Arbeitstier für Unialltag gesucht

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locke123
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von locke123 » 09.08.2019 12:46

Moin,

meinst du den "All Black" ? Der kostet ja leider 89 Euro. Finde den an sich ja auch ganz hübsch, aber doch recht teuer...


Locke

SpurAufPapier
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von SpurAufPapier » 09.08.2019 17:01

locke123 hat geschrieben:
09.08.2019 12:46
Moin,

meinst du den "All Black" ? Der kostet ja leider 89 Euro. Finde den an sich ja auch ganz hübsch, aber doch recht teuer...


Locke
Ja, den meine ich. Mir ist der auch zu teuer, obwohl ich komplett schwarze Füller liebe.
Ich würde echt den Studio brushed nehmen, wenn Du ein Arbeitstier suchst, zählen vor allem die Gebrauchseigenschaften, da kann man bei der Farbe ein Auge zudrücken.
Grüße
Vikka

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red
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von red » 09.08.2019 19:30

locke123 hat geschrieben:
08.08.2019 22:18
Danke für deine fixe Antwort!

Da ich gefühlt eher zu den schwarzen Modellen tendiere (wenn der Studio in Pianolack nicht so teuer wäre, würde ich rein von der Optik zu dem greifen...), würde mich mal interessieren, wie Studio/Aion sich in Schwarz nach dauerhafter Nutzung schlagen, ich bin mir sicher, so jemand fände sich hier.

Auch interessiert mich, wie der Aion sich mit der dokumentenechten Tinte verhält, da steht ja einem früheren Eintrag weiter oben nach noch der Versuch an...

Weiterhin sehr erfreut über eure Hilfe,

Locke
Also "dokumentenechte" Tinte hatte ich in meinem noch nie, aber ich kann dir etwa zur Dichtigkeit der Kappe sagen. Die ist bei Aion so mittel gut. Eine Woche ohne Benutzung ist OK, danach wird er zickig. Zumindest ist es bei meinem so.

In der Tauschbörse gibt es gerade auch einen M200. Mit augesteckter Kappe hat der auch eine ganz passable Größe.

viewtopic.php?f=51&t=25130

SpurAufPapier
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von SpurAufPapier » 09.08.2019 20:55

red hat geschrieben:
09.08.2019 19:30
locke123 hat geschrieben:
08.08.2019 22:18
Danke für deine fixe Antwort!

Da ich gefühlt eher zu den schwarzen Modellen tendiere (wenn der Studio in Pianolack nicht so teuer wäre, würde ich rein von der Optik zu dem greifen...), würde mich mal interessieren, wie Studio/Aion sich in Schwarz nach dauerhafter Nutzung schlagen, ich bin mir sicher, so jemand fände sich hier.

Auch interessiert mich, wie der Aion sich mit der dokumentenechten Tinte verhält, da steht ja einem früheren Eintrag weiter oben nach noch der Versuch an...

Weiterhin sehr erfreut über eure Hilfe,

Locke
Also "dokumentenechte" Tinte hatte ich in meinem noch nie, aber ich kann dir etwa zur Dichtigkeit der Kappe sagen. Die ist bei Aion so mittel gut. Eine Woche ohne Benutzung ist OK, danach wird er zickig. Zumindest ist es bei meinem so.

In der Tauschbörse gibt es gerade auch einen M200. Mit augesteckter Kappe hat der auch eine ganz passable Größe.

viewtopic.php?f=51&t=25130

Die schreiben super, man muss wohl aufpassen, ob man ihn nicht am Gewinde greift, das könnte auf Dauer unbequem sein.
Grüße
Vikka

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ai19
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von ai19 » 10.08.2019 10:54

Hallo zusammen,

ich habe also meinen LAMY Aion mit Rohrer&Klingner Dokumentus schwarz betankt, ein wenig damit geschrieben, und dann horizontal liegen gelassen.

Nach 32 Stunden Liegezeit hat er sofort, ohne geringsten Aussetzer, angeschrieben.

Jetzt müsste man noch das Verhalten testen, wenn der Füller senkrecht in der Hemdbrusttasche steht. Das werde ich diese Woche einmal beobachten.

Beste Grüße,
Arda

ai19
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von ai19 » 10.08.2019 11:03

locke123 hat geschrieben:
08.08.2019 21:54

Der Aion steht noch am besten da, er überzeugt mich mit dem rutschfesteren Griffstück, dem dickeren Korpus und dem offenbar angenehmen Gewicht. Leider las ich schon häufiger von der etwas "wackeligen" Kappe und dem vom Clip verursachten Abrieb an der Kappe.

...

Ist das mit dem Clip beim Aion echt ein Problem ? Der Füller muss nicht ewig halten(umso schöner, wenn er es tut), eine kahle Stelle auf dem eloxierten Alu macht sich dennoch nicht so gut...

Ist die Kappe bei diesem denn tatsächlich so "klapprig", wie viele es dem Füller vorwerfen ? Vielen Rezensionen darf man ja leider keinen Glauben schenken.
Das mit der Kappe ist so, dass der Füller an der Innenkappe einrastet. Das führt dazu, dass die Außenkappe nicht auf den Füller aufsetzt und entsprechend nicht spack aufsitzt. "Klapprig" würde ich das nicht nennen, und mich stört es auch nicht. Es ist dem Design des Füllers geschuldet: Der Füller selbst hat keine Kante, an der die Kappe einrasten könnte. Ich kann nachvollziehen, wenn es einen stört, mich stört es nicht, weil ich meistens ohne aufgesetzte Kappe schreibe.

Was den Clip angeht: Kann ich nicht nachvollziehen, an meiner Kappe sitzt er stramm und wackelt nicht. Vielleicht gibt es da Serienstreuung.

Beste Grüße,
Arda

Nicolas
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von Nicolas » 10.08.2019 12:38

Zum Aion: Vielleicht bist du da etwas durcheinander gekommen. So ein Abrieb durch den Clip kommt beim Studio durchaus vor, bei meinem Aion aber nicht. Die Kappe kann sich frei drehen. Ich glaube auch, dass Lamy kompetent genug ist und dass das bauartbedingt nicht anders ging, genaueres weiß ich aber nicht. Ansonsten mag ich meinen Aion für langes Schreiben sehr gerne. Er hat keine Kante und kein Gewinde im Griffbereich und der Durchmesser passt auch. Zudem ist er relativ lang und lässt somit viel Platz für Griffvariationen.

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patta
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von patta » 10.08.2019 12:56

Es gibt ja auch den LAMY studio palladium, ohne glattes oder gummiertes Griffstück. Den kann ich empfehlen.

Gruß patta

Die Hälfte dessen, was man schreibt, ist schädlich, die andere Hälfte unnütz. - Friedrich Dürrenmatt

SpurAufPapier
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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von SpurAufPapier » 10.08.2019 13:04

patta hat geschrieben:
10.08.2019 12:56
Es gibt ja auch den LAMY studio palladium, ohne glattes oder gummiertes Griffstück. Den kann ich empfehlen.

Gruß patta
Verrätst Du auch, wo es den für 50 Euro gibt?
Grüße
Vikka

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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von patta » 10.08.2019 13:14

Das, liebe Vikka, ist nicht so ganz einfach. Ich hab es so gemacht: Einen studio palladium mit Goldfeder günstig gebraucht erworben. Ziehe ich den Preis der Goldfeder ab, kostete mich der studio deutlich unter 50 €.

Viel Glück beim Finden.

Gruß patta

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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von SpurAufPapier » 10.08.2019 13:20

patta hat geschrieben:
10.08.2019 13:14
Das, liebe Vikka, ist nicht so ganz einfach. Ich hab es so gemacht: Einen studio palladium mit Goldfeder günstig gebraucht erworben. Ziehe ich den Preis der Goldfeder ab, kostete mich der studio deutlich unter 50 €.

Viel Glück beim Finden.

Gruß patta
Also Studio Palladium kaufen, Ersatz- Stahlfeder dazukaufen, Goldfeder wieder verkaufen und das Ganze schwarz färben. Wenn das kein Plan ist ;) .

(Es geht bestimmt auch einfacher.)
Grüße
Vikka

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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von Der Zeitreisende » 10.08.2019 13:59

Einen neuen, seriösen Kandidaten möchte ich, sehr betont, ins Rennen werfen: Diplomat Esteem. Ein sehr zuverlässiges Arbeitstier.

Wenn ich hier so sehe, dass die Diskussion sich rund Lamy Studio, Lamy Aion, F-C Essentio usw. dreht, dann passt der Esteem sehr gut in diese Reihe, was Aussehen, Größe, Preis, Material, Gewicht betrifft.

Eine Besprechung findet man hier: https://youtu.be/2xA9QvIMW_Q

Die Stahlfedern von Diplomat gehören bekanntlich zu den besten, die es weltweit überhaupt gibt. Ein bisschen weich für eine Stahlfeder, und sie neigen dazu, ein bisschen feiner als die Federn anderer Marken zu sein. Ich selber besitze drei Stück (die unregelmäßig mit unterschiedlichen Tinten getankt sind), in F und M (ich wähle die Federbreite nach den Flusseigenschaften der Tinte, die ich gerade verwende). Ersatzfederaggregate sind leicht erhältlich, bei Bedarf. Es gibt mehrere Ausführungen (Farben, matt oder glänzend; meine drei habe ich in zwei Varianten, beide sehr angenehm, nicht rutschig oder schwitzig).

Die ,Lapis‘-Ausführungen (d.h. matt) sind sehr robust gegen Kratzer usw.

Wie patta schon sagte, hat der Blank-Stahl-Lamy Studio ein gummiertes Griffstück (habe ich auch); ich würde von den anderen Ausführungen eher abraten. Die Kappe könnte aber besser sitzen. Und was ich am meisten bei Lamy bemängele, ist dass die Federn zwar preiswert und leicht austauschbar sind, aber die wirkliche Federbreite (die sowieso breiter als bei anderen Herstellern ist) ist wie in einer Lotterie. So habe ich eine EF, die fast wie eine B schreibt.

Mit Diplomat habe ich nie Probleme gehabt, aber dann auch wirklich nie nie nie (und ich besitze mehrere Modelle: Esteem, Traveller, Epoque, Magnum). Der Esteem ist nach meiner Erfahrung absolut zuverlässig, und ich habe ihn (sie: die mehreren) öfters mit Freude in die Uni mitgenommen.
Aktuell hauptsächlich (nur hauptsächlich) mit Cleo Skribent, Diplomat, Platinum, Waterman und Sheaffer (dem alten Targa, also nicht Made-in-China) schreibend.

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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von Der Zeitreisende » 10.08.2019 14:05

Reformator hat geschrieben:
06.08.2019 23:14
Oh je, meine Erfahrungen mit Waterman sind furchtbar. Ich hatte einen Pro Graduate und einen, dessen Namen ich vergessen habe (dünn, brauner Lack, 14K-Feder). Beide sehr schön, aber völlig trocken, quasi kein Tintenfluß. Ob sie von den Vorbesitzern mißhandelt worden sind? - Ich habe zumindest den Grund nicht finden können.
Das tut mir leid. Ich kenne den Expert, Graduate, Hémisphère, Gentleman, und alle fand ich gut. Aber es stimmt schon, dass Waterman zum Trockenen neigt. Deshalb sind die darauf abgestimmten eigenen Tinten der Marke ziemlich dünnflüssig.

Der Hémisphère (bekanntlich der Füller des Thriller-Autors Stephen King) käme preislich hier in Betracht, gibt es auch in seeeehr vielen verschiedenen Ausführungen, aber ist schlanker als die anderen Modelle, die hier gehandelt werden, und ist auch m.E. nicht ganz so robust für den Alltag wie z.B. der Diplomat Esteem.
Aktuell hauptsächlich (nur hauptsächlich) mit Cleo Skribent, Diplomat, Platinum, Waterman und Sheaffer (dem alten Targa, also nicht Made-in-China) schreibend.

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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von ai19 » 10.08.2019 14:27

Nicolas hat geschrieben:
10.08.2019 12:38
Zum Aion: Vielleicht bist du da etwas durcheinander gekommen. So ein Abrieb durch den Clip kommt beim Studio durchaus vor, bei meinem Aion aber nicht. Die Kappe kann sich frei drehen. Ich glaube auch, dass Lamy kompetent genug ist und dass das bauartbedingt nicht anders ging, genaueres weiß ich aber nicht. Ansonsten mag ich meinen Aion für langes Schreiben sehr gerne. Er hat keine Kante und kein Gewinde im Griffbereich und der Durchmesser passt auch. Zudem ist er relativ lang und lässt somit viel Platz für Griffvariationen.
Das kann ich bestätigen. Mein Lamy Studio aus gebürstetem Metall ist unter dem Clip ein wenig abgeschrabbelt, was nicht so schick aussieht.

Beim Aion habe ich kein Thema mit dem Clip.

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Re: Arbeitstier für Unialltag gesucht

Beitrag von ai19 » 10.08.2019 14:29

patta hat geschrieben:
10.08.2019 13:14
Das, liebe Vikka, ist nicht so ganz einfach. Ich hab es so gemacht: Einen studio palladium mit Goldfeder günstig gebraucht erworben. Ziehe ich den Preis der Goldfeder ab, kostete mich der studio deutlich unter 50 €.
Das erinnert mich ein bisschen an die alten Teleshop-Sendungen aus den 1990ern. Kaufen Sie einen Löffel für nur 299 Mark, und kriegen Sie einen Satz Messer, Gabeln und einen Kochtopf gratis dazu! :)

Beste Grüße,
Arda

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