Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

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agathon
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Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von agathon » 07.11.2015 14:14

Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht, ob das hier die richtige Rubrik ist für meine Frage, aber so ganz falsch scheint sie mir hier nicht zu sein. Die Frage geht in erster Linie an die Vielkorrigierer unter uns, also an die Lehrer, Dozenten usw: Welche Füller/Tinten-Kombination ist Eurer Erfahrung nach die probateste?

Immerhin gibt es ja viel zu beachten: Die Trocknungszeit der Tinte auf dem Papier einerseits, das Austrocknen der Feder andererseits, der Füller muss auch einmal eine Weile offen liegen können und beim Umblättern sollte es keine Tintenflecken geben. Dann gibt es noch die Fallstricke und Freuden bei der Füller/Tinten-Kombination (Was läuft zu breit und was zu trocken? Welche Feder funktioniert bei euch zuverlässig usw.). Und die Handlichkeit des Schreibgerätes ist auch zu beachten und und und...

Also, welche Kombination klappt bei euch am besten?

Grüße

agathon

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Serlo
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Serlo » 07.11.2015 15:11

Das ist wirklich eine gute Frage, die nicht einfach zu beantworten ist, denn ich bin selbst ständig auf der Suche nach der perfekten Feder in Kombination mit der perfekten Tinte.

Eine Kombination, die ich viele Jahre genutzt habe, war ein Lamy Studio in EF mit den roten Tintenpatronen von Lamy (sehr helles, leuchtendes Rot), später mit Konverter und Rouge Audace von Watermann, das etwas dunkler ist, aber dennoch im Vergleich zu Burgunderrottönen hell daherkommt. Der Füller ist zuverlässig, aber durch das Griffstück aus Metall leider auch sehr rutschig und ich hatte ständig rote Finger. Deswegen wurde er zum Service geschickt und als "Ersatz" kam ein Montblanc 146 mit F-Feder ins Haus, der in meiner Schreibwarenhandlung mit 20% Rabatt abverkauft wurde. Der Anfang einer Spirale in die Untiefen der Füllerleidenschaft.

Zum Montblanc kam ein Fässchen Corn Poppy Red hinzu. Mit dieser Tinte bin ich sehr zufrieden, da sie recht schnell trocknet und mir der etwas gedämpfte Farbton äußerst zusagt. Durch die Abschattierungen bis hin ins Schwarze wirkt das Schriftbild auch ansprechender, als es dies mit den anderen beiden Tinten der Fall ist.

Als dann hier im Forum ein M146 in Platin mit einer EF-Feder angeboten wurde, habe ich nicht lange überlegt und sofort zugeschlagen. Mit diesem habe ich die letzte Schulaufgabe korrigiert, doch leider macht er bei Denkpausen selbst auch eine kleine Anschreibpause, weil dieser Halter eher trocken schreibt. In meiner Schultasche befinden sich also im Moment ein 146er (F) mit Lavender Purple (Schüler lieben diese Farbe!!!) fürs Inoffizielle und ein 146er (EF) mit Corn Poppy Red. Als Alternative habe ich mir vor Kurzem einen M805 Demonstrator gegönnt, auch mit EF-Feder, der allerdings wesentlich breiter schreibt als das Meisterstück. Dafür kann ich mir mehr Denkpausen gönnen, da der Füller nicht so schnell eintrocknet. Das reicht eigentlich für den Schulalltag.

Ich denke, dass unabhängig von der Modellwahl des Füllers die Federbreite mindestens F oder besser EF sein sollte. Das Kanzleipapier oder Kopierpapier ist nicht immer 100% füllerfreundlich und sollte beim Füllerkauf unbedingt zum Testen mit in den Schreibwarenladen. Zudem weiß man nie, welches Papier von Schülern "angeboten" wird. Schnell wird hier eine EF-Feder zu einer B. Da ich auch zu langen Randbemerkungen neige, muss das auch in kleiner Schriftgröße funktionieren.

Zur Tinte sollte man andere Überlegen anstellen: Wie Rot soll es sein? Ein abgedämpftes, warmes Rot oder doch Signalfarbe und hell?

P.S.: Ich habe immer einen Kaweco-Sport in meiner Hosentasche (derzeit mit Pelikan Brilliant Braun), der bei Bedarf schnell zum Einsatz kommt. Für lange Korrekturen ist er ob der geringen Größe nicht geeignet, aber fürs Abhaken beim Gang durch die Klasse ideal. Man sieht hier auch, dass ich versuche, andere Farben als Rot einzusetzen. Es muss ja nicht immer Rot sein! Manche Schüler wünschen sich schon bestimmte Farben :roll: ...
Gruß Andreas!

Kesofrie
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Kesofrie » 07.11.2015 16:07

Ich denke gerade über eine Füllerwechsel nach, daher passt die Frage genau in meine Überlegungen.
Als Tinte nutze ich Diamine Red Dragon - ein dunkleres, warmes Rot, da ich die hellen Töne als Korrekturfarbe nicht so sehr mag, (ich finde, rot reicht - da muss es nicht auch noch "schreien") und damit bin ich sehr zufrieden.
Mit dem aktuellen Korrekturfüller bin ich weniger zufrieden. Es ist ein Lamy Accent mit einer Stahlfeder in B. Der Lamy schreibt hervorragend, wenn ihm das Papier gefällt. Leider bestehen nicht alle Klassenarbeitshefte aus Papier, das meinem Füller sympathisch ist (eigentlich die wenigsten), daher hat er häufig, mir persönlich zu häufig, Anschreibprobleme. Ich muss weniger Sätze schreiben, sondern mehr Haken machen (Mathematik), da nervt es total, wenn jeder Haken doppelt gemacht werden muss. Ich werde deshalb demnächst auf einen Pelikan M400 oder M600 wechseln, in der Hoffnung, dass die Pelikane geduldiger mit den verschiedenen Papiersorten sind.
Da ich, wie gesagt, wenig Text schreiben muss, komme ich auch gut mit der B-Feder des Lamy klar, also wird es auch wieder eine B werden, denn ich schreibe lieber mit breiteren Federn als mit feinen.

Viele Grüße
Ute
Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten. (Willy Brandt)

agathon
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von agathon » 07.11.2015 17:01

Das mit dem Papier löse ich so, dass alle auf von mir bereit gestelltem Papier schreiben. Im Bereich der Tinten habe ich schlechte Erfahrungen mit denen von PR und Standardgraph gemacht, die waren allesamt zu fließfreudig. Gerne verwende ich die Monaco-Red, die läuft überall ziemlich gut und ist auch farblich ansprechend. Das Problem besteht eher darin, den richtigen Füller zu finden. Beim M 200 mit ef-Feder stört mich das Gewinde, mit dem Epoch schreibe ich, ich weiß auch nicht warum, einfach nicht so gerne. Außerdem nerven bei dem die Patronen. Überhaupt habe ich in der Patronen/Konverter-Liga das Problem, dass der Tintenfluss mir nicht konstant genug ist und ich meine auch, dass die Gefahr von Aussetztern auch höher ist, zudem die ständig leer geschrieben.

Grüße

agathon

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TomSch
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von TomSch » 07.11.2015 18:58

Tach zusammen.

Bei den Tinten bin ich soweit klar:
ursprünglich "rouge caroubier" von Herbin , dann als zu hell empfunden,
danach Diamine "Red Dragon", die ich sehr mag, doch sie schlägt leider bei vielen Schülerpapieren erheblich durch,
seit einigen Monaten bin ich sowohl von der Farbe, als auch von Gutmütigkeit, Fließ- und Trocknungsverhalten sehr zufrieden mit "Edelstein Garnet" von Pelikan und "Corn Poppy Red" von Montblanc. :!:
Da wir in der Oberstufe zweifarbig korrigieren (dürfen), kommt bei mir hauptsächlich noch MB "Irish Green" zum Einsatz, manchmal das vom Farbton ähnliche "Sherwood Green" von Diamine. :mrgreen:
Klassenbuch- oder Einträge bei offiziellen Dokumenten sind bei uns im Grundton "blau" vorzunehmen, bei mir gibt es keine feste Farbe, mal Akkermans "Diep Duinwaterblauw", mal Herbins oder MBs Blueblack. :roll:
Das Grün fließt bei mir durch einen Frankenpen auf Basis eines M481, selbst geschliffene B-Italic-Stahlfeder; der Füller kommt mit jedem Papier klar. 8)
Für die rote Tinte bin ich beim Schreibgerät noch nicht am Ziel. Ein KaWeCo Sport mit M-Feder und "Conway Stewart Rot"-Patronen ist immer dabei und am problemlosesten von allen Füllern und Federn zu benutzen. Generell nutze ich lieber Kolben oder Konverter, im Moment ist es ein MB220, aber ideal ist was anderes, denn der zickt vor allem bei diesen eklig gewachsten Papieren.

Cheerio, Thomas
Bewerte deine Erfolge daran, was du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.
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thobie
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von thobie » 07.11.2015 22:20

Ich habe noch einen Lehrauftrag an einer Universität. Und natürlich sind da auch Klausuren zu korrigieren. Das ist für mich eher der unangenehme Teil der Tätigkeit. Im Dienst redigiere ich häufiger Konzepte von Kollegen. Ich nutze dazu einen M200 mit einer nachgerüsteten OM-Feder. Die Feder muss so etwa Anfang der 90er-Jahre prodziert worden sein. Von der Schriftbreite ist die eher F. Als Tinte kommt das Rot von Waterman zum Einsatz. Mir gefällt das Rot. Es schlägt auf praktisch keinem Papier durch. Und der Halter trocknet damit auch nicht aus.

Gruß
Thomas

Anke
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Anke » 08.11.2015 18:15

Ich habe nichts zu korrigieren und von daher sollt ich mich eigentlich geschlossen halten. Beim Lesen des Fadens kam mir jedoch eine Idee. Warum es nicht mal mit einem Füller ausprobieren, der auch speziell für das in der Schule benutzte Papier hergestellt wurde? Naja, nicht wirklich für das Papier, eher für Schülerhände. Wie wäre es mit einem Schulfüller, wie dem Pelikano oder Twist von Pelikan oder mit einem Lamy Safari oder Al-Star? Zugegeben, in Sachen Optik kann so ein Pelikano nicht mit meinem M200 oder M400 mithalten. Aber vom Schreibverhalten kommt mein Pelikano (einer der aktuell erhältlichen Serie) und meim Twist mit allen Papieren und Tinten zurecht. Ich habe in beiden Füllern eine M-Feder und finde sie sehr fein. Sie schreibt eher wie die F oder EF eines M200 oder 400.
Schuhe sind Rudeltiere - Füllfederhalter fühlen sich im Herdenverband wohl!!!

Freddy
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Freddy » 08.11.2015 18:41

Dem obigen Post kann ich zustimmen. Ich nutze einen Lamy Vista mit EF Feder, wenn es mal sehr klein werden soll. Umweltbewusste Studenten bringen 16Powerpoint Seiten auf eine A4 Seite ;-) (Duplex). Sehr wenig Raum für Notizen und das Kopierpapier ist natürlich keine glatte 90g Variante.
Den Lamy kann ich unbenutzt eine viertel Stunde liegen lassen. Befüllt wird er mit Spritze bei mir, die originale Patrone fasst ca 1ml und mit der EF reicht es für sehr lange.
Als Eyedropper ist es mir doch zu heikel im Rucksack. Aber für einen Lehrer der zuhause korrigiert, wäre ein Eyedropper mit EF Lamy Feder ideal, welche recht trocken schreibt, aber kaum zum Eintrocknen neigt. Denke es hängt auch sehr von der Luftfeuchtigkeit im Raum ab.

Man sollte nur nichts gegen die Griffmulden haben.

Bei Problemen mit meiner Rechtschreibung und grammatikalischen Fähigkeiten,
haben Sie das Recht alle peripheren und kapazitiven HID zu deaktivieren.

mirosc
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von mirosc » 08.11.2015 18:59

Tinte: i.d.R. auf Grund der Lesbarkeit möglichst klares, leuchtendes Rot, also nicht Bourdeaux, etc. (manchmal aber auch bei Lust und Laune)
- Parker Quink Red
- Akkerman China Town Red

Füller: da wird durchgewechselt, je nach Lust und Laune
- Parker Frontier M
- Nakaya B
- Nakaya M
was ich vermeide sind Flexfedern (trocknen mit Flex dauert zu lange) und Italics/Stubs (brauchen für anständiges Erscheinungsbild zu viel Platz)
Gruß, Michael

Illoran
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Illoran » 08.11.2015 20:33

Moin,

habe bisher viel mit den Kombinationen:
Lamy Safari "F" - Waterman Audacious Red und
Pelikan M200 "EF" - Diamine Matador korrigiert.
War mit beiden sehr zufrieden, wobei die Diamine Tinte etwas langsamer trocknet.

mfg Illo

agathon
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von agathon » 08.11.2015 21:59

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure bisherigen Antworten. Interessant scheint mir zu sein, dass die Korrigierer überwiegend nach möglichst trockenen Kombinationen Ausschau halten, möglichst feine Federn verwenden und auf relativ einfache Füllfederhalter verwenden (Safari, M 200). Von den ganzen Flagschiffen (von den Nakays mal abgesehen) ist gar nicht die Rede. Sehr interessant. Lässt sich daraus ableiten, dass für die tatsächliche Intensivbeanspruchung ganz völlig andere Kriterien gelten als für die Schönschreiberei??? Das interessiert mich jetzt wirklich mal ...

Grüße

agathon

Thom

Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Thom » 08.11.2015 22:10

Nein. Allerdings für die Sammelei.

V.G.
Thomas

mirosc
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von mirosc » 08.11.2015 22:14

agathon hat geschrieben:Lässt sich daraus ableiten, dass für die tatsächliche Intensivbeanspruchung ganz völlig andere Kriterien gelten als für die Schönschreiberei???
Nö, nicht bei mir :)
Gerade wenn ich korrigieren muss, dann will ich auch Freude dabei haben. Und das heißt: auch gute und schöne Füller verwenden.
Aber vielleicht bin ich da anders, weil jeder Füller bei mir auch außer Haus kommt (am Körper) und ich von Kollegen weiß, die nur einfache, leicht ersetzbare Füller zur Arbeit mitnehmen und die guten zu Hause lassen.
Gruß, Michael

Spot of Ink
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von Spot of Ink » 09.11.2015 17:39

mirosc hat geschrieben:Nö, nicht bei mir :)
Gerade wenn ich korrigieren muss, dann will ich auch Freude dabei haben. Und das heißt: auch gute und schöne Füller verwenden.
Ich auch!

Als Halter habe ich Safaris, Al-Stars und einen M101N sowie eine M215 im Einsatz. Alle mit breiter Feder.
Das Korrigieren gehört definitiv zu den weniger beliebten Aufgaben meines beruflichen Daseins. Daher motiviere ich mich unter anderem, indem ich schöne Arbeitsgeräte nutze und verschiedene rote Tinten. Zweifarbig nur bei fremdsprachlichen Korrekturen.
Meine Rotsammlung hat sich eingependelt auf:
PE Garnet
MB Cornpoppy Red
CdA Infrared
JH 1670 Rouge Hématite
R+K Morinda
PI Momiji
Damit komme ich durch einen Großteil der Lerngruppen im Halbjahr durch und fange dann nochmal von vorne an.
Als Grün dürfen dazwischen:
MG Irish Green
JH Vert Empire

Als ich noch normal war, tat's auch das Lamy-Rot. Ist mir inzwischen zu hell, weshalb auch JH Rouge Caroubier und PE Ruby ausrangiert wurden.

Lernkontrollen und schriftliche Arbeiten werden generell auf gestelltem Papier geschrieben. Dennoch sind es interessanterweise die höherpreisigen Pelikane, die gelegentlich mal zu Anschreibproblemen neigen.

Zur Hausaufgabenkontrolle nutze ich oft etwas Violettes (MB Lavender Purple, PE Amethyst, JH Poussière de Lune), in Dokumenten Blau-, Grau-, Schwarz- und Brauntöne.

Daher habe ich in meinem Blechkasten stets zwischen 5-6 Füller, die je nach Lust und Laune und Zeit (zum Befüllen) variieren. Dabei wandern auch die teureren Stücke immer mal wieder mit zur Arbeit. Vernünftig ist das nicht. Vernünftig ist es aber auch nicht mit verschiedenen Rottönen zu korrigieren oder überhaupt Tinte zu verwenden (Stichwort: Supergau- die versehentlich bei der Rückgabe übers Diktat gekippte Wasserflasche).

agathon
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Re: Füller/Tinten-Kombination von Vielkorrigieren

Beitrag von agathon » 09.11.2015 23:06

Hallo zusammen,

"Gerade wenn ich korrigieren muss, dann will ich auch Freude dabei haben. Und das heißt: auch gute und schöne Füller verwenden", hat einer von euch geschrieben. Hmmmm. Ist "gut" und "schön" hier nicht in erster Linie mit "zweckmäßig" zu übersetzen? Unzweckmäßig erscheint mir bei dem Anforderungsprofil ein zu stark saftender und mit zu breiter Feder ausgestatteter und schwerer Füller, wie, ich sag' mal, der M 800 zu sein. Genauso unzweckmäßig scheint mir auf der anderen Seite so etwas wie der Twist zu sein, der beispielsweise mir einfach zu unhandlich ist. Mich wundert halt ein wenig, dass all die ansonsten und bestimmt auch zu Recht bestaunten Preziosen in diesem Zusammenhang doch eher kaum Erwähnung finden, mehrheitlich scheint es in Richtung Lamy Safarie zu gehen, bei dem mich zum Beispiel diese Griffmulden genauso stören wie beim M 200 die Gewinde. Vielleicht wäre so etwas wie der Ondoro in Betracht zu ziehen.Bei den Tinten finde ich die Liste der vorgeschlagenen interessant. Da meine ich herauszuhören, dass es nicht zu sehr ins Bräunliche gehen sollte (wie das etwa bei der Oxblood der Fall ist) und ein kräftiges und klares Rot favorisiert wird, wie das z.B. bei den R&K's der Fall ist, der Morinda z.B.

Grüße

agathon

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