ich hoffe, der Beitrag gefällt.
Gruss,
Andreas

Christian Mücke
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Christian Mücke » 03.10.2011 21:12

Hallo Andreas,

danke für deinen informativen Bericht.

Hab schon lange ein Auge auf den Dialog 3 geworfen. Für mich ist er aber auch eher ein Notizenfüller, also nichts für lange Texte. Von daher könnte ich mit dem Gewicht ganz gut leben.

Was mich noch interessiert. Wie ist die Feder angebracht? Wie beim Safari (gesteckt)? Hätte nämlich eine perfekte Goldfeder, die ich in einem Dialog 3 nutzen könnte. Würde mir dir Kaufentscheidung erleichtern.

Gut gefallen haben mir übrigens auch deine Fotos.

Viele Grüße
Christian

Thomas Baier
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Thomas Baier » 03.10.2011 21:46

Hallo Andreas,
hallo Christian,

ganz lieben Dank, Andreas, für Deinen sehr informativen, weil auch kritischen Bericht. Die BIlder haben mir auch sehr gut gefallen, farblich sehr schön.

Die Feder ist die typische platinierte Goldfeder nach dem Safari-Style, auf den Tintenleiter gesteckt. Sie kommt auch im Accent oder Studio zum Einsatz. Ich finde die Feder auch gut gelungen, habe sie mir für den normalen Palladium-beschichteten Accent geleistet (EF). Selbst die goldene "Intersie" paßt sehr gut.

Mir selbst hat das Taschenlampen-Design und die Größe nie zugesagt, daher war und ist der Dialog 3 für mich keine Option. Ich weiß, hier im Forum wurde der Auslieferung von manchen entgegengefiebert. Mich würde interessieren, wer den Halter täglich wirklich "als Werkzeug" einsetzt.

Selbst der haptisch ansprechendere Capless, der auch einen sehr guten Schwerpunkt hat, hat das Problem mit dem Clip, der die Finfer stört oder stören kann.

Viele Grüße und nochmals vielen Dank!
Thomas

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Andi36
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Andi36 » 03.10.2011 22:18

also Danke erst mal - es freut mich sehr zu hören, dass Euch die Fotos gefallen, ich versuche immer wieder mit Hintergründen zu experimentieren und einen passenden für das Schreibgerät zu finden, was nicht immer ganz leicht ist und auch nicht immer gelingt.

Wie Thomas schon geschrieben hat: die Feder ist gesteckt; ob dieselbe Feder auch in anderen Lamys zum Einsatz kommt, kann ich nicht beurteilen. Ich habe noch ein paar Detailfotos des Verschlussmechanismus, der Feder und der Feed hinzugefügt.

Übrigens wird die nächsten Tage ein Capless bei mir eingehen, ich bin schon sehr gespannt, wie der sich schreibt.

Beste Grüße,
Andreas
Dateianhänge
lamy dialog 3 - 7.jpg
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lamy dialog 3 - 6.jpg
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lamy dialog 3 - 5.jpg
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Thomas Baier
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Thomas Baier » 03.10.2011 22:22

Ja, Andreas, genauso wie beim Accent oder Studio.

Viele Grüße und merci für die weiteren Bilder.
Thomas

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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Thomas Baier » 30.10.2011 22:56

Hier noch ein brauchbarer Bericht ...

http://www.youtube.com/watch?v=MpJ8xJX4X7M

oder hier ...

http://www.youtube.com/watch?v=fdy5UJsL7GA

Viele Grüße
Thomas

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karlimann
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von karlimann » 10.01.2013 8:16

Hallo,

leider schon ein älterer Beitrag, aber vielleicht liest das doch noch jemand.

Ich habe mit auch den Dialog 3 vorletztes Jahr gekauft, einfach weil mir die Mechanik und der Füller so gefallen hat.

Leider gefällt mir der Füller im Gebrauch überhaupt nicht mehr. Der Füller liegt vergleichsweise schwer in der Hand, was mir nicht so gefällt. Darüberhinaus ist er beim Schreiben irgendwie kratzig. Die original Tinte zieht bei den Papieren im Büro sehr schlecht ein.

Ich habe im Vergleich nur einen MB Meisterstück und das ist imho eine andere Klasse. Der MB liegt sehr gut in der Hand, leicht und doch sehr wertig. Und das Schreiben mit dem MB ist ein Genuß, gar keine Spur von kratzig. Die Tinte zieht auch deutlich schneller ein, kann das an der Tintenart liegen?

Beim MB habe ich mir auch eine Safran MB Tinte gekauft und beim Lamy die originalen Patronen von Lamy. Eventuell muß ich mal beim Lamy auch die andere Tinte verwenden, aber mich schreckt das Reinigen noch ab :-).

Viele Grüße
Karl
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Christian Mücke » 25.01.2013 22:10

Hallo Karl,

verwende in meinem Dialog 3 bisher auch nur die originalen Lamypatronen in blau und hatte noch keine Probleme. Der Tintenfluss ist bei meinem D3 zwar sehr satt, aber nicht unangemessen stark. Mir gefällts.

Was mich irritiert: Die Goldfedern von Lamy sind eigentlich für ihre guten Gleiteigenschaften bekannt. Wenn deine kratzt, dann schreib Lamy an. Bin sicher, dass die das günstig - wenn nicht gar umsonst - reparieren.

An Größe und Gewicht des D3 kannst du natürlich nichts ändern. Ich nehme meinen auch nicht für die Langstrecke, aber für Notizen und Co ist er spitze. Da die Preise ja mittlerweile enorm gestiegen sind, könntest du versuchen, deinen zu verkaufen. Würdest bestimmt einen ordentlichen Preis erzielen.

Viele Grüße
Christian

DiBa

Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von DiBa » 26.01.2013 9:19

bei Kaufhof sah ich den dialog3 kürzlich zum Ramschpreis von ca. 170 Euro.

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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von harasil » 27.01.2013 11:13

Ich habe mir zu Weihnachten einen D3 mit F-Feder geschenkt. Im Netz gab's einen Händler, der dafür nur 170 Euro haben wollte.
Nun habe ich schon verschiedene Tinten probiert. Insgesamt stelle ich fest, dass der Füller eine ziemliche Anschreibschwäche hat. Sehr schlecht ging die Toffee Brown von Montblanc. Ich verwende u. a. Clairefontaine-Hefte, und damit war der Tintenfluss miserabel. Trotz vollem Konverter kam nach ein paar Zeilen nichts mehr auf's Papier. Mittlerweile bin ich auf American Blue von Private Reserve umgestiegen. Die läuft besser, sogar richtig gut, wenn man erstmal richtig in Fahrt ist. Aber nach kurzer Schreibunterbrechung gibt es wieder Schwierigkeiten beim Anschreiben.
Ich teste weiter...

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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von karlimann » 29.01.2013 21:10

Ich habe mir damals beim Kauf den Füller gravieren lassen, dürfte somit unverkäuflich sein.

Daher habe ich jetzt mal MB Tinte in den Konverter getan und das probiert.

Leider gefällt mir der Schreibfluss immer noch nicht. Die Tinte zieht zwar jetzt viel besser ein, aber kratzig ist er immer noch. Die Garantie ist schon lange abgelaufen, aber ich schreib Lamy mal eine Mail. Einen Versuch ist es Wert.
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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von kaktus » 29.01.2013 21:50

Hallo,

also eins ist beim dialog 3 sehr schwer: Die optimale Schreibhaltung plus Tinte zu finden. Seit ich den Daumen auf statt neben den Clip lege, flutscht die M-Feder besser. Da ich ihn nur für kurze Notizen bis max 1 Seite nutze und auch sicher bin, daß der Verschluß nicht luftdicht ist, wundert mich eine gewisse Anschreibschwäche nicht. Aber ein kräftiger Schüttler, und die Pelikan Sapphire wacht auf und fließt wieder...

Kein einfaches Gerät, zugegeben...aber die Blechröhre hat was! :-)

Gruß Andi

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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Orakel » 12.03.2013 0:18

Okay, ich betreibe mal eben etwas, das sich in anderen Foren "Threadnekromantie" nennt. ^^

Ich hatte heute einen Dialog 3 in der Hand gehabt, als ich in der Stadt nach einem Schreibset gesucht habe. An und für sich muss ich sagen, dass ich mich in das Ding wirklich verliebt zu haben scheine.

Allerdings habe ich schon mal hier gelesen, dass diese "Capless"-Füller wohl ein Problem im Bereich der Konverter-Befüllung zu haben scheinen. Jetzt stellt sich mir halt die Frage: Wie gut/schlecht lässt er sich befüllen, wenn man aus dem Patronen-Füller einen Kolben-Konvertierten macht? Hat da jemand Erfahrungen in wieweit sich eine eventuell Sauerei in Grenzen halten könnte?

(Und warum habe ich seid heute Nachmittag das dringende Bedürfnis einen Safari an Lamy zu schicken mit der Bitte eine Goldfeder da drauf zu stecken? ^^)

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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von Christian Mücke » 12.03.2013 17:20

Die Feder-/Patroneneinheit des Dialog 3 lässt sich herausschrauben. Dann Patronen gegen Konverter tauschen und über die Feder-/Patroneneinheit aus dem Glas befüllen. Danach einfach wieder reinschrauben und loslegen. So kommt keine Tinte in Verschlussmechanismus und Co.

Viele Grüße
Christian

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Re: Lamy Dialog 3 Erfahrungsbericht

Beitrag von harasil » 24.04.2013 17:32

Mittlerweile betreibe ich meinen Dialog 3 nur noch mit Lamy-Patronen. Tinte im Konverter läuft bei mir irgendwie immer schlecht - auch Lamy-Tinte. Komisch eigentlich...

Aber eine Handhabungserfahrung wollte ich noch teilen: Beim Öffnen und Verschließen nie, nie, nie (versehentlich) den Clip berühren! Ohne es richtig zu merken hatte ich heute den Mechanismus "verklemmt". Die Feder wollte nicht mehr rauskommen, die gesamte innere Drehmechanik hakelte, und im geschlossenen Zustande war die durchgehende Doppellinie nicht bündig. Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen, den Clip beim Drehen nach unten zu drücken. Und - flutsch - plötzlich war wieder alles OK. Also: aufpassen!

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