Twsbi Eco - welche Feder?

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m0st
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Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von m0st » 20.07.2016 23:51

Hallo werte Füllergemeinde,

ich bin zur Zeit etwas unschlüssig welche Federstärke mein neuer Füller haben soll, vielleicht könnt ihr mir da helfen :)
Also erstmal zu meiner Person, zur Zeit bin ich Student und muss in der Uni viel und auch sehr schnell schreiben. Während meines Abiturs hab ich eigentlich immer mit einem Kugelschreiber geschrieben und bin damit immer gut gefahren. Allerdings musste ich dort auch nicht so schnell mitschreiben wie in der Uni. Am Anfang hab ich in der Uni auch immer mit einem Kugelschreiber geschrieben aber bei dem schnellen mitschreiben ist meine Hand immer verkrampft und je schneller ich geschrieben habe, desto härter wurde der Kugelschreiber. Und für mich als Linkshänder sind Kugelschreiber ja schon so oder so hart genug, also hat man da nicht wirklichen Schreibkomfort :D. Also bin ich wieder zurück auf meinen alten Schulfüller, den Lamy Al-Star mit LH-Feder, mit dem hatte ich in der Schulzeit ja auch nie Probleme. Und ja der Lamy schreibt um Welten weicher als ein Kugelschreiber und mit dem macht das schreiben auch wieder Spaß :). Allerdings wollte ich mir jetzt einen neuen Füller zulegen. Die Gründe da für sind, das die Lamy Patronen auf Dauer (5Stk. für 1.90€) doch etwas teuer sind im Gegensatz zu den Kugelschreibern, die man so als Werbegeschenk bekommt und das meine Handschrift über die Jahre (vielleicht auch durch das schnelle mitschreiben) etwas kleiner geworden ist. Das hat zur Folge das ich ab und an meine Handschrift mit dem Füller nicht mehr lesen kann da die Buchstaben ineinander verlaufen (Wahrscheinlich da die Feder zu breit für meine Schriftart ist). Daraufhin hab ich im Internet etwas gesucht und bin dann schließlich beim Twsbi Eco gelandet. Natürlich hätte ich auch einfach eine kleinere Feder für den Lamy bestellen können und auch einen Konverter damit ich auch bei den Patronen etwas sparen kann, aber da der Konverter ja noch kleiner ist als die Patronen und die Patronen ja schon immer so schnell leer gehen, wollte ich mir jetzt mal einen Füller kaufen der einiges an Tinte aufnehmen kann. Und ich glaube beim Eco bin ich da mit 2ml sicherlich richtig ;). Auch gefällt mir das Design des Eco's und das man immer im Blick hat wie viel Tinte man noch über hat. Allerdings sollen die Twsbi Federn ja etwas feiner schreiben als die westlichen Federn, obwohl die Twsbi Federn ja anscheint auch aus Deutschland kommen. Deshalb bin ich mir jetzt etwas unschlüssig welche Federstärke ich nehmen soll. Leider führen sämtliche Schreibwarenläden in meiner Nähe keine Twsbi Modelle, so das ich die unterschiedlichen Federn nicht ausprobieren kann.

Also damit ihr vielleicht mal so grob einschätzen könnt welche Federstärke für mich in Frage kommt:
Wenn ich auf einem karierten Zettel schreibe, dann schreibe ich genau in einer Reihe von den Kästchen, also so: http://i.imgur.com/3hckavK.jpg (hier noch mit Kugelschreiber geschrieben ;))
Für mich stellt sich die Frage ob ich mir eine M oder eine F Feder zulegen soll, oder doch eine EF? Also die Lamy LH-Feder ist ja von der breite her wie eine Lamy M Feder aber die Twsbi Federn sollen ja schon von Haus aus eine Nummer schmaler schreiben. Auch hab ich etwas bange das der Fuller mit einer sehr feinen Feder bei mir als Linkshänder anfangen könnte zu kratzen.

Da der Füller knappe 40€ kostet, was ich doch schon relativ viel finde, hab ich auch mal nach gebrauchten Kolbenfüllern umgeschaut, da diese ja auch relativ viel Tinte halten können und man diese auch schon für 30€ bekommt. Allerding kenn ich mich da nicht so aus und weiß auch nicht ob man die alten Füller so als "daily workhose" einsetzen kann. Also ich wollte dann auch mit dem Füller in Klausuren schreiben und ich weis nicht ob die alten Füller da dann so verlässlich sind.

Und zum Schluss, hat jemand von euch vielleicht einen Twsbi Eco und kann was zum Plastik sagen? Da ich gehört habe das die auch gerne einmal brechen sollen.

Ich hoffe euch ist der Text nicht zu lang und ihr könnt mir ein paar Tipps geben :)

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wesohm
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von wesohm » 21.07.2016 1:29

Hallo m0st!

Wenn du weiterhin in der Größe schreiben und das auch noch lesen können willst, würde ich EF empfehlen. :wink:
Der Eco ist ein tadelloser Füller. Angeblich haben sie auch aus den Brüchen beim 5x0 und Vac700 gelernt.

Ansonsten spricht auch nichts dagegen im nächsten Schreibwarenladen eine Lamy EF Feder zu kaufen (~5€) und ein Glas Tinte. Mit einem Konverter kommt man schon ganz gut aus bei so einer schmalen Feder. Was ich auch manchmal mache, ist das Nachfüllen von Patronen mit einer Einwegspritze anstatt einen Konverter zu verwenden. Falls Konverter/nachgefüllte Patrone mal leer wird, kann man immer noch auf eine mitgebrachte Patrone zurückgreifen z.B.

Aber wenn du auf den Geschmack kommen solltest, ist das bald keine Frage des entweder - oder mehr, dann wird ein deutliches "und" draus. :mrgreen:

Liebe Grüße aus Wien,
Werner

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wesohm
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von wesohm » 21.07.2016 1:33

Oh! Das könnte auch noch hilfreich sein: http://www.gouletpens.com/nib-nook

Linkspfötchen
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von Linkspfötchen » 21.07.2016 8:18

Huhu und Herzlich Willkommen :D

Noch ein Linkshänder an Board yeah ;)

Ich bin auch noch relativ neu hier. Den TWSBI Eco finde ich auch sehr schön, ich selber habe ihn aber nicht. Er steht aber schon auf meiner Wunschliste, ich mag transparente Kolbenfüller ;)

Falls Du nach anderen Kolbenfüllern suchen möchtest, wäre vielleicht ein alter Pelikan M100 oder M200 was. Ich habe sowohl einen älteren M100 als auch einen M200, die sind sehr gut für vieles und langes schreiben geeignet.

Ich hab mir mal Deine Schrift angesehen. Ich schreibe ein ganzes Stück größer. In meinem M200 habe ich eine M-Feder, in dem M100 eine B-Feder. Die B-Federn wären für Deine Schrift sicherlich zu breit. Bei der M weiß ich nicht so genau :oops: Die F-Federn dieser beiden Füller kenne ich aus persönlicher Erfahrung aber nicht.

Ich mag lieber breiter schreibende Federn, für mich fühlt es sich sonst zu kratzig an. Bereitet Dir das keine Probleme?

Inwieweit sich die Federn des M200 und M100 noch voneinander unterscheiden weiß ich nicht so genau. Ich habe allerdings in meinem M205 eine B-Feder und in dem M100 auch eine B. Die B-Feder des M100 ist ein wahrer Feuerwehrschlauch; ich finde das super (obwohl ich manchmal mit Schreiben aussetzen muss, weil ich sonst verwische), sie schreibt ein ganzes Stück breiter als die des M205. Ich weiß nicht, ob die F-Federn da auch Unterschiede aufweisen. Wobei ja sowieso nicht jede Feder 100% gleich ist; auch wenn es z.B. beide F sind.

Den M100 kannst Du hier im Forum schonmal durchaus für ca. 30 Euro ergattern. Bei ebay werden oft Mondpreise verlangt (finde ich).

Andere ältere Kolbenfüllermodelle kenne ich aus persönlicher Erfahrung bisher noch nicht.

Mit dem Lamy mit der LH-Feder bin ich auch immer gut klargekommen, aber die Lamys sehen mir zu sehr nach Schule aus, das geht für mich irgendwie nicht mehr :oops:

LG
Linkspfötchen

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Strombomboli
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von Strombomboli » 21.07.2016 14:56

Mein TWSBI Eco hat eine EF-Feder, und die schreibt wirklich EF, also genau so wie in deiner Schreibprobe.

Zum Konverter würde auch ich raten; mit einer feinen Feder reicht eine Füllung schon ziemlich lange. Aber der Eco ist natürlich praktischer, allerdings auch eine größere Investition.
Iris

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MarkIV
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von MarkIV » 21.07.2016 15:24

m0st hat geschrieben:Auch gefällt mir das Design des Eco's und das man immer im Blick hat wie viel Tinte man noch über hat. Allerdings sollen die Twsbi Federn ja etwas feiner schreiben als die westlichen Federn, obwohl die Twsbi Federn ja anscheint auch aus Deutschland kommen. Deshalb bin ich mir jetzt etwas unschlüssig welche Federstärke ich nehmen soll. Leider führen sämtliche Schreibwarenläden in meiner Nähe keine Twsbi Modelle, so das ich die unterschiedlichen Federn nicht ausprobieren kann.

...

Da der Füller knappe 40€ kostet, was ich doch schon relativ viel finde, hab ich auch mal nach gebrauchten Kolbenfüllern umgeschaut, da diese ja auch relativ viel Tinte halten können und man diese auch schon für 30€ bekommt. Allerding kenn ich mich da nicht so aus und weiß auch nicht ob man die alten Füller so als "daily workhose" einsetzen kann. Also ich wollte dann auch mit dem Füller in Klausuren schreiben und ich weis nicht ob die alten Füller da dann so verlässlich sind.
Also ich habe insgesamt 4 Ecos im Hause, auch wenn ich nicht mit allen schreiben darf, meine FGrau fand direkt Gefallen an meinem ersten Eco und ich durfte direkt einen zweiten bestellen.
Federn gibt es bei mir von M über B bis 1.1 Stub, ich habe aber EF und F auch ausprobiert. Die Federn sind aus deutscher Produktion, nicht aus Asien, sie sind also so breit wie das was draufsteht. Eine EF oder F ist also genau so breit wie es nominal bei den europäischen Herstellern sein sollten. Bei deiner Schrift, hätte ich EF angesetzt, die F ist davon aber nicht so weit weg, daher denke ich das beides gehen sollte. Die Tinte und das Papier spielen bei der Strichbreite später sicher auch noch eine nicht ganz unerhebliche Rolle.

TWSBI wirst du in Deutschland nicht im Geschäft bekommen, es gibt da grundsätzlich kein Händlernetz. Allerdings hat Volker Köhl (www.pen-paradise.de) den Vertrieb in Deutschland übernommen. Volker ist sehr kompetent, der hilft dir ganz sicher weiter.

Zur Qualität, TWSBI hat mit den 580er lange Probleme gehabt, an der Verbindung zwischen Federsektion und Korpus. Anders als bei so gut wie allen anderen erhältlichen Kolbenfüllern, lässt sich da die Federsektion im befüllten Zustand ohne Probleme komplett wechseln. Leider war dort das Gewinde nicht immer stark genug.
Der Eco hat diese Probleme nicht, da sich die Federsektion nicht trennen lässt. Ich möchte mal behaupten, der Eco hat ein fasst unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Für die 35€ bekommt man einen exzellenten Kolbenfüller. Natürlich kann der mit erheblich teureren Modellen nicht konkurieren, aber mit einem gebrauchten M200 auf jeden Fall.

Ich verstehe, das eine 35€ Investition nicht für jeden als Kleinkram angesehen werden, meine erste Eigenanschaffung hat mich damals™ 20DM gekostet und war mit Sicherheit viel Geld. Ich habe bei meinem ersten Eco allerdings lang überlegt, denn aus meinem Blickwinkel sind die 35€ heute eher nicht mehr so wahnsinnig viel für einen Füller. Ich habe meinen Weißen seither bestimmt über 80.000 Flugmeilen quer durch die Welt geschleppt, eben weil die Anschaffung überschaubar war aber der Stift an sich sehr robust und zuverlässig ist.

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m0st
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von m0st » 21.07.2016 16:23

Also erstmal Danke für die ganzen Rückmeldungen, hätte nicht gedacht das so viele in so kurzer Zeit antworten :wink:
wesohm hat geschrieben: (...)
Ansonsten spricht auch nichts dagegen im nächsten Schreibwarenladen eine Lamy EF Feder zu kaufen (~5€) und ein Glas Tinte. Mit einem Konverter kommt man schon ganz gut aus bei so einer schmalen Feder. Was ich auch manchmal mache, ist das Nachfüllen von Patronen mit einer Einwegspritze anstatt einen Konverter zu verwenden. Falls Konverter/nachgefüllte Patrone mal leer wird, kann man immer noch auf eine mitgebrachte Patrone zurückgreifen z.B.

Aber wenn du auf den Geschmack kommen solltest, ist das bald keine Frage des entweder - oder mehr, dann wird ein deutliches "und" draus. :mrgreen:

Liebe Grüße aus Wien,
Werner
Ja das mit der Lamy EF Feder hab ich auch schon in Erwägung gezogen :D Allerdings wollte ich auch mal was neues ausprobieren da ich ja schon so lange mit dem Lamy geschrieben habe und der sieht über die Jahre jetzt auch nicht mehr sooo gut aus :o

wesohm hat geschrieben:Oh! Das könnte auch noch hilfreich sein: http://www.gouletpens.com/nib-nook
Danke für den Tipp :) Allerdings hat mich das jetzt noch mehr verwirrt :roll: da sich die Twsbi Federn laut den Bildern doch erheblich in der Stärke unterscheiden, siehe Vergleichsbild: http://i.imgur.com/rvlzj75.jpg
Linkspfötchen hat geschrieben:(...)
Falls Du nach anderen Kolbenfüllern suchen möchtest, wäre vielleicht ein alter Pelikan M100 oder M200 was. Ich habe sowohl einen älteren M100 als auch einen M200, die sind sehr gut für vieles und langes schreiben geeignet. (...)
Ich weiß nicht ob der M100/M200 dann doch etwas zu klein für meine Hand ist. Also ich komme mit der Größe des Lamy Füllers sehr gut zu recht und ich glaube die 100er bzw. 200er Serie sind da dann doch etwas kürzer oder? Also ich schreibe am liebsten ohne Kappe auf der Endung.
Strombomboli hat geschrieben:Mein TWSBI Eco hat eine EF-Feder, und die schreibt wirklich EF, also genau so wie in deiner Schreibprobe.
Zum Konverter würde auch ich raten; mit einer feinen Feder reicht eine Füllung schon ziemlich lange. Aber der Eco ist natürlich praktischer, allerdings auch eine größere Investition.
Also wäre eine F Feder dann doch schon zu breit für meine Schriftart? Da ich befürchte das die EF Feder bei mir als Linkshänder doch etwas kratziger sein könnte. Deshalb würde ich schon etwas breiteres nehmen. Also wie die F Feder.
MarkIV hat geschrieben:(...) Die Federn sind aus deutscher Produktion, nicht aus Asien, sie sind also so breit wie das was draufsteht. Eine EF oder F ist also genau so breit wie es nominal bei den europäischen Herstellern sein sollten. Bei deiner Schrift, hätte ich EF angesetzt, die F ist davon aber nicht so weit weg, daher denke ich das beides gehen sollte. (...)
Hmm also kann man die Federstärke eines Lamy Füllers doch mit einer Twsbi Feder vergleichen? Da man bei dem Nib Book doch deutliche unterschiede sieht (http://i.imgur.com/rvlzj75.jpg)

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Strombomboli
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von Strombomboli » 21.07.2016 17:25

Jetzt würde ich doch zum TWSBI Eco mit F-Feder raten. Zum Eco würde ich überhaupt raten; das ist wirklich ein sehr angenehmer Füller, in den viel Tinte paßt, und er sieht auch nicht schlecht aus. Bestellen kannst du ihn bei pen paradise, aber das hast du ja vielleicht schon selbst herausgefunden.
Iris

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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von JulieParadise » 21.07.2016 18:42

Luiban in Berlin führt auch TWSBI. (Ich bin mit denen nicht verbandelt, sondern nur eine glückliche Kundin.)
Sina a.k.a. Julie Paradise, bei Instagram @wwwjulieparadisede

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m0st
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von m0st » 21.07.2016 22:04

Okay dann hab ich mich jetzt entschieden :) Ich nehme den Twsbi Eco mit F Feder :)
Danke für eure Mithilfe :wink:

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wesohm
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von wesohm » 22.07.2016 9:49

Super! :)

Dann freuen wir uns schon auf die Vorstellung!
Schon eine Idee, welche Tinte(n) du dir zulegst? ;)

LG, Werner

Timmeteq
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von Timmeteq » 22.07.2016 10:14

Probiere mal einen Pilot Metropolitan in F. Japanisches F ist extrem fein. Weder Pelikan noch Lamy oder TWSBI EF waren so fein.

Habe gerade mal geschaut, der heißt hier Pilot MR.

http://www.pilotpen.de/de/produktkatego ... -in-m.html

Extrem feine Feder und kommt mit Konverter. Metallgehäuse und relativ angenehmes Griffstück (Kunststoff).
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m0st
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von m0st » 23.07.2016 13:52

wesohm hat geschrieben:Super! :)

Dann freuen wir uns schon auf die Vorstellung!
Schon eine Idee, welche Tinte(n) du dir zulegst? ;)

LG, Werner
Die erste Tinte wird wohl eine Flasche Rohrer & Klingner in der Farbe Smargdgrün sein :) wollte mal was anderes ausprobieren als immer dieses Standardblau.
Timmeteq hat geschrieben:Probiere mal einen Pilot Metropolitan (...)
Ja den Pilot hatte ich mir auch schon angesehen aber finde den optisch nicht so ansprechend, da finde ich den Twsbi schöner :)

IchFülleAlsoBinIch
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von IchFülleAlsoBinIch » 02.08.2016 19:57

Auch wenn ich dafür jetzt sicher von Prinzipienreitern Kritik ernte: Fürs Studium wo man richtig viel schreibt und das Schreibgerät unterwegs schnell leer ist, finde ich Patronen gar keine schlechte Wahl. Wenn der Füller leer ist, einfach Patrone tauschen und weiterschreiben. Eine Ersatzpatrone passt schließlich immer in die Mappe. Wenn der Kolbenfüller leer wird, weil man z. B. in der Hektik morgens vergessen hat, aufzufüllen, dann ist Sense. Die Lamy-Patronen sind ja groß, da brauchst Du geschätzt eine Patrone pro Woche und vier pro Monat, das macht monatlich 1,50. Für den Komfort, den man mit Patronen gewinnt, finde ich das jetzt nicht so teuer.

Was die Federbreite anbelangt, ist das natürlich von vielen Faktoren abhängig und wird sich möglicherweise in Zeit bei Dir noch wandeln. Ich würde den Komfort einer unkomplizierten, butterweich übers Papier gleitenden B-Feder mit gutem Tintenfluss heute nicht missen wollen. Vor allem, wenn man sehr viel schreibt oder schnell was mitschreiben muss, wäre das mein Favorit vor jeder F-Feder, bei der man bei schnellem Mitschreiben durchaus auch mal Aussetzer hat. Wenn Du hingegen mit Texten, Aufsatzkopien usw. arbeitest, Randnotizen und Anmerkungen machst, ist eine EF oder F die bessere Wahl. Mein Vorschlag wäre darum, nicht auf einen einzigen Füller zu setzen. Und das mit den Patronen würde ich mir nochmal überlegen.

Ich habe übrigens in meiner Studienzeit und während meiner Promotion die meiste Zeit mit Bleistift geschrieben. Füller (und Kuli) habe ich quasi nur für das benutzt, was handschriftlich zu erstellen und abzugeben war. Ich finde, dass Bleistifte im Studium unterschätzt werden - mit ihnen lässt sich auch lange ermüdungsfrei schreiben, gut zeichnen, und da sie radier- und überschreibbar sind, kann man mit den Skripten sehr gut weiterarbeiten, weil sie sich sehr gut ergänzen oder korrigieren lassen.
Und was heißt schon New York? Großstadt ist Großstadt; ich war oft genug in Hannover (Arno Schmidt).

Tintenfinger
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Re: Twsbi Eco - welche Feder?

Beitrag von Tintenfinger » 03.08.2016 11:00

Hallo IchFülleAlsoBinIch, natürlich stimmt das mit dem Komfort, aber erstens geht es ja bei der Frage 'Patronen oder Fasstinte' auch um Plastik-Müll-Vermeidung und schönere Tintenfarben, nicht nur ums schnöde Geld, und zweitens können für Studenten auch 1,50 am Monatsende über Essen oder kein Essen entscheiden, besonders wenn man in allen anderen Lebensbereichen die selbe finanzielle Wurstigkeit an den Tag legt. Spreche da aus Erfahrung.
Ich habe mein Studium mit Fasstinte bestritten und das war nie ein echtes Problem. So ein 30ml-Fässchen von Pelikan passt in fast jede Tasche, auslaufen tut es nicht bei normaler Behandlung, ich hatte einige und habe immer aus der 1L-Flasche Königsblau nachgefüllt, wenn ich Geld dafür hatte mit anderen Pelikan 4001 Farben gemischt für die Abwechslung. Wenn es zu groß ist oder man kein Glas dabeihaben will kann man sich ja anders was abfüllen. Wenn der Füller nicht übermäßig fett ist tut es ein Probenröhrchen mit 10ml Inhalt, sowas passt auch ins Etui. Die Dimamine-30ml-Fläschchen sehen auch gut aus, allerdings habe ich die Dichtigkeit unter erschwehrten Bedingungen noch nicht getestet.
Am Besten ist vielleicht ein Füller mit Konverter, dann kann man notfalls Ersatzpatronen verwenden (etwa wenn man unterwegs nachkaufen muss) und hat das Beste aus beiden Welten. Ich hatte damals einen Kolbenfüller und einige weitere mit Konvertern. Und für absolute Notfälle einen Kuli oder Gelschreiber einzustecken ist auch immer empfehlenswert.
Wovon ich abraten würde sind mit Spritze nachgefüllte Patronen. Das ist am heimischen Schreibtisch OK, aber wenn man viel schreiben und die unverschlossenen Patronen mit sich rumschleppen muss nervt es. Besonders nerven Standartpatronen, weil die so ein kleines Loch haben und auch nach relativ wenigen Füllungen ausleiern und unbrauchbar werden. Mit Lamy sieht es da schon wieder etwas anders aus.

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