Neuer Füller für Studienzeit

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desas
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von desas » 02.11.2017 18:12

Pelikan Level 65?

da ist der Tintenvorrat enorm, Auffüllen geht einsfixdrei, und sie kosten wenig.

Soll es wertiger werden, bieten sich die Level 5 an
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JulieParadise
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von JulieParadise » 02.11.2017 18:17

Hmm, ich meinte damit eher, dass man bei solch einem großen Füllvolumen prima täglich oder auch alle paar Tage, je nach Schreibpensum, auch daheim nachsehen kann, ob man nachladen muss. Wenn man nicht gerade seitenweise Notizen mit BB schreibt, reicht so eine Füllung schon etwas. Den Pelikan M205 hat der Threadersteller ja selbst ins Gespräch gebracht.

Und falls man eher nicht so der Typ ist, der daheim den Füllstand prüft oder unterwegs gern einen Kolbenfüller nachtankt (die Diamine-Plastikfläschchen mit 30 ml sind tatsächlich der beste Tipp für unterwegs), ist ein Patronenfüller ohnehin die bessere Wahl.
Sina a.k.a. Julie Paradise, bei Instagram @wwwjulieparadisede

Johnson-Leser

Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Johnson-Leser » 02.11.2017 18:27

Tintenfass täglich mit in die Uni mitschleppen? Nicht Euer Ernst!?

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Rotschreiber
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Rotschreiber » 02.11.2017 18:43

Ich würde dir zu einem Lamy Safari raten, weil:

- er ein zuverlässiges Arbeitsgerät ist
- mit Patronen betankt wird, du also nicht damit rechnen musst, trocken zu laufen
- er günstig ist (knapp 17€) und du dich nicht ärgerst, falls er dann doch ein Flop sein sollte
- er ist so gültig, dass du dir in einem Preisrahmen auch mehrere Safaris mit verschiedenen Tinten zulegen kannst
- du bekommst ihn in vielen Farben
- du hast die Möglichkeit, günstig die Federstärke zu wechseln und diese schnell austauschen
- die Lamy Tinten in Patronenform durchaus zu gebrauchen sind. Ich spreche für schwarz, rot und blau, andere Farben habe ich nicht benutzt)
- für andere Farben und Tinten kannst du einen Konverter benutzen

Was wichtig ist: vorher testen! Der Lamy hat, wie bereits erwähnt, ein speziell geformtes Griffstück. Manche lieben es, andere hassen es.

Geh in einen sortierten Schreibwarenladen und teste!
Gruß

Michael :D

Johnson-Leser

Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Johnson-Leser » 02.11.2017 18:55

Irgendjemand hatte im Forum einen Safari mit breiter Feder und farbiger Tinte sogar als Textmarker benutzt.

red
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von red » 02.11.2017 19:29

JulieParadise hat geschrieben:Wie wäre es mit einem KaWeCo Student? Der kostet so um die 40€, ist durchschnittlich groß/dick, ein Patronenfüller für Standardpatronen, die Feder ist für ca. 10€ jederzeit austauschbar (EF, F, M, B, BB, 1,5 mm u.a. Kalligraphie- bzw. Italicfedern gibt es auch). Es gibt ihn in verschiedenen Farben, er sieht klassisch aus und doch nicht langweilig.
+1
Der Student begleitet mich bereits fast mein ganzes Studium ( aktuell Sem. 7) und ist immer noch einer meiner liebsten Füller für längere Texte. (inzwischen ist sogar schon ein 2ter bei mir eingezogen)

Einziges Problem ist bei mir das rutschige, verchromte Griffstück...aber mit einem kleinen Stück Schleifpapier lässt sich das leicht beheben. (dabei wird aber aus dem glänzenden Griffstück ein mattes)

Zum Füllsystem: Ich hab in der Uni eigentlich immer 3 Füller dabei: Einen Lamy 2000(Kolben), einen Pelikan M215(Kolben) und einen Student(Konverter). Und ich habe noch nie einen während der Vorlesung leergeschrieben (obwohl ich trotzdem seit 3 Jahren ein paar Notfallpatronen im Mäppchen liegen habe)
:arrow: Einfach alle 2-3 Tage mal die Tintenstände kontrollieren und gut ist.
Aber das ist natürlich auch von jedem selbst abhängig

Gruß red

agathon
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von agathon » 02.11.2017 19:36

red hat geschrieben: Einfach alle 2-3 Tage mal die Tintenstände kontrollieren und gut ist.
Das meine ich aber auch. Schließlich haben die allermeisten Kolbenfüller bekanntlich Sichtfenster, was die Angelegenheit ja auch nicht unbedingt erschwert.

Grüße

agathon

Barbara HH
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Barbara HH » 02.11.2017 19:46

Wenn man so zart gebaut ist, dass das "Schleppen" eines Tintenfasses zu viel ist, reicht es doch auch, ein 5 ml Teströhrchen als Reserve einzustecken. Ich hab den größten Teil meines Studiums mit Kolbenfüller bestritten und das Nachfüllen war nie ein Problem.
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von agathon » 02.11.2017 19:53

Barbara HH hat geschrieben: "Schleppen" eines Tintenfasses

Ich bin begeistert ob der grandiosen Formulierung!

Grüße

agathon

Barbara HH
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Barbara HH » 02.11.2017 20:00

Danke vielmals für das Lob, lieber agathon, aber es gebührt gar nicht mir, sondern unserem Johnson-Leser:
Johnson-Leser hat geschrieben:Tintenfass täglich mit in die Uni mitschleppen? Nicht Euer Ernst!?
„Ich denke tatsächlich mit der Feder, denn mein Kopf weiß oft nichts von dem, was meine Hand schreibt.“ Wittgenstein, Vermischte Bemerkungen

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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von agathon » 02.11.2017 20:04

Johnson,

das musst du beim Uwe gelernt haben. Ehre, wem Ehre gebührt. (Aber ohne dich, Barbara, hätt' ich's doch glatt überlesen.)

Grüße

agathon

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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Rokebyrose » 02.11.2017 20:05

Hatte eigentlich schon jemand den Pelikan Stola III vorgeschlagen?

Ich habe ihn nicht selber, aber durfte ihn bei einer Mitforistin auf dem Pelikan Hub bewundern. Fantastisches Preis-Leistungsverhältnis, die B-Feder ist wirklich gut, gefiel mir besser als die an meinem M200 Smoky Quartz. Und es ist ein Pelikan, mit angenehmer Größe und Gewicht, aus Metall.

Für 20 EUR.
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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von PhiSch » 02.11.2017 22:01

Johnson-Leser hat geschrieben:Tintenfass täglich mit in die Uni mitschleppen? Nicht Euer Ernst!?
Der Profi hat ein Schließfach.

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Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Pelle13 » 03.11.2017 0:31

Rokebyrose hat geschrieben:Hatte eigentlich schon jemand den Pelikan Stola III vorgeschlagen?
Stimmt, der Pelikan Stola III ist auch toll - sicherlich nicht so repräsentativ wie ein M200, aber ein echtes Arbeitstier! Ich nutze meinen seit einem Jahr und bin bisher rundum zufrieden (angenehm schwer, robust, gut sitzende Steckkappe, tolle Feder - ergibt zusammen viel Füller für kleines Geld).

Liebe Grüße,
Dagmar

PS
PhiSch hat geschrieben: Der Profi hat ein Schließfach.
:lol: :mrgreen: :lol:
Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur. (Albert Einstein)

Johnson-Leser

Re: Neuer Füller für Studienzeit

Beitrag von Johnson-Leser » 04.11.2017 16:51

PhiSch hat geschrieben:
Johnson-Leser hat geschrieben:Tintenfass täglich mit in die Uni mitschleppen? Nicht Euer Ernst!?
Der Profi hat ein Schließfach.
Bei uns sind die Schließfächer über Nacht immer geleert worden. Da hat man die persönliche Habe nur gegen Gebühr wieder zurückerhalten. Natürlich gehts beim Tintenfass unterwegs nicht ums Gewicht, sondern um die Praktikabilität. Will man wirklich täglich so ein Ding mitnehmen und, wenn in der Vorlesung plötzlich der Füller leer ist, erstmal anfangen, das Teil auf der schrägen Schreibfläche mit dem Tintenfass auffüllen? Immerhin, für die Kommilitonen ist das bestimmt großes Kino. Oder will man zwischen zwei Veranstaltungen erstmal zum Schließfach latschen um das Fass zu holen? Denkt man regelmäßig alle paar Tage an die Kontrolle des Füllstands und das Wiederauffüllen? Bei Kunststoff-Fäßchen hätte ich außerdem Bedenken, dass mal die Umschlagecke eines schweren Lehrbuchs durch den Kunststoff haut. Dann wirds erst eklig und danach teuer.

Wie gesagt, kann man ja alles machen. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob der Threadstarter als Anfänger mit einem Kolbenfüller im Unialltag bestens beraten ist und sich im Alltag nicht doch herausstellt, dass die 70 Euro für einen billigen Kolbenfüller nebst Tinte für die Katz waren. Wenn der supertolle Kolbenfüller dann dazu führt, dass man doch wieder öfters zum Kuli greifen muss, hat man ja nicht viel gekonnt. Wenns unbedingt ein Kolbenfüller sein muss, würde ich einen zuverlässigen Zweitfüller einplanen. Nur wenn der zweite zuverlässig ist, warum ist dann überhaupt der Kolbenfüller nötig?

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