Heute sind zwei P136 (grün und Bordeaux) jeweils mit 1.1 Stub eingetroffen und beide schreiben weich, präzise und wirklich angenehm.
Sehr gute Randschärfe! Da kommen nur mein LeGrand und mein M1000 mit.
Dimension, wie schon öfters beschrieben, sehr vergleichbar mit dem 146er.
Gewicht ebenso. Der 146er ist 1,5 g schwerer.
Demontiert habe ich auch beide schon, weil ich den Kolben leichter gleitend haben wollte.
Dabei fiel mir auf, das die verbaute Mechanik augenscheinlich auf ziemlich hohem Level ist.
Ähnlich Montblanc: Werkstoffe wie Kunststoff, Silikon(?) und Messing.
Da gibt es wirklich nichts zu meckern.
Soweit zur Info
Majohn P 136
Moderatoren: MarkIV, Zollinger, desas, Linceo, Lamynator
Re: Majohn P 136
Nachtrag zum Innenleben.
Konstruktiv und somit auch in der Montage und Demontage ähnelt es dem 146er.
Konstruktiv und somit auch in der Montage und Demontage ähnelt es dem 146er.
Gruß Ed
Re: Majohn P 136
Ich habe seit gestern auch einen, und natürlich schon emsig damit geschrieben.
Tatsächlich war ich etwas überrascht, wie nahe der vom Design und Aufbau am 146er angelehnt ist! (ein bisschen Scham schreibt da mit)
So im direkten Vergleich kommt er an die Optik und die Haptik nicht ran, und auch längst nicht an das Schreibgefühl. Aber für den Preis ist es überraschend.
Ich habe mir den wegen der Flex-Feder geholt, das wollte ich gerne testen. Und da hätte ich ein bisschen mehr Flex erwartet. Das funktioiert zwar alles tadellos, aber man muss schon ganz schön drücken für Schwellzüge. (wobei ich dazu sagen muss, dass ich viel und gerne mit der Brause No. 76 schreibe)
Als Tinte habe ich in dem Bordeauxroten Füller die Diamine Chocolate Brown. Diese Kombination passt für mich sehr gut. Der Tintenfluss passt ganz hervorragend zu der Feder!
Tatsächlich war ich etwas überrascht, wie nahe der vom Design und Aufbau am 146er angelehnt ist! (ein bisschen Scham schreibt da mit)
So im direkten Vergleich kommt er an die Optik und die Haptik nicht ran, und auch längst nicht an das Schreibgefühl. Aber für den Preis ist es überraschend.
Ich habe mir den wegen der Flex-Feder geholt, das wollte ich gerne testen. Und da hätte ich ein bisschen mehr Flex erwartet. Das funktioiert zwar alles tadellos, aber man muss schon ganz schön drücken für Schwellzüge. (wobei ich dazu sagen muss, dass ich viel und gerne mit der Brause No. 76 schreibe)
Als Tinte habe ich in dem Bordeauxroten Füller die Diamine Chocolate Brown. Diese Kombination passt für mich sehr gut. Der Tintenfluss passt ganz hervorragend zu der Feder!
Wenn mein alter Lehrer wüsste, das ich mittlerweile zum Vergnügen schreibe 
Re: Majohn P 136
Meine Tests mit der Flexfeder waren enttäuschend.Rubato hat geschrieben: ↑13.08.2026 10:17Ich habe seit gestern auch einen, und natürlich schon emsig damit geschrieben.
Tatsächlich war ich etwas überrascht, wie nahe der vom Design und Aufbau am 146er angelehnt ist! (ein bisschen Scham schreibt da mit)
So im direkten Vergleich kommt er an die Optik und die Haptik nicht ran, und auch längst nicht an das Schreibgefühl. Aber für den Preis ist es überraschend.
Ich habe mir den wegen der Flex-Feder geholt, das wollte ich gerne testen. Und da hätte ich ein bisschen mehr Flex erwartet. Das funktioiert zwar alles tadellos, aber man muss schon ganz schön drücken für Schwellzüge. (wobei ich dazu sagen muss, dass ich viel und gerne mit der Brause No. 76 schreibe)
Als Tinte habe ich in dem Bordeauxroten Füller die Diamine Chocolate Brown. Diese Kombination passt für mich sehr gut. Der Tintenfluss passt ganz hervorragend zu der Feder!
Ich nutze die 1.1 Stub und die ist tatsächlich hervorragend.
Die Randschärfe der Linien gehört zum besten, was ich aktuell im Sortiment habe.
Die Stub schreibt von etwa F bis knapp B. Bei meiner Schreibweise bestehen die Linien zu ~70% aus F-Linien.
Und das butterweich!
Ich empfehle dir, das mal auszuprobieren. Es braucht dafur aber das Tool.
M.M.n. lohnt sich die Probiererei.
Gruß Ed
Re: Majohn P 136
Ah, dann liegt das nicht nur an meiner speziellen Feder.
Danke, für den Tip mit der Stub. Das klingt doch gut! Ich schreibe den jetzt erst mal leer und schaue dann, wie groß der Leidensdruck ist. Aber das mit der Stub klingt nach einem guten Bastelabend
Grüße
Wenn mein alter Lehrer wüsste, das ich mittlerweile zum Vergnügen schreibe 
Re: Majohn P 136
"Aber das mit der Stub klingt nach einem guten Bastelabend
"
Das sind eher 5 Bastelminuten.
Das sind eher 5 Bastelminuten.
Gruß
Knut
Knut
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Feder, Tinte, Klecks
- Beiträge: 31
- Registriert: 23.06.2026 20:24
Re: Majohn P 136
Also, meiner kam heute an, nach fast drei Wochen. Nagut.
Für das Geld sehr okay, haptisch kein Handschmeichler, den man auch mal einfach nur festhalten und fühlen möchte, aber auch keiner, bei dem ich sofort Ausschlag bekomme. Ergonomisch passt er sehr gut in meine Hand (ja, ich bin mir bewußt, welcher Füller das Vorbild ist, und ich versuche immer noch, dagegen Widerstand zu leisten).
Bei der Feder muß ich etwas ausholen, ich habe ihn mit einer Flex geliefert bekommen, die, mit links geschrieben, ein sehr feines, filigranes und präzises Schriftbild ergibt, das mir sehr entgegenkommt. Insofern bin ich sogar etwas angetan. Lediglich die Züge von rechts nach links ergeben, flexbedingt, arg fette Striche. Das gibt meiner Schrift so aber eine interessante Varianz. Nebenaspekt: ich habe den Füller mit Barock 1910 Marine getestet, und in der Kombi bekommt die Tinte einen interessanten gräulichen Unterton, den ich mit anderen Füllern nicht erkennen konnte.
Da ich aus Gründen vor kurzem angefangen habe, auch mit der rechten Hand das Schreiben zu üben, habe ich auch gleich einmal die Seite gewechselt, und öhm, nö. Selbst in Hinblick darauf bin, daß es sich für mich nach 42 Jahren noch nicht natürlich anfühlt, mit rechts zu schreiben und ich auf Zweitklässlerniveau mühsam und verkrampft die Buchstaben einzeln male statt sie in geschmeidigen Zügen aufs Blatt zu legen, da passt irgendwas nicht. Die Bögen versacken irgendwie und werden eckig, obwohl ich die Linie auf dem Blatt anziele, erreiche ich sie nicht, weil sich die Bögen vorher zuziehen. Kann natürlich teilweise auch daran liegen, daß ich heute generell etwas fahrig bin und mir die Lockerheit in der rechten Hand fehlt, aber das bekomme ich eigentlich bereits, trotz aller Defizite, mit anderen Federn besser hin. Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Perspektive, aus der ich draufblicke, aber die verhaltenen Reaktionen auf die Flexfeder kann ich auf der einen Seite
nachvollziehen. Aber als Linkshänderfeder macht sie einen guten Eindruck.
Was mich verarbeitungsmäßig noch stört, der Kolben läuft nicht ganz ganz geschmeidig, an einer Stelle habe ich einen erhöhten Widerstand.
Für das Geld sehr okay, haptisch kein Handschmeichler, den man auch mal einfach nur festhalten und fühlen möchte, aber auch keiner, bei dem ich sofort Ausschlag bekomme. Ergonomisch passt er sehr gut in meine Hand (ja, ich bin mir bewußt, welcher Füller das Vorbild ist, und ich versuche immer noch, dagegen Widerstand zu leisten).
Bei der Feder muß ich etwas ausholen, ich habe ihn mit einer Flex geliefert bekommen, die, mit links geschrieben, ein sehr feines, filigranes und präzises Schriftbild ergibt, das mir sehr entgegenkommt. Insofern bin ich sogar etwas angetan. Lediglich die Züge von rechts nach links ergeben, flexbedingt, arg fette Striche. Das gibt meiner Schrift so aber eine interessante Varianz. Nebenaspekt: ich habe den Füller mit Barock 1910 Marine getestet, und in der Kombi bekommt die Tinte einen interessanten gräulichen Unterton, den ich mit anderen Füllern nicht erkennen konnte.
Da ich aus Gründen vor kurzem angefangen habe, auch mit der rechten Hand das Schreiben zu üben, habe ich auch gleich einmal die Seite gewechselt, und öhm, nö. Selbst in Hinblick darauf bin, daß es sich für mich nach 42 Jahren noch nicht natürlich anfühlt, mit rechts zu schreiben und ich auf Zweitklässlerniveau mühsam und verkrampft die Buchstaben einzeln male statt sie in geschmeidigen Zügen aufs Blatt zu legen, da passt irgendwas nicht. Die Bögen versacken irgendwie und werden eckig, obwohl ich die Linie auf dem Blatt anziele, erreiche ich sie nicht, weil sich die Bögen vorher zuziehen. Kann natürlich teilweise auch daran liegen, daß ich heute generell etwas fahrig bin und mir die Lockerheit in der rechten Hand fehlt, aber das bekomme ich eigentlich bereits, trotz aller Defizite, mit anderen Federn besser hin. Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Perspektive, aus der ich draufblicke, aber die verhaltenen Reaktionen auf die Flexfeder kann ich auf der einen Seite
Was mich verarbeitungsmäßig noch stört, der Kolben läuft nicht ganz ganz geschmeidig, an einer Stelle habe ich einen erhöhten Widerstand.
