Vorstellung Sailor PGS Mini Rencontre "La Mer"

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imperius
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Vorstellung Sailor PGS Mini Rencontre "La Mer"

Beitrag von imperius »

Hallo allerseits,

vor einigen Wochen stieß ich auf den Sailor PGS Mini "La Mer", ein hübscher Schreiberling der 4. Rencontre-Generation, die 2024 auf den Markt kam. Leider aber nicht hierzulande, sodass ich es für 179,71 EUR in Japan bestellen musste und on top 56.94 EUR für Steuern, Zoll und Abwicklung draufpacken durfte.

Getreu seinem Produktnamen, übersetzt „Begegnung“, verkörpert diese Serie die harmonische Verbindung von Kunst und Handwerkskunst, die durch Sailors innovative Acrylharz-Technik zum Leben erweckt wird. Jeder Füllfederhalter dieser Serie besticht durch seinen markanten Schaft mit Marmormuster und ist somit ein einzigartiges Kunstwerk. Mir gefällt, kurzum, die Optik mega gut!

Der Kleine fasziniert mit seinen beruhigenden Blautönen, inspiriert von der zeitlosen Schönheit der Meereswellen unter klarem Himmel. Die wirbelnden azurblauen Muster strahlen Ruhe aus.

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Der Füller kommt mit einer 14k-Feder in der Strichstärke MF daher. Während mir die Optik wahnsinnig gut gefällt, steht es um die Feder nicht so gut. Sie kratzt ungemein und schreibt mir persönlich auch viel zu fein. Da wird wohl einer der Nib-Experten mal Hand anlagen müssen. Linienvarianz kriegt man gar nicht hin, die Feder ist steifer als die meisten Edelstrahlfedern.

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Hier noch einige technische Daten:

Länge geschlossen: 109,5 mm
Länge geöffnet (ohne Kappe): 93 mm
Länge geöffnet (mit aufgesteckter Kappe): 132 mm
Maximaler Schaftdurchmesser: 11 mm
Griffstückdurchmesser: 9–10 mm
Gewicht (Schaft): 9 g
Gewicht (Kappe): 7 g
Gewicht (Gesamt): 16,0 g

Ich stecke Kappen höchst ungern auf - hier "muss" man es aber tun! Ansonsten ist der Korpus viel zu klein, um sinnvoll/angenehm schreiben zu können... Und by the way: die normalen Konverter passen nicht, sodass entweder kurze Petronen von Sailor notwendig werden oder man muss das halbe Netz absuchen nach dem passenden Mini-Konverter.

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Zu meinen letzten Beiträgen gab es wenig Kommentare - wenn euch etwas gefällt oder nicht gefällt: lasst es mich gerne wissen. Feedback motiviert ...

Viele Grüße
Norbert
josi
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Re: Vorstellung Sailor PGS Mini Rencontre "La Mer"

Beitrag von josi »

Sehr hübsch, der Kleine!

Dass die Feder nicht funktioniert, ist ja ärgerlich. Ich habe (wieso auch immer) 20 Sailor mit überwiegend schmalen Federn und da ist kein wirklicher Ausreißer dabei. Allerdings sind nicht alle Federn gleich gut. Die 14kt sind noch etwas rigider als die 21kt. Auch ist die Strichbreite bei den EF/F/MF nicht ganz einheitlich finde ich, ich habe EF, die ähnlich wie MF ausfallen... So richtig soft schreiben sie natürlich alle nicht, weil sie das Sailor-typische feedback aufweisen (was mir aber sehr gut gefällt). Hoffentlich funktioniert deiner nach einer Federbearbeitung einwandfrei!

Die "Minis" laufen bei mir überwiegend mit Patronen, weil diese kleinen Konverter ja kaum Tinte aufnehmen. (War bei dir keiner dabei?) Es passen ja die ganz normalen Sailor-Patronen, mit denen genug Stoff getankt werden kann. :D
Gruß, Martin
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Edelweissine
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Re: Vorstellung Sailor PGS Mini Rencontre "La Mer"

Beitrag von Edelweissine »

Oh, das ist ein sehr hübscher Füller, der genau in mein Beuteschema fällt!
Blau ist meine Farbe, das swirlige Acryl ist sehr tiefenwirksam. Mir gefällt auch der nicht vorhandene Metallring vor der Feder. Letztere schreibt, sailortypisch, natürlich anders als beispielsweise ein tintenspendabler Pelikan. Ich bin aber überzeugt, dass ein Fachmann das zu Deiner Zufriedenheit modifizieren kann. (Mein Saillor wurde von Phillip Landsiedel sehr erfolgreich softer und nasser gemacht.)
Das Posten des Modells versuche ich auch nach Möglichkeit zu vermeiden, aber manchmal geht es nicht anders. Wenn man vorsichtig agiert, halten sich die Aufsteckspuren am Schaft in Grenzen. Die Gewichtsverteilung ändert sich aber immer.
Bei aufgesteckter Kappe suche ich sie immer nach dem Schreiben, da sie ja nicht, wie sonst, auf dem Tisch zu finden ist. :D
Der Preis des schönen Sailors ist ambitioniert, die Zusatzkosten hätten mich auch abgeschreckt. Aber wenn sie einmal gezahlt sind, freut man sich doch lange an dem Stück.
Gruß,
Heike
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