Federgrößen?

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Federgrößen?

Beitrag von admin » 17.09.2003 9:14

von Klaus Busse (penexchange@klausbusse.de) am 17. August 2010303 at 17:32:09

Was bedeutet das zusätzliche "O" vor den Größenbezeichnung der Pelikan-Federn?
Oder anders gefragt: Was unterscheidet eine OM- von einer M-Feder?

Mit bestem Dank!

Klaus

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Beitrag von admin » 17.09.2003 9:15

von Michael Weise (michael.weise@t-online.de) am 17. August 2010303 at 19:13:03

o=oblique=angeschrägt

regards
Mike

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Beitrag von admin » 17.09.2003 9:16

von Hannes am 19. August 2010303 at 12:11:48

Angeschrägte Federn (also OM, OB, etc.) sind nur etwas für geübte Handschreiber beziehungsweise für Leute mit einer bestimmten Handhaltung. Wer eine O-Feder kauft, ohne sie vorher geprüft zu haben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit unglücklich damit sein. Vorher also unbedingt in einem guten Schreibwarengeschäft ausprobieren!

Stefan Ponitz
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Beitrag von Stefan Ponitz » 09.01.2004 17:35

Hallo,

auch wenn diese Diskussion schon älter ist, möchte ich sie dennoch noch einmal beleben.
Ich habe heute mein Lamy2000 Set abgeholt. Da ich zum ersten mal einen Füller mit OM-Feder bestellt habe und nun 14 Tage Zeit habe die OM-Feder zu testen, würde mich interessieren auf was ich bei dieser Feder achten sollte um möglichst sauber mit ihr zu schreiben.
Erste Schreibtest haben ergeben, dass der Tintenfluss gleichmäßig ist, das Schriftbild sehr schön, bei zu flacher Haltung die Feder aber ab und zu krazt. Was ist die optimale Haltung, bzw. was unterscheidet die Haltung zu einer normalen M Feder? Gibt es noch etwas zu beachten? Kann man sie "kaputt schreiben" wenn man mit ihr nicht umgehen kann?

Ich danke Euch vorab für Eure Antworten!

Beste Grüße,
Stefan

Thomas
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Die "O"-Haltung

Beitrag von Thomas » 14.01.2004 15:02

Hallo Stefan,
wenn Du eine Lupe besitzt, kannst Du die Handhaltung genau überprüfen: schaue mit der Lupe auf das Schreibkorn und setze die Feder so auf die Unterlage, dass beide Federgabeln gleichmässig aufliegen. Der Unterschied zur normalen Feder besteht einzig darin, dass die linke Federgabel kürzer ist, als die rechte. Und das hat absolut nichts mit irgendwelcher Schönschrift zu tun, sondern nur mit einer anderen Handstellung. Die "O"-Federn sind für die grosse Gemeinde der Schreiber gemacht, die den Füller verkantet auf's Blatt setzen. Wenn Du z.B. den Füller mit von Dir weg weisender Feder aufsetzt, müsstest Du zusätzlich den Füller nach links neigen, damit die Feder richtig schreiben kann. Sie schreibt vielleicht auch mit einer anderen Handhaltung, aber der Spielraum verringert sich stark, wie Du schon bemerkt hast.
Schöne Grüsse,
Thomas

Werner Ohl

Schönschrift?!

Beitrag von Werner Ohl » 14.01.2004 16:12

Ich glaube schon, dass abgeschrägte Federn etwas mit
"Schönschrift" zu tun haben können: Unter der Voraussetzung,
dass damit die Ähnlichkeit des Schriftbildes von abgeschrägten
Federn mit dem spezieller Kalligrafie-Federn gemeint ist. Dieser
Effekt mag zwar nicht der Sinn der Sache sein. Aber er lässt
sich - jedenfalls bei den breiten abgeschrägten Federn - nicht
von der Hand weisen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Kai

eckhard
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Beitrag von eckhard » 14.01.2004 18:49

Finde ich eigentlich auch, Kai.

Vielleicht liegt es an meiner Handhabung - hatte auch beim Golf auch sagenhafte Probleme mit dem Griff. Ich habe eigentlich keine Ahnung was eine "normale" Handstellung beim Schreiben ist, aber mit einer OBB Feder in einem aelteren 400 hat mein Schriftbild eine Varianz in der Strichbreite, die ich sonst bei normalen Federn vermisse.

kann natürlich sein, dass ich zur "O" Minorität gehöre. :?

Stefan Ponitz
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Beitrag von Stefan Ponitz » 15.01.2004 8:04

Hallo zusammen,

danke für Eure Antworten.
Nachdem ich nun ca. eine Woche recht intensiv mit der OB Feder geschrieben habe, werde ich bei dieser bleiben. Auch ich habe das, zugegeben subjektive Gefühl, dass die Schrift einen ähnlichen Effekt bekommt wie mit einer Kalligraphiefeder, aber das kann auch täuschen weil er bei der OM nur sehr wenig ausgeprägt ist. Auf jeden Fall komme ich mit der Feder recht gut klar.

Beste Grüße,
Stefan

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