Stiftung Warentest

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#Sophia
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Re: Stiftung Warentest

Beitrag von #Sophia »

Kann ich bestätigen - ich hatte mehrfach blaue Lippen, weil die Kappe vom ABC Lamy in den Neunzigern zu schnell locker geknabbert war (würde ich heute keinem Füller mehr antun)
richard545
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Re: Stiftung Warentest

Beitrag von richard545 »

Und Öko-Test untersuchte Buntstifte. Da gab es für Pelikan sogar ein ungenügend! Andere Marken ebenso. Die Hälfte war bedenklich. Ein Test ein Jahr später zeigte keine Änderung. Aber die billigsten Buntstifte ohne Marke waren sehr gut und eben für Kinder sehr gut geeignet.
Gast1
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Re: Stiftung Warentest

Beitrag von Gast1 »

richard545 hat geschrieben:
18.06.2026 20:29
Gast1 hat geschrieben:
25.04.2026 9:49
Online und Rossmann - sehr gut; Herlitz, Schneider, Stylex, Lamy und Stabilo - gut; Pelikan Großraumpatronen - ausreichend (da merkt man an, Octylisothiazolinon an der Einstufungs- und Kennzeichnungsgrenze als hautsensibilisierend); Parker Quink Blau - mangelhaft (Anmerkung, Benzisothiazolinon oberhalb Spielzeugnorm).
Ganz herzlichen Dank für die Zusammenfassung. Mit solchen konkreten Informationen wird die Kaufentscheidung erleichtert. Unbedenklicheren Produkten ist vernünftiger Weise Vorzug zu geben. Wir können froh und dankbar dafür sein, dass es die Stiftung gibt!
Nu ja, 2008 haben sie CIT/MIT noch durchgewunken, explizit bei den blauen Tintenpatronen von Herlitz, Kreuzer, Lamy, pbs factory, Pelikan, Stabilo und Toppoint, einfach weil die Konservierung nach Kosmetikverordnung noch zulässig war (obwohl ich schon frühzeitig warnte :) , dabei hatte ich aber die Tintenmischer im Sinn, die diese Konservierungsstoffe möglicherweise in konzentrierter Form anwenden). Bei diesem Test geht's wirklich um die Schulkinder und Leute, die bereits eine entsprechende Allergie haben (obwohl ich bei Letzterem scheinbar zu Pelikan unterschiedlicher Ansicht bin, ich habe aber auch schon seit mehreren Jahrzehnten eine Hausstauballergie und weiß, wie empfindlich ein sensibilisiertes Immunsystem tatsächlich reagiert).
Gast1
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Re: Stiftung Warentest

Beitrag von Gast1 »

Die 2 bis 6jährigen Probanden in Nordrhein-Westfalen haben alle CIT/MIT-Metaboliten im Urin, in ähnlicher Größenordnung wie die Erwachsenen. Das zeigt wieder das klassische Missverhältnis, man schissert vor'm Königsblau, aber hat sich jahrelang die entsprechend konservierte Gute-Nacht-Creme in's Gesicht gespachelt. :)
https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanu ... _final.pdf
Gast1
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Re: Stiftung Warentest

Beitrag von Gast1 »

Jetzt habe ich nochmal meine alten Zettel durchforstet, für den Freund mit der Chemikalienunvertäglichkeit hatte ich eine Königsblau mit 0,1% Salicylsäure konserviert. Man könnte eine Schultinte herstellerseitig für unsachgemäße Anwendung konservieren, dann müsste man nicht ständig den veränderten EU-Grenzwerten hinterher hecheln. Salicylsäure ist nur ein Beispiel, die ist bis 0,5% zur Konservierung für Kosmetika zugelassen, davon sind wir weit weg. Bei dem pH der Pelikan Königsblau würde etwa die Hälfte deprotonieren, aber 0,05% wirksamer Anteil würde für Tintenpatronen wahrscheinlich ausreichen. Wir EG-Freunde sind eben unserer Zeit gleichzeitig hinterher und voraus, denn wie die Stiftung schon 1984 urteilte, PC's braucht man nicht.Bild

Bild
(Quelle: https://www.atari-computermuseum.de/arc ... 084_17.jpg )
richard545
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Re: Stiftung Warentest

Beitrag von richard545 »

Also, da steht sinngemäß, dass es 1984 noch wenig Einsatzmöglichkeiten gab und es kein Verlust von Lebensqualität sei, getrost drauf zu verzichten. Das ist mir aus heutiger Sicht durchaus plausibel. Der Heim-PC verbreitete sich auch erst mit dem Internet. Und mittlerweile sind diese Kisten wieder obsolet, da es Smartphones und Co. gibt. ;)
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