Martin wird immer gelobt wegen seiner Schrift, aber wer das mal versucht, das wird dieses Jahr nix mehr, dahinter steht ein enormer Übungsaufwand. Was die Schriften betrifft, chinesische Kalligraphie wird mit dem Pinsel geschrieben, die semitischen Schriften, die vom Aramäischen stammen, sind wahrscheinlich fast alle mit dem Qalam geschrieben worden, da hat man die schmalen vertikalen und breiteren horizontalen Linien. Die Textura als Buchschrift aus dem Mittelalter wurde mit dem Gänsekiel geschrieben, den hat man halt als Wechselzugfeder geschnitten. Bei der Kurrent wird's interessant, die wurde vom frühen 19. bis frühen 20. Jh. mit Spitzfeder als Schwellzugschrift geschrieben, entstanden ist die aber im 16. Jh., d.h. die meiste Zeit wurde die mit Gänsekiel geschrieben und da wird es etwas diffuser. Wer sich das Actum Halberstadt mal genau anschaut, sieht dass das keine reine Schwellzugschrift ist, da sieht man den Wechselzug, es kommt darauf an, wie der Gänsekiel geschnitten war.
Federschliff für schmalere Querlinien
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Re: Federschliff für schmalere Querlinien
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maggutefueller
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Re: Federschliff für schmalere Querlinien
völlig harmonisch, könnte man sich damit beschäftigen, es lernen, aber es ist für dritte nicht lesbar in der form heutzutage= kein aktueller praktischer nutzen
