Geha 705, was womit schmieren?

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Matthias MUC
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Geha 705, was womit schmieren?

Beitrag von Matthias MUC » 23.07.2019 16:52

Hallo,

ich ziehe gerade aus einem weiteren Nachlaß (Patentante, Lehrerehepaar) mit etwas Durcheinander diverse alte Brot- und Butterfüller. So gerade einen Geha, anhand der Maße, Abbildungen etc. laut Werners Webseite eindeutig als Geha 705 (= 700er mit 14K Goldfeder) identifiziert (Version mit transparentem Mundstück, Schaftlänge 95 mm, paßt alles), leider mit völlig unpassender MB252-Kappe (ich hoffe stark, der zur Kappe passende MB taucht dafür mit der Geha-Kappe auch noch auf).
(vgl. auch viewtopic.php?f=9&t=6940&p=50861&hilit= ... ent#p50861, Auftreten mit fremden, micht mal passenden Kappen scheint den Gehas öfters zu passieren...)

Der Füller ließ sich schon nach kurzem Wässern (imtensive schwarzviolette Wolken..) widerstandslos und werkzeugfrei in alle Einzelteile zerlegen incl. Ausbau der Kolbenmechanik. Von der Spindel lief schwarz-schleimiger Schmodder, alles ließ sich mit Wasser bestens reinigen.

Mit was darf hier geschmiert werden (Materialverträglichkeiten mit Dichtungen, Reserveschaltung etc.)? Kolbenspindel mit einem Hauch des üblichen lebensmitteltauglichen Silikonfetts, Kolbendichtung (transparenter Kunststoffkolben, scheint alles dicht) auch, oder sollte ich evtl. die Dichtung nach Pelikan-Empfehlung mit Rizinusöl schmieren?

<edit> Material sollte bei so einem Brot- und Butterfüller von Anfang 1960er schon weitgehend Industrie-Spritzgussplastik sein, kein Ebonuit/Zelluloid mehr? </edit>

lG Matthias

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